Non-invasive genetic identification confirms the presence of the Endangered okapi Okapia johnstoni south-west of the Congo River.

Oryx   50 (1): 134-137.
Fauna & Flora International.  DOI: http://dx.doi.org/10.1017/S0030605314000593.
Published online: 11 November 2014.

Abstract:

The okapi Okapia johnstoni, a rainforest giraffid endemic to the Democratic Republic of Congo, was recategorized as Endangered on the IUCN Red List in 2013. Historical records and anecdotal reports suggest that a disjunct population of okapi may have occurred south-west of the Congo River but the current distribution and status of the okapi in this region are not well known. Here we describe the use of non-invasive genetic identification for this species and assess the success of species identification from dung in the wild, which varied throughout the range. This variation is probably attributable to varying okapi population densities and/or different sample collection strategies across the okapi's distribution. Okapi were confirmed to occur south-west of the Congo River, in scattered localities west of the Lomami River. We demonstrated that non-invasive genetic methods can provide information on the distribution of cryptic, uncommon species that is difficult to obtain by other methods. Further investigation is required to genetically characterize the okapi across its range and to investigate the biogeographical processes that have led to the observed distribution of okapi and other fauna in the region.

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Donnerstag, 07 Juni 2018 17:54

DAVENPORT, J. (1985)

Synopsis of Biological Data on the Lumpsucker Cyclopterus lumpus (Linnaeus, 1758).

FAO Fish.Synop.147. 31 Seiten. Hrsg. FAO, Rom. ISBN 92-5-102330-1

Abstract:

This synopsis compiles and reviews the presently available information on identity, distribution, bionomics, life history, population structure and dynamics, exploitation, aquaculture and weed control potential of the lumpsucker, Cyclopterus lumpus (Linnaeus, 1758).

 

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Biologie, Gefährdung und Schutz der Groppe (Cottus gobio) in der Schweiz.

Mitt. zur Fischerei 77: 1-73. Hrsg. Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), Bern.

Zusammenfassung:

Die Groppe oder Koppe (Cottus gobio, L. 1758) ist in der Schweiz der einzige Vertreter der Familie der Cottidae. Dieser Kleinfisch bewohnt einen Teil der Schweizer Bäche und Seen. Obschon die Groppe in der Schweiz noch häufig vorkommt, wird sie infolge eines deutlichen Bestandesrückgangs innerhalb der letzten 50 Jahre zu den potenziell gefährdeten Fischarten gezählt. Da sie keine wirtschaftliche Bedeutung hat, ist sie nur selten in den Mittelpunkt spezifischer Forschungen gerückt.

Die Körperform der Groppe ist der bodenorientierten Lebensweise besonders gut angepasst. Der Körper ist länglich und zylinderförmig, mit einem breiten, abgeflachten Kopf, der etwa ein Drittel der Gesamtlänge einnimmt. Die beiden grossen Brustflossen erlauben eine gute Grundhaftung. Weitere Merkmalen sind das Fehlen einer Schwimmblase, eine glatte, schuppenfreie Haut und durch eine doppelte Cornea geschützte Augen.

Die Groppe ist eine europäische Art, die in kontinentalen Gewässern von Nordspanien bis in den Ural und von Südskandinavien bis Nordgriechenland vorkommt. Sie hält sich vorzugsweise in Forellengewässern auf, kommt jedoch auch in grossen Fliessgewässern und in Seen vor.

Mit zunehmendem Alter verlagern sich die ökologischen Ansprüche der Groppe bezüglich der Substratbenutzung, da dieses im Verhältnis zu ihrer Grösse steht. Die Jungfische bevorzugen grobkörnigen Schotter, während sich die grösseren Exemplare unter Steinen verbergen, welche ihren Dimensionen entsprechen. Zur Vollendung des Lebenszyklus benötigt die Groppe deshalb auf beschränktem Lebensraum ein Mosaik verschiedener Habitatstrukturen.

Die Nahrung der Groppe besteht hauptsächlich aus Invertebraten wie Trichopteren, Ephemeropteren und Dipteren. Sie selbst ist Beute für andere Fischarten (Forelle, Hecht, Aal, Barsch, Alet) sowie fischfressenden Vögel (Gänsesäger, Graureiher, Eisvogel). Der Eintritt in die Geschlechtsreife sowie die Laichzeit der Groppe variieren je nach Gewässer. Die Lebensdauer kann 3 bis 10 Jahre betragen; im Allgemeinen ist der Fisch mit 2 Jahren geschlechtsreif. Die Laichzeit findet zwischen Februar und Juni statt. In dieser Zeit legt das Weibchen seine Eier in einer vom Männchen bewachten Höhle an die Unterseite eines Steins ab. Die vom Männchen bewachte Brut wird durch Fächelbewegungen der Flossen mit ausreichend sauerstoffreichem Wasser versorgt. Die Entwicklungszeit der Eier beträgt rund 275 Tagesgrade.

Die Groppe wird von denselben Faktoren bedroht wie andere Fischarten. Habitatveränderungen (Gewässerunterhalt, Querbauten, Stauhaltungen, etc.) ziehen den Verlust der natürlichen Lebensraumvielfalt sowie der Fliessgewässer-Dynamik nach sich. Hindernisse verschiedener Art beeinträchtigen ihre Wandermöglichkeiten, trennen Populationen ab oder verhindern eine natürliche Neubesiedlung bestimmter Strecken. Ein stets aktuelles Thema bleibt die Gewässerbelastung durch Stoffe, deren Auswirkungen teilweise noch unbekannt sind.

Die wichtigsten Schutzmassnahmen für diese Fischart bestehen in der Renaturierung von stark verbauten Fliessgewässern, der Abschaffung oder Sanierung von Wanderhindernissen sowie der Bekämpfung der Gewässerverschmutzung.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 13:18

VIAL, J. & JIMENEZ-PORRAS, J. (1967)

The Ecogeography of the Bushmaster, Lachesis muta, in Central America.

American Midland Naturalist, 78: 182-187.

Abstract:

The ecological distribution of isthmian Lachesis is analyzed on the basis of its association with vegetation formations. The species is essentially restricted to tropical moist and wet forests in the coastal lowlands of Panama, Costa Rica and southeastern Nicaragua. Tropical dry forest areas have not significantly restricted populational interchange in the past, however, the cooler subtropics have been an effective limiting factor to latitudinal and altitudinal distribution. Present confinement of the bushmaster to the moist tropics is related to its historical origin in Central America, thermal requirements demanded by its large size and oviparous habit of reproduction.

 

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Die Entwicklung der Vogelwelt in der Schweiz.
L'évolution de l'avifaune en Suisse.

Avifauna Report Sempach 1, Annex. 444 S.; ISSN: 1424-7976.

Zusammenfassung:

Vogelgemeinschaften sind nicht statisch. Die Zahl der Individuen in einer Population kann von Jahr zu Jahr stark variieren. Sie ist von verschiedenen Faktoren abhängig, z.B. den Witterungsbedingungen zur Brutzeit oder im Winterquartier. Langfristige Entwicklungen werden erst erkennbar, wenn die Bestände kontinuierlich überwacht werden. Nur dann kann ein Monitoringprogramm die Funktion eines Frühwarnsystems übernehmen und die für den Naturschutz notwendigen Grundlagen liefern. Die Überwachung der Vogelbestände ist eine der Kernaufgaben der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Im Verlauf der Jahre ist eine Fülle von Daten über die Verbreitung und Bestandsentwicklung der Vögel zusammengekommen.

Der vorliegende Band dokumentiert die Bestandsentwicklungen und ergänzt damit den Brutvogelatlas (Schmid et al. 1998) und die Avifauna (Winkler 1999a). Für eine grosse Zahl von Arten zeigt er die Trends, aber auch die Lücken in unserem Wissen auf. Überwachungsprojekte wurden für verschiedene Artengruppen und mit unterschiedlichen Zielen installiert. Sie sind im ersten Teil des Buches beschrieben. Beobachtungen seltener Arten werden in der Datenbank des Informationsdienstes gesammelt. Seit 1984 erheben wir diese Zufallsdaten nach bestimmten Regeln. Dazu entwickelten wir Auswertungsprogramme, die den unterschiedlichen Beobachteraufwand berücksichtigen. Das Pentadenprogramm ist besonders geeignet, um die Phänologie des Auftretens aufzuzeigen. Mit dem Brutvogelprogramm können Entwicklungen in der Zahl der besetzten Brutplätze dargestellt werden.

Verbreitete Brutvogelarten werden im Projekt Monitoring Häufige Brutvögel erfasst. Da dieses Projekt erst 1999 gestartet wurde, sind hier noch keine Ergebnisse präsentiert. Integriert wurden jedoch Daten aus dem Vorgängerprojekt Jahresübersichten, dem Monitoring Brutvögel in Feuchtgebieten, den Dauerbeobachtungsflächen und aus Spezialprojekten für verschiedene Arten. Präsentiert werden auch die Ergebnisse der winterlichen Wasservogelzählungen. Der Hauptteil des Buches enthält die Kapitel für rund 270 Vogelarten. Die Menge der verfügbaren Daten ist sehr unterschiedlich. Insgesamt sind die Wasservögel die am besten dokumentierte Artengruppe. Sie konzentrieren sich im Winter in grosser Zahl auf unseren Gewässern. Die Bestände der meisten Arten haben seit Beginn der Zählungen 1967 stark zugenommen. Im Verlauf des letzten Jahrzehnts sind sie für mehrere Arten stabil geblieben oder zurück gegangen.

Die Bestandsentwicklung der Brutvögel ist im Allgemeinen noch unbefriedigend dokumentiert. Für etliche Greifvogelarten existieren gute Daten. Sie weisen meist auf stabile oder steigende Bestände hin. Umgekehrt haben die Bestände von vielen Arten der Landwirtschaftsgebiete, Arten mit speziellen Habitatansprüchen sowie störungsempfindlichen Arten abgenommen.

 

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Donnerstag, 21 Januar 2016 11:15

THOMAS, J. (2013)

The Role of the Sacred Ibis in Ancient Egypt.

Online auf WordPress.com; 6. März 2015. Zahlreiche Quellenangaben.

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Einleitung:

The Sacred Ibis (Threskionis aethiopicus) once lived in Egypt and is depicted in many ancient Egyptian wall murals and sculptures. It is also found as mummified specimens at many burial sites and played a significant religious role, in particular during the Late and Ptolemaic periods. The ibis represented the god Thoth, god of wisdom, knowledge and writing, and was considered the herald of the flood. It was of practical use to villagers as it helped to rid fish ponds of water snails that contained dangerous liver parasites. However, it is now extinct throughout Egypt because of gradual aridification through swamp drainage and land reclamation.

21.01.2016

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The Small Mammals of the Kruger National Park.

149 Seiten,  Farbfotos und Verbreitungskarten aller beschriebenen Arten; kart.;
National Parks Board of Southa Africa, Pretoria. ISBN 0869530186.

 

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The Frogs of the Kruger National Park: A guide to a group of vertebrate animals known as Amphibia-order Anura (Salientia) of the Kruger National Park.

91 Seiten,  Farbfotos und Verbreitungskarten aller 33 im Krüger-Nationalpark vorkommender Arten; kart.;
National Parks Board of Southa Africa, Pretoria. ISBN-10: 0869530186<, ISBN-13: 9780869530184.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 09:06

HALTENORTH, T. & TRENSE, W. (1956)

Das Großwild der Erde und seine Trophäen.

XII + 436 Seiten, 264 Strichzeichnungen, 12 Farbtafeln, 6 Karten.
Bayerischer Landwirtschaftsverlag.

Besprechung im J. Mammalogy (1957):

As the reader is informed in the authors' foreword, this book has been written at the suggestion of the Counseil International de la Chasse (CIC), Paris, in order to meet the needs of persons whose field of interest includes the evaluation of trophies of big game animals. It is meant, therefore, in the first place for trained hunters and game wardens. Closer acquaintance with this work, however, indicates its usefulness to a wider range of people. It has been pointed out by the authors that the purpose of the book is not to stimulate the reckless killing of animals in a search for record specimens. Together with a standardization of the scoring system for trophies, they emphasize the necessity of better protection of game animals by informing the reader that the existence of a particular species is endangered.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 18:44

KELLER, V. (1999)

Kolbenenten sind im Kommen - Ein farbenprächtiger Gast aus Spanien erobert unsere Seen.

ORNIS 1999 (6): 34-37.

Verbreitung:

Von Südwedsteuropa her breitet sich die Kolbenente (Netta rufina) immer weiter nach Osten aus. Ihr Gesamtbestand hat allerdings nicht zugenommen, nur die Verteilung hat geändert. Was lockt die Kolbenente aus den warmen Überwinterungsgebieten in Spanien an unsere kalten Seen?

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx