Donnerstag, 14 Juni 2018 15:36

MOHR, E. (1957)

Sirenen oder Seekühe. 

61 Seiten, 70 s/w Abbildungen.
Die Neue Brehm-Bücherei, Heft 197
A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt.
Nachdruck durch Christ Media Natur, Minden.

Verlagstext: 

Wem jemals eine gefangene Seekuh, eine Sirene, ein Salatblatt aus der Hand genommen hat und der sah, wie dieses Tier es friedsam in sich hineingekaut hat, der fragt sich vergebens, wie man solch harm- und wehrlosem Tier die von Homer überlieferten männermordenden Lebensgewohnheiten andichten konnte. Aber man hat es getan und man wurde seine Fabelgeschichten um so leichter los, als man damals wie heute wenig von Sirenen wußte, die nur oder fast nur den Fischern und Schiffern in der Heimat der Seekühe vertraut waren, da die Tiergärten selbst heute kaum diese seltsamen Gestalten zur Schau stellen können. Homers Sirenen gehören ins Reich der Sage, genauso wie deren verführerischer Gesang. Die wirklichen Sirenen gehören zu den zoologisch interessantesten Säugetieren der tropischen Meere, ebenso wie ihr riesenhafter Vetter aus dem arktischen Stillen Ozean, den menschliche Habgier schon wenige Jahre nach der Entdeckung bis auf das letzte Stück ausgerottet hat, und von dem nur einige verstreute Skelett- und Hautreste übrig blieben.

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Gorilla - Mutter und Kind.

32 Seiten Text + 93 s/w-Fototafeln (Fotos von E. Siegrist).

Basilius Presse AG, Basel, Hamburg, Wien.

Inhalt:

Das Buch dokumentiert die entwicklung des im Zoo Basel geborenen Gorillajungen "Jambo" und die Beziehung zu seiner Mutter "Achilla" ab Tag 5 bis zum Alter von 23 Monaten.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 14:34

HERTER, K. (1959)

Iltisse und Frettchen.

Die Neue Brehm-Bücherei 230. A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt. Brosch. 112 S.

Neuauflage (Nachdruck) 2004, Westarp, ISBN-13: 978-3894321666

Buchbeschreibung:

Der Iltis ist eines der häufigsten Raubtiere unserer Fauna. Trotzdem wissen die meisten Menschen von ihm meist nicht viel mehr, als daß er in Geflügelställe einbricht, in denen er ein greuliches Blutbad anrichtet, daß er sehr viel und fest schläft, und daß er abscheulich stinkt. Vom Frettchen ist im allgemeinen bekannt, daß es weiß ist und zur Kaninchenjagd verwendet wird. Aufgabe des vorliegenden Bändchens ist es, dem Nichtfachmann ein Bild von dem zu geben, was die Wissenschaft über Körperbau, die verwandtschaftliche Stellung, die Lebensweise, das Verhalten in der Natur und in der Gefangenschaft, sowie über die Beziehungen zum Menschen von diesen kleinen Raubtieren aussagen kann. Dabei wird auch auf Lücken in unseren Kenntnissen hingewiesen, wie z. B. auf die Frage, ob das nur als "Haustier" bekannte Frettchen von unserem europäischen Iltis oder von dem südosteuropäisch-asiatischen Steppeniltis "abstammt". Nicht zuletzt bezweckt das Büchlein, die über die Iltisse verbreiteten Vorurteile zu korrigieren und zu zeigen, daß diese im allgemeinen mißachteten und zu wenig beachteten Tiere auch manche liebenswerte Eigenschaften haben.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:42

HAHN, H. (1959)

Von Baum-, Busch- und Klippschliefern, den kleinen Verwandten der Seekühe und Elefanten.

Die Neue Brehm-Bücherei Band 246.
88 Seiten, 20 s/w-Fotos, 8 Strichzeichnungen, 3 Landkarten, 2 Bestimmungstabellen.
A Ziemsen Verlag, Wittenberg-Lutherstadt.
Nachdruck der 1. Auflage von 1959. Westarp-Wissenschaften, Hohenwarsleben 2004, ISBN 3-89432-680-8.

Inhalt:

Die Monographie informiert über Anatomie, Systematik, Lebensweise und aktuelle sowie frühere Verbreitung der rezenten Schliefer, von denen der Autor 8 Arten anerkennt, über die gegenwärtigen Schlieferbiotope und deren Ökologie, ferner über ausgestorbene Schlieferformen. Sie enthält ein Fachwörter- und ein Literaturverzeichnis sowie ein Sachregister.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 07:10

GEIST, V. (1998)

Deer of the world – their evolution, behaviour and ecology.

432 Seiten.
Stackpole Books. ISBN-13: 9780811704960

Anbietertext:

Deer of the World tells the fascinating story of how the family Cervidae has evolved over the past 30 million years and how its adaptations have made it one of the most successful mammals in the world today. Here Dr Valerius Geist combines over 40 years of firsthand research with information from English, German, and Russian sources both published and unpublished to form the most comprehensive, up-to-date volume available on deer evolution, behaviour, and ecology. Since prehistory, deer have flourished in nearly every habitat, from desert to forest, from topics to tundra and have left a fossil record of dramatic earlier forms. As glaciers and humans altered the earth's landscape, deer adapted. Deer of the World defines the body types of both past and present species, revealing how they avoid predation, whether they prefer dense vegetation or open plains habitat, whether their numbers are limited by resources or predators, and how well-suited they are to their environments. 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 21:24

DOLLINGER, P. (1981a)

Parasitenbefall, Sterblichkeit und Todesursachen bei Rehen.

Verh.ber. Erkg. Zootiere 23, Halle: 161-173.

Zusammenfassung:

Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit den Parasiten freilebender Rehe aus der Nordostschweiz. In Organen von rund 300 Rehen wurden 48 Parasitenarten nachgewiesen. Beim Labmagenparasitenbefall wurde eine saisonale Abhängigkeit, bei Lungenwurm- und Sarcocystisbefall eine Altersabhängigkeit festgestellt.

Im zweiten Teil werden Todesfälle bei Rehen in den Zoologischen Gärten von Basel, Bern und Zürich analysiert. Im Vordergrund standen die perinatale Sterblichkeit, Parasitosen, gastro-intestinale Erkrankungen und Infektionen. Die Ursachen für die Schwierigkeiten der Haltung des Rehes in Gefangenschaft werden diskutiert.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 09:13

GRZIMEK, B. (1956)

Thulo aus Frankfurt - Rund um die Giraffe.

71 Seiten, mit s/w-Fotos.

Kosmos Gesellschaft der Naturfreunde. Franckh'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart. Verlagsnummer 2847.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 09:30

OLBRICHT, G. & SLIWA, A. (1997)

In situ and ex situ observations and management of black-footed cats (Felis nigripes).

International Zoo Yearbook 35: 81-89. ISSN (Print) 0074-9664 ISSN (Online) 1748 -1090.

Abstract:

The international studbook for the Black-footed cat Felis nigripes shows a steady increase in the captive population between 1974, when four animals were recorded, and 1990, when the total captive population was 108, although numbers have decreased since then. High mortality and an unequal sex ratio pose serious husbandry and management problems. Since 1993 research into the behaviour and ecology of this small nocturnal cat has been carried out in a 110 km2 area 10 km south-east of Kimberley, South Africa. Radio-collars fitted to nine cats made it possible to obtain data on size of home range and distribution. This paper describes the history, management and husbandry of Black-footed cats in captivity. Information is also given on hunting technique, diet, interaction with non-prey species, communication and reproduction, obtained from four animals observed in the wild for a total of 800 hours,

 

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Freitag, 14 Dezember 2012 07:18

Ethologie

Die Ethologie (von griech. "ethos" = Verhalten, Gewohnheit) erforscht das Verhalten von Lebewesen mit naturwissenschaftlichen Methoden. Sie befasst sich mit der Beschreibung der Abläufe von Verhaltensweisen unter Einfluss verschiedener Umgebungsbedingungen.

Seit den 1960er-Jahren verdrängte die vergleichende Ethologie zusehends die Tierpsychologie, bei der es primär darum ging, das Tier als Subjekt und damit seine voraussagbaren  Verhaltensweisen zu verstehen.

Die Chronoethologie (Chronos, χρόνος = altgriechisch Zeit) untersucht die zeitliche Organisation von sich wiederholenden Verhaltensmustern. Regelmäßigkeiten wiederkehrender Verhaltensweisen werden als biologische Rhythmen bezeichnet. Sie werden häufig von inneren Faktoren (innere Uhr) und in ihrer Dauer durch äußere Einflüsse, sogenannten Zeitgeber, beeinflusst.

Weiterführende Literatur:

HEDIGER, H. (1980)

 

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx