Gespenstschrecken (Phasmatodea)

Gespenstschrecken - Diapheromeridae

Farnschrecke (Oreophoetes peruana) im Tiergarten Schönbrunn Farnschrecke (Oreophoetes peruana) im Tiergarten Schönbrunn
© Joa in SAGEN.at FORUM

Stamm: Gliedertiere (ARTHROPODA)
Unterstamm: Sechsfüßer (HEXAPODA)
Klasse: Insekten (INSECTA)
Unterklasse: Fluginsekten (PTERYGOTA)
Ordnung: Gespenstschrecken (Phasmatodea)
Unterordnung: Verophasmatodea
Teilordnung: Anareolatae
Familie: Diapheromeridae
Unterfamilie: Diapheromerinae

D NB 650

Farnschrecke

Oreophoetes peruanaThe Peruvian Fern Stick InsectLe phasme du Pérou

I oreophoetes peruana wien PD
Farnschrecke (Oreophoetes) im Tiergarten Schönbrunn © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

I oreophoetes peruviana grahamWiseBrisbane
Farnschrecke (Oreophoetes) © Graham Wise, Brisbane. Übernommen aus flickr unter der Creative Commons Attribution 2.0 Generic-Lizenz

 

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Verbreitung 

Südamerika: Ecuador und Peru

Biologie

Die Weibchen der Farnschrecke sind etwa 8 cm lang. Sie sind schwarz mit gelben oder rötlichen Streifen an den Seiten und einem grünlichen Streifen auf dem Rücken. Ihr Kopf, das Ende des Hinterleibs und die Gelenke der Extremitäten sind ebenfalls gelb bis rötlich. Die Männchen sind mit 7 cm etwas kleiner und als Erwachsene schwarz gefärbt [2].

Farnschrecken sind tagaktiv. Sie ernähren sich von Farnblättern. Etwa 3-4 Monate nach der Eiablage schlüpfen die Nymphen, nach etwa der gleichen Zeit werden sie erwachsen. Die Adulttiere leben weitere 6-10 Monate [2].

Gefährdung und Schutz

Die Art ist in der Roten Liste der IUCN nicht aufgeführt.

Der internationale Handel ist artenschutzrechtlich nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Peruanische Farnschrecken sind beliebte Terrarientiere und werden für wenig Geld (1-3 €) im Heimtierhandel angeboten (Online-Inserate 2018).

Taxonomie und Nomenklatur

Die Art wurde 1868 von dem Schweizer Entomologen Henri Louis Frédéric de SAUSSURE als "Bacteria peruana" beschrieben. Später wurde sie in die 1904 neu geschaffene Gattung Oreophoetes überführt. Gegenwärtig sind zwei Unterarten anerkannt [1].

Literatur und Internetquellen

  1. CATALOGUE OF LIFE
  2. ESCH, A. (2013)

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Gelesen 8456 mal Letzte Änderung am Montag, 07 November 2022 16:10
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx