Donnerstag, 14 Juni 2018 13:41

BREHM, A. E. (1882-1887)

Brehms Thierleben.

"Brehms Tierleben" gilt bis heute als Klassiker des Tierlexikons. Seinem Verfasser, Alfred Edmund BREHM (2. Februar 1829 – 11. November 1884), der u.a. von 1863 bis 1867 den alten Hamburger Zoologischen Garten und von 1869 bis 1878 das von ihm konzipierte und mitgegründete Berliner Aquarium Unter den Linden, leitete, gelang es, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung in verständlicher und spannender Form zu beschreiben. Damit machte BREHM als Erster das Leben der Tiere literaturfähig. Seine unnachahmlichen Schilderungen der Lebenswelten und Verhaltensweisen von Tieren begeisterten nicht nur Wissenschaftler, sondern auch ein breiteres Publikum. 1864-69 erstmals unter dem Titel "Illustrirtes Thierleben" erschienen, wurde der "Brehm" zum Markenzeichen populärer Tierliteratur. Zu großen Teilen verfasste BREHM selbst das umfangreiche Werk. Es beschreibt in vier Abteilungen das Leben der Säugetiere, der Vögel, der Kriechtiere, Lurche und Fische sowie der "Niederen Thiere"« in einem volkstümlichem Schreibstil, den er sich zuvor als Autor populärer Zeitschriften aneignete.

Zitate und Illustrationen auf dieser Internetseite stammen aus der kolorierten Ausgabe der zweiten aktualisierten Auflage in zehn Bänden von 1882-1887. 

Brehms Thierleben, Band 1

Allgemeine Kunde des Thierreichs, Erster Band, Erste Abtheilung: Säugethiere, Erster Band: Affen und Halbaffen, Flatterthiere, Raubthiere, Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage, Kolorirte Ausgabe, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1883.

Brehms Thierleben, Band 2

Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Zweiter Band, Erste Abtheilung: Säugethiere, Dritter Band: Hufthiere, Seesäugethiere, Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage, Kolorirte Ausgabe, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1883.

Brehms Thierleben, Band 3

Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Dritter Band, Erste Abtheilung: Säugethiere, Zweiter Band: Raubthiere, Kerfjäger, Nager, Zahnarme, Beutel- und Gabelthiere, Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage, Kolorirte Ausgabe, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1883.

Brehms Thierleben, Band 4

Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Vierter Band, Zweite Abtheilung: Vögel, Erster Band: Papageien, Leichtschnäbler, Schwirrvögel, Spechte und Raubvögel, Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage, Kolorirte Ausgabe, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1882.

Brehms Thierleben, Band 5

Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Fünfter Band, Zweite Abtheilung: Vögel, Zweiter Band: Raubvögel, Sperlingsvögel und Girrvögel, Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage, Kolorirte Ausgabe, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1882.

Brehms Thierleben, Band 6

Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Sechster Band, Zweite Abtheilung: Vögel, Dritter Band: Scharrvögel, Kurzflügler, Stelzvögel, Zahnschnäbler, Seeflieger, Ruderfüßler, Taucher, Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage, Kolorirte Ausgabe, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1882.

Brehms Thierleben, Band 7

Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Siebenter Band, Dritte Abtheilung: Kriechthiere, Lurche und Fische, Erster Band: Kriechthiere und Lurche, Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage, Kolorirte Ausgabe, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1883.

Brehms Thierleben, Band 8

Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Achter Band, Dritte Abtheilung: Kriechthiere, Lurche und Fische, Zweiter Band: Fische, Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage, Kolorirte Ausgabe, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1884.

Brehms Thierleben, Band 9

Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Neunter Band, Vierte Abtheilung: Wirbellose Thiere, Erster Band: Die Insekten, Tausendfüßler und Spinnen, Von E.L. Taschenberg, Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage, Kolorirte Ausgabe, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1884.

Brehms Thierleben, Band 10

Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Zehnter Band, Vierte Abtheilung: Wirbellose Thiere, Zweiter Band: Die Niederen Thiere, Von Oscar Schmidt, Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage, Kolorirte Ausgabe, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1887.

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Donnerstag, 21 Juni 2018 13:36

BOYD, L. & HOUPT, K. A. (Hrsg. 1994)

Przewalski's horse: the history and biology of an endangered species.

State University of New York Press, Albany. ISBN 0-7914-1889-8.

Verlagstext:

Przewalski's horse, the only true horse never to have been domesticated, is believed to be extinct in the wild. Experts from around the world come together in this book and offer a complete synthesis of knowledge about the species to date. Topics included are taxonomy, morphology, former geographic distribution, history in captivity, the studbook, genetics, population biology, nutrition, veterinary care, reproduction, and behavior. Implications for management are also included and are especially relevant in light of recent plans to attempt the reintroduction of Przewalski's horses into the wild. This book provides a valuable reference to those charged with managing this endangered species in captivity and implementing its reintroduction.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 13:32

BOISSERIE, J. - R. (2005)

The phylogeny and taxonomy of Hippopotamidae (Mammalia: Artiodactyla): a review based on morphology and cladistic analysis.

Zoological Journal of the Linnean Society, 143, 1 - 26.

Abstract:

The phylogeny and taxonomy of the whole family Hippopotamidae is in need of reconsideration, the present confusion obstructing palaeoecology and palaeobiogeography studies of these Neogene mammals. The revision of the Hippopotamidae initiated here deals with the last 8 Myr of African and Asian species. The first thorough cladistic analysis of the family is presented here. The outcome of this analysis, including 37 morphological characters coded for 15 extant and fossil taxa, as well as non‐coded features of mandibular morphology, was used to reconstruct broad outlines of hippo phylogeny. Distinct lineages within the paraphyletic genus Hexaprotodon are recognized and characterized. In order to harmonize taxonomy and phylogeny, two new genera are created. The genus name Choeropsis is re‐validated for the extant Liberian hippo. The nomen Hexaprotodon is restricted to the fossil lineage mostly known in Asia, but also including at least one African species. The genus Hippopotamus is confirmed. These changes represent substantial advances for understanding the evolutionary history of the Hippopotamidae, and provide a new framework for future studies. © 2005 The Linnean Society of London, Zoological Journal of the Linnean Society, 2005, 143, 1–26.

 

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Mittwoch, 06 März 2013 13:30

BOHLKEN, H. (1958)

Zur Nomenklatur der Haustiere.

Zoologischer Anzeiger 160 (1958) 167–168.

Erläuterung:

Ursprünglich wurden Haustierform als Arten angesehen und z.B. von Carl von LINNÉ entsprechend bezeichnet, z.B.

  • Hauskatze: Felis catus
  • Haushund: Canis familiaris
  • Hausrind: Bos taurus

Später wurden die Haustierformen wie Unterarten der gesicherten oder mutmaßlichen Wildform behandelt, da Haustier- und Wildform im Prinzip Fortpflanzungsgemeinschaften bilden, d.h. nach biologischen Kriterien derselben Art angehören:

  • Hauskatze: Felis silvestris catus
  • Haushund: Canis lupus familiaris
  • Hausrind: Bos primigenius taurus

BOHLKEN schlug vor, dass grundsätzlich der Name der Wildform Vorrang vor dem Namen der Haustierform haben soll, was dann der Prioritätsregel widerspricht, wenn das Haustier vor dem Wildtier beschrieben wurde. Der Name der Wildtierform follte im Falle von Haustieren durch "forma [Haustiername]" (oder "forma domestica") ergänzt werden, also:

  • Hauskatze: Felis silvestris forma catus
  • Haushund: Canis lupus forma familiaris
  • Hausrind: Bos primigenius forma taurus

Dieses an sich praktische Vorgehen bietet Probleme, wenn die Wildform nicht oder nicht sicher bekannt ist, wie z.B. beim Dromedar, wenn die Haustierform nicht monophyletisch ist, d.h. Vorfahren hat, die nach der gerade aktuellen Systematik als verschiedenen Arten angesehen werden (Sus scrofa, Sus vittatus), oder wenn sie nicht von der Nominatform abstammt und diese im Zuge der Aufsplitterung von Arten plötzlich verselbständigt wird (Felis silvestris libyca).

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Donnerstag, 14 Juni 2018 22:49

BICKEL, E. (1977)

Südamerikanische Chinchillas.

Fünfte, verbesserte und erweiterte Auflage. Albrecht Piper Verlag. Minden. ISBN 3-7907-3001-7.

Kundenbeurteilung:

Wer sich für die Herkunft, die Geschichte der ersten Zuchtversuche und die naturnahe Haltung von Chinchillas interessiert, ist bei diesem Buch genau richtig. Es ist wissenschaftlich fundiert und bringt einem das Tier an sich nah. Es macht keine Pelletwerbung. Wer sich wirklich für ein Chinchilla interessiert, sollte auch seine natürliche Lebensweise kennenlernen, um das Tier zu verstehen und möglichst artgerecht mit ihm umgehen zu können. Dafür finde ich dieses Buch sehr geeignet, denn es gibt über viele Aspekte Auskunft, die man so in einem reinen Haustierbuch nicht findet.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 22:38

BERGER, G. & TYLINEK, E. (1984)

Das grosse Affenbuch.

240 Seiten, 198 teils farbige Photos, ferner Strichzeichnungen von Mark Lißmann.
Das Kapitel Halbaffen schrieb Uta Hick, Köln.
Landbuch-Verlag GmbH. Hannover. ISBN 3 7842 0289 6.

 Verlagstext:

Dieses Buch will uns die Formenvielfalt, Entwicklungsstufen, Lebensweisen, das Verhalten und vieles Interessantes mehr von noch primitiven Affenarten bis zu den hochentwickelten Menschenaffen vor Augen führen.

Der Textautor Gotthart Berger weist ebenfalls auf unsere Verantwortung hin, die wir für die Erhaltung und den Schutz der einzelnen Arten tragen. Affen sind nicht nur biologisch interessante Tiere, sondern in jeder Hinsicht auch liebenswerte Geschöpfe.

Es wird eine Übersicht über die Vielfalt der Ordnung der Primaten mit einzelnen, ausführlicheren Beispielen vermittelt.

Die hervorragenden Fotos hat Erich Tylinek aus Prag zur Verfügung gestellt.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 22:35

BEGALL, S. & BURDA, H. (2011)

Der Ansell-Graumull - ein Überlebenskünstler unter Tage.

Z. Kölner Zoo 54, Heft 2: 89-103.

Einleitung:

Der Ansell-Graumull (Fukomys anselli) ist ein etwa hamstergroßes, unterirdisch lebendes Nagetier, das zur Familie der Sandgräber (Bathyergidae) gehört. Zwei Merkmale charakterisieren alle Sandgräberarten: Sie sind hervorragend an die unterirdische Lebensweise angepasst und sie kommen endemisch nur in Afrika südlich der
Sahara vor. Fukomys ist die artenreichste Gattung innerhalb der Familie und Sambia gilt bezüglich der Artbildung
als so genannter hot spot. Der wohl bekannteste Vertreter der Sandgräber ist allerdings der Nacktmull (Heterocephalus glaber), da er zum einen durch die Nacktheit und zum anderen durch sein bemerkenswertes Sozialsystem, so genannte Eusozialität, immer wieder das Interesse weckt.

Nacktmulle leben in großen Familien, wobei sich in jeder Familie immer nur ein Weibchen mit einem oder wenigen Männchen paart, während sich die Nachkommen nicht fortpflanzen, dafür aber ihren Eltern bei der Aufzucht jüngerer Geschwister direkt oder indirekt helfen. Aber auch einige Vertreter der Gattung Fukomys gelten als eusozial. Wir geben hier einen Einblick in die Biologie des Ansell-Graumulls und einiger seiner Verwandten. Unsere Beobachtungen und Analysen beruhen auf nunmehr 25 Jahren Forschung an den Graumullen im Labor sowie etlichen Freilandforschungen in Sambia.

In unserem Essener Labor („Mullarium“) halten wir neben dem Ansell-Graumull auch die Schwesterart, den Kafue-Graumull (Fukomys kafuensis), den Riesengraumull (Fukomys mechowii) sowie den Silbermull (Heliophobius argenteocinereus).

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 18:48

BAUMANN, F. (1949)

Die freilebenden Säugetiere der Schweiz.

492 Seiten, 1 Farbtafel als Frontispiz und über 500 Schwarzweiss-Illustrationen im Text.
Verlag Hans Huber Bern.

 

Die freilebenden Säugetiere der Schweiz. Bern 1949,: Baumann, F.:

Aus dem Nachruf auf Franz Baumann:

Der Band über die Säugetiere hat wissenschaftlich einen wesentlich höheren Rang aks das ebenfalls von BAUMANN 1943 verfasste Buch "Die Vögel der Schweiz". Er ist über das Berner Heimatmuseum hinaus ein originales Werk. Zur Artcharakterisierung wurden dabei ausgiebig die Merkmale der Bezahnung ausgenützt und in vorzüglichen Photographien wiedergegeben. Mit einer solchen «Zahnsystematik» kann die Artzugehörigkeit eines Säugetieres auch dann ermittelt werden, wenn nur Kieferfragmente oder gar nur Zähne vorliegen. Dies ist für die Bestimmung von Funden aus historischer und prähistorischer Zeit von großem Wert. Neben ihrer wissenschaftlichen Bedeutung sind diese Gebißbilder ein Dokument für Baumanns naturwissenschaftlich künstlerischen Sinn. Sie vermitteln, sagte er mit Recht, «in erstaunlicher Eindrücklichkeit die bizarre Schönheit der Schädel und Gebisse, aber auch ihre auffallende Zweckdienlichkeit im Leben der Arten». Gleichzeitig ist das Buch, zumal auch die biologische Literatur bis in die letzten Jahre hineingearbeitet ist, ein repräsentatives allgemeines Werk für die Säugerfauna der Schweiz geworden, das seinem Verfasser und ebenso dem Museum auch im Ausland großes Ansehen eintrug.

Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern. Bd. 19 (1961)

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Donnerstag, 14 Juni 2018 18:44

BARKHAUSEN, A. (2010)

Der Siebenschläfer (Glis glis).

Kurzportraits von Wildtieren 15/27. 4 Seiten
Hrsg.: Wildtier Schweiz. Winterthurerstrasse 92, CH-8006 Zürich

Dieser Artikel informiert über Aussehen und Körperform; Verbreitung und Lebensraum; Ernährung; Winterschlaf; Soziale Organisation; Fortpflanzung; Sinnesleistungen und Kommunikation; Spuren; Populationsbiologie; Verwandtschaft des Siebenschläfers.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 16:55

WESTHEIDE, W. RIEGER, R. (Hrsg., 2009)

Spezielle Zoologie. Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere.

2. Aufl., 788 Seiten, 650 Abbildungen. ISBN 978-3-8274-2039-8.

Verlagstext:

Der 2. Band der Speziellen Zoologie über die Schädel- oder Wirbeltiere (Craniota) liegt nun in dritter Auflage vor. 40 Autoren haben die Kapitel gründlich überarbeitet, aktualisiert und mit einer Reihe neuer oder verbesserter Abbildungen ergänzt. Sie beschreiben die Vielfalt dieser Tiergruppe anhand von Bau, Funktion und Leistung ihrer Organsysteme. Der Aufbau des Buches folgt der phylogenetischen Systematik, die Ergebnisse molekularer Verwandtschaftsanalysen wurden dabei berücksichtigt.

Die bewährte Gliederung in einen relativ kurz gefassten Allgemeinen Teil, der die Grundzüge der Organisation dieser Tiergruppe in moderner Sicht darstellt, und einen umfangreichen Speziellen Teil, der die einzelnen Untergruppen detailliert abhandelt, wurde beibehalten. Für alle Taxa werden einzelne, auch heimische Arten vorgestellt, die phylogenetisch, ökologisch, ethologisch oder wirtschaftlich besonders bedeutend sind.

Dieses anspruchsvolle Lehrbuch ist gleichzeitig ein Nachschlagewerk, das Biologen aus unterschiedlichsten Fachrichtungen einen fundierten Überblick über die Erscheinungsformen der Wirbeltiere gibt. Es vervollständigt das von Wilfried Westheide und Reinhard Rieger herausgegebene große Lehrbuch Spezielle Zoologie, dessen erster Band über Einzeller und Wirbellose Tiere seit 2013 in dritter Auflage vorliegt.

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx