Donnerstag, 14 Juni 2018 14:32

SCHÖBI, K. (2004)

Ist die Euthanasie der alten Javaneraffenweibchen (Macaca fascicularis) im Zoologischen Garten Basel aufgrund ihres Verhaltens vertretbar?

Diplomarbeit

76 Seiten plus Anhang

Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz, Universität Basel
Referenten: Prof. B. Baur
Zoo Basel

Zusammenfassung: siehe hier

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 13:48

ROVERI, M. (2004)

Individuelle Unterschiede im Verhalten der sechs Afrikanischen Elefanten auf der Aussenanlage im Zoologischen Garten Basel.

Diplomarbeit

26 Seiten

Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz, Universität Bern
Betreuung: Prof. Bruno Baur
Zoo Basel

Zusammenfassung: siehe hier

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:32

WEBERSBERGER, J. (2015)

Vergleichende Verhaltensbeobachtungen an Roloway-Meerkatzen (Cercopithecus roloway) im Tierpark Hellabrunn

Bachelorarbeit

66 Seiten

Technische Universität München, Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt
Betreuung: Prof. Dr. Gerstmeier
Tierpark Hellabrunn

Ganze Arbeit

Zusammenfassung:

Im Zeitraum von 10.07.2015 bis 16.08.2015 wurden allgemeine Verhaltensbeobachtungen an den beiden Roloway-Meerkatzen Amelie und Fabiola im Tierpark Hellabrunn durchgeführt. Untersuchungsschwerpunkte waren hierbei die Gehegeausnutzung und bestimmte definierte Verhaltenskategorien. Zudem wurde ein Vergleich mit einem anderen Gehegesystem und den darin gezeigten Verhaltensmustern angestellt, das die Meerkatzen während einer Untersuchung durch WEGENER (2014) bewohnten.
Sowohl im Innengehege als auch im Außengehege bevorzugten Amelie und Fabiola generell die höheren Ebenen des Klettergerüsts. Auch im Upper Guinean Forest ist diese tagaktive Meerkatzenart hauptsächlich im Kronenbereich des Urwaldes vorzufinden, während sie den Boden grundsätzlich meidet (FRÄDRICH & FRÄDRICH 1973). Im Tierpark Hellabrunn wird das Futter am Boden nahe der Glasscheibe zum Besucherraum angeboten, weshalb die Tiere hier häufiger als vermutet wurde am Boden anzutreffen waren und auch bei der Nahrungsaufnahme am Boden sitzend oder stehend beobachtet werden konnten. Die als „Dauerfresser“ (TYLINEK & BERGER 1984) bezeichneten Tiere wendeten zur Annäherung an die Futterstelle viel Zeit auf und unterbrachen diese Tätigkeit häufig, um die Umgebung nach möglichen Fressfeinden abzusuchen. Eine Präsentation der Nahrung auf einer in die Ebenen integrierten Plattform würde hier eine Verbesserung darstellen, zumal dies auch dem Ort der Nahrungssuche innerhalb ihres natürlichen Lebensraums entspräche. Im Vergleich mit WEGENER (2014) zeigte sich, dass den Tieren im Innengehege bedeutend mehr Bewegungsfreiraum innerhalb des Klettergerüsts zur Verfügung stand. Dieser wurde durch Amelie und Fabiola auch vermehrt ausgenützt, was sich in einer erhöhten Aktivitätsrate beider Meerkatzen wiederspiegelte. Das Käfigsystem bestehend aus Innen- und Außengehege, in dem sich die Tiere während der Beobachtungsphase 2015 befanden, schneidet somit im Vergleich insgesamt besser ab als das Gehege im Urwaldhaus. Diese Bewertung wurde auch durch die Tierpfleger im Tierpark Hellabrunn bestätigt. Bei Amelie zeigte sich zudem im Innengehege auch ein spezifisches Aktivitätsmuster. Sie war am Nachmittag aktiver als am Vormittag, während Fabiola einen ausgewogeneren Verhaltensrhythmus über den Tag verteilt aufwies. Im Außengehege wählte Amelie die sonnigere Nachmittagszeit für vermehrtes Ruhen und zeigte am Vormittag eine gesteigerte Aktivitätsrate, was auch auf Fabiola zutrifft. Grundsätzlich legten die Tiere im Außengehege ein agileres Verhalten an den Tag als drinnen. Trotz dieser Aspekte konnten die Tiere ihrer Beschreibung in der Literatur, in der sie als eine sehr lebhafte Art innerhalb der Gattung der Merkatzen (TYLINEK & BERGER 1984) beschrieben werden, aufgrund der hohen Anteile an Ruheelemente im Verhalten nicht gerecht werden. Auch fehlten typische Verhaltensweisen wie Sprünge zwischen den Ebenen des Klettergerüsts oder ausdauernde Kletterpartien gänzlich. Durch die Untersuchungen konnten individuelle Unterschiede im Verhalten ermittelt werden, weshalb Fabiola zudem als ruhigerer Affe zu bezeichnen ist.
Abschließend lässt sich sagen, dass sich das Verhalten der in menschlicher Obhut gehaltenen Tiere im Vergleich zu ihren Artgenossen in freier Wildbahn unterscheidet. Jedoch wurde durch die Umsiedelung von Amelie und Fabiola in das Gehegesystem nahe dem Orang-Utan-Paradies ein wichtiger Schritt hinsichtlich einer an die Bedürfnisse der Tiere angepassten Haltung getan, was sich auch im Verhalten der Meerkatzen wiederspiegelte.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:37

KNABEL, J. (2004)

Verhaltensuntersuchungen an Gorillas im Tiergarten Heidelberg

Wissenschaftliche Arbeit für das Lehramt an Gymnasien

ca. 115 Seiten

Insitut für Zoologie, Universität Heidelberg
Referent: Prof. Dr. Dr. h.c. V. Storch
Zoo Heidelberg

Zusammenfassung: siehe hier

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 15:51

JESERICH, P. (2002)

Das Verhalten einer Gruppe Roloway-Meerkatzen (Cercopithecus diana roloway) im Zoo Heidelberg in zwei unterschiedlichen Gehegen.

Diplomarbeit

ca. 83 Seiten

Fakultät für Biologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Betreuung: Prof. Dr. Volker Storch
Zoo Heidelberg

Zusammenfassung: siehe hier

 

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Montag, 11 Januar 2016 14:31

FEHR, U. (2004)

Verhaltensbiologische Beobachtungen an Mähnenrobben im Zoo Heidelberg

Wissenschaftliche Arbeit im Fachh Biologie

ca. 57 Seiten

Fachbereich Biologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
betreuung:
Zoo Heidelberg

Zusammenfassung: siehe hier

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 12:43

WAIBEL, B. (2004)

Protokoll eines Verhaltensbeobachtungspraktikums bei Felis temminckii (Asiatische Goldkatze) im Tiergarten Heidelberg.

Praktikumsarbeit

ca. 407 Seiten

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Betreuung:
Zoo Heidelberg

Schlussfolgerung: siehe hier

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 12:43

SEITZ, S. (2001)

Vergleichende Untersuchungen zu Verhalten und Schauwert von Tapiren (Familie Tapiridae) in Zoologischen Gärten.

Comparative Investigations on Behaviour and Public Perception of Tapirs (Family Tapiridae) in Zoological Gardens.

Dissertation

ca. 343 Seiten

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Gutachter: Prof. Dr. Heinz F. Moeller, Prof. Dr. Werner Buselmaier
Verschiedene Zoos in Deutschland, der Schweiz und den USA

Zusammenfassung:

Tapire zählen zu den am wenigsten erforschten und bekannten Großsäugetieren unserer Zeit. Die vergleichende Studie in Zoologischen Gärten untersuchte im Sinne einer ganzheitlichen Tiergartenbiologie erstmals das Verhalten dieser Tiere und die Reaktionen des Publikums unter verschiedenen Haltungsbedingungen. Forschungsaufenthalte fanden von 1997 bis 2000 in den Zoos von Berlin, Dortmund, Heidelberg, München, Nürnberg, Wuppertal (Deutschland), Zürich (Schweiz), Los Angeles und San Diego (USA) statt. Methoden der Verhaltensforschung wie Fokus-Tier-Scan, kontinuierliche Messung, Besucherzählung und Umfragen erbrachten in 1.628 Beobachtungsstunden aufschlußreiche Ergebnisse von mehr als 40 Individuen der vier Arten Schabracken- (Tapirus indicus), Flachland- (T. terrestris), Baird's- (T. bairdii) und Bergtapir (T. pinchaque) sowie von über 25.000 Zoobesuchern.

Generell bestehen größere Verhaltensunterschiede zwischen Individuen als zwischen den Arten. Schabracken- und Flachlandtapire weisen einige Besonderheiten auf. Alle Tapire zeigen ein einheitliches "Präsentierverhalten". Die Aktivitäten im Tagesverlauf werden durch Pflegemaßnahmen wie Fütterung und Umsperrung beeinflußt. Ein reichhaltiges Nahrungsangebot reduziert den Ruheanteil, der zwischen 46,7% und 87,4% schwankt. Tagsüber verbringen die Tiere im Außengehege durchschnittlich 65,2% mit Ruhen, 26,6% mit Bewegung und 8,2% mit Ernährung. Wasserbecken nutzen sie im Mittel für 12 Minuten, vorzugsweise zum Koten und zum Ruhen an heißen Tagen. Vergesellschaftete Tapire pflegen intensivere Kontakte zu Ameisenbären oder Wasserschweinen als zu ihren Artgenossen. Die Distanz zwischen zwei Individuen eignet sich als Maß für die Intensität ihrer sozialen Bindung. Bei der Manipulation von Objekten, vor allem solchen mit Futtervalenz, beweisen Tapire Neugier und Geschick. Sie lernen schnell, besitzen aber eine geringe Ausdauer.

Gute Sichtbarkeit und hohe Aktivität der Tiere begünstigen ihre Beachtung durch das Publikum. In Abhängigkeit vom Gehege schwankt der Anteil an Betrachtern zwischen 26,1% und 94,4%. Buchten oder Plattformen als Aussichtspunkte erhöhen die Anzahl der Betrachter. Versteckt ruhende Individuen erhalten bis zu 37,3% weniger Beachtung als während ihrer Aktivitätsphasen. Im Durchschnitt beträgt die Beobachtungsdauer eines Tapirs 46 Sekunden. Sie ist bei Kontakten mit Tierpflegern am längsten. Naturnah gestaltete Anlagen mit viel Begrünung, einem reichhaltigen Wasserangebot und der Vergesellschaftung mehrerer Tierarten sowie gut plazierte und übersichtlich gestaltete Schilder erhalten die beste Bewertung. Der Bergtapir steht in der Besuchergunst höher als der auffälligere Schabrackentapir. 57,0% der befragten Personen kennen Tapire von Zoobesuchen. Eine systematische Zuordnung dieser Tiergruppe fällt schwer. Dies belegen Verwechslungen und Vergleiche mit 86 anderen Tierarten, allen voran mit Ameisenbären.

Tapire erweisen sich als anpassungsfähig für ein Leben in Zoologischen Gärten und zeigen unter geeigneten Bedingungen einen Großteil ihres natürlichen Verhaltensrepertoires. Um dem Auftrag zur Erhaltung überlebensfähiger Populationen und zur öffentlichen Bildung zu entsprechen, sind jedoch weitere Verbesserungen in der Haltung und Präsentation dieser bedrohten Tiergruppe nötig. Die Arbeit enthält hierzu konkrete Vorschläge.

Abstract: siehe hier

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 10:38

ACHENBACH, S. (2002a)

Auswirkungen von Behavioural Enrichment auf das Verhalten von Löwen im Zoo Heidelberg.

Diplomarbeit

ca. 101 Seiten

Fakultät für Biologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Leitung:
Zoo Heidelberg

Zusammenfassung: siehe hier

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 09:30

WOLF, H. (1995)

Vergleichende Untersuchungen des Verhaltens von 5 Wiederkäuerarten im Kölner Zoo mit besonderer Berücksichtigung des Nahrungsaufnahmeverhaltens.

Diplomarbeit

170 Seiten

Zoologisches Institut, Universität zu Köln
Leitung: Prof. Dr. G. Nogge
Zoo Köln

Zusammenfassung:

In der Zeit von Mai 1994 bis Juni 1995 wurden im Kölner Zoo Beobachtungen an den folgenden fünf Wiederkäuerarten durchgeführt: Okapi (Okapia johnstoni), Giraffe (Giraffa camelopardalis), Moschunsochse (Ovibos moschatus), Banteng (Bos javanicus) und Bison (Bison bison).
Mit Hilfe von "instantaneous sampling" wurde die Aktivitätsverteilung der Tiere über den Tag ermittelt. Bei den Okapis und den Giraffen konnte mittels Videoaufnahmen auch der Nachtrhythmus einiger Verhaltensweisen, vor allem des Fressens verfolgt werden. Es wurden Vergleiche sowohl zwischen den Arten als auch mit der Wildbahn angestellt und Faktoren gesucht, die für die Differenzen verantwortlich sind. Unter anderen erwiesen sich haltungsbedingte Faktoren beeinflussend, wie Zusammensetzung der Nahrung, Fütterungszeiten, Zeiten des Entlassens der Tiere in die Aussenanlage und die des Aufstallens.
"Focal animal sampling" diente als Methode bei der ERfassung verschiedener Aspekte des Nahrungsaufnahmeverhaltens der Tier eund bei der Feststellung der Rangordnung in den eizelnen Gruppen. Auch hier wurde mit den Wildbahnbeobachtungen verglichen und nach den Gründen für die Unterschiede gesucht. Die Nahrungsaufnahmevariablen: tägliche Fress- und Wiederkäudauer, Häufigkeit und Dauer der Fress- und Wiederkäuphasen, Kaufrequenz beim Fressen und Wiederkäuen sowie Kaudauer und Anzahl der Kaubewegungen pro regurgitierten Bissen beim Wiederkäuen wurden auf Abhängigkeit von dem Ernährungstyp der Tierarten geprüft. Einige dieser Grössen wiesen erwartungsgemäss unterschiedliche Werte für die Konzentratselektierer Okapis und Giraffen und die Gras- und Rauhfutterfresser Bisons und Bantengs (zum Teil auch für die als Intermediärtypen bezeichneten Moschusochsen). Auch die Art der angebotenen Nahrung und das Alter, das Geschlecht und die soziale Stellung der Tiere nahmen Einfluss auf das Nahrungsaufnahmeverhalten.
Ausserdem wurden die von der Wildbahn abweichenden Verhaltensweisen untersucht. Mittels verschiedener Mehoden wurde angestrebt, ursächliche Zusammenhänge dieser "Verhaltensstörungen" auszumachen. Solche Störungen wurden nur bei den Konzentratselektierern Okapis und Giraffen beobachtet. Die Ergebnisse deuten auf eine ursächliche Beteilung der Fütterungsart, die den Bedürfnissen der Selektierer nicht optimal angepasst erscheint.

 

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx