Samstag, 11 September 2021 09:19

BÖHME, K. (2021)

Der Graureiher in Geschichte und Gegenwart.

Fauna Focus Nr. 70: 1-12. Herausgeber Wildtier Schweiz, CH-8006 Zürich.
Erhältlich auf https://shop.wildtier.ch/de/home

Inhalt:

Es wird ein Überblick über die Bedeutung und Einschätzung des Graureihers vom Mittelalter bis in die jüngste Zeit gegeben, unter besonderer Berücksichtigung der Bestandsentwicklung und Gesetzgebung in der Schweiz.

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First observation of Salaria fluviatilis in Lake Geneva / Premier signalement de Salaria fluviatilis dans le lac Leman.

Cybium, International Journal of Ichthyology 34(4): 401-402.

Abstract :

En mai 2010, une campagne de pêches électriques dans trois secteurs littoraux espacés de plusieurs dizaines de kilomètres le long de la rive française du lac Léman a abouti à la capture systématique de blennies fluviatiles, Salaria fluviatilis (Asso,1801), dont c'est le premier signalement dans le lac.

In May 2010, a fishing campaign by electricity on three distant sites along the French side of the lake Geneva provided regular catches of freshwater blennies, Salaria fluviatilis (Asso, 1801). This is the first record of the species in this lake.

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Montag, 12 Juli 2021 13:28

HELD, A. & KRUMM, F. (2018)

Sikahirsch: Management einer eingeführten Grosswildart.

Schweiz Z Forstwes 169 (2018) 2: 115-117. doi: 10.3188/szf.2018.0110

Zusammenfassung:

Verschiedene exotische Tierarten wurden in der Vergangenheit zu jagdlichen Zwecken nach Europa eingeführt und in Wildgehegen gehalten. In den Wirren des 2. Weltkriegs wurden dann viele Gehege zerstört oder aufgegeben, und die Tiere entkamen in die Freiheit. Vor allem Sikahirsche konnten sich seither etablieren und ausbreiten, mit teilweise gravierenden Folgen für die Artenvielfalt und die Waldwirt-schaft. Am Beispiel der Population im Klettgau (Süddeutschland) und im Südranden (Schweiz) wird dargestellt, welche Lösungen gefunden wurden, um die Bestände auf ein erträgliches Mass zu reduzieren. Dabei zeigt sich, dass unterschiedliche Jagdmodelle zum Erfolg führen können. In Irland hingegen, wo sich der Sikahirsch ebenfalls sehr stark verbreiten konnte, müssen Lösungen erst noch gefunden werden. 

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Zustand der Vogelwelt in der Schweiz 2020.

online: URL: www.vogelwarte.ch/zustand. Print: 36 Seiten, ISSN 2297-5632. Schweizerische Vogelwarte, Sempach.

In der Publikation «Zustand der Vogelwelt in der Schweiz» fasst die Vogelwarte jährlich die neuesten Erkenntnisse aus ihren Überwachungsprojekten zusammen, an denen über 2000 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Landesregionen beteiligt sind. Im Bericht 2021 liegen die Schwerpunkte auf dem Einfluss der Corona-Pandemie auf die Ergebung von Vogeldaten, Bestandsentwicklungen einzelner Brutvogelarten, z.B. der Schafstelze. Auch wird die Entwicklung von eher seltenen Durchzüglern wie dem Sichler und von Wintergästen wie den nordischen Schwänen dargestellt.

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Tollwutfreiheit der Schweiz nach 30 Jahren Fuchstollwut.

Schweiz.Arch.Tierheilk. 142( 8): 423-429.

Zusammenfassung:

Die Schweiz wurde am 3. März 1967 vom Fuchstollwut-Seuchenzug erfasst, der 1939 an der polnischen Ostgrenze seinen Ursprung nahm. Die Tollwut breitete sich in unserem Land bis 1977 stark aus und führte in jenem Jahr beim Menschen zu drei Todesfällen. Im Jahr 1978 wurde in der Schweiz der weltweit erste Feldversuch zur oralen Immunisierung von Füchsen gegen Tollwut durchgeführt. Die Ausdehnung der Impfzonen bewirkte zunächst einen raschen Rückgang der Tollwutfalle. Die Situation verschlechterte sich jedoch in den 90er Jahren trotz regelmässiger Impfungen. Nach einer Anpassung der Impfstrategie wurde der letzte endemische Tollwutfall in der Schweiz im Jahr 1996 diagnostiziert. Insgesamt wurden seit Beginn des Seuchenzuges 17 109 Tollwutfälle registriert. Bei 73% aller Fälle handelte es sich um Füchse, bei 14% um Haustiere.Als Folge der Fuchstollwut musste eine geschätzte Anzahl von 25'000 Menschen postexpositioneIl gegen Tollwut behandelt werden. Für die Elimination wurden - grösstenteils manuell - knapp 2,8 Millionen Köder mit einem attenuierten Tollwutvirus ausgelegt.

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Dienstag, 20 April 2021 05:50

GRAF, R. & FISCHER, C. (2021)

Atlas der Säugetiere Schweiz und Liechtenstein.

488 Seiten, durchgehend farbig illustriert mit rund 420 Fotos, 120 Karten und 160 Diagrammen.
Hrsg.: Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie (SGW)
Haupt Verlag, Bern.1. Auflage.  ISBN: 978-3-258-08178-6

Beschreibung:

Dieses große Werk beruht auf jahrelanger Vorarbeit: alle Säugetierarten der Schweiz und Liechtensteins.Wissenschaftlich fundierte Artporträts zu allen 99 wildlebenden Arten mit zahlreichen Fotos und einer topaktuellen Verbreitungskarte.Herausgegeben von der Schweizerischen Gesellschaft für Wildtierbiologie.99 wildlebende Säugetierarten kommen aktuell In der Schweiz und in Liechtenstein vor. Der «Atlas der Säugetiere Schweiz und Liechtenstein» porträtiert diese gemäß dem wissenschaftlich aktuellen Wissensstand. Die Artporträts umfassen neben allgemein verständlichen Texten zur Biologie, Verbreitung, zu den Ansprüchen an den Lebensraum sowie zum Schutz und zum Managementstatus auch Verbreitungskarten, zahlreiche Fotos und Diagramme. Artübergreifende Aspekte werden in 15 Fokuskapiteln erläutert und umfassen Themen wie die Wiederansiedlung ausgestorbener Arten oder den Umgang mit Großraubtieren.Neben ausgewiesenen Sachverständigen haben im Rahmen von Citizen-Science-Projekten auch zahlreiche Laien am Atlas mitgewirkt.Das Werk ist auch in französischer (ISBN 978-3-258-08179-3) und italienischer (978-3-258-08180-9) Sprache erschienen.

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Samstag, 21 November 2020 15:42

WEBER, D., STOECKLE, T. & HUWYLER, S. (2010)

Die aktuelle Verbreitung der Wildkatze (Felis silvestris silvestris Schreber, 1777) in der Schweiz.

Bericht im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). 25 Seiten, 5 Abbildungen.

Volltext: http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/22434.pdf

Zusammenfassung:

Die Wildkatze (Felis silvestris silvestris Schreber, 1777) gilt europaweit als gefährdet und ist in den Ländern der EU eine «streng zu schützende Art». In der Schweiz ist die Wildkatze geschützt und gemäss Roter Liste «stark gefährdet». Wegen ihrer heimlichen Lebensweise und wegen der Verwechslungsmöglichkeit mit wildfarbenen Hauskatzen war bislang nur wenig sicheres Wissen über ihre aktuelle Verbreitung in der Schweiz vorhanden. Als Teil eines Konzeptes zur Überwachung der Wildkatzenvorkommen in der Schweiz beauftragte das BAFU deshalb die Hintermann & Weber AG mit einer stichprobenbasierten systematische Erhebung des Wildkatzenvorkommens. Die Resultate dieser Erhebung werden hier vorgelegt. Die Feldarbeiten erfolgten in den beiden Wintern 2008/09 und 2009/10 im Jura-kompartiment des Grossraubtiermonitorings Schweiz durch Beauftragte der Kantone, mehrheitlich Wildhüter. Grundelement der Erhebung waren mit Baldriantinktur imprägnierte Dachlatten, die im Wald auf Wechsel gestellt wurden. Vorbeigehende Katzen rieben sich daran und hinterliessen Haare. Diese wurden dann im Labor der Ecogenics GmbH in Schlieren mit molekulargenetischen Methoden als Wild- oder Hauskatzenhaare identifiziert. Die Definition der Stichprobe – 139 Kilometerquadrate mit je drei Haarfallen – und die systematische Überwachung der Haarfallen liefern eine objektive und reproduzierbare Grundlage zur Dokumentation räumlicher und zeitlicher Unterschiede im Vorkommen der Wildkatze. Zusätzlich enthalten sie auch die nötige Information zum Abschätzen der Genauigkeit der erhobenen Daten. Die Daten eignen sich auch zur Auswertung mit den neusten Modellen für die Analyse von Präsenz- und Absenzdaten. Die Erhebung zeigte, dass die schweizerischen Wildkatzenvorkommen derzeit eine Fläche von ca. 614 km2 ausmachen, was knapp 10% des untersuchten Jura-Kompartimentes entspricht. Die Präzision dieser Schätzung (der 95%-Vertrauensbereich) ist 223-1302 km2. Wenn die a priori für Wildkatzen ungeeigneten Flächen (Siedlungen, grossflächiges Landwirtschaftsgebiet) nicht berücksichtigt werden, so sind derzeit rund 17% des Jura-Kompartimentes nördlich der Aare und westlich der Autobahn A1/A3 Wildkatzen-Lebensraum. Die aktuelle Verbreitung der Wildkatze kann gut mit den beiden Faktoren «Wald-anteil des Kilometerquadrates» und «Distanz zum Ursprungsort der Wiedereinwanderung in die Schweiz» erklärt werden. Andere wichtige Faktoren wie etwa die Höhenlage oder eine relativ komplex messbare «Lebensraumqualität für Wildkatzen» spielen derzeit eine untergeordnete Rolle. Diese Befunde zeigen, dass die Ausbreitung der Wildkatze weiterhin im Gange ist. Die Art stösst im Jura noch kaum an ökologische Grenzen. Obwohl die Untersuchung nicht darauf angelegt war, zeigen die Ergebnisse, zusammen mit anderen Beobachtungen von Wildkatzen, auch eine grobe Über-sicht über die regionale Verbreitung der Wildkatze im Jura: In weiten Teilen des Kantons Jura und in angrenzenden Gebieten der Kantone Basel-Landschaft, Solothurn und Bern ist die Wildkatze verbreitet. Ob und wie vollständig dieses Vorkommen die beiden südlichsten Juraketten umfasst, ist aber nicht klar, genauso wie die Besiedlung des Doubs-Tals. Ein zweites, kleineres Vorkommen hat die Wildkatze in den ausgedehnten Wäldern des Jura-Südhanges im Kanton Waadt. Es ist unklar, ob dieses Vorkommen mit solchen im angrenzenden Frankreich in Verbindung steht, oder ob es auf die Wildkatzen-Aussetzungen der 1970er Jahre in diesem Gebiet zurückgeht. Wir schätzen den schweizerische Wildkatzen-Bestand derzeit auf 159- 930 Tiere. Damit wäre die Art in der Schweiz gemäss Rote-Liste-Kriterien nicht gefährdet. Weil erst ein kleiner Teil des potenziellen Wildkatzen-Lebensraumes im Jura besiedelt ist und innerhalb dieses Gebietes auch wenige Ausbreitungshindernisse vorhanden sind, ist auch ohne besondere Schutz- und Fördermassnahmen eine weitere Ausbreitung der Art zu erwarten. Eine allfällige Gefährdung der Wildkatze durch das Einkreuzen von Hauskatzen ist bei diesen Einschätzungen der Situation nicht berücksichtigt. Eine spontane Besiedlung der wenigen wildkatzentauglichen Lebensräume im Mittelland erscheint aber durch zahlreiche Ausbreitungshindernisse stark erschwert.

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Samstag, 03 Oktober 2020 10:04

INEICHEN, S. & RUCKSTUHL, M. (Hrsg., 2010)

Stadtfauna - 600 Tierarten der Stadt Zürich.

446 Seiten, ca. 600 Farbfotos und 600 Karten. Haupt Verlag, Bern. ISBN: 978-3-258-07561-7.

Verlagstext:

Städte beherbergen eine erstaunlich artenreiche Tierwelt. Die «Stadtfauna» zeigt rund 600 Arten, die in den letzten Jahren in der Stadt Zürich beobachtet werden konnten - vom Süßwasserschwamm bis zur Nordfledermaus. Gut untersuchte Tiergruppen wie Heuschrecken, Tagfalter, Fische, Reptilien und Vögel werden vollständig vorgestellt. Käfer, Flöhe, Spinnen und andere Verwandtschaftskreise sind durch eine Auswahl typischer oder besonderer Arten vertreten.

Die allesamt mit Farbfotos illustrierten, von Spezialisten verfassten Artporträts geben Auskunft über Lebensweise, Verbreitung und Gefährdung der Tiere, die städtische Gärten und Gebäude, Bahnareale und Blumenwiesen, Gewässer und Stadtwälder besiedeln.

Das hier vereinigte Wissen stellt einen einzigartigen Überblick über die Fauna einer Stadt dar, die in vielerlei Hinsicht mit der Tierwelt anderer Städte und Ortschaften im urbanisierten Mitteleuropa vergleichbar ist.

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Samstag, 03 Oktober 2020 09:29

TAUCHER, A. & GEIGER, M. (2020)

Dachse in den Fussstapfen der Stadtfüchse.

Fauna Focus 58: 1-12. Herausgeber: Wildtier Schweiz, Zürich www.wildtier.ch

Verlagstext:

Siedlungsgebiete beherbergen nicht nur Millionen von Menschen, sondern auch eine erstaunliche Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die in den unterschiedlichsten ökologischen Nischen einen Lebensraum finden. Fauna und Flora machen nicht Halt vor den Stadtgrenzen. Im Gegenteil, sie breiten sich entlang von Bahnlinien und Flüssen aus, erobern Brachen, Gärten und Friedhöfe. Die vielfältige Natur in Städten ist für die Lebensqualität der Menschen zentral. Jedoch werden viele städtische Wildtiere von uns Menschen kaum wahrgenommen, da sie eher nachts aktiv sind und den Kontakt mit den menschlichen Nachbarn meiden. Ein solch heimlicher Bewohner der Siedlungsgebiete ist der Dachs.

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Zustand der Vogelwelt in der Schweiz 2019.

online: URL: www.vogelwarte.ch/zustand. Print: 36 Seiten, ISSN 2297-5632. Schweizerische Vogelwarte, Sempach.

In der Publikation «Zustand der Vogelwelt in der Schweiz» fasst die Vogelwarte jährlich die neuesten Erkenntnisse aus ihren Überwachungsprojekten zusammen, an denen über 2000 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Landesregionen beteiligt sind. Im Bericht 2020 liegt der Schwerpunkt auf den Bestandsentwicklungen einzelner Brutvogelarten, z.B. von Kulturlandarten, Eulen und Rabenvögeln. Auch wird die Entwicklung von eher seltenen Durchzüglern wie dem Kranich und von Wintergästen wie dem Rotmilan und der Lachmöwe dargestellt.

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