Dienstag, 01 September 2020 09:28

JIMÉNEZ, M.-L., LLINAS, J., PALACIOS, C (2003)

Infection rates in Dipetalogaster maximus (Reduviidae: Triatominae) by Trypanosoma cruzi in the Cape Region, Baja California Sur, México.

J. Med. Entomol.40 (1):18-21. doi: 10.1603/0022-2585-40.1.18.

Abstract:

Infection rates of Trypanosoma cruzi Chagas (in the blood-sucking bug Dipetalogaster maximus [Uhler]) were determined from specimens collected at 12 localities in the Cape Region of Baja California Sur, Mexico. Eight collection sites were located in the tropical dry forest, two in desert shrub, and two in the ecotone between these two communities. Of the 245 D. maximus collected, 65% were first and second instar nymphs; 32.6% were third, fourth, and fifth instar nymphs; and 2.4% were adults. The highest proportion of specimens came from El Fandango (30%) and San Bartolo (23%) canyons and La Cruz hill (12%) in the mountain slopes facing the Gulf of California. In feces from individual bugs analyzed for T. cruzi, we found an overall infection rate of 7.0%. Infection rates increased from 4.1% in second instars to 42.% in fifth instars. High infection rates were found in bugs collected from La Poza (38.4%), El Gato (27.2%), and El Pedregoso (25%) hills; low infection rates were found in specimens from La Cruz hill and San Bartolo canyon. Specimens from some collection sites were not infected with T. cruzi.

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Zoonoses Surveillance and Safeguard Measures in Swiss Zoos

EAZWV Second Scientific Meeting, May 21-24, 1998, CHESTER, United Kingdom

Volltext

Summary

The 26 zoonoses notifiable in Switzerland are listed, the legal provisions applicable to them are briefly described, and an overview on the animal health situation of Switzerland regarding these diseases is given. Additional requirements regarding zoonoses exist in the context of the conditions for the importation of zoo and wild animals, for which details are provided. The zoonoses surveillance and safeguard measures currently implemented by the four scientific zoos of Switzerland are described and discussed. In conclusion, it is stated, that the situation in these zoos regarding zoonoses is fairly good, but certain problems still remain, predominantly in the field of zoonoses caused by bacterial agents. Finally, a series of proposals is made on how further to improve the situation regarding zoonoses in Swiss zoos.

Zusammenfassung

Die 26 in der Schweiz meldepflichtigen Zoonosen werden aufgeführt, die auf sie anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen kurz beschrieben und ein Überblick über die Tierseuchenlage der Schweiz hinsichtlich dieser Krankheiten gegeben. Weitere Bestimmungen über Zoonosen gibt es im Rahmen der Einfuhrbedingungen für Zoo- und Wildtiere, wozu entsprechende Angaben gemacht werden. Die gegenwärtigen Überwachungs- und Schutzmassnahmen der vier wissenschaftlichen Tiergärten der Schweiz werden beschrieben und diskutiert. Es wird der Schluss gezogen, dass die allgemeine Lage ziemlich gut ist, dass aber nach wie vor bestimmte Probleme bestehen, namentlich hinsichtlich bakteriell bedingter Zoonosen. Abschliessend wird eine Reihe von Vorschlägen gemacht, wie die Zoonosen-Situation der schweizerischen Zoos noch weiter verbessert werden könnte.

Résumé

Cet article comprend la présentation des 26 zoonoses soumises à déclaration en Suisse, une courte description des dispositions légales applicables aux zoonoses, et une vue d’ensemble de la situation épizootique en Suisse. Puis, dans le cadre des conditions d’importation pour les animaux sauvages et de zoos, les dispositions supplémentaires concernant les zoonoses sont détaillées. De plus, les mesures de surveillance et de protection actuelles appliquées dans les quatre jardins zoologiques scientifiques de Suisse sont décrites et discutées. En conclusion on peut affirmer qu’en général, la situation actuelle est satisfaisante, mais que divers problèmes existent toujours, surtout par rapport à certaines zoonoses d’origine bactérienne. L’article se termine par une série de propositions pour améliorer encore la lutte contre les zoonoses dans les zoos suisses.

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Fatal leptospirosis in free-ranging Eurasian beavers (Castor fiber L.), Switzerland.

Transboundary and emerging diseases, 65(5): 1297-1306. Blackwell 10.1111/tbed.12879

Leptospirosis was first diagnosed in free‐ranging Eurasian beavers (Castor fiber L.) in Switzerland in 2010. Pathologic, serologic, molecular and epidemiologic analyses were carried out on 13 animals submitted for necropsy from 2010 through 2014. Typical lesions included alveolar haemorrhages in the lungs, tubular degeneration and interstitial nephritis in the kidneys. Microscopic agglutination test results were positive for serogroups Icterohaemorrhagiae, Australis, Autumnalis and Sejroe. Molecular analysis identified four distinct profiles belonging to serovar Icterohaemorrhagiae or Copenhageni. The severity and features of the lesions were consistent with a fatal disease associated with leptospires similarly to what has been reported in other animals and humans. The spatiotemporal occurrence of leptospirosis in beavers suggested an upstream spread of the bacteria and coincided with an increased incidence of leptospirosis in dogs and a case cluster in humans. However, an epidemiologic link among beaver cases and among species was not supported neither by the serologic nor molecular data.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:57

Leptospirose

Leptospirosen sind bei vielen Tierarten, namentlich Ratten und Mäusen, Rindern und Schweinen sowie Hunden (Stuttgarter Hundeseuche) vorkommende, auf den Menschen übertragbare Infektionskrankheiten (Zoonosen). Sie werden durch sich aktiv bewegende Bakterien (Spirochaeten) der Gattung Leptospira verursacht. Ausscheider-Tiere können über ihren Urin Wasser, Erde, Nahrungs- oder Futtermittel kontaminieren. Die Infektion des Menschen erfolgt meist über kleinen Hautverletzungen durch Kontakt mit der kontaminierten Umgebung.

Die Leptospirose weist einen typischen zweiphasigen Fieberverlauf auf. Die erste Phase beinhaltet die Gesamtinfektion des Organismus (Septikämie) und weist grippeähnliche Allgemeinsymptome auf. Die zweite Phase wird durch die Immunantwort des Körpers ausgelöst und manifestiert sich in einer Hirnhautentzündung. Die Sterberate ist bei dieser milden Form der Leptospirose praktisch gleich null. Bei der seltenen schweren Form der Leptospirose stehen Gelbsucht und Nierenbefall sowie Blutungen infolge verminderter Anzahl Blutplättchen im Blut . Die Sterberate liegt bei 20 %.

Die Leptospirose gilt als Berufskrankheit von Personen, die sich mit Tieren, tierischen Erzeugnissen und Abwässern befassen.

Quelle:
http://www.blv.admin.ch

09.02.2016

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:18

Rotlauf

Rotlauf ist eine auf den Menschen übertragbare Infektionskrankheit (Zoonose) namentlich der Schweine, aber auch vieler anderer Säugetierarten sowie von Vögeln und Krokodilen. Er wird verursacht durch durch das Bakterium Erysipelothrix rhusiopathiae. Die Tiere infizieren sich durch Abschlucken des Erregers oder über Hautverletzungen. Sie kontaminieren die Umwelt über Kot, Harn und eventuell Nasen-Rachen-Ausfluss. Menschen stecken sich über den Umgang mit Tieren oder Erzeugnissen von infizierten Tiere an. Dabei sind vorwiegend beruflich exponierte Personen, wie z.B. Tierpfleger, betroffen, die sich über Verletzungen oder Hautläsionen infizieren. Meist kommt es sich nur zu einer lokalisierte Infektion, hauptsächlich der Hände und der Finger mit Hautläsionen und oft auch einer Arthritis der Fingergelenke. Diese heilen meist nach 2 bis 4 Wochen ab. Daneben gibt es in seltenen Fällen die generalisierte Form mit Septikämie und Endokarditis und teilweise tödlichem Ausgang.

Quelle:
http://www.blv.admin.ch

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:16

Tularämie

Die Tularämie oder Hasenpest ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Francisella tularensis verursacht wird. Es handelt sich dabei um eine auf den Menschen übertragbare Tierkrankheit (Zoonose). Das Bakterium befällt verschiedene kleinere Säugetiere, namentlich Hasen- und Nagetiere. Es w wird aber auch in der Umwelt (Wasser, Erde) gefunden. Die Übertragung auf andere Tiere oder den Menschen erfolgt meist durch Zecken- oder Insektenstiche, durch direkten Kontakt mit kontaminierter Umgebung oder erkrankten Tieren, beim Verzehr von deren ungenügend erhitztem Fleisch sowie durch Einnahme beziehungsweise Einatmen von kontaminiertem Wasser und Staub. Bereits wenige Erreger können eine Erkrankung auslösen.  Eine Tularämie äussert sich durch Symptome wie Fieber, fortschreitende Entzündung der Eintrittsstelle sowie Lymphknotenschwellungen und kann unbehandelt in 5 bis 15 % der Fälle einen tödlichen Verlauf nehmen.

Quelle:
http://www.bag.admin.ch

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx