Samstag, 11 September 2021 15:53

HETZ, S. K. (2017)

Qualzuchten bei Fischen im Heimtierbereich.

Tierärztekammer Berlin

Einleitung:

Unerwünschte Merkmale treten bei der Zucht von Tieren immer wieder auf. Während solche Merkmale in vielen Bereichen eher Nebenprodukte der eigentlichen Zuchtziele sein können, können im Heimtierbereich solche unerwünschten Merkmale  direkt  mit  den Zuchtzielen einhergehen. In  der Aquaristik hat sich für solche Merkmale der Begriff „Qualzuchten“ etabliert. Obwohl die gezielte Zucht von Fischen mit solchen unerwünschten Merkmalen vor allem in anderen Kulturkreisen stattfindet, sollte man sich trotzdem mit dem Thema kritisch auseinandersetzen.


Volltext: https://www.tieraerztekammer-berlin.de/images/qualzucht/Qualzuchten-bei-Fischen-Hetz.pdf

hetz-biblio

Freigegeben in H
Samstag, 17 Juli 2021 08:24

Wiederansiedlungen in Europa

Wiederansiedlung regional ausgestorbener Tierarten in Europa

Die nachfolgende Liste berücksichtigt Wiederansiedlungen mit Zoobeteiligung. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ansiedlungen außereuropäischer Arten sowie Arten, bei denen lediglich Bestandsstützungen vorgenommen wurden, sind in der Liste nicht enthalten.

Tierart

Feldgrille¹

Gerandete Wasserspinne¹

Maifisch²

Kammmolch

Springfrosch¹

Laubfrosch

Wechselkröte²

Geburtshelferkröte²

Mallorca-Geburtshelferkröte²

Knoblauchkröte

Gelbbauchunke²

Europäische Sumpfschildkröte²

Zauneidechse²

Ringelnatter

Wiesenotter²

Europäischer Kormoran²

Graureiher²

Weißstorch

Schwarzstorch

Waldrapp

Marmelente

Moorente

Kolbenente²

Mönchsgeier

Gänsegeier

Bartgeier

Schmutzgeier²

Rebhuhn

Grauer Kranich²

Steinkauz²

Habichtskauz

Uhu

Kolkrabe

Zwergmaus¹

Feldhamster

Alpenmurmeltier²

Ziesel²

Europäischer Biber²

Europäischer Nerz

Europäischer Fischotter²

Wildkatze

Eurasischer Luchs²

Pardelluchs²

Mitteleuropäischer Rothirsch²

Waldrentier²

Wisent (in Wildbahn ganz ausgestorben)

Alpensteinbock²

Land, Ort

England,

England

Deutschland (Rhein)

Deutschland (Mittelfranken)

Jersey

Schweiz, Deutschland

Deutschland

Deutschland (NRW)

Mallorca

Deutschland (Mittelfranken)

Deutschland (Niederbayern)

Deutschland, Österreich, Schweiz

England

Deutschland (Ruhrgebiet)

Österreich, Ungarn

Italien (Lombardei)

Nordwestschweiz

Schweiz, Deutschland

Lombardei (experimentell)

Deutschland, Österreich, Spanien

Mallorca

Steinhuder Meer

Italien (Lombardei)

Mallorca, Frankreich, Bulgarien

Bulgarien, Frankreich, Italien

Alpenraum

Bulgarien

Schweiz (MIsserfolg)

England, [Deutschland Stützung]

Deutschland, [Schweiz Stützung]

Deutschland, Österreich

Deutschland, Schweiz

Bayerischer Wald

England

Deutschland (Baden-Württemberg, Hessen)

Schweiz (Jura)

Deutschland (Erzgebirge), Polen, Tschechien

Schweiz

Deutschland (Saarland, Steinhuder Meer), Estland

Schweiz

Deutschland

Deutschland, Schweiz,

Spanien, Portugal,

Schweiz

Finnland

Deutschland, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei

Alpenraum, Osteuropa

Fett: Projekt-Datenblatt vorhanden
¹ Kein Datenblatt bzw. keine Information im Zootier-Lexikon, Projekte im Rahmen der British Association of Zoos and Aquaria

² Kein eigenes Datenblatt im Zootier-Lexikon: Details und Quellen auf Tierart-Datenblatt

HALTUNG zwecke storch NOH PD1
Freifliegende Störche auf Baumhorst im Tierpark Nordhorn © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Freifliegende Störche auf Baumhorst im Tierpark Nordhorn. Es handelt sich um echte Wildstörche, die ein normales Zugverhalten zeigen © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

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Freigegeben in Tierhaltung wozu?
Freitag, 16 Juli 2021 05:50

Zwecke der Tierhaltung

HALTUNG schild erlen PD1
Vorbildliche Gehegebeschriftung im Tierpark Lange Erlen, Basel: Schilder mit Basisinformationen © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

HALTUNG schild erlen PD2
Vorbildliche Gehegebeschriftung im Tierpark Lange Erlen, Basel: Schilder mit ergänzenden Informationen © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

HALTUNG waschbär HD1 PD
Dank entsprechender Konditionierung sind die Waschbären des Heidelberger Zoos auch tagsüber häufig aktiv © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

HALTUNG waschbär HD2
Die Waschbärhaltung des Heidelberger Zoos bezweckt, das Publikum über invasive Neozoen aufzuklären © Lingusa, veröffentlicht unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“

 

HALTUNG waschbär HD3 petra stein
Die Popularität der Waschbären kann dazu genutzt werden, die Besucher während der Corona-Pandemie zum Maskentragen zu motivieren © Petra Stein / Zoo Heidelberg

Zoogegner unterstellen oft, Zoos würden betrieben, um mit Tieren, die sie ihrer Freiheit beraubt hätten, den großen Reibach zu machen. Was für die Schausteller vergangener Jahrhunderte zugetroffen haben mag, gilt heute längst nicht mehr: Die meisten größeren Einrichtungen sind gemeinnützige Unternehmen oder gehören der öffentlichen Hand. Auch der Tierpark Hagenbeck, einst als kommerzielles Unternehmen konzipiert, oder der Zoo Hannover, lange Zeit das Schaufenster der Tierhandlung Ruhe, sind heute gemeinnützige Gesellschaften mbH, letzterer im Besitz des Kommunalverbands (heute Region) Hannover. Kleinere Einrichtungen werden oft von Vereinen oder Kommunen betrieben, ohne dass der Eintritt kostenpflichtig wäre, und Privatzoos sind in aller Regel froh, wenn sie nicht in die Roten Zahlen kommen. Grundsätzlich muss jeder Zoo in der Lage sein, aus Eintrittsgeldern oder Mitgliedsbeiträgen, Beiträgen der öffentlichen Hand, Spenden oder sonstigen Quellen ausreichend Einkünfte zu generieren, um eine tiergerechte Haltung dauerhaft zu gewährleisten. Mehr an Rendite wird aber, zumindest im deutschsprachigen Raum, in aller Regel nicht erwartet.

Was also ist der Zweck der Zootierhaltung, wenn es nicht darum geht, Kapital daraus zu schlagen? Wie bereits unter "Grundsätze" festgehalten, sollen bzw. müssen nach dem Selbstverständnis der Zoos sowie nach der EU-Verordnung Zoos nicht nur Erholungsraum sein, sondern auch der Arterhaltung dienen, Wissen vermitteln und Forschung ermöglichen oder betreiben. Zudem müssen sie, um ihre Aufgaben erfüllen zu können, auch ein wirtschaftlich gesundes Fundament haben.

Alle Tiere, die im Zoo gehalten werden, sollten mindestens einem dieser Zwecke dienen. Ein Waschbär etwa, der keiner gefährdeten Art angehört, der den genzen Tag in seiner Baumhöhle verschläft und daher vom Publikum nicht gesehen wird, dessen Gehegebeschriftung einen minimalen Informationswert hat und über den keine Daten gesammelt werden, hat grundsätzlich im Zoo nichts verloren. Die Haltung eines Waschbären dagegen, der so konditioniert wird, dass er auch tagsüber aktiv ist, und mit dessen Hilfe das Publikum über invasive Arten aufgeklärt wird, ist hingegen absolut sinnvoll, denn sie dient der Erholungs- und der Bildungsfunktion und trägt dazu bei den Zoo attraktiv und somit wirtschaftlich zu machen.

Die Beratergruppen (Taxon Advisory Groups) des Europäischen Zoo- und Aquarienverbands (EAZA) erstellen für die einzelnen Tiergruppen "Regional Collection Plans". Darin wird festgehalten, welchen Zwecken eine im Zoo gehaltene Art dienen kann, z.B. als Reservepopulation, für Wiederansiedlungen, als Botschafter für in situ-Projekte, für die Forschung oder die Umweltbildung. Für Arten, die hinsichtlich Umwelt-, Natur- und Artenschutz einen bedeutenden Wert haben, werden Zuchtprogramme ("New Style"-EEP) eingerichtet und langfristige Management-Pläne aufgestellt. Andere Arten sollen, wenn möglich, durch diesbezüglich relevantere ersetzt werden, was natürlich nicht immer geschieht, etwa weil eine nicht-artenschutzrelevante Art wesentlich zur Wirtschaftlichkeit eines Zoos beitragen und ihm so ermöglichen kann, sich für andere, gefährdete Arten einzusetzen.

HALTUNG zwecke goldau PD1

Die Sikahirsche und Mufflons des Natur- und Tierparks Goldau sind selbst ohne Artenschutzrelevanz, stellen aber, weil sie in einem Kontaktgehege gehalten werden und vom Publikum gefüttert werden dürfen, die größte Attraktion des Parks dar. Damit generieren sie Geldmittel, die der Park für Artenschutzprojekte, etwa für den Bartgeier, den Wisent oder den Laubfrosch einsetzen kann.
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Literatur und Internetquellen

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Freigegeben in Tierhaltung wozu?
Donnerstag, 15 Juli 2021 15:40

Feldprojekte

Über 50 Tierarten und -unterarten haben ausschließlich im Zoo oder in ähnlichen Einrichtungen überlebt. Etwa 20 davon konnten mit Erfolg wiederangesiedelt werden. Ferner gibt es mehrere hundert Arten, die regional ausgestorben waren und mit Hilfe der Zoos in Teilen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets wiederangesiedelt werden konnten sowie Stützungen bedrängter Bestände. Hinzu kommen noch in situ-Forschungsprojekte mit dem Ziel, zur Erhaltung von Arten oder Populationen beizutragen, sowie Projekte zum Schutz von Lebensräumen. Auf den einzelnen Tierart-Datenblättern des Zootier-Lexikons wird auf solche Projekte entweder im Abschnitt "Gefährdung und Schutz" oder unter "Haltung" verwiesen. Für eine Reihe von Projekten gibt es aber spezielle Zusatzblätter. Diese sind in nachstehender Übersicht aufgeführt.

Säugetiere

Tierart

Blauaugen-Maki (Eulemur m. flavifrons)

Löwenäffchen (Leontopithecus rosalia)

Roloway (Cercopithecus d. roloway)

Weißscheitelmangabe (Cercocebus a. lunulatus)

Drill (Mandrillus leucophaeus)

Bonobo (Pan paniscus)

Schwarzfußkatze (Felis nigripes)

Wildkatze (Felis silvestris)

Leopard (Panthera pardus)

Schneeleopard (Panthera uncia)

Fossa (Cryptoprocta ferox)

Afrikanischer Wildhund (Lycaon pictus)

Europäischer Nerz (Mustela lutreola)

Afrikanischer Elefant (Loxodonta africana)

Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum)

Zwergflusspferd (Choeropsis liberiensis)

Giraffen (Giraffa camelopardalis)

Okapi (Okapia johnstoni)

Wisent (Bison bonasus)

Land, Ort

Madagaskar

Brasilien

Ghana

Ghana

Nigeria, Kamerun

Kongo

Südafrika

Deutschland, Schweiz

Iran, Java, Sri Lanka

Diverse

Madagaskar

Botswana

Deutschland, Estland

Kenia

Uganda

Liberia, Sierra Leone

Uganda 

Kongo

Osteuropa

Art des Projekts

Feldforschung, Lebensraumschutz

Wiederansiedlung

Wildereibekämpfung, Lebensraumschutz

Auffangstation

Auffangstationen

Wildereibekämpfung, Lebensraumschutz

Feldforschung

Wiederansiedlung

Feldforschung, Wildereibekämpfung, Konflikbewältigung

Feldforschung, Bildung, Wildereibekämpfung

Forschung, Bildung, nachhaltige Entwicklung

Feldforschung

Wiederansiedlung

Lebensraumschutz, Konflikbewältigung

Wiederansiedlung, Schutzgebiet

Feldforschung

Wildereibekämpfung 

Wildereibekämpfung, Zuchtstation

Wiederansiedlung

Vögel

Tierart

Weißstorch (Ciconia ciconia)

Schwarzstorch (Ciconia nigra)

Waldrapp (Geronticus eremita)

Blauaugenibis (Threskiornis bernieri)

Marmelente (Marmaronetta angustirostris)       

Moorente (Aythya nyroca)

Mönchsgeier (Aegypius monachus)

Gänsegeier (Gyps fulvus)

Bartgeier (Gypaetus barbatus)

Rebhuhn (Perdix perdix

Schwalbensittich (Lathamus discolor)

Lear-Ara (Anodorhynchus leari)

Uhu (Bubo bubo)

Habichtskauz (Strix uralensis)

Kolkrabe (Corvus corax)

Land, Ort

Schweiz

Lombardei

Diverse

Madagaskar

Mallorca

Steinhuder Meer

Mallorca, Frankreich, Bulgarien

Bulgarien, Frankreich, Italien

Alpenraum

Schweiz, Baden-Württemberg

Australien

Brasilien

Deutschland, Schweiz

Deutschland, Österreich

Bayerischer Wald

Art des Projekts

Wiederansiedlung

Experimentelle Wiederansiedlung

Forschung, Wiederansiedlung

Lebensraumschutz, nachhaltige Entwicklung

Wiederansiedlung

Wiederansiedlung

Wiederansiedlung

Wiederansiedlung

Wiederansiedlung

Wiederansiedlung, Bestandsstützung

Feldforschung

Wiederansiedlung

Wiederansiedlung

Wiederansiedlung

Wiederansiedlung

Reptilien, Amphibien, Fische

Tierart

Batagurschildkröte (Batagur baska)

Ringelnatter (Natrix natrix)

Heimische Amphibien   

Land, Ort

Bangladesch

Ruhrgebiet

Deutschland, Österreich, Schweiz

Art des Projekts

Auffang- und Zuchtstation

Wiederansiedlung

Diverse Projekte*

 *Separates Verzeichnis mit Links zu den einzelnen Projekten

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Freigegeben in Tierhaltung wozu?

Reproductive anatomy,manipulation of ovarian activity and non-surgical embryo recovery in suni (Neotragus moschatus zuluensis).

J. Reprod. Fert. 88: 521-532.

Summary:

Marked disparity in the uterine horn dimensions and relative degrees of caruncle development in suni suggested that exclusive or predominant dextral implantation occurs in association with bilateral ovulatory activity. Daily urinary measurements of pregnanediol-3-alpha-glucuronide revealed an oestrous cycle of ca. 21 days in length. Ovarian activity was controlled for synchronization of oestrus by using progestagen-impregnated intravaginal sponges and multiple ovulations were induced by using exogenous gonadotrophin therapy. An effective transcervical uterine catheterization technique was developed for the non-surgical collection of embryos. The efficiency of embryo recovery performed 5 days after sponge removal was 50-0%.

loskutoff-biblio

Freigegeben in L

The reproductive behaviour of the suni Neotragus moschatus zuluensis in captivity.

Koedoe 39 (1) 123-126.

Volltext (PDF)

pretorius-biblio

Freigegeben in P

Population management as a tool in the recovery of the critically endangered Western Derby eland Taurotragus derbianus in Senegal, Africa.

Wildlife Biology, 17(3) : 299-310. DOI: 10.2981/10-019.

Abstract:

The critically endangered Western Derby elandTaurotragus derbianus derbianus, representing,200 wild individuals,undoubtedly needs a coordinated conservation programme. To promote the survival of this subspecies, a singleworldwide semi-captive population was established in Senegal in 2000, with one male and five female founderstransferred from the Niokolo Koba National Park. To determine a long-term conservation strategy, we useddemographic and pedigree data based on continuous monitoring of reproduction during 2000 - 2009 in breedingenclosures in the Bandia and Fathala Reserves, in conjunction with modelling software. In 2009, the semi-captivepopulation consisted of 54 living individuals (26 males and 28 females), managed using the minimal kinship strategy.The female breeding probability was 84%, annual calf and adult mortality rates were 5.09% and 3.27%, respectively,and the annual population growth rate was 1.36. As the population grew, the animals were progressively separated intofive herds within tworeserves. A pedigree analysis revealedan effective population size of 6.72 andan Ne/N ratio of 0.13.The population retained 77% of the gene diversity (GD). The founder genome equivalent (FGE¼2.21) was relativelylow due to the overrepresentation of one founder male. Although the mean level of inbreeding (F) reached 0.119, asignificant potential GD (92%) was still retained. In this article, we predict GD development in this population in thenext 100 years with the inclusion of new founders. If the whole wild population were included, we could maintain 90%of GD. As this option is not practically feasible, we present three options with the goal of maintaining 75% GD. Wehighly recommend capturing new founders from the remaining wild population to ensure the survival of the subspeciesat least in semi-captivity, which could allow possible reinforcement of the wild population or reintroduction in thefuture. The semi-captive population, if appropriately constituted and genetically managed, could play a considerablerole in Western Derby eland conservation.

kolackova-biblio

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Montag, 31 Mai 2021 08:53

POHLE, C. (1995)

Huftierhaltung- und -zucht im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde in den ersten vier Jahrzehnten seines Bestehens.

MILU, Berlin 8: 415-451.

Inhalt:

Die Arbeit enthält eine Auflistung der seit der Eröffnung des Tierparks bis anfangs 1995 gehaltenen Huftierformen. Basis sind die Tierbücher, die seit Bestehen des Tierparks vorliegen. Bei der Eröffnung wurden 109 Huftiere in 34 Formen gehalten, 1995 waren es 85 Formen mit 662 Individuen. Von den zahlreichen Publikationen über einzelne Arten werden nur wenige genannt, vielmehr wird auf die im MILU in Fortsetzungen veröffentlichte Bibliographie des Tierparks verwiesen.

pohle-biblio

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Samstag, 29 Mai 2021 08:22

TIJSKENS J. (1968)

Preliminary notes on the F1 bongo antelope x sitatunga hybrids Taurotragus eurycerus x Tragelaphus spekei at Antwerp Zoo.

Int. Zoo Yb. 8: 137-139.

Auszug:

In June 1960 Antwerp Zoo rceived a male Bongo antelope. "Nabeli", from Epulu in the Congo. The only other Bongo antelope in captivity at that time was a female, "Karen", at Cleveland Zoo ... It was then decided to try and cross the male Bongo antelope with a female sitatunga. The nearly 3 year old male Bongo was put with a group of some 12 female sitatungs for about 6 months. As soon as the male showed sexual interest in the females, the Bongo and 2 sitatungas were separated from the main herd ... Births occured on 4 September 1964 giving a gestation period of 309 days.  ... the second young was born on 4 February 1965 by caesarian section ...

tijskens-biblio

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Samstag, 29 Mai 2021 08:20

GIPPOLITI, S. (2016)

Third case of a Bongo x Sitatunga hybrid.

GNUSLETTER 33 (1):12

Text:

The only so far reported case of hybridization between Tragelaphus eurycerus and Tragelaphus spekii resulted in two fertile females at Antwerp Zoo. The two Bongo x Sitatunga hybrids born at Antwerp were both females. One of these ‘Bongsi’ produced an healthy foal when mated with a sitatunga male. The coexistence of several different species in a large enclosure at the Fasano Safari Park (Brindisi, southern Italy) resulted in the unexpected birth of a female Bongo x Sitatunga F1 in 2012.As in Antwerp, even the Fasano Bongsi  has horns. While in general appearance it resemble more the paternal species, its locomotion and shyness resemble those typical of sitatunga.I was not able to know the exact birth date of the bongsi. It is healthy at the date of writing and horns are longer (December 2015). As no sitatunga or bongo individuals are actually present in the Safari park, no breeding from this bongsi is expected.

gippoliti-biblio

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx