Sonntag, 17 Januar 2021 08:32

NEL, J. A. & SOMERS, M. J. (2007)

Distribution and habitat choice of Capeclawless otters, Aonyx capensis, in South Africa.

African Journal of Wildlife Research 37 (Apr 2007): 61-70. DOI: 10.3957/0379-4369-37.1.61

Zusammenfassung:

Cape clawless otters, Aonyx capensis, are widely distributed in South Africa, as elsewhere on the continent. They occur in a wide variety of environments and most aquatic habitats, from freshwater lakes to the marine littoral,and even in episodic rivers in arid areas, provided freshwater sources are adequate and sufficient food is available. This animal is not much affected by turbid water as it locates prey by touch, and usually forages close to shores or banks. Evidence of presence in given localities and habitats, distributed over a large area of the Northern, Western, and Eastern Cape provinces, was deduced from signs (faecal deposits or distinctive tracks) on land. Accepting the inherent pitfalls of this approach we nevertheless feel using it is acceptable for a first approximation of habitat preferences over a large geographical area. Results point to areas with dense reed beds and a rocky substrate on banks being used most intensively, probably on account of a localized high food biomass.

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Predicted distributions and conservation status of two threatened Southeast Asian small carnivores: The banded civet and Hose 's civet.

Mammalia 77(3): 261–271. DOI 10.1515/mammalia-2012-0110  

Abstract:

Knowledge of the distribution and habitat preferences of a species is of paramount importance when assessing its conservation status. We used accurately recorded occurrence records and ecological niche modelling to predict the distribution of two threatened and poorly known small carnivore species that occur in Southeast Asia, the banded civet (Hemigalus derbyanus) and Hose’s civet (Diplogale hosei), and analysed their spatial niche differentiation for habitat and elevation. We then identified possible anthropogenic threats, and used our modelling predictions to recommend surveying priorities. The predicted distribution of the banded civet was principally in lowland evergreen forest in southern Myanmar/Thailand, Peninsular Malaysia, Sumatra, Borneo and three Mentawai Islands (Siberut, Sipora and South Pagai), and for Hose ’ s civet in evergreen forest across the higher elevation regions of Borneo. Our niche analyses suggested that there is a tendency for these two species to separate spatially along an elevation gradient: the banded civet is mainly found in lowland areas, whereas Hose ’ s civet primarily occurs at higher elevations. Our study strongly indicated that these two viverrids are forest-dependent species that may be threatened by forest loss, degradation and fragmentation. Field surveys should be prioritised in areas where each species is predicted to occur and no records currently exist.

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Montag, 23 November 2020 16:34

SMITH, M., BUDD, J. & GROSS, C. (2003)

The Distribution of Blanford's fox (Vulpes cana Blanford, 1877) in the United Arab Emirates.

Journal of Arid Environments 54 (1): 55-60.
https://doi.org/10.1006/jare.2001.0891

Abstract:

Blanford's fox, Vulpes cana, was first recorded in Arabia in 1981 and in the United Arab Emirates (UAE) in 1995. It has since been shown that they are locally abundant in their range in the north-eastern mountains of UAE. Population density, as determined by catch-per-unit-effort (CPUE), was compared for several sampled sites. Predators or the lack thereof may produce the trends observed, as foxes may be an important food source for Arabian leopards. External body measurements, except for body weight, are similar to those previously recorded. Tail tip color is not conclusive in their identification, as individuals with white- and black-tipped tails have been caught.

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Samstag, 21 November 2020 15:42

WEBER, D., STOECKLE, T. & HUWYLER, S. (2010)

Die aktuelle Verbreitung der Wildkatze (Felis silvestris silvestris Schreber, 1777) in der Schweiz.

Bericht im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). 25 Seiten, 5 Abbildungen.

Volltext: http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/22434.pdf

Zusammenfassung:

Die Wildkatze (Felis silvestris silvestris Schreber, 1777) gilt europaweit als gefährdet und ist in den Ländern der EU eine «streng zu schützende Art». In der Schweiz ist die Wildkatze geschützt und gemäss Roter Liste «stark gefährdet». Wegen ihrer heimlichen Lebensweise und wegen der Verwechslungsmöglichkeit mit wildfarbenen Hauskatzen war bislang nur wenig sicheres Wissen über ihre aktuelle Verbreitung in der Schweiz vorhanden. Als Teil eines Konzeptes zur Überwachung der Wildkatzenvorkommen in der Schweiz beauftragte das BAFU deshalb die Hintermann & Weber AG mit einer stichprobenbasierten systematische Erhebung des Wildkatzenvorkommens. Die Resultate dieser Erhebung werden hier vorgelegt. Die Feldarbeiten erfolgten in den beiden Wintern 2008/09 und 2009/10 im Jura-kompartiment des Grossraubtiermonitorings Schweiz durch Beauftragte der Kantone, mehrheitlich Wildhüter. Grundelement der Erhebung waren mit Baldriantinktur imprägnierte Dachlatten, die im Wald auf Wechsel gestellt wurden. Vorbeigehende Katzen rieben sich daran und hinterliessen Haare. Diese wurden dann im Labor der Ecogenics GmbH in Schlieren mit molekulargenetischen Methoden als Wild- oder Hauskatzenhaare identifiziert. Die Definition der Stichprobe – 139 Kilometerquadrate mit je drei Haarfallen – und die systematische Überwachung der Haarfallen liefern eine objektive und reproduzierbare Grundlage zur Dokumentation räumlicher und zeitlicher Unterschiede im Vorkommen der Wildkatze. Zusätzlich enthalten sie auch die nötige Information zum Abschätzen der Genauigkeit der erhobenen Daten. Die Daten eignen sich auch zur Auswertung mit den neusten Modellen für die Analyse von Präsenz- und Absenzdaten. Die Erhebung zeigte, dass die schweizerischen Wildkatzenvorkommen derzeit eine Fläche von ca. 614 km2 ausmachen, was knapp 10% des untersuchten Jura-Kompartimentes entspricht. Die Präzision dieser Schätzung (der 95%-Vertrauensbereich) ist 223-1302 km2. Wenn die a priori für Wildkatzen ungeeigneten Flächen (Siedlungen, grossflächiges Landwirtschaftsgebiet) nicht berücksichtigt werden, so sind derzeit rund 17% des Jura-Kompartimentes nördlich der Aare und westlich der Autobahn A1/A3 Wildkatzen-Lebensraum. Die aktuelle Verbreitung der Wildkatze kann gut mit den beiden Faktoren «Wald-anteil des Kilometerquadrates» und «Distanz zum Ursprungsort der Wiedereinwanderung in die Schweiz» erklärt werden. Andere wichtige Faktoren wie etwa die Höhenlage oder eine relativ komplex messbare «Lebensraumqualität für Wildkatzen» spielen derzeit eine untergeordnete Rolle. Diese Befunde zeigen, dass die Ausbreitung der Wildkatze weiterhin im Gange ist. Die Art stösst im Jura noch kaum an ökologische Grenzen. Obwohl die Untersuchung nicht darauf angelegt war, zeigen die Ergebnisse, zusammen mit anderen Beobachtungen von Wildkatzen, auch eine grobe Über-sicht über die regionale Verbreitung der Wildkatze im Jura: In weiten Teilen des Kantons Jura und in angrenzenden Gebieten der Kantone Basel-Landschaft, Solothurn und Bern ist die Wildkatze verbreitet. Ob und wie vollständig dieses Vorkommen die beiden südlichsten Juraketten umfasst, ist aber nicht klar, genauso wie die Besiedlung des Doubs-Tals. Ein zweites, kleineres Vorkommen hat die Wildkatze in den ausgedehnten Wäldern des Jura-Südhanges im Kanton Waadt. Es ist unklar, ob dieses Vorkommen mit solchen im angrenzenden Frankreich in Verbindung steht, oder ob es auf die Wildkatzen-Aussetzungen der 1970er Jahre in diesem Gebiet zurückgeht. Wir schätzen den schweizerische Wildkatzen-Bestand derzeit auf 159- 930 Tiere. Damit wäre die Art in der Schweiz gemäss Rote-Liste-Kriterien nicht gefährdet. Weil erst ein kleiner Teil des potenziellen Wildkatzen-Lebensraumes im Jura besiedelt ist und innerhalb dieses Gebietes auch wenige Ausbreitungshindernisse vorhanden sind, ist auch ohne besondere Schutz- und Fördermassnahmen eine weitere Ausbreitung der Art zu erwarten. Eine allfällige Gefährdung der Wildkatze durch das Einkreuzen von Hauskatzen ist bei diesen Einschätzungen der Situation nicht berücksichtigt. Eine spontane Besiedlung der wenigen wildkatzentauglichen Lebensräume im Mittelland erscheint aber durch zahlreiche Ausbreitungshindernisse stark erschwert.

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Donnerstag, 01 Oktober 2020 15:01

RÖDEL, M.-O. & MERSBERG, D.

Vorläufige Liste der Schlangen des Tai-Nationalparks / Elfenbeinküste und angrenzender Gebiete.

SALAMANDRA 36(1): 25-38

Zusammenfassung:

Wir stellen die Schlangenfauna des Tai-Nationalparks (TNP) mit Angabe weiterer biologischer Daten vor. Insgesamt sind nun 39 Schlangenarten aus dem TNP bekannt. Im Primär-Regenwald wurden 22 und in offeneren Habitaten beziehungsweise am Waldrand 17 Schlangenarten gefunden. 15 Arten waren arborikol, 19 lebten am Boden und fünf unterirdisch. Wir gehen davon aus, daß die bisherigen Nachweise etwa zwei Drittel der für diesen letzten großen Regenwald Westafrikas zu erwartenden Arten ausmachen.

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Current and potential geographical distribution of Platymeris biguttatus (Linnaeus, 1767) with description of nymphs.

Zoological studies 54(9). DOI: 10.1186/s40555-014-0092-5

Abstract:

Background: The description of Platymeris biguttatus (Linnaeus 1767) nymphal instars as well as the prediction of the potentially suitable ecological niche was the main goal of this study. Our research was based on 258 specimens of P. biguttatus species of museum collections. A set of 23 environmental predictor variables covering Africa was used at ecological niche modeling - a method performed using the Maxent software to prepare potential distribution maps for this species.

Results: The results suggested the most suitable areas seen as potentially suitable ecological niche for P. biguttatus in Africa. A jackknife test showed that temperature seasonality and percentage of tree cover were among the most important environmental variables affecting the distribution of the species. The analysis of climate preferences shows that most of the potentially suitable niches for this species were located in the area of tropical savanna climate, with a small participation of tree vegetation.

Conclusions: P. biguttatus was only known to be widely distributed in the tropical part of continental Africa. Thanks to the ecological niche modeling methods and the museum data on the occurrence of the species, we introduced new information about potentially suitable ecological niches and the possible range of distribution.

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Dienstag, 18 August 2020 15:51

DULČIĆ, J. & TUTMAN, P. (2012)

Northernmost record of the shamefaced crab Calappa granulata (Linnaeus, 1767) (Brachyura, Calappidae) in the Mediterranean area.

Crustaceana 85 (4/5):601-606. DOI: 10.2307/23212683.

Introduction:

The box crabs or shamefaced crabs (family Calappidae) are a distinctive group of marine crabs found in tropical and subtropical regions of the world. The family is best known for the shallow water genus Calappa with its unusual, shovel-shaped chelae. The shamefaced crab Calappa granulata is a sublittoral species known from the Mediterranean Sea and adjacent Atlantic Ocean from Portugal to Mauritania, including the Azores, Madeira, the Canary Islands, and the Cape Verde Islands. Spanò et al. (2004) reported that shamefaced crabs are distributed in all oceans, but particularly abundant in tropical waters and inhabiting a wide variety of bottoms (sandy, shell grit, hard rocks, and coral). In the Mediterranean, C. granulata occurs between 10 and 400 m (though not very common), while some authors noted it lives on sandy mud and muddy detritus at depths between 13 and 400-700 m. Typically, it burrows in inshore soft bottoms. The species can reach 10 cm CL (carapace length) and 9.2 cm CW (carapace width). In recent years, it has been found in the Mediterranean Sea at several locations: in the Gulf of Taranto (Ionian Sea) , in the Strait of Sicily , in the coastal waters of the Sea of Marmara, and in Edremit Bay (Aegean Sea). In the Adriatic Sea, it is very rare and has only been found in areas of the Southern and Middle Adriatic. The last records of this species were from the Southern Adriatic, during trawling operations in the framework of the E.U. Project MEDITS.

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A preliminary analysis of phylogenetic relationships and biogeography of the dangerously venomous Carpet Vipers, Echis (Squamata, Serpentes, Viperidae) based on mitochondrial DNA sequences.

Amphibia-Reptilia 30(2):273-282. DOI: 10.1163/156853809788201090.

Abstract:

Phylogenetic analysis of 1117 bp of mitochondrial DNA sequences (731 bp of cytochrome b and 386 bp of 16S rRNA) indicate that Echis consists of four main clades: E. ocellatus, and the E. coloratus, E. pyramidum, and E. carinatus groups. In the E. coloratus group, E. coloratus itself shows substantial genetic divergence from E. omanensis, corroborating their separate species status. In the E. pyramidum clade, E. pyramidum from Egypt and E. leucogaster from West Africa are genetically very similar, even though samples are separated by 4000 km. South Arabian populations of the E. pyramidum group are much better differentiated from these and two species may be present, animals from Dhofar, southern Oman probably being referable to E. khosatzkii. In the E. carinatus group, specimens of E. carinatus sochureki and E. multisquamatus are very similar in their DNA. The phylogeny indicates that the split between the main groups of Echis was followed by separation of African and Arabian members of the E. pyramidum group, and of E. coloratus and E. omanensis. The last disjunction probably took place at the lowlands that run southwest of the North Oman mountains, which are likely to have been intermittently covered by marine incursions; they also separate the E. pyramidum and E. carinatus groups and several sister taxa of other reptiles. The E. carinatus group may have spread quite recently from North Oman into its very extensive southwest Asian range, and there appears to have been similar expansion of E. pyramidum (including E. leucogaster) in North Africa. Both these events are likely to be associated with the marked climatic changes of the Pleistocene or late Pliocene. Similar dramatic expansions have also recently occurred in three snake species in Iberia.

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Samstag, 04 Juli 2020 16:34

KUCH, U. & YUWONO, F. B. (2002)

First record of Brown Snakes Pseudonaja cf. textilis (DUMÉRIL, BIBRON & DUMÉRIL, 1854) from  Papua, Indonesia (Squamata: Serpentes: Elapidae).

HERPETOZOA 15 (1/2): 75-78.

Kurzfassung:

Braunschlangen {Pseudonaja) sind in Australien weit verbreitet und stellen dort eine der medizinisch bedeutsamsten Schlangengattungen dar. Auf der Insel Neuguinea wurden Braunschlangen erstmals 1953 entdeckt. Heute sind sie dort aus einem kleinen Gebiet im Südosten Papua-Neuguineas (Central Province, Milne Bay Province und Oro Province) bekannt. Dieses disjunkte Vorkommen wurde mit einer möglichen unbeabsichtigten Einschleppung während des Zweiten Weltkrieges erklärt. Wir berichten über den Erstnachweis von Braunschlangen - Pseudonaja cf. textilis (DUMÉRIL, BIBRON & DUMÉRIL, 1854) - aus der Gegend um Merauke imSüdosten von Papua (Indonesien), ca. 800 km westlich der bisher bekannten Fundorte. Die Schlangen wurden dort erstmals 1993 gefunden und seitdem regelmäßig gefangen. Mit gegenwärtiger Kenntnis betrachten wir Braunschlangen auf der Insel Neuguinea daher als autochthonen Bestandteil der Fauna und nicht als das Resultat einer kürzlich erfolgten Verschleppung australischer Tiere.

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Samstag, 04 Juli 2020 10:12

BAIG, K. J. & MASROOR, R. (2008)

The snakes of the genus Spalerosophis Jan, 1865 in Indo-Pakistan and Iran.

Herpetozoa 20:109-115

Abstract:

The present studies aimed to resolve some systematic issues related to species of the colubrid snake genus Spalerosophis JAN, 1865. The studies were carried out with particular reference to Spalerosophis atriceps FISCHER, 1885 that has been rated controversially since long among other things because of the incorrect identification of the type locality of Spalerosophis diadema (SCHLEGEL, 1837). The studies conclude that atriceps is an independent species and schirazianus is a junior synonym of Spalerosophis diadema.

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx