Freitag, 28 Februar 2020 14:14

HERRE, W. & RÖHRS, M. (1990)

Haustiere - zoologisch gesehen.

2. Auflage. 412 Seiten, 113 s/w Abbildungen. Unveränderter Nachdruck 2013.
Springer Spektrum, Berlin, Heidelberg. ISBN 978-3-642-39394-5

Inhalt:

Dieser zeitgemäße Überblick über den Stand der zoologischen Domestikationsforschung ist mehr als eine Untersuchung über die Entstehung und Geschichte der Haustiere. Vielmehr liegt eine zusammenfassende Betrachtung von Ergebnissen aus verschiedenen Forschungseinrichtungen vor. Die Autoren erörtern Systematik und Biologie der Stammarten; Gründe, Zeiten und Orte von Haustierwerdungen; die vielfältigen Veränderungen der Haustiere bis in den molekularen Bereich im Vergleich zu ihren Wildformen; die Fülle der Haustierrassen und ihre Beziehungen zu Menschen. Ausführlich werden domestizierte Vögel, Fische und Insekten behandelt sowie die Problematik einer »Selbstdomestikation« des Menschen.

Vertiefende Betrachtungen über die Beziehungen zwischen Haustier, Mensch und Umwelt runden dieses für einen großen Leserkreis interessante Werk ab.

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Samstag, 21 Dezember 2019 14:02

HANCOCK, J. & ELLIOTT, H. (1978)

The Herons of the World.

304 Seiten mit 61 Farbtafeln gezeichnet von Robert Gillmore und Peter Hayman, und 24 Verbreitungskarten.

Verlag: Harper & Row Publishers, New York, Hagerstwon, San Farncisc0, London. ISBN-10: 0060117591; ISBN-13: 978-0060117597

Inhalt:

This well illustrated work describes 61 species of herons and bitterns in detail, presenting descriptions and identifications, habitats, distributions, and feeding and breeding behavior. There are also introductory chapters on the family Ardidae. These chapters cover classification, plumage and moult, breeding, feeding, migration and dispersal and conservation.

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Mittwoch, 09 Oktober 2019 07:36

DICKINSON, E. C. (2001)

The correct scientific name of the Palawan Peacock-pheasant is Polyplectron napoleonis Lesson, 1831.

Bulletin of the British Ornithologists' Club 121: 266-272.

Volltext: https://www.biodiversitylibrary.org/page/40086535#page/286/mode/1up

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Mittwoch, 14 August 2019 16:03

ASMUS, J. & LANTERMANN, W. (2012)

Australische Sittiche - Haltung, Zucht und Artenschutz.

215 Seiten, mit zahlreichen Farbfotos.
Verlag Oertel + Spoerer GmbH. ISBN 10: 3886274071 / ISBN 13: 9783886274079

Klappentext:

Die australischen Sittiche zählen zu den am häufigsten gehaltenen Papageienvögeln. Durch ihre prächtigen Farben und ihre besonderen Verhaltensweisen ziehen sie immer mehr Vogelliebhaber in ihren Bann.
Es ist aber besonders wichtig, die Haltung und die Zucht dieser beliebten Papageienvögel neu zu bedenken und zeitgemäss zu betreiben. Und hier setzt dieses Buch an, denn eine möglichst artgerechte Haltung der Tiere und eine vorausschauende Zucht zur Erhaltung der Arten sind das besondere Anliegen der Autoren.
Im ersten Teil des Buches erfahren Sie alles Wissenswerte über Biologie, Verhalten, Herkunft, Haltung, Pflege, Zucht und vor allem auch den Artenschutz dieser Papageienvögel.

Der zweite Teil beinhaltet ausführliche Porträts aller gegenwärtig anerkannten australischen und ozeanischen Sitticharten und deren Unterarten. Das Ganze wird abgerundet durch wunderbare Fotos.
Ein neues Standardwerk für die Freunde dieser wunderschönen Papageienvögel.
Die australischen Sittiche zählen zu den am häufigsten gehaltenen Papageienvögeln. Durch ihre prächtigen Farben und ihre besonderen Verhaltensweisen ziehen sie immer mehr Vogelliebhaber in ihren Bann.

Es ist aber besonders wichtig, die Haltung und die Zucht dieser beliebten Papageienvögel neu zu bedenken und zeitgemäss zu betreiben. Und hier setzt dieses Buch an, denn eine möglichst artgerechte Haltung der Tiere und eine vorausschauende Zucht zur Erhaltung der Arten sind das besondere Anliegen der Autoren.

Im ersten Teil des Buches erfahren Sie alles Wissenswerte über Biologie, Verhalten, Herkunft, Haltung, Pflege, Zucht und vor allem auch den Artenschutz dieser Papageienvögel.

Der zweite Teil beinhaltet ausführliche Porträts aller gegenwärtig anerkannten australischen und ozeanischen Sitticharten und deren Unterarten. Das Ganze wird abgerundet durch wunderbare Fotos.

Ein neues Standardwerk für die Freunde dieser wunderschönen Papageienvögel.

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Mittwoch, 14 August 2019 15:52

BOETTICHER, H. von (1959)

Papageien.

Neue Brehms-Bücherei Heft 228. 116 Seiten, 56 Abbildungen, 12 Verbreitungskarten.
A. Ziemsen, Wittenberg 1959.

Inhalt:

Papageien in ihrer Farbenpracht erregen immer wieder die Aufmerksamkeit der Zoobesucher. Mancher dieser Vogelfreunde, besonders diejenigen, die zu Hause einen oder mehrere der gelehrigen und umgänglichen Vögel halten, möchten Näheres über Herkunft und Lebensweise erfahren. Es ist besonders zu begrüßen, daß Dr. Hans von Boetticher, der weithin bekannte Zoologe und Systematiker, kurz vor seinem Ableben diese übersichtliche Zusammenfassung über die interessante, nur auf der südlichen Erdhälfte wild vorkommende Vogelfamilie gestaltete. Die Arbeit gibt einen guten Überblick über die vielgestaltigen, zu der Gruppe gehörenden Gattungen und Arten, wovon viele besondere Schaustücke unserer Tiergärten bilden. Nach einer kurzen Einleitung folgen nähere Ausführungen über Heimat, Aussehen, Ernährung, systematische Stellung und verwandtschaftliche Beziehungen der einzelnen Familien, Unterfamilien, Gattungen und Arten. Jedem Papageienfreund, insbesondere zoologischen Handlungen, zoologischen Gärten und zoologischen Museen, wird diese Übersicht willkommen sein, da darin auch Hinweise auf Haltung und Pflege gegeben werden.

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Dienstag, 23 Juli 2019 17:50

FALKENBERG, H. & HAMMER, H. (2006)

Zur Geschichte und Kultur der Schweinezucht und -haltung.
1. Mitteilung: Zur Domestikation und Verbreitung der Hausschweine in der Welt.

Züchtungskunde, 78 (1): 55–68. ISSN 0044-5401

Zusammenfassung:

Die Erstdomestikation von Schweinen erfolgte etwa 7800 Jahre v. Chr. wie die von Rind, Schaf und Ziege im Gebiet des sogenannten fruchtbaren Halbmondes (Vorderasien). Nach archäozoologischen Befunden sind heute weitere autochthone Domestikationszentren für Schweine in Südostasien, China (ab dem Ende des 7. Jahrtausends v. Chr.) und Südschweden (2400 Jahre v. Chr.) nachweisbar. Spätere lokale, teilweise zufällige Einkreuzungen von Wildtieren waren nach den gegenwärtigen Befunden nur von geringer Bedeutung für den Hausschweinebestand. Aus dem ursprünglichen Domestikationsgebiet heraus verbreiteten Siedler die Hausschweinehaltung nach Ägypten, Indien und auf die Balkanhalbinsel. Für Mitteleuropa sind Einwanderungswege über das Mittelmeer nach Südeuropa sowie entlang der großen europäischen Flüsse nachgewiesen (ab 5500v. Chr.). Während polynesische Einwanderer schon frühzeitig Hausschweine auf ozeanische Inseln mitbrachten (ab 4500 v. Chr.), sind in Amerika, in großen Teilen Afrikas und in Australien erst mit Beginn der europäischen Kolonisation Schweine gehalten worden.

 

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A comprehensive molecular phylogeny for the hornbills (Aves: Bucerotidae).

Molecular Phylogenetics and Evolution Vol. 67 (2): 468-483

Abstract:

The hornbills comprise a group of morphologically and behaviorally distinct Palaeotropical bird species that feature prominently in studies of ecology and conservation biology. Although the monophyly of hornbills is well established, previous phylogenetic hypotheses were based solely on mtDNA and limited sampling of species diversity. We used parsimony, maximum likelihood and Bayesian methods to reconstruct relationships among all 61 extant hornbill species, based on nuclear and mtDNA gene sequences extracted largely from historical samples. The resulting phylogenetic trees closely match vocal variation across the family but conflict with current taxonomic treatments. In particular, they highlight a new arrangement for the six major clades of hornbills and reveal that three groups traditionally treated as genera (Tockus, Aceros, Penelopides) are non-monophyletic. In addition, two other genera (Anthracoceros, Ocyceros) were non-monophyletic in the mtDNA gene tree. Our findings resolve some longstanding problems in hornbill systematics, including the placement of ‘Penelopides exharatus’ (embedded in Aceros) and ‘Tockus hartlaubi’ (sister to Tropicranus albocristatus). We also confirm that an Asiatic lineage (Berenicornis) is sister to a trio of Afrotropical genera (Tropicranus [including ‘Tockus hartlaubi’], Ceratogymna, Bycanistes). We present a summary phylogeny as a robust basis for further studies of hornbill ecology, evolution and historical biogeography.

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A comprehensive phylogeny of birds (Aves) using targeted next-generation DNA sequencing.

Nature 526: 569–573 (22 October 2015)

Abstract

Although reconstruction of the phylogeny of living birds has progressed tremendously in the last decade, the evolutionary history of Neoaves—a clade that encompasses nearly all living bird species—remains the greatest unresolved challenge in dinosaur systematics. Here we investigate avian phylogeny with an unprecedented scale of data: >390,000 bases of genomic sequence data from each of 198 species of living birds, representing all major avian lineages, and two crocodilian outgroups. Sequence data were collected using anchored hybrid enrichment, yielding 259 nuclear loci with an average length of 1,523 bases for a total data set of over 7.8 × 107 bases. Bayesian and maximum likelihood analyses yielded highly supported and nearly identical phylogenetic trees for all major avian lineages. Five major clades form successive sister groups to the rest of Neoaves: (1) a clade including nightjars, other caprimulgiforms, swifts, and hummingbirds; (2) a clade uniting cuckoos, bustards, and turacos with pigeons, mesites, and sandgrouse; (3) cranes and their relatives; (4) a comprehensive waterbird clade, including all diving, wading, and shorebirds; and (5) a comprehensive landbird clade with the enigmatic hoatzin (Opisthocomus hoazin) as the sister group to the rest. Neither of the two main, recently proposed Neoavian clades—Columbea and Passerea1—were supported as monophyletic. The results of our divergence time analyses are congruent with the palaeontological record, supporting a major radiation of crown birds in the wake of the Cretaceous–Palaeogene (K–Pg) mass extinction.

 

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Samstag, 08 Juni 2019 15:50

Nadelbäume - Eiben

Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Familie: Eibengewächse (Taxaceae)

Eibengewächse sind immergrüne Bäume und Sträucher mit abgeflachten Nadeln. Sie sind getrenntgeschlechtig, einhäusig oder (überwiegend) zweihäusig. Die weibliche Zapfen bilden nur je einen Samen, der von einer Arillus genannten, beerenähnlichen fleischigen Hülle umgeben ist. Von der Farbe und dem Geschmack des Arillus werden vor allem Vögel angelockt welche den Zapfen fressen, den Arillus verdauen und den Samen unverdaut wieder ausscheiden. Die Familie umfasst fünf Gattungen:

  • Amentotaxus und Torreya (Nusseiben) mit je 6 Arten aus der Paläotropis (Süd- und Südostasien) und Holarktis (Nordamerika).

  • Austrotaxus und Pseudotaxus, zwei monotypische Gattungen aus Neukaledonien bzw. Südost-China.

  • Eibe (Taxus) mit etwa 27 holarktischen Arten.

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CONIF tacaceae taxus baccata lfeld
Eibe (Taxus baccata) mit frisch austreibenden, hellgrünen Nadeln © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF taxus bacchata 112 003 001 001 ailurus fulgens goerlitz goerlitz
Kleiner Panda (Ailurus fulgens) auf Eibe (Tacus baccata) im Naturschutz-Tierpark Görlitz © Naturschutz-Tierpark Görlitz (Pressefoto)

CONIF tacaceae taxus baccata BSL PD1
Strauchförmig wachsende Eibe (Taxus baccata) im Zoo Basel © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF tacaceae taxus baccata lfeld PD2
Eibe (Taxus baccata) Zweig im Juni © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF tacaceae taxus baccata lfeld PD3
Mehrstämmige Eibe (Taxus baccata), Zweige und Stamm © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Europäische Eibe

Taxus baccata

Verbreitung: Europa, Algerien, Naher Osten bis Iran.

Winterhärtezone 6 (erträgt bis -20ºC).

Wuchsklasse 2: Bis 20 m hoch.

Giftigkeit: Nadeln und Rinde giftig, keinesfalls in Reichweite von Equiden!

Die Eibe ist ein zweihäusiger immergrüner, sehr langsam wachsender  Nadelbaum der in europäischen Parks weit verbreitet ist. Besonders häufig ist sie in alten Gärten wie Basel [1], Mülhausen oder der Wilhelma Stuttgart [6; 7]. Der Baum ist schattenresisient, natürliche Standorte sind steile Hänge oder schattige Talabschnitte  auf meist sickerfeuchten  Ton- und Lehmböden der kollinen und montanen Stufe bis auf 1'700 m Höhe [2; 3; 5; 8].

Die Eibe bildet leicht Stockausschläge und wächst fast immer mehrstämmig. Sie lässt sich leicht zurück- oder in Form schneiden. Die Nadeln sind 1-3 cm lang, 2-3 mm breit, abgeflacht, etwas sichelförmig und einzeln stehend, an Seitenzweigen zweireihig , an aufrechten Zweigen schraubig stehend, auf der Oberseite glänzend dunkelgrün, unterseits hell- oder gelbgrün. Die Blütezeit fällt auf März-April. Die männliche Blüten sind sitzende, kugelige Kätzchen an den Zweigspitzen, die unscheinbaren weiblichen befinden sich einzeln an den Zweigbasen. Aus den weiblichen Blüten entwickeln sich die Scheinbeeren mit einem 6-7 mm langen Samen im leuchtend roten Samenmantel (Arillus). Die Samen sind im September-Oktober reif [2; 3; 5; 8].

Alle Pflanzenteile, ausgenommen der rote Samenmantel, sind hochgiftig. Der wichtigste Giftstoff ist ein Alkaloid, das Taxin. 50-100 g Eibennadeln stellen eine für den Menschen tödliche Dosis dar, für Pferde sind es 20-30 g / 100 kg KGW, für Wiederkäuer 1'000 g / 100 kg KGW. Bei Equiden kann der Tod schon 5 Minuten nach Pflanzenaufnahme eintreten. Aus verschiedenen Zoos sind Vergiftungen  bei Equiden bekannt [6; 7]. Bei Paarzehern ist das Risiko zwar geringer, Verbiss durch Rotwild kann denn auch ein Problem sein [8], aber aus Norwegen wird über Todesfälle bei wildlebenden Elchen (Alces alces), Rehen (Caprolus caprolus) und Rentieren (Rangifer tarandus) berichtet [4]. Ebenfalls beschrieben ist ein Fall bei asiatischen Languren in einem amerikanischen Zoo.

Wildlebende Eiben sind in Mitteleuropa die seltensten einheimischen Nadelbäume. Die größte zusammenhängnde Population befindet sich am Üetliberg bei Zürich. Dort stehen vermutlich gleich viele Eiben wie in ganz Deutschland [8].

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Literatur und Internetquellen:

  1. BAUR, B., BILLEN, W. & BURCKHARDT, D. (2008)
  2. BAUMKUNDE
  3. GODET, J.-D. (1986)
  4. HANDELAND, K. et al. (2017)
  5. JOHNSON, H. (1974)
  6. RIETSCHEL, W. (1994)
  7. RIETSCHEL, W. (2004)
  8. SCHNEIDER, H. & ZULAUF, R. (2016)

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Freigegeben in Koniferen im Park
Samstag, 08 Juni 2019 15:50

Nadelbäume - Kiefern

Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Familie: Kieferngewächse (Pinaceae)

Mit Ausnahme der Lärchen und der Goldlärche sind die Kieferngewächse immergrüne Bäume oder, selten, Sträucher. Alle Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Ihr Holz enthält Harz und duftet aromatisch. Exemplare der großwüchsigsten Arten können eine Höhe von über 70 Metern bei Stammdurchmessern von etwa 3 Metern erreichen. Die Familie wird in vier Unterfamilien unterteilt, die zusammen 11 Gattungen und etwa 230 Arten umfassen.

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CONIF cedrus atlantica glauca pendula Reynou PD2
Atlaszeder (Cedrus atlantica) var. "glauca pendula) Im ParZoo du Reynou, Le Vigen © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

CONIF cedrus atlantica glauca pendula Reynou PD1
Atlaszeder (Cedrus atlantica) var. "glauca pendula) Im ParZoo du Reynou, Le Vigen © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Unterfamilie: Abietoideae

Atlaszeder

Cedrus atlantica

Verbreitung: Algerien, Marokko, Tunesien.

Winterhärtezone 6 (erträgt bis -20ºC).

Wuchsklasse 1: Bis 36 m hoch.

Die Rinde der Atlaszeder ist dunkelgrau, anfänglich glatt, später rissig. Bei jungen Bäumen ist die Krone breit-kegelförmig, bei älteren flach und breit ausladend, allerdings weniger als bei der Libanonzeder. Die Nadeln an Langtrieben sind etwa 20-25 mm lang und einzelnstehend, an Kurztrieben 10-20 mm lang und in Büscheln von ca. 45 Stück stehend. Die rosagelben männlichen Blüten sind etwa 4 (3-5) cm lang. Die weiblichen Blüten stehen endständig an Kurztrieben. Sie sind grün bis rötlich, zylindrisch und etwa 1 cm lang. Aus ihnen entwickeln sich 5-7.5 cm lange Zapfen mit einem Durchmesser von 4 cm. Blütezeit ist September-Oktober, die Früchte werden ein Jahr später reif [1; 3; 5].

Die Atlaszeder wurde 1841 erstmals nach England eingeführt. Es gibt mehrere Kulturformen, z.B. "aurea", "glauca", "fastigiata" oder "pendula". In Parks und Gärten wird zumeist die Form "glauca" gepflegt. Die Trauerzedern sind klein und können entweder grüne oder blaue Nadeln haben [5].

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CONIF Cedrus libani branfere PD1
Libanonzeder (Cedrus libani) im Parc animalier et botanique de Branféré, Le Guerno © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

CONIF Cedrus libani luisen PD1
Libanonzeder (Cedrus libani) im Luisenpark Mannheim © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

Unterfamilie: Abietoideae

Libanonzeder

Cedrus libani

Verbreitung: Libanon, Syrien, Türkei.

Winterhärtezone 5 (erträgt bis -24ºC).

Wuchsklasse 1: Bis 21-30(-40) m hoch.

Die Libanonzeder ist oft mehrstämmig. Das Kernholz ist gelblich- bis rötlichbraun, das Splintholz viel heller. Die Rinde ist dunkelgrau, anfänglich glatt, später rissig. Bei jungen Bäumen ist die Krone kegelförmig, bei älteren flach und breit ausladend. Die Nadeln sind etwa 20-30 mm lang. An Langtrieben stehen sie einzeln, an Kurztrieben in Büscheln von 20-30 Stück. Die blassgrauen männlichen Blüten stehen aufrecht und sind etwa 5 cm lang. Die weiblichen Blüten stehen endständig an Kurztrieben. Sie sind eiförmig und etwa 1 cm lang. Aus ihnen entwickeln sich 8 cm lange Zapfen. Blütezeit ist September-Oktober, die Früchte werden im darauffolgenden August reif [1; 3; 5].

Libanonzedern sind etwas kälteresistenter als Atlaszedern (Cedrus atlantica). Sie wurden 1638 erstmals nach England eingeführt [5].

Die Libanonzeder ist der Nationalbaum des Libanon, sie wird auf dessen Wappen und Flagge dargestellt.

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CONIF pinaceae larix decidua nadeln WPFK PD1PD
Lärche (Larix decidua) mit frisch austreibenden, hellgrünen Nadeln © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF pinaceae larix decidua stralsund PD1
Lärche (Larix decidua), Nadeln, Knospen und älzrtr Zapfen im Juni im Zoo Stralsund © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF pinaceae larix decidua ballenberg PD1
Lärche (Larix decidua) mit jungen Zapfen im Juni im Schweizerischen Freilichtmuseum Ballengern, Brienzwiler BE © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF pinaceae larix decidua rinde WPFK PD1
Rinde einer Lärche (Larix decidua) im Wildpark Feldkirch © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Unterfamilie: Laricoideae

Lärche

Larix decidua

Verbreitung: Alpen, Sudeten und Karpaten.

Winterhärtezone 2 (erträgt bis -45ºC).

Wuchsklasse 2: Bis 55 m hoch.

Die Europäische Lärche ist ein sommergrüner, sehr lichthungriger Hochgebirgsbaum. Ursprünglich im Lärchen-Arvengürtel, in den Zentralalpen auch im Fichtengürtel der subalpinen Zone verbreitet, wurde sie auch in der montanen und kollinen Stufe angepflanzt und auch in Dorfnähe gefördert, weil unter ihrem lichten Schirm Wiesen- und Weidenutzung möglich ist. Sie liebt trockene Lagen. Wegen ihrer Sturmfestigkeit und ihres harzreichen, dauerhaften Holzes wird sie sehr geschätzt.

Die Nadeln sind 1-5 cm lang und 0.5-0.9 mm breit, weich und abgeflacht, oben wie unten dunkel- oder hellgrün. An Kurztrieben stehen sie in Büscheln zu 30-40, an Langtrieben einzeln. Junge Lärchennadeln gehören zu den bevorzugten Nahrungsbestandteilen von Auer- und Birkuhn. Im Herbst verfärben sich die Nadeln goldgelb.

Die Lärche ist einhäusig getrenntgeschlechtig. Ihre Blütezeit  ist April-Juni. Die schwefelgelben männlichen Blüten sind 5-10 mm lang und sitzen auf unbenadelten Kurztrieben. Die  rosa- bis dunkelroten oder purpurfarbenen und später vergrünenden  weiblichen Blüten, die meist an benadelten Kurztrieben aufrecht stehen, sind etwa doppelt so lang. Die sich aus ihnen entwickelnden reifen Zapfen stehen aufrecht, sind 2-4 cm lang, dick und graubraun. Die Samen fliegen erst im zweiten Jahr aus, die Zapfen bleiben dann weiterhin  an den Zweigen und fallen erst nach mehreren Jahren mit dem Zweig ab. 

Das rotbraune Kernholz der Lärche ist sehr hart und dauerhaft. Es wird zum Möbelbau, Innenausbau und Hausbau verwendet, ferner für Dachschindeln, Zäune, Telefonmasten etc. [1; 2; 3; 7].

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CONIF Picea abies vallorbe PD1
Von Fichten (Picea abies) umstandene Bisonweide auf etwa 1'000 m. ü. M. im JuraParc Mont d'Orzeires, Vallorbe © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Picea abies goldau PD1
Fichte (Picea abies) auf etwa 550 m. ü. M. im Natur- und Tierpark Goldau © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Picea abies marécottes PD1
Fichten (Picea abies) auf Naturfels im Steinwildgehege des Zoo des Marécottes, Salvan, ca. 900 m.ü. M. © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Picea abies vallorbe PD2
Mit Fichten (Picea abies) bestandenes Bärengehege auf ca. 900 m.ü. M. im JuraParc Mont d'Orzeires, Vallorbe © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Picea abies poing PD1
Muffelwild in alter Fichten-Monokultur (Picea abies) im Wildpark Poing, ca. 520 m.ü. M. © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Unterfamilie: Piceoideae

Fichte, Rottanne

Picea abies

Verbreitung: Nord- Ost und Mitteleuropa. Im Mittelmeerraum und ursprünglich in Mitteleuropa nur in Berggebieten, heute in Mitteleuropa großflächige eingeführte Populationen, oft als Monokulturen. Die Fichte ist heute bei uns die häufigste Baumart.

Winterhärtezone 5 (erträgt bis -24ºC).

Wuchsklasse 1: Freistehend bis 40, in geschlossenem Betand bis 60 m hoch.

Die Fichte gedeiht auf frischen bis nassen, steinig-sandigen Lehm- und Tonböden an eher kühlen Standorten. Ursprünglich ein Baum der subalpinen Zone, wird sie seit mehr als 150 Jahre auch in der montanen und kollinen Zone angepflanzt. Sie ist meistens ein Flachwurzler und daher nicht sturmfest. Die Borke älterer Bäume ist graubraun und in runden Schuppen abblätternd.

Die Nadeln sind 0.5-2,5 cm lang und bis 1 mm breit, ziemlich steif und im Querschnitt fast quadratisch, oft etwas gekrümmt und sehr kurz gestielt. Jungtriebe sind hellgrün, später werden die Nadeln allseitig dunkelgrün. Am Spross sind sie spiralig angeordnet.

Blütezeit der Fichte ist April-Juni, die Bäume blühen jedoch nicht jedes Jahr.  Die einzeln stehenden männlichen Blüten sind etwa 1 cm lang und anfänglich karminrot, später gelb gefärbt. Die weiblichen Blüten stehen in aufrechten, roten Zapfen zusammen. Die Einzelblüte besteht aus einem flachen Fruchtblatt und einer Deckschuppe. Das Fruchtblatt verholzt später zu einer festen Samenschuppe. Die reifen, etwa 10-15 cm langen  Zapfen sind braun, hängen nach unten und werden - anders als bei der Weißtanne - als Ganzes abgeworfen.

Das Holz ist gelblich-weiß, leicht und weich. Es wird als Bauholz, für Möbel, Schindeln und Musikinstrumente verwendet und zu Spanplatten, Holzwolle oder Zellulose verarbeitet. Die Fichte enthält ätherische Öle (Terpentinöl mit Monoterpenen sowie Diterpene). Sie wird deswegen auch als schwach giftig eingestuft, kann in der Praxis aber verfüttert werden, was in vielen Zoos mit unverkauften Weihnachtsbäumen regelmäßig geschieht [1; 2; 3; 5; 6].

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CONIF Pinus halepensis pontdegau PD1
Aleppokiefer (Pinus halepensis) im Parc Ornithologique de Pont-de-Gau, Les Stes. Maries-de-la-Mer © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Pinus halepensis pontdegau PD2
Aleppokiefer (Pinus halepensis), Zapfen, im Parc Ornithologique de Pont-de-Gau, Les Stes. Maries-de-la-Mer © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Pinus halepensis pontdegau PD3
Aleppokiefer (Pinus halepensis), Rinde, im Parc Ornithologique de Pont-de-Gau, Les Stes. Maries-de-la-Mer © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Pinus halepensis ZoA sanary PD1
Aleppokiefer (Pinus halepensis), reife Zapfen, im ZOA Parc Animalier et Exotique, Sanary-sur-Mer © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Unterfamilie: Pinoideae

Aleppokiefer

Pinus halepensis

Verbreitung: Mittelmeerraum, hauptsächlich in Südfrankreich, Spanien und im Maghreb.

Winterhärtezone 7 (erträgt bis -15ºC).

Wuchsklasse 2: 15-18 m hoch.

Die Aleppokiefer hat einen dicken Stamm mit dunkel purpurbrauner Rinde mit breiten orangen Rissen. Die Krone ist bei jungen Bäumen schmal, bei älteren breit und gewölbt. Die Nadeln stehen zu zweit an Kurztrieben. Sie sind hellgrün, erreichen eine Länge von 7-15 cm und werden nach zwei Jahren abgeworfen. Die Blütezeit fällt auf März-April. Die männlichen Blütenzapfen sind anfänglich grün und werden dann gelb. Die weibliche Blütenzapfen sind zur Blüte rot. Sie stehen anfänglich aufrecht an einem 1 cm langen Stiel. Nach der Bestäubung biegen sie sich nach unten. Die Zapfen stehen einzeln oder bis zu dritt zusammen. Sie sind eiförmig, bis ca. 11 cm lang und haben einen Durchmesser von 2.5-4.2 cm. Ihre Reifezeit beträgt 3 Jahre [1; 3; 5].

Das Holz der Aleppokiefer ist sehr harzreich. Das Harz wird in Griecheland dem Retsinawein zugesetzt.

Die Aleppokiefer wird außerhalb ihres Areals selten angepflanzt. Sie wurde 1683 erstmals nach England eingeführt [5].

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CONIF pinus nigra BSL PD1
Schwarzföhren (Pinus nigra) im Zoologischen Garten Basel © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF pinus nigra BSL PD3
Schwarzföhren (Pinus nigra) im Zoologischen Garten Basel mit horstenden Weißstörchen (Ciconia nigra) © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF pinus nigra BSL PD2
Graureihernest (Ardea cinerea) in Schwarzföhre (Pinus nigra) im Zoologischen Garten Basel © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF pinus nigra lfeld PD1
Graureihernest (Ardea cinerea) in Schwarzföhre (Pinus nigra), Stamm mit grauer Borke © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Unterfamilie: Pinoideae

Schwarzföhre

Pinus nigra

Verbreitung: Süd- und Osteuropa, Maghreb. Erreicht die Alpen, fehlt aber in der Schweiz

Winterhärtezone 4 (erträgt bis -29ºC).

Wuchsklasse 1: Bis 50 m hoch, Wuchs anfänglich kegelförmig, später schirmförmig.

Die Schwarzföhre besiedelt in 5 Unterarten mittlere Gebirgslagen. Ihr Areal ist stark zerrissen. Ihre Wuchshöhe und die Kronenform variieren je nach Unterart und Standort. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird meistens die Nominatform als Zierbaum im städtischen Raum kultiviert. Heute wird sie in den meisten Ländern Europas auch forstlich angebaut. Der größte und schönste Schwarzkiefernwald in Deutschland liegt in Unterfranken bei Erlabrunn und Leinach [4].

Innerhalb der Gattung Pinus gehört die Schwarzföhre zu den zweinadeligen Arten. Sie ist bisweilen mehrstämmig. Ihre Borke ist schwarz oder graubraun bis silbergrau und sehr schuppig.  Die Krone ist meist unregelmäßig, im unteren Bereich offen, nach oben dichter. Die Blütezeit fällt je nach Standort auf April bis Anfang Juni. Die grün gefärbten, 2-3 mm langen männlichen Blütenzapfen befinden sich endständig an Langtrieben. Die weiblichen Blütenzapfen sind kurzgestielt und stehen meist zu 2-4 beisammen. Sie sind anfänglich grün und verfärben sich dann zu rot. Die Zapfen werden bis zu 12 cm lang und 4.5 cm dick. Sie reifen im Herbst des Folgejahres und fallen mit drei Jahren ab [1; 2; 3; 4; 5].

Das Holz der Schwarzkiefer ist zwar dauerhaft, wird aber weniger geschätzt als das der Waldkiefer. Es ist schwer und sehr harzreich und wird besonders für den Erd- und Wasserbau sowie den Schiffsbau eingesetzt. Die Schwarzkiefer enthält ätherische Öle (Terpentinöl mit Monoterpenen sowie Diterpene). Sie wird deswegen auch als schwach giftig eingestuft. In Niederösterreich wurde aus Schwarzkiefern während Jahrhunderten Harz, das sogenannte "Pech", gewonnen und zu Terpentinöl und Kolophonium verarbeitet [5].

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CONIF pinaceae pinus parviflora luisen PD1
Mädchenkiefer (Pinus parviflora), eingetopft, im Luisenpark Mannheim © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

Unterfamilie: Pinoideae

Mädchenkiefer

Pinus parviflora

Verbreitung: Japan in Höhenlagen von 1'300-1'800 m.

Winterhärtezone 5 (erträgt bis -24ºC).

Wuchsklasse 2-3: Bis 6-15 m hoch.

Als junge Bäume haben Mädchenkiefern eine kegelfömige Krone, bei älteren ist die Krone flach mit spreizwüchsigen Ästen. Die 5-6 cm langen Nadeln sitzen zu fünft in Büscheln gruppiert. Die männlichen rosafarbenen, 7 mm langen Blütenzapfen werden am Grund junger Triebe gebildet. Die 2-3 cm langen weiblichen Blütenzapfen sind rot. Die ovalen, recht klein bleibenden Samenzapfen stehen einzeln oder in Büscheln. Nach der Bestäubung dauert es zwei Jahre, bis die Samen reif sind.

Mädchenkiefern werden oft als Bonsai kultiviert. Nach Europa wurden sie erstmals 1846 eingeführt. Es gibt mehrere, sich farblich unterscheidende Gartenformen [3; 4].

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CONIF Pinus sylvestris Perleberg PD1
Kiefernwald (Pinus sylvestris) im Damwildgehege des Tierparks Perleberg © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Pinus silvestris blindham PD1
Waldföhren (Pinus sylvestris) in Hochmoor auf ca. 650 m.ü.M. im BergTierPark Blindham © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Pinus sylvestris BSL PD1
Waldföhre (Pinus sylvestris) mit unreifen Zapfen (Juni). im Zoo Basel © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Pinus sylvestris BSL PD2
Waldföhre (Pinus sylvestris), Ast mit unreifen Zapfen im Zoo Basel © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

CONIF Pinus sylvestris BSL PD3
Waldföhren (Pinus sylvestris), Stamm mit roter Borke im Zoo Basel © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Unterfamilie: Pinoideae

Waldkiefer, Waldföhre

Pinus sylvestris

Verbreitung: Nord- und Mitteleuropa, nördliches Asien.

Winterhärtezone 2 (erträgt bis -45ºC)

Wuchsklasse 1: Bis 45 m hoch, Wuchs anfänglich kegelförmig, später flachkronig.

Die Borke der Waldföhre ist fuchsrot. Die Krone ist bei jungen Bäumen kegelförmig und quirlästig. Bei alten Bäumen ist der lange Stamm frei von Ästen, und die Krone ist flach. Innerhalb der Gattung Pinus gehört die Waldföhre zu den zweinadeligen Arten. Die Nadeln sind 4-6 cm lang, dünn, spitz, steif und gedreht. Ihre Außenseite ist dunkelgrün, die Innenseite graugrün. Die Blütezeit fällt auf April-Mai. Die glänzend gelben männlichen Blüten stehen in Büscheln an der Basis der schwächeren neuen Triebe, die 5-8 cm langen weiblichen Blüten einzeln oder in Gruppen bis zu 5 an den Spitzen neuer starker Triebe. Sie sind erst hellrosa und werden dann dunkler. Nach der Befruchtung sind die Zapfen anfangs dunkelgrün. Sie reifen erst im Oktober-November des zweiten Jahres und haben dann eine Lönge von ca. 8 cm.

Die Bezeichnung "Kiefer" wird in Deutschland und Österreich verwendet. Im alemannischen Raum heißt der Baum "Föhre", in den Kantonen Bern und Wallis ist der Name "Dähle" (französisch: Daille) gebräuchlich, daher heißt der Berner Tierpark "Dählhölzli" = Kiefernwäldchen.

Die Waldkiefer wird häufig als Monokultur angebaut, um Bau- und Industrieholz zu gewinnen. Sie enthält ätherische Öle (Terpentinöl mit Monoterpenen sowie Diterpene), die in der Volksmedizin verwendet werden, und wird deswegen auch als schwach giftig eingestuft, kann in der Praxis aber verfüttert werden [1; 2; 3; 5].

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Literatur und Internetquellen:

  1. BAUMKUNDE
  2. GODET, J.-D. (1986)
  3. JOHNSON, H. (1974)
  4. MEIN SCHÖNER GARTEN
  5. MITCHELL, A. (1975)
  6. CLINI TOX
  7. STEIGER, P. (1994)

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