Donnerstag, 14 Juni 2018 23:52

NIEVERGELT, B. (2003)

Der Alpensteinbock.

Biologie einhemischer Wildtiere 1/3a.

Hrsg.: Wildtier Schweiz, Winterthurerstrasse 92, CH-8006 Zürich.

Auszug:

Steinböcke gehören zu den imposanten Tiergestalten unserer Alpen. Perfekte „Outdoor-Qualitäten“ im Dauerwohnraum Hochgebirge samt Widerstandskraft, selbst in der Härte von Winterstürmen, sind für den Beobachter schon in der blossen äusseren Erscheinung dieser Berggänger fühlbar. Der Selektionsprozess im Gebirgsmilieu hat überzeugende Arbeit geleistet: Staunend sehen wir zu, wie die zuweilen etwas plump wirkenden Steinböcke elegant, ruhig oder gar übermütig auch die exponiertesten Geländepassagen meistern und zentimetergenau von Fels zu Fels springen. Achtung und Respekt vor diesem Tier stellt sich ein, und man versteht es, wenn frühere Generationen im Körper dieser Tiere geheime Heilkräfte vermuteten. Der Steinbock hat in der alpinen Natur- und auch Kulturgeschichte eine bedeutende Rolle gespielt. In der Tat handelt es sich hier um ein faszinierendes Tier, das sich mitsamt seinem Lebensraum nicht als blosse Sache betrachten lässte. Und dennoch: Im Alpenraum hat sich die menschliche Bevölkerung trotz knapper Ressourcen, Existenznöten und Folgen von Krisen zwischen dem 16. Und 20 Jahrhundert verdreifacht – und hat dabei den Steinbock, trotz hoher Wertschätzung, beinahe verloren.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 16:03

MÜRI, H. (1984a)

Reh, 1. Teil.

Biologie einheimischer Wildarten 1/20. 10 Seiten.
Hrsg.: Wildtier Schweiz, Winterthurerstrasse 92, CH-8006 Zürich.

Vergriffen

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 10:44

HELB, H.-W. (2003)

Der Luchs im Pfälzerwald: ein wertvoller Beitrag zur Artenvielfalt im Wald.

AFZ – Der Wald 58/21: 1102-1106.

 

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Füchse im Siedlungsraum.

Wildbiologie in der Schweiz 6/32. 24 Seiten.

Wildtier Schweiz, Zürich.

Auszug:

Ein Fuchs verirrt sich in den Zürcher Milchbucktunnel, ein anderer stiehlt mitten in der Innenstadt ein dressiertes Zirkushuhn, Jungfüchse spielen an der Rue Beau-Séjour im Zentrum Lausannes, eine Fähe zieht ihre Jungen unter einer Werkstatt in einem Winterthurer Stadtquartier auf - seit Mitte der 1980er-Jahre sind Füchse zu einer beinahe alltäglichen Erscheinung in unseren Siedlungsräumen geworden. Wie aber ist es dazu gekommen, dass ein einstmals scheues Wildtier heute in der unmittelbaren Umgebung des Menschen lebt? Wie nutzen Füchse den urbanen Lebensraum? Und wie geht die städtische Bevölkerung mit den neuen Mitbewohnern um? Im Rahmen des "Integrierten Fuchsprojektes IFP", einem fachübergreifenden Forschungs- und Kommunikationsprojekt, wurden diese Fragen am Beispiel der Stadt Zürich eingehend untersucht.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 22:25

FASEL, F. (2001)

Faszination Steinadler.

212 Seiten, 169 meist großformatige Farbilder, s/w-Abbildunge, Landkarten.

Ott Verlag Thun. ISBN 3-7225-6522-7

Ein Erlebnisbericht aus 40 Jahren Steinadlerbeobachtung im Fürstentum Liechtenstein und den angrenzenden Gebieten. Franz Fasel hat den stolzen Greifvogel so dargestellt, wie er ihn während mehrerer tausend Beobachtungsstunden in seinen Untersuchungen erlebt hat.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 21:15

DO LINH SAN, E. (2010)

Der Dachs.

Biologie einheimischer Wildarten 1/2a. 20 Seiten.
Hrsg.: Wildtier Schweiz. Winterthurerstrasse 92, CH-8006 Zürich

Auszug:

Von allen Wildtieren, die in den Wäldern Europas leben, ist der Dachs wahrscheinlich eines der mysteriösesten und unbekanntesten. Dass der Mensch über ihn so wenig weiss, dürfte auf seine nächtliche und unterirdische Lebensweise zurückzuführen sein. Den ganzen Tag lang in seinem Bau versteckt, zeigt Meister Grimbart - so sein Name in der Fabelwelt - seine Schnauze erst bei Einbruch der Nacht, sodass eine zufällige Begegnung mit diesem diskreten Tier äusserst selten ist. Ganz sicher ist der Dachs den meisten aber als "Rohstofflieferant" bekannt: Bis vor kurzer Zeit wurden seine langen Haare noch exzessiv zur Herstellung von Rasierpinseln verwendet. Glücklicherweise sind Dachshaarpinsel mit der Erfindung von elektrischen Rasierapparaten und dem Auftragen von Rasierschaum per Hand inzwischen veraltet. Dieser Artikel hier hat zum Ziel, diese faszinierende Tierart dem Leser unter einem aktuellen naturgeschichtlichen und wissenschaftlichen Standpunkt vorzustellen.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 21:13

DO LINH SAN, E. (2006)

Der Rotfuchs.

Biologie einheimischer Wildarten 1/8a. 20 Seiten.
Hrsg.: Wildtier Schweiz. Winterthurerstrasse 92, CH-8006 Zürich

Auszug:

Es besteht wohl kein Zweifel, dass der Rotfuchs jedermann bekannt ist. Gründe dafür gibt es verschiedene: Erstens besitzt dieses Wildtier eine enorme Anpassungsfähigkeit und ein hohes Fortpflanzungspotential, was ihm – bisweilen mit Hilfe des Menschen – ermöglicht hat, einen grossen Teil der Erdkugel zu besiedeln. Zweitens, und wahrscheinlich auch daraus folgend, erscheint dieses Raubtier seit der Antike in vielen Fabeln und Märchen, wo es gewöhnlich Schlauheit und Überlebenskunst verkörpert. In den letzten Jahrzehnten hat der Fuchs aber auch als Hauptüberträger der Tollwut und als Hauptwirt des Kleinen Fuchsbandwurmes für Schlagzeilen gesorgt und nicht zuletzt als neuer, heimlicher Mitbewohner des Menschen in vielen Städten die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Gleichzeitig hat sich auch die Wissenschaft intensiv mit dem Fuchs beschäftigt. Der vor­liegende Artikel fasst deshalb den heutigen Wissensstand über diesen Meister der Anpassung zusammen, mit Schwerpunkt auf die Erkenntnisse schweizerischer Forschungsarbeiten.

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Der Luchs.

Biologie einheimischer Wildtiere 1/10a. 24 Seiten.
Hrsg.: Wildtier Schweiz, Winterthurerstrasse 92, CH-8006 Zürich.

Auszug:

Nach fast 100 Jahren Abwesenheit ist ein Grossraubtier in unserem Land wieder angesiedelt worden: Der Luchs ist in den 1970er Jahren in den Jura und in die Alpen zurückgekehrt. Rasch hat er sich über die schweizerischen Zentral- und Westalpen sowie über den Jura ausgebreitet, doch seit Mitte der 1980er Jahre stagnieren diese beiden Populationen, obwohl noch längst nicht alle günstigen Gebiete besiedelt sind. Andererseits zeichnet sich seit einigen Jahren ein lokaler Aufschwung der Luchspopulation in den Nordwestalpen (Kantone Bern, Waadt und Freiburg) ab: Hier ist die alte Kontroverse um den Luchs neu entbrannt. Dabei spielt die Tatsache, dass der Luchs nicht von selbst zurückkam, sondern ausgesetzt wurde, immer noch eine erheblich Rolle. Der vorliegende Artikel beschreibt die gegenwärtige Situation dieser Katzenart in der Schweiz und im Alpenraum und fass den Wissensstand über den Luchs zusammen.   

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Donnerstag, 14 Juni 2018 13:27

BOBACK, A. W. (1966)

Das Auerhuhn (Tetrao urogallus L.).

Neue Brehm Bücherei Bd. 86. 120 Seiten, 43 Abbildungen.
A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 23:13

ARAMILEV, V. V. (2009)

Sika Deer in Russia.

In: McCULLOUGH, D. R., TAKATSUKI, S. & KAJI, K. (eds., 2008) Sika Deer – Biology and Management of Native and Introduced Populations: 475-500. Springer Verlag, Tokyo, Berlin Heidelberg, New York. ISBN 978-4-431-0-9428-9.

Abstract:

Sika deer (Cervus nippon hortulorum) were originally distributed over much of Primorsky Krai (an administrative division in the Russian Far East similar to a U.S. state) in Far East Russia, occupying coastal and inland valley deciduous and mixed deciduous-pine forests up to about 500 m elevation, with isolated individuals in favored habitat at higher elevations. Their limits to the north extend into southern Khabarovsky Krai along the Ussuri River Valley, and along the seacoast to the vil lage of Malaya Kema. These limits are set by winter snow depth, which also limits their occupation of higher elevations in the Sikhote-Alin mountain range. Sika deer were translocated in the late nineteenth and early twentieth centuries to other coun tries and to European Russia where they have shown considerable adaptive capacity by acclimatizing to severe winter conditions. Sika deer feed primarily on forest understory vegetation and on herbaceous plants in forest openings. Their native forage is deficient in sodium so they seek sources of salt at the seashore, from min eral soils and springs, or from aquatic freshwater plants with high sodium content. Sika deer displace other ungulate competitors from their preferred habitats and, in high numbers, can have serious impacts on vegetation. There is some interbreeding between sika deer and wapiti, but intermediate phenotypes are rare. Overhunting beginning in the late 1800s and extending through World War II resulted in a severe decline in the sika deer numbers and distribution. At the same time, many sika deer were raised in farms for commercial production of antlers and other products. In the last 25 years there has been an increase in the wild population and expan sion of the distribution across Primorsky Krai. Now sika deer occupy most of their original range, apparently colonizing all suitable habitats. Serious anthropogenic pressure, both a loss of habitat and hunting, has not hindered this growth in the number and dispersal of sika deer, although some former habitat along the seacoast has been lost to human development. Sika deer in farms are not very economically viable at present. The re-occupation of the original range consisted of both wild and farm-escaped deer, but genetic studies show that they are all of the original genetic stock. Their increase has occurred despite serious predation pressure by tigers and leopards, and illegal hunting; they are currently managed for sustainable harvest.

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx