PISCES - Atlas.

Fauna Helvetica Nr. 7. CSCF/SZFK, Neuchâtel. ISBN 2-88414-020-4 / ISSN 1422-6367

Verlagstext:

Um fundierte Grundlagen für nachhaltige Bewirtschaftung und Schutz der einheimischen Fischfauna zu erhalten, wurde Ende der 80-er Jahre des letzten Jahrhunderts erstmals ein systematisches, gesamtschweizerisches Inventar aufgenommen. Die erhobenen Informationen wurden in einer Datenbank zusammengestellt. Mit diesen Grundlagen wurde eine erste Bilanz gezogen, was zur Roten Liste der Fische und Rundmäuler der Schweiz (Kirchhofer A., Zaugg B. & Pedroli J.-C.,1990) sowie zum Verbreitungsatlas der Fische und Rundmäuler der Schweiz (Pedroli J.-C., Zaugg B. & Kirchhofer A.,1991) geführt hat.

Nun, also rund zehn Jahre später, ist dieses Grundlagenmaterial aktualisiert und ergänzt worden. Dies mit dem Ziel, eine Bilanz der heutigen Situation zu ziehen und gleichzeitig die einheimische Fischfauna besser schützen zu können.

Im vorliegenden Dokument werden die zwischen 1983 und 2002 erhobenen Informationen präsentiert und interpretiert. Es wird unterschieden zwischen dem «ersten Inventar» (Basis von 1991) und dem «aktualisierten Inventar», welches zusätzlich auch die neu erhobenen Angaben beinhaltet. Gleichzeitig werden die beiden Inventare miteinander verglichen. Die bei den einzelnen Taxa dargestellten Texte, insbesondere bezüglich der allgemeinen Verbreitung und der Biologie, lehnen sich an den Atlas von 1991 an resp. wurden teilweise übernommen.

Dieser Band enthält für jede Art, eine Verbreitungskarte, eine graphische Synthese und einen Kommentar zur Biologie und heutigen Situation in der Schweiz; einen Bestimmungsschlüssel und einen Artenindex.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 15:12

WEGGLER, M. et al. (1991)

Brutvögel im Kanton Zürich.

Zürcher Vogelschutz. ISBN 3-9070-1211-9. 304 Seiten.

Zusammenfassung einer späteren Kurzpublikation:

Wir beurteilen den Status aller Brutvogelarten im Kanton Zürich und dokumentieren die Veränderungen von Verbreitung und Bestand zwischen 1986/88 und 1999/00. Grundlage für die vorliegende Neubeurteilung ist eine Zweitkartierung aller Brutvogelarten elf Jahre nach der Erstkartierung von 1986/88 auf 154 repräsentativ ausgewählten Stichprobenflächen sowie die seit 1993 gesammelten Daten des Avimonitoring-Projekts  des  Zürcher  Vogelschutzes  ZVS.  Seit  dem  Abschluss der letzten umfassenden Bestandserhebung 1986/88 sind im  Kanton Zürich 142 verschiedene  Brutvogelarten nachgewiesen  worden. Sieben  Arten  (Schwarzhalstaucher, Rostgans, Gänsesäger, Wanderfalke, Flussseeschwalbe, Wiesenpieper und Schwarzkehlchen) haben sich neu- bzw. wieder als Brutvögel angesiedelt, fünf Arten (Uhu, Bergpieper, Steinschmätzer, Schwarzstirn- und Rotkopfwürger) sind im gleichen Zeitraum als Brutvögel verschwunden. Insgesamt 117 Arten (ohne Neuansiedler) haben regelmässig und alljährlich gebrütet. Weitere 18 Arten brüteten nur unregelmässig oder sporadisch. Von 57 weit verbreiteten und häufigen Arten nahmen im Zeitraum zwischen 1986/88 und 1999 deren  20  in  mindestens  einem  Lebensraum  (Kulturland, Siedlung oder Wald) in ihrem Bestand zu, 19 Arten nahmen ab, der Bestand von 17 Arten blieb konstant, und eine Art zeigte in verschiedenen Lebensräumen eine uneinheitliche Bestandsentwicklung.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 15:09

WEBER, D. (1990)

Das Ende des Fischotters in der Schweiz. Schlussbericht der "Fischottergruppe Schweiz", 1984-1990, einer Arbeitsgruppe des BUWAL.

Hrsg. Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL, heute BAFU). 103 pp., brosch.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 14:04

TESTER, U. (2009)

Geschichte der Rückkehr des Bären in die Schweiz. Stand 2009.

Pro Natura [http://www.pronatura.ch] PDF nicht mehr verfügbar

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:13

STÜWE, M. & GRODINSKY, C. (1986)

Die Wiedereinbürgerung des Steinbockes - ein ungewollter genetischer Grossversuch.

Wildbiologie in der Schweiz 6/13. Wildtier Schweiz, Zürich.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:08

STRAUB, M. (1993)

Fischatlas des Kantons Zürich.

141 Seiten.

Th. Gut & Co. Verlag, Stäfa. ISBN 3-85717-077-8.

Anbietertext:

Endlich ein hervorragendes Nachschlagewerk über die 30 bekannten und weniger bekannten einheimischen Arten,farbig illustriert nach exakt-künstlerischen Vorlagen von Arthur Roffler. Jedem Fisch zugeordnet ist eine Verbreitungskarte über Vorkommen in unseren Seen und Fliessgewässern. Der fundierte Text wird durch aktuelle fotografische Aufnahmen und farbige Diagramme ergänzt und mit Fischvignetten aus historischen Kupferstichblättern verziert.

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Donnerstag, 14 März 2013 08:06

STOCKER, G. (1985)

Biber (Castor fiber L.) in der Schweiz - Probleme der Wiedereinbürgerung aus biologischer und ökologischer Sicht.

Phil. II-Dissertation Universitäöt Basel (1980)

Eidg. Anstalt für das forstliche Versuchswesen Birmensdorf. Berichte Bd. 274. 148 Seiten

Volltext (PDF)

Zusammenfassung:

Die Wiederansiedlung des zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Schweiz ausgerotteten Bibers hat sich nicht ohne Schwierigkeiten realisieren lassen. Mißerfolge und Verluste waren häufig; sie resultierten oftmals aus einer unrichtigen Einschätzung der Ansprüche dieses hochspezialisierten Na-gers. Zudem kann auch der heutige einheimische Bestand trotz 20jähriger Bemühungen auf lange Sicht höchstens lokal als gesichert gelten. Einer weiteren Verbreitung sind durch die menschliche Zivil isation recht enge Grenzen ge-setzt, denn die vom Biber bevorzugten Gewässer des Tief-landes gehören zu den vom Menschen am stärksten genutz-ten Lebensräumen -ursprüngl iche und ungestörte Auen-landschaften sind auf kleinste und isolierte Restbestände zusammengeschrumpft. Es wird somit zusehends problema-tischer, wenn nicht gar unmöglich, den Ansprüchen der Art großräumig gerecht zu werden.

Abstract:

The Beaver (Castor fiber L.) in Switzerland -Biological and Ecological Problems of Re-establishment

Attempts to re-introduce the beaver into Switzerland, where it had been exterminated by the beginning of the 19th century, have not met with great success. Failures and losses have been frequent, often because of faulty assess-ments of the requ irements of th is high Iy special ised rodent. Despite twenty years of effort, the present population may be regarded as permanently established only in a few lim-ited areas. Human influence has imposed severe restric-tions on the extension of the beaver population, since the lowland waters providing the most favourable habitats I ie with in the areas most intensively exploited by man. Riparian habitats in their original, undisturbed state are now scarce and isolated. Consequently, it is difficult, if not impossible, to meet the ecological requirements of the beaver.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 12:52

MERKER, M. (1995)

Rothirsche in der Schweiz.

128 Seiten, 40 Farb-, 51 s/w-Abbildungen und 4 Zeichnungen,
Baden-Verlag, ISBN 3-85545-096-X

Beschreibung:

Dieses für Naturfreunde, Bergwanderer und Jäger wichtige Kompendium behandelt die Lebensräume und die Lebensweise des grössten Wildwiederkäuers in unserem Land und gibt u.a. Auskunft über Altersschätzung, das Geweih, Problematik um Wald und Wild, die Bejagung usw.

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Die Vögel der Schweiz.

948 Seiten, 2369 Fotos, Verbreitungskarten, Diagramme.
Schweiz. Vogelwarte, Sempach, und Nos Oiseaux, Montmollin. ISBN 978-3-9523006-2-6.

Buchbesprechung:

Wer sich bisher über die einheimischen Vogelarten, ihr Aussehen, ihre Verbreitung und ihr Zugverhalten gründlich informieren wollte, war auf eine Vielzahl ornithologischer Handbücher, Vogelführer oder Brutvogelatlanten angewiesen, die gut und gerne ein Bücherregal füllen. Das von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach  Wer sich bisher über die einheimischen Vogelarten, ihr Aussehen, ihre Verbreitung und ihr Zugverhalten gründlich informieren wollte, war auf eine Vielzahl ornithologischer Handbücher, Vogelführer oder Brutvogelatlanten angewiesen, die gut und gerne ein Bücherregal füllen. Das von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und Nos Oiseaux herausgegebene Buch «Die Vögel der Schweiz» fasst diese Information nun auf beeindruckende Weise in einem grossformatigen Werk zusammen. Es setzt in Inhalt und Umfang neue Massstäbe – und sprengt mit seinem Gewicht von über fünf Kilogramm fast den Rahmen der Handhabbarkeit.

Sieben Jahre lang haben die Biologen Lionel Maumary, Laurent Vallotton und Peter Knaus alles Wissenswerte über die 419 in der Schweiz und im benachbarten Ausland vorkommenden Arten zusammengetragen und auf 850 Seiten dokumentiert. Über 2000 exzellente Farbfotos und Grafiken ergänzen den informativen und gut verständlich geschriebenen Text. Alle Arten werden in derselben Weise vorgestellt, indem ihre Verbreitung, ihr Lebensraum und Verhalten, ihre Wanderungen, die Entwicklung der Bestände, die Brutbiologie in der Schweiz und ihr Schutz beschrieben werden. In farbigen Kästen am Ende der jeweiligen «Art-Kapitel» sind zudem auf kompakte Weise wichtige Informationen zusammengefasst, beispielsweise zu Bestand, Häufigkeit und Schutzstatus der jeweiligen Art. Interessant sind auch die Karten, in denen Ringfunde von in der Schweiz beringten Vögeln im Ausland und hierzulande abgelesene Ringe anderer Beringungsstationen zusammengefasst werden. Besonders lesenswert ist die ausführliche Einleitung, die die Entwicklung der Avifauna der Schweiz während der letzten Jahrzehnte beschreibt und die Grundlagen vorstellt, auf denen basierend das Buch erarbeitet wurde. Dabei weisen die Autoren auf den hohen Stellenwert der Amateur-Ornithologie hin: Ohne das teilweise jahrzehntelange Engagement und den Fleiss von Hunderten von Personen, die sich den Vögeln mit Leib und Seele verschrieben haben und ihre Freizeit für Beobachtungen oder Zählungen aufwenden oder als Beringungshelfer verbringen, wären viele Daten in der vorliegenden Fülle gar nicht vorhanden.

Die Schweiz sei ein kleines Alpenland, weise aber dennoch eine grosse Anzahl von Vogelarten auf, schreibt der bekannte Schweizer Ornithologe und Naturschützer Luc Hoffmann in seinem Vorwort. Vom Abdimstorch, einem Gefangenschaftsflüchtling, der ursprünglich aus Afrika stammt, bis zur Zwergtrappe bietet «Die Vögel der Schweiz» alles, was das Ornithologenherz höher schlagen lässt. Dieses wunderbare Buch sollte daher in keinem – stabilen – Bücherregal fehlen.

D. Dreesmann, NZZ vom 02.04.2008

 

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Are Swiss birds tracking climate change? Detecting elevational shifts using response curve shapes.

Ecological Modelling 222: 21-32.

Abstract

Climate change is affecting biodiversity worldwide inducing species to either "move, adapt or die". In this paper we propose a conceptual framework for analysing range shifts, namely a catalogue of the possible patterns of change in the distribution of a species along elevational or other environmental gradients and an improved quantitative methodology to identify and objectively describe these patterns. Patterns are defined in terms of changes occurring at the leading, trailing or both edges of the distribution: (a) leading edge expansion, (b) trailing edge retraction, (c) range expansion, (d) optimum shift, (e) expansion, (f) retraction, and (g) shift. The methodology is based on the modelling of species distributions along a gradient using generalized additive models (GAMs). Separate models are calibrated for two distinct periods of assessment and response curves are compared over five reference points. Changes occurred at these points are formalized into a code that ultimately designates the corresponding change pattern. We tested the proposed methodology using data from the Swiss national common breeding bird survey. The elevational distributions of 95 bird species were modelled for the periods 1999-2002 and 2004-2007 and significant upward shifts (all patterns confounded) were identified for 35% of the species. Over the same period, an increase in mean temperature was registered for Switzerland. In consideration of the short period covered by the case study, assessed change patterns are considered to correspond to intermediate patterns in an ongoing shifting process. However, similar patterns can be determined by habitat barriers, land use/land cover changes, competition with concurrent or invasive species or different warming rates at different elevations.

 

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx