Flamingos

Chileflamingo

Chileflamingo im Zoo Salzburg Chileflamingo im Zoo Salzburg
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Ordnung: Flamingos (Phoenicopteriformes)
Familie: Flamingos (Phoenicopteridae)

D NT 650

Chileflamingo

Phoenicopterus chilensis • The Chilean Flamingo • Le flamant du Chili

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Chile-Flamingo (Phoenicoptzerus chilensis) im Zoo Salzburg © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
Gefährdung und Schutz: Der Bestand nimmt ab und dürfte noch bei etwa 200'000 Individien leigen. die Art gilt daher als potenziell gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN).

Der internationale Handel ist nach CITES-Anhang II geregelt.

Die Art fällt unter Anhang 2 der Bonner Konvention über wandernde Tierarten (CMS).

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Verbreitung des Chileflamingos (Phoenicopterus chilensis). Keine Brutplätze im Bereich des Chaco.
Verbreitung: Südamerika : Brü211-006-003-002 ph chilensis bernburg
Chileflamingos (Phoenicopterus chilensis) im Tiergarten Bernburg © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
tet in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Paraguay, Peru und Uruguay.

Besonderes: Der Chileflamingo ist der kleinste Vertreter der Gattung Phoenicopterus. Erwachsene wiegen im Mittel 2.3 kg. Gebrütet wird hauptsächlich in den Salzseen der Hochanden, oft in gemischten Kolonien mit Anden- und Jamesflamingos, in Argentinien auch in tieferen Lagen. Überwintert wird hauptsächlich an der Pazifik- und der Atlantikküste sowie der argentinischen Pampa und gelegentlich den Falkland-Inseln. Außerhalb der Brutzeit weite Verbreitung auch in Uruguay, Paraguay und Südbrasilien.

Wie bei allen Flamingos besteht das Nest aus einem eingedellten Kegel, den die Vögel aus Schlamm bauen. Auf Felsinseln ohne Schlamm wird auf dem nackten Boden gebrütet. Das einzige Ei wird 27-31 Tage bebrütet. Die Küken werden mit 70-80 Tagen flügge (DEL HOYO, 1992).

Flamingoküken fressen noch nicht selbständig, sondern werden von den Eltern mit einer sogenannten Kropfmilch gefüttert und zu diesem Zweck von Schnabel zu Schnabel gefüttert. Erst nach 60 Tagen, fangen sie an, selbständig zu fressen und im Alter von drei Monaten 211-006-003-002 ph chilensis bernbg PD1
Chileflamingos (Phoenicopterus chilensis) im Tiergarten Bernburg © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
benötigen sie den nährstoffreichen Futtersaft der Eltern nicht mehr. Auch wenn sie sich dann wie ausgewachsene Vögel verhalten, sind sie doch immer noch gut als Nachwuchs zu erkennen: Die rosa Gefiederfärbung erscheint erst im nächsten Jahr mit der Mauser (PM Zoo Osnabrück).

Haltung: Chileflamingos gehören zu den Vögeln, die nach Ansicht von Tierschutzsachverständigen der Zoos besser durch eine geeignete Methode (Federstutzen, Extirpation einiger Federpapillen) flugunfähig gemacht und in einer großzügigen Freianlage gehalten werden sollen, anstatt theoretisch flugfähig, aber in einer durchschnittlich dimensionierten Voliere, in der sie effektiv nicht fliegen können oder sich den Hals brechen [2].

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in rund 160 Zoos gehalten, von denen sich über ein Drittel im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Literatur:

  1. DEL HOYO, J., ELLIOTT, A.. & SARGATAL, J. (eds., 1992)
  2. DOLLINGER, P., PAGEL, T., BAUMGARTNER, K., ENCKE, D. ENGEL, H. & FILZ, A. (2014)
  3. GRZIMEK, B. (Hrsg. 1970)
  4. MAUMARY, L. et al. (2007)  

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Chile-Flamingos (Phoenicopterus chilensis) im natürlichen Lebensraum, Salar de Atacama © Thomas Althaus

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Gelesen 342 mal Letzte Änderung am Freitag, 15 Juni 2018 08:53
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