Donnerstag, 14 Juni 2018 17:15

Gelbbrustara

Ordnung: Papageienvögel (PSITTACIFORMES)
Familie: Echte Papageien (Psittacidae)
Unterfamilie: Eigentliche Papageien (Psittacinae)
Tribus: Neuweltpapageien (Arini)

D LC 650

Gelbbrustara

Ara ararauna • The Blue-and-yellow Macaw • L'ara bleu et jaune

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Gelbbrustara (Ara ararauna) in der Safari World Bangkok © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Approximative Verbreitung des Gelbbrustaras (Ara ararauna)

 

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Gelbbrustara (Ara ararauna) im Vogelparadies Birka, Mauren FL © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Gelbbrustaras (Ara ararauna) im Touroparc Romanêche-Thorins © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Junge Gelbbrustaras (Ara ararauna) im Tierpark Berlin © M. Kaiser, Tierpark Berlin

 

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Gelbbrustara (Ara ararauna) im Tiergarten Straubing © Wolfgang Peter, TG Straubing

 

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Gelbbrustaras (Ara ararauna) im Zoo Salzburg © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Gelbbrustaras (Ara ararauna) im Zoo Schmiding © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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DDR-Briefmarke mit Gelbbrustara (Ara ararauna) im Zoo Magdeburg als Motiv, 5 Pf.

 

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Der selbst nicht gefährdete Gelbbrustara ist ein plakativ gefärbter Großpapagei, der beim Zoopublikum große Beachtung findet. Er eignet sich daher bestens als Botschafter für Natur- und Artenschutz in seinen südamerikanischen Heimatländern. Er wird aus diesem Grund und weil Zoos öfter in die Lage kommen, aus Tierschutzgründen Vögel aus Privathaltungen zu übernehmen, außerordentlich häufig in europäischen Zoos gehalten.

Körperbau und Körperfunktionen

Der Gelbbrustara wird 86 cm lang und erreicht ein Gewicht von 1'040-1'286 Gramm. Das Gefieder der Körperoberseite ist hellblau, die Unterseite ist gelb, die Stirn grün und die Kehle schwarz. Der unbefiederte Wangenbereich ist weiß mit schwarzen Federfluren, der Schnabel ist schwarz-grau, die Iris hellgelb und die Füße sind dunkelgrau mit schwarzen Krallen. Bei Jungvögeln ist die Iris dunkel und der Schnabel während der ersten zwei Wochen hell [2; 4; 5; 6; 9; 10]. 

Verbreitung

Südamerika: Bolivien, Brasilien, Ekuador, Französisch Guiana, Guyana, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Venezuela [1].

Lebensraum und Lebensweise

Gelbbrustaras bewohnen Galeriewälder und sumpfige Palmenhaine. Zwischen ihren Schlaf- und Futterplätzen können Distanzen von bis zu 25 km liegen. Bevorzugtes Futter sind die Früchte verschiedener Palmen (Mauritia, Oreodoxa, Astrocaryum, Bactris und Maximilianea). Sie sind stets paarweise anzutreffen. Auch wenn sie sich außerhalb der Brutzeit zu größeren Trupps zusammenfinden, ist der Zusammenhalt der Paare deutlich zu erkennen. Die Brutzeit beginnt zwischen Februar und April. Das Nest befindet sich in natürlichen Baumhöhlen abgestorbener Palmen. Es werden 2-4 Eier gelegt, die 25-28 Tage bebrütet werden. Die Nestlingszeit beträgt rund 90-95 Tage und mit 6-9 Monaten werden die Jungvögel selbständig [5; 9; 10].

Gefährdung und Schutz

Der Gelbbrustara hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet und die Gesamtpopulation ist, trotz rückläufigem Trend, immer noch sehr groß. Er wurde deshalb letztmals 2018 als nicht-gefährdet eingestuft (Rote Liste: LEAST CONCERN) [1].

Der internationale Handel ist nach CITES-Anhang II geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Araraunas werden zur Gewinnung von Fleisch gejagt und für den nationalen und internationalen Heimtierhandel gefangen. Die Ursprungsländer registrierten von 2001-2018 Ausfuhren von 24'848 lebenden Wildfängen, wovon 13'997 aus Guyana, 9'424 aus Surinam kamen. Im selben Zeitraum wurden weltweit Exporte von 64'792 Nachzuchtvögeln erfasst, von denen 55'790 aus Südafrika stammten [1; 3].

Haltung

Der Gelbbrustara ist wohl die weltweit am häufigsten gezüchtete Ara-Art. Aus Frankreich sind erfolgreiche Nachzuchten bereits aus den Jahren 1833 und 1892 dokumentiert. In Deutschland wurden Gelbbrustaras 1934 im Grugapark, Essen, gezüchtet. Das Höchstalter in menschlicher Obhut wird mit 48 Jahren und 6 Monaten angegeben [7; 9; 11].  
        
Werden mehrere Ara-Arten auf einer Anlage gehalten, kann es zu Mischlingszuchten kommen. Bekannt sind Hybriden mit Hyazinth- und Hellrotem Ara. Am bekanntesten dürfte die auf die Verpaarung mit einem Grünflügelara zurückgehende Mischlingspopulation im Zoo Wuppertal sein [7].

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in über 450 Zoos gezeigt, von denen sich etwa ein Drittel im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Forschung im Zoo: Über das Lernverhalten des Gelbbrustaras wurde am Zoo Hannover eine Bachelorarbeit durchgeführt [8].

Mindestanforderungen an Gehege: Nach Papageiengutachten des BMELF von 1995 ist für die Haltung eines Paars oder ausnahmsweise eines Einzelvogels eine Voliere mit einer Fläche von 4 x 2 m und einer Höhe von 2 m erforderlich, ferner ein Schutzraum mit einer Grundfläche von 2 m². Für jedes weitere Paar sind die Grundflächen um 50% zu erweitern. Nach Schweizerischer Tierschutzverordnung (Stand 2019) sind Aras mindestens paarweise zu halten. Für ein Paar ist eine bei Bedarf unterteilbare Innenvoliere mit Badegelegenheit, einer Grundfläche von 10 m² und einem Volumen von 30 m³ vorgeschrieben, für jedes weitere Tier ist die Grundfläche um 1 m² zu erweitern. Ein Aussengehege ist fakultativ. Ist dieses vorhanden und permanent zugänglich, so können dessen Maße ans Innengehege angerechnet werden, wobei maximal ein Drittel des Innengeheges durch das Außengehege ersetzt werden kann. Die 2. Tierhaltungsverordnung Österreichs schreibt für die Haltung eines Paars oder ausnahmsweise eines Einzelvogels eine Voliere mit einer Grundfläche von 4 x 2 m Fläche und einer Höhe von 3 m sowie einen Schutzraum von 2 m² / 2 m Höhe mit einer Mindesttemperatur von 10°C vor. Je weiteres Paar sind die Flächen um 50% zu erweitern. 

Taxonomie und Nomenklatur

Der Gelbbrustara wurde 1758 von Carl von LINNÉ als "Psittacus Ararauna" erstmals wissenschaftlich beschrieben. Die heute gültige Gattungsbezeichnung Ara wurde 1799 vom französischen Naturforscher Graf Bernard-Germain-Étienne de LACÉPÈDE eingeführt. Es gibt keine Unterarten [5].

Literatur und Internetquellen

  1. BIRDLIFE INTERNATIONAL (2018). Ara ararauna. The IUCN Red List of Threatened Species 2018: e.T22685539A131917270. http://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2018-2.RLTS.T22685539A131917270.en . Downloaded on 04 August 2019.
  2. CITES IDENTIFICATION MANUAL
  3. CITES TRADE DATA BASE
  4. DE GRAHL, W. (1979/82)
  5. DEL HOYO, J., ELLIOTT, A. et al. (eds., 1992-2013)
  6. FORSHAW, J. M. & COOPER, W. T. (1981)
  7. GRUMMT, W. & STREHLOW, H. (2009)
  8. HEISE, L. (2015)
  9. LANTERMANN, W. (1984)
  10. LEPPERHOFF, R. (2004)
  11. YOUNG, A. M., HOBSON, E. A., BINGAMAN LACKEY, L. & WRIGHT, T. F. (2012)

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Donnerstag, 14 Juni 2018 17:15

Grünflügelara

Ordnung: Papageienvögel (Psittaciformes)
Familie: Echte Papageien (Psittacidae)
Unterfamilie: Eigentliche Papageien (Psittacinae)
Tribus: Neuweltpapageien (Arini)

D LC 650

Grünflügelara, Dunkelroter Ara

Ara chloropterus (A. chloroptera) • The Red-and-green Macaw • L'ara à ailes vertes

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Grünflügelara (Ara chloropterus) im Parc animalier de Branféré, Le Guerno © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

 

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Approximative Verbreitung des Grünflügelaras (Ara chloropterus)

 

 

 

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Grünflügelara (Ara chloropterus) im Vogelparadies Birka in Mauren FL © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

 

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Grünflügelara (Ara chloropterus) im Zoo Zürich © Enzo Franchini, Zoo Zürich

 

 

 

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Grünflügelara (Ara chloropterus) im Noorder Zoo Emmen © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

 

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Grünflügelara-Paar (Ara chloropterus) im CERZA-Zoo, Lisieux © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

 

Weitere Bilder auf BioLib.cz

Der selbst nicht gefährdete Grünflügelara ist ein plakativ gefärbter Großpapagei, der beim Zoopublikum große Beachtung findet. Er eignet sich daher bestens als Botschafter für Natur- und Artenschutz in seinen südamerikanischen Heimatländern. Er wird aus diesem Grund und weil Zoos öfter in die Lage kommen, aus Tierschutzgründen Vögel aus Privathaltungen zu übernehmen, sehr häufig in europäischen Zoos gehalten.

Körperbau und Körperfunktionen

Der Grünflügelara ist mit 90 und mehr cm Gesamtlänge und einem Gewicht von etwa 1'050-1'700 g etwas größer als der Hellrote Ara. Die Grundfarbe seines Gefieders ist ein dunkleres Rot als bei jenem und die mittleren Flügeldecken sind grün anstatt gelb. Schnabel, Iris und Füße sind bei beiden Arten ähnlich gefärbt: der Oberschnabel zum größeren Teil hornfarben, der Unterschnabel grauschwarz, die Iris hellgelb und die Füße dunkelgrau. Der nackte Wangenbereich ist weiß mit roten Federfluren. Die großen Flügeldecken, die äußeren Armschwingen, die Außenfahnen der Handschwingen und die Schwanzspitzen sind blau [2; 4; 7; 8].

Verbreitung

Südamerika: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ekuador, Französisch Guiana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Venezuela [1].

Lebensraum und Lebensweise

Der Grünflügelara bewohnt hauptsächlich tropische Wälder unterschiedlichen Typs des Tieflandes, sowie Savannen einschließlich des Cerrado. Im Gebirge findet man ihn kaum noch in Höhenlagen über 1'500 m. Er nistet in Baum- oder Felshöhlen, nur selten in Palmenstämmen. Es werden 1-4 Eier gelegt, die 25-28 (24-29) Tage bebrütet werden. Die Nestlingszeit beträgt rund 90-103 Tage und mit 6-9 Monaten werden die Jungvögel selbständig [4; 6; 7; 8]. 

Gefährdung und Schutz

Die Bestände des Grünflügelaras nehmen zwar etwas ab, das Verbreitungsgebiet ist aber so groß, dass die Art letztmals 2016 nicht als gefährdet taxiert wurde (Rote Liste: LEAST CONCERN) [1].

Der internationale Handel ist nach CITES-Anhang II geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Grünflügelaras werden zur Gewinnung von Fleisch gejagt und für den nationalen und internationalen Heimtierhandel gefangen. Die Ursprungsländer registrierten von 2001-2018 Ausfuhren von 21'817 lebenden Wildfängen, wovon 17'711 aus Guyana, 4'091 aus Surinam kamen. Im selben Zeitraum wurden weltweit Exporte von 25'994 Nachzuchtvögeln erfasst, von denen 21'039 aus Südafrika stammten [1; 3].

Haltung

Vermutlich wurden die ersten Grünflügelaras bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts nach Europa gebracht. Die Welterstzucht gelang 1926 im San Diego Zoo, in Privathand glückte sie 1962 in England. Bei der Gemeinschaftshaltung mit anderen Ara-Arten kann es zu Bastardierungen kommen. Im Zoo Wuppertal z.B. haben ein Ararauna x Grünflügelara-Paar während 18 Jahren an die 40 Jungvögel produziert. Das Höchstalter in menschlicher Obhut wird mit gut 63 Jahren angegeben [6; 7; 9].

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in rund 280 Zoos gezeigt, von denen sich etwa ein Viertel im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Mindestanforderungen an Gehege: Nach Papageiengutachten des BMELF von 1995 ist für die Haltung eines Paars oder ausnahmsweise eines Einzelvogels eine Voliere mit einer Fläche von 4 x 2 m und einer Höhe von 2 m erforderlich, ferner ein Schutzraum mit einer Grundfläche von 2 m². Für jedes weitere Paar sind die Grundflächen um 50% zu erweitern. Nach Schweizerischer Tierschutzverordnung (Stand 2019) sind Aras mindestens paarweise zu halten. Für ein Paar ist eine bei Bedarf unterteilbare Innenvoliere mit Badegelegenheit, einer Grundfläche von 10 m² und einem Volumen von 30 m³ vorgeschrieben, für jedes weitere Tier ist die Grundfläche um 1 m² zu erweitern. Ein Aussengehege ist fakultativ. Ist dieses vorhanden und permanent zugänglich, so können dessen Maße ans Innengehege angerechnet werden, wobei maximal ein Drittel des Innengeheges durch das Außengehege ersetzt werden kann. Die 2. Tierhaltungsverordnung Österreichs schreibt für die Haltung eines Paars oder ausnahmsweise eines Einzelvogels eine Voliere mit einer Grundfläche von 4 x 2 m Fläche und einer Höhe von 3 m sowie einen Schutzraum von 2 m² / 2 m Höhe mit einer Mindesttemperatur von 10°C vor. Je weiteres Paar sind die Flächen um 50% zu erweitern.

Taxonomie und Nomenklatur

Der Grünflügelara wurde 1859 von dem britischen Zoologen George Robert GRAY als Ara chloroptera. erstmals wissenschaftlich beschrieben und hieß bis vor wenigen Jahren auch so. Nachdem in einer 2013 veröffentlichten Checkliste festgestellt wurde, dass das grammatikalische Geschlecht von Ara männlich sei, wurde der Artname auf chloropterus geändert. In der Literatur und auf Zoo-Namensschildern finden sich beide Bezeichnungen. Es gibt keine Unterarten [4; 5].

Literatur und Internetquellen

  1. BIRDLIFE INTERNATIONAL (2016). Ara chloropterus. The IUCN Red List of Threatened Species 2016: e.T22685566A93080287. http://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2016-3.RLTS.T22685566A93080287.en . Downloaded on 04 August 2019.
  2. CITES IDENTIFICATION MANUAL
  3. CITES TRADE DATA BASE
  4. DEL HOYO, J., ELLIOTT, A. et al. (eds., 1992-2013)
  5. DEL HOYO, J., COLLAR, N., CHRISTIE, D.A., ELLIOTT, A. & FISHPOOL L.D.C. (2014)
  6. GRUMMT, W. & STREHLOW, H. (2009)
  7. LANTERMANN, W. (1984)
  8. LEPPERHOFF, R. (2004)
  9. YOUNG, A. M., HOBSON, E. A., BINGAMAN LACKEY, L. & WRIGHT, T. F. (2012)

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Captive breeding of pangolins: current status, problems and future prospects.

ZooKeys 507: 99-114 (08 Jun 2015).
https://doi.org/10.3897/zookeys.507.6970.

Abstract:

Pangolins are unique placental mammals with eight species existing in the world, which have adapted to a highly specialized diet of ants and termites, and are of significance in the control of forest termite disaster. Besides their ecological value, pangolins are extremely important economic animals with the value as medicine and food. At present, illegal hunting and habitat destruction have drastically decreased the wild population of pangolins, pushing them to the edge of extinction. Captive breeding is an important way to protect these species, but because of pangolin’s specialized behaviors and high dependence on natural ecosystem, there still exist many technical barriers to successful captive breeding programs. In this paper, based on the literatures and our practical experience, we reviewed the status and existing problems in captive breeding of pangolins, including four aspects, the naturalistic habitat, dietary husbandry, reproduction and disease control. Some recommendations are presented for effective captive breeding and protection of pangolins.

Ganzer Text: http://zookeys.pensoft.net/articles.php?id=5419

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:02

BLASZKIEWITZ, B. (1984)

Waldelefanten-Notizen aus dem Zoo Berlin.

BONGO Berlin 8 (1984): 75-80.

Zusammenfassung:

1899 konnte der Berliner Zoo seinen ersten westafrikanischen Elefanten importieren, nach dem PAUL MATSCHIE die Unterart Rundohr- oder Waldelefant (Loxodonta africana cyclotis) beschrieb. Zuvor war nur einmal ein westafrikanischer Elefant nach Europa gelangt, und zwar 1882 in den Hamburger Zoo.  Es folgten weitere Tiere, und nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1960 durch die Forma RUHE der weibliche Rundohrelefant „Jambo“ importiert, der 1982 im Alter von 27 Jahren im Berliner Zoo starb.

 

blaszkiewitz-biblio

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Comparative analyses of longevity and senescence reveal variable survival benefits of living in zoos across mammals.

Scientific Reports 6, Article number: 36361 (2016)
doi:10.1038/srep36361. http://www.nature.com/articles/srep36361#supplementary-information

Abstract:

While it is commonly believed that animals live longer in zoos than in the wild, this assumption has rarely been tested. We compared four survival metrics (longevity, baseline mortality, onset of senescence and rate of senescence) between both sexes of free-ranging and zoo populations of more than 50 mammal species. We found that mammals from zoo populations generally lived longer than their wild counterparts (84% of species). The effect was most notable in species with a faster pace of life (i.e. a short life span, high reproductive rate and high mortality in the wild) because zoos evidently offer protection against a number of relevant conditions like predation, intraspecific competition and diseases. Species with a slower pace of life (i.e. a long life span, low reproduction rate and low mortality in the wild) benefit less from captivity in terms of longevity; in such species, there is probably less potential for a reduction in mortality. These findings provide a first general explanation about the different magnitude of zoo environment benefits among mammalian species, and thereby highlight the effort that is needed to improve captive conditions for slow-living species that are particularly susceptible to extinction in the wild.

tidiere-biblio

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Donnerstag, 14 Juni 2018 07:42

CIRKULAN, S. (2016)

Načrtovanje oskrbe in Živiljenjskega prostora obročkstorepth makijev ali kat (Lemur catta) v Bioparku Lipovec.

Planning of supply and habitat for Ring-tailed Lemur (Lemur catta) in Biopark Lipovec.

Diplomarbeit

Universität Ljubljana, Pädagogische Fakultät und Biotechnische Fakultät
Mentor: doc. dr. Miha Krofel

Zoo Augsburg. Direktorin: Dr. Barbara Jantschke
und andere Zoos

V + 74 Seiten, 12 Tabellen, 36 Abbildungen (Fotos, Grafiken, Pläne)

Volltext

Abstract:

Ring-tailed Lemur or Katta (Lemur catta) is a species of lemur, which naturally inhabits the gallery forests and spiny scrub of the African island Madagascar. With other lemur species it is one of the endemic species. And it is an extremely flexible and opportunistic species. According to the IUCN Red List from 2014 Ring-tailed Lemur is an endangered species, and is often bred in parks and zoos as part of breeding programs around the world in order to maintain diverse genetic bank and a healthy population of animals in the artificial environment which would be, in the case of extinction in the wild reintroduced into the natural environment. This charismatic lemur will be settled in the Biopark Lipovec, a project that is currently in progress and in Slovenia represents an innovative approach in education, green tourism and especially nature conservation. In the Graduation thesis we used the scientific literature, analysed the life of Ring-tailed Lemurs in nature and compared it with life of animals in an artificial environment in five different European zoos and in the end created a plan of supply, care and living space for the animals to be settled in the Biopark Lipovec. European zoos have very specialized diet plans, based on natural diet. We previewed the best practices and made a diet plan for our lemurs. Ring-tailed lemurs are very flexible and opportunistic, also in nature, that is why in an artificial environment preventive and curative veterinary care is used rarely. Research showed that the quality of exhibit is more important than its size. We also summed up good practices of habitat design and tehniques by other zoos and made a plan of new habitat in Biopark Lipovec and added some innovation and unique solutions for animal display and care. Breeding of Ring-tailed Lemur in an artificial environment is undemanding in comparison with other species. Since the natural environment of Ring-tailed Lemur is still declining due to human impact, the population of wild animals is decreasing, that is why the breeding of animals in zoos and parks, education about endangered species and their habitat, of the most important for the species survival.

 

cirkulan-biblio

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Determining Connections between the Daily Lives of Zoo Elephants and Their Welfare: An Epidemiological Approach.

PLoS ONE 11(7): e0158124. doi:10.1371/journal.pone.0158124

Abstract

Concerns about animal welfare increasingly shape people’s views about the acceptability of keeping animals for food production, biomedical research, and in zoos. The field of animal welfare science has developed over the past 50 years as a method of investigating these concerns via research that assesses how living in human-controlled environments influences the behavior, health and affective states of animals. Initially, animal welfare research focused on animals in agricultural settings, but the field has expanded to zoos because good animal welfare is essential to zoos’ mission of promoting connections between animals and visitors and raising awareness of conservation issues. A particular challenge for zoos is ensuring good animal welfare for long-lived, highly social species like elephants. Our main goal in conducting an epidemiological study of African (Loxodonta africana) and Asian (Elephas maximus) elephant welfare in 68 accredited North American zoos was to understand the prevalence of welfare indicators in the population and determine the aspects of an elephant’s zoo environment, social life and management that are most important to prevent and reduce a variety of welfare problems. In this overview, we provide a summary of the findings of the nine papers in the collection titled: Epidemiological Investigations of North American Zoo Elephant Welfare with a focus on the life history, social, housing, and management factors found to be associated with particular aspects of elephant welfare, including the performance of abnormal behavior, foot and joint problems, recumbence, walking rates, and reproductive health issues. Social and management factors were found to be important for multiple indicators of welfare, while exhibit space was found to be less influential than expected. This body of work results from the largest prospective zoo-based animal welfare study conducted to date and sets in motion the process of using science-based welfare benchmarks to optimize care of zoo elephants.

Link zum Volltext: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0158124

 

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Freigegeben in M

Husbandry and Pathology of Bearded Vultures in Swiss Zoos that Participate in the Alpine Reintroduction Project.

European Association of Zoo and Wildlife Veterinarians (EAZWV), Third scientific meeting, May 31th - June 4th, 2000, PARIS, France.

Volltext als PDF

Zusammenfassung:

Fünf schweizerische Tiergärten tragen in der einen oder anderen Weise zum Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen bei. Die Geier werden unter Bedingungen gehalten, die der schweizerischen Tierschutzgesetzgebung und den Empfehlungen der Fachkommission Artenschutz entsprechen. Während es in allen Zoos zur Eiablage und in vier Zoos zum Schlupf von Küken kam, konnte nur ein Zoo die Jungtiere erfolgreich aufziehen und Vögel zur Wiederansiedlung oder zur Zucht in anderen Einrichtungen an das Projekt abgeben. Im weiteren enthält der Beitrag Informationen über Fütterung, Lebenserwartung und FortpflanFortpflanzungsbiologie sowie einen Überblick über die Sektionsbefunde bei Bartgeiern in schweizerischen Zoos.

 

dollinger-biblio

Freigegeben in D
Freitag, 13 Mai 2016 15:44

CONWAY, W. G. (1973)

How to exhibit a bullfrog: a bed-time story for zoo men.

Int. Zoo Yearbook 13: 221-226.

Ganzer Artikel als PDF

Freigegeben in C
Mittwoch, 18 April 2018 11:30

WIESNER, H. (1984)

Notizen zur Haltung von Mhorr-Gazelle (Gazella dama mhorr).

Z. Kölner Zoo 27 (3): 110-113.

Zusammenfassung:

Die in den vergangenen zwei Jahren gemachten Erfahrungen bei der Haltung, Fütterung, mutterloser Aufzucht und Immobilisation von Mhorr-Gazellen im Münchner Tierpark Hellabrunn werden beschrieben.

 

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx