Donnerstag, 09 April 2020 06:47

GÜRTLER, W.-D. (2003)

Afrikas tropischer Regenwald: im Tai-Nationalpark der Côte d'Ivoire.

MILU, Berlin 11: 186-206.

Es handelt sich um einen Reisebericht, in dem die Fahrt von Abidjan zum Tai-Nationalpark, der Nationalpark und das Trekking im Regenwald beschrieben und Angaben zu Fauna und Dlora gemacht werden.

gürtler-biblio

Freigegeben in G
Donnerstag, 25 Mai 2017 09:15

BÖHM, S. (2011)

Observations  on  the  South  American  yellow-footed tortoise (Chelonoidis denticulata) in French Guiana.

RADIATA 20(2): 18-32.

Conclusion:

Although the species Chelonoidis denticulata has  ong been known to terrarium enthusiasts, it has (unjustly) been regarded as somehow inferior to the more popular red-footed tortoise. Its behaviour is nevertheless very interesting, to say the least – be it in human care or in the wild. Generally speaking, it is warmly recommended to every ambitious keeper of wild animals, if at all possible, to also try and observe his favourite animals in their natural environment. Although this will not provide quite the same degree of intimate insight into the life of these animals, the impressions  you expose yourself to during a stay in the natural habitat will contribute substantially to optimising the husbandry conditions for the specimens in your care at home.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 14:32

VARNHORN, B. (Red., 2008)

Tierparadiese unserer Erde: Regenwälder.

215 Seiten, farbig illustriert.
Wissen Media Verlag GmbH, Gütersloh/München. ISBN-13: 978-3-577-07701-9; ISBN-10: 3577077018.

Verlagstext:

Ein faszinierender Einblick in die vielfältige Tierwelt der Erde Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen zahlreicher Arten in den verschiedenen Lebensräumen. Aktuelle Tierdokumentationen rücken diesen Aspekt in den Vordergrund. Dieser Perspektive folgt auch die die Sachbuchreiche "Tierparadiese unserer Erde", die sich an alle Tier- und Naturinteressierten wendet und einen fundierten und spannungsreichen Einblick in das Leben der Tiere vermittelt. Die aktuelle, komplett neu entwickelte Substanz mit über 4'000 Tierdarstellungen zeigt die Tiere in ihren jeweiligen Lebensräumen und ist konkurrenzlos in dieser form. Gegliedert nach Lebensräumen - den Regenwäldern, Savannen, Wüsten, Polarregionen und Meeren - werden die Tiere eindrucksvoll vorgestellt.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 07:13

SCOTT McGRAW, W. (1998)

Three monkeys nearing extinction in the forest reserves of eastern Côte d'Ivoire

ORYX 32 (3): 233-236. ISSN 0030-6053. DOI 10.1046/j.1365-3008.1998.d01-48.x

Abstract:

Surveys were carried out in forest reserves in eastern Côte d'Ivoire in 1997 to investigate the status of three primate taxa believed to be on the verge of extinction. The findings indicate that Procolobus badius waldroni may be extinct, and that Cercopithecus diana roloway and Cercocebus atys lunulatus may become so unless urgent action is taken.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 14:25

Tropische Regen- und Feuchtwälder

(5.0) Allgemeines
(5.1) Westafrikanischer Regenwald
(5.2) Zentralafrikanischer Regenwald
(5.3) Feuchtwälder

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Allgemeines

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Wichtige Naturschutzgebiete im Regen- und Feuchtwald

 

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Tanoë-Sumpfwald, Elfenbeinküste © Klaus Wünnemann, Zoo Heidelberg

 

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Bergregenwald im Parc des Volcans, Virungaberge, Ruanda © Thomas Kauffels, Opel-Zoo Kronberg

 

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Tanoë-Sumpfwald, Elfenbeinküste © Klaus Wünnemann, Zoo Heidelberg

 

Das Regenwaldgebiet West und Zentralafrikas wird durch die Dahomey-Lücke unterteilt, eine Trockenzone die sich vom Osten Ghanas bis zum Westen Nigerias erstreckt und einen fast waldfreien Savannen-Korridor bildet. Die westlich der Lücke liegenden Wälder in Togo, Ghana, Elfenbeinküste, Liberia, Sierra Leone, Guinea und Guinea-Bissau werden als "Upper Guinean forests" bezeichnet. Die östlich davon in Nigeria, Kamerun, Äquatorialguinea und Gabun liegenden "Lower Guinean Forests" gehen nahtlos in den Kongo-Regenwald der beiden Kongostaaten und der Zentralafrikanischen Republik über. Die beiden Waldgebiete wurden in verschiedene Ökoregionen unterteilt. Sie sind umgeben von Feuchtwäldern oder Feuchtsavannen.

Bedeutende Nationalparks und andere Schutzgebiete sind: Outamba-Kilimi (Sierra Leone), Sapo (Liberia), Tai, Marahoué, Azagny, Banco (Elfenbeinküste), Ankasa, Kakum (Ghana), Cross River (Nigeria), Takamanda, Douala-Edéa, Campo Ma'an, Dja (Kamerun), Moukalaba-Doudou (Gabun), Monte Alén (Äquatorialguinea), Odzala (Kongo), Lefini, Salonga-Nord und -Süd, Sankuru, Epulu-Okapi, Maiko, Kahuzi-Biéga (DR Kongo), Dzanga-Sangha (Zentralafrikanische Republik) sowie die tieferen Bereiche der Gebirgs-Nationalparks in der Region.

Im Bereich des tropischen Regenwaldes finden sich ausgedehnte Sumpfwälder, insbesondere im östlichen und westlichen Kongo sowie im Nigerdelta, und an der Küste Nigerias und Kameruns gibt es einen ausgedehnten Mangrovengürtel. Diese beiden Lebensräume werden unter Feuchtgebiete vorgestellt, wobei die terrestrischen Tierarten nur nachstehend aufgeführt sind.

Typische Zootiere

Sowohl in west-, wie in zentralafrikanischen Waldgebieten (oder an Waldrändern) kommen u.a. folgende Tierarten vor: Potto, Rotscheitelmangabe, Monameerkatze, Schimpanse, Weißbauch-Schuppentier, Baumschliefer, Leopard, Waldelefant, Pinselohrschwein, Riesenwaldschwein, Rotbüffel, Bongo, Sitatunga, Buschbock, Riesenducker. Hammerkopf, Hagedasch, Witwenpfeifgans, Hartlaubente, Zwergglanzgans, Glanzgans, Schreiseeadler, Palmgeier, Schildturako, Grauwangenhornvogel, Gelbbüschel-Zwergbärtling, Nördliche Weißgesichtseule, Weißscheitelrötel, Purpurglanzstar. Nilkrokodil, Panzerkrokodil, Stumpfkrokodile, Gefleckter Nilwaran, Königspython, Schwarzweiße Kobra.

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Westafrikanischer Regenwald

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Ankasa-Wildreservat, Ghana Westregion © Klaus Wünnemann, Zoo Heidelberg

 

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Ankasa-Wildreservat, Ghana Westregion © Klaus Wünnemann, Zoo Heidelberg

 

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Ankasa-Wildreservat, Ghana Westregion © Klaus Wünnemann, Zoo Heidelberg

 

Der Westafrikanische Regenwald ist ein Brennpunkt der Biodiversität mit 9’000 Arten Gefäßpflanzen, wovon 2'250 Endemiten und 1'220 terrestrischen Wirbeltierarten, wovon 270 endemische. Besonders gut vertreten sind die Säugetiere mit 551 Arten. Einen besonders hohen Anteil an Endemiten weisen mit 89 von total 116 Arten die Amphibien auf. Allerdings sind von einer ursprünglichen Waldfläche von 1'265'000 km² nur noch etwa 10 % intakt und lediglich 20'224 km² stehen unter Schutz.

Typische Zootiere

Weißscheitelmangabe, Campbell- und Lowe-Meerkatze, Diana-Meerkatzen, Bärenstummelaffe, Zwergflusspferd; Mohrenkopfpapagei, Westafrikanischer Grauapagei, Schreihornvogel. Königspython, Schwarzweiße Kobra, Grüne Mamba, Westliche Gabunviper

Literatur:

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Nationalparks und andere Schutzgebiete

Ankasa-Reservat und Nini-Suhien-Nationalpark, Ghana

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Ankasa-Wildreservat, Ghana Westregion © Klaus Wünnemann, Zoo Heidelberg

 

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Ankasa-Wildreservat, Ghana Westregion © Klaus Wünnemann, Zoo Heidelberg

 

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Ankasa-Wildreservat, Ghana Westregion © Klaus Wünnemann, Zoo Heidelberg

Der an der Grenze zur Elfenbeinküste gelegene Gebiet umfasst eine Fläche von 524 km². Davon ist etwa ein Drittel unberührter tropischer Tiefland-Regenwald, der wohl die höchste Biodiversiät aller Waldreservate Ghanas aufweist und besonders viele seltene und bedrohte Arten beherbergt. Das Reservat, das auch ein Important Bird Area (GH001) ist, liegt auf einer Höhe 35 - 170 m.ü.M, es wird von drei größeren Flüssen durchflossen: dem Ankasa-, dem Nini- und dem Suhienfluss.

Tierwelt

Alle zehn in Ghana vorkommenden Primatenarten werden hier angetroffen, Waldelefanten kommen noch in einem kleinen Bestand vor, die Katzen sind mit Leopard und Goldkatze vetreten und die Paarzeher mit acht Antilopen-, zwei Schweinearten und dem Wassermoschustier. Die Vogelliste umfasst über 200 Arten und es wurden über 600 Arten Schmetterlinge nachgewiesen.

Internetquellen

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Taï-Nationalpark, Elfenbeinküste

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Taï-Nationalpark, Elfenbeinküste. Foto: Zoo Leipzig

 

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Taï-Nationalpark, Elfenbeinküste, im Nebel © Alexey Yakovlev, Moskau. Veröffentlich auf Wikimedia Commons unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.

 

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Westafrikanischer Schimpanse (Pan troglodytes verus) in seinem Lebensraum. Elfenbeinküste. Foto Wild Chimpanzoo Foundation

 

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Spornkuckuck (Centropus senegalensis) im Taï-Nationalpark, Elfenbeinküste © Gregor Rom, veröffentlicht auf Wiki9media Commons unter der Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0) License.

 

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Seidenspinne (Nephila sp.) im Taï-Nationalpark, Elfenbeinküste © Gregor Rom, veröffentlicht auf Wiki9media Commons unter der Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0) License.

Gelegen im äußersten Westen des Landes, nahe der Grenze zu Liberia. Bestehend als Schutzgebiet seit 1926, als Nationalpark seit 1972, als Biosphärenreservat der UNESCO seit 1978 und als Welt-Naturerbe seit 1982.

Fläche: 6'200 km² (Biosphärenreservat), davon 3'300 km Nationalpark und 960 km² das nördlich anschließende N'zo-Wildschutzgebiet.

Höhe 80-396 m.ü.M.

1'700 mm Niederschlag / Jahr im Norden, 2'200 mm im Süden.
Mittlere Temperatur: Januar max. 30, min 23°C, Juli max. 27, min. 22°C.

Vegetation

Nationalpark und Wildschutzgebiet sind ganz mit tiefland-Regenwald bedeckt. Typische Baumarten sind: Azobé (Bongossiholz, Lophira alata), Borikiobaum (Uapaca guineensis), Kapokbaum (Ceiba pentandra), Ölpalme (Elaeis guineensis), und als Pionierbaum auf Lichtungen und an Waldrändern Schirmbaum (Musanga cecropioides). Viele Bäume sind von Würgefeigen (Ficus sp.) besiedelt.

Tierwelt

47 größere Säugetierarten, darunter Potto, Demidoff-Galago (Galagoides demidoff), Weißscheitelmangabe, Campbell-Meerkatze (Cercopithecus campbelli), Diana-Meerkatze, Große Weißnasenmeerkatze (Cercopithecus nictitans), Kleine  Weißnasenmeerkatze (Cercopithecus petaurista), Westafrikanische Stummelaffe (Piliocolobus badius), Grüner Stummelaffe (Procolobus verus), Schimpanse, Afrikanische Goldkatze (Profelis aurata), Leopard, Riesenwaldschwein, Pinselohrschwein, Zwergflusspferd, Hirschferkel (Hyemoschus aquaticus), Rotbüffel, Bongo, Sitatunga(?), Buschbock, 6 Duckerarten, Kleinstböckchen (Neotragus pygmaeus). Bedeutendes Vogelschutzgebiet mit über 230 Vogelarten, darunter Mohrenkopf- und Grauapagei. Nilkrokodil, Panzerkrokodil, Stumpfkrokodil, Afrikanische Weichschildkröte (Trionyx triunguis), mindestens 39 Schlangenarten wovon 22 im Primärwald und 17 am Waldrand oder in offeneren Gebieten leben. Darunter Erd- (Calabaria reinhardtii), Königs- und Felsenpython (Python sebae), Lianennatter (Thelotornis kirtlandii), Schwarzweiße Kobra, Grüne Mamba, Westliche Gabun- und Nashornviper (Bitis nasicornis).

Literatur und Internetquellen

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Zentralafrikanischer Regenwald

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Ituriwald am Epulu-Fluss bei der Okapi-Zuchtstation. Foto: J. Doremus, USAID

 

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Regenwald im Parque Nacional de Monte Alén, Äquatorialguinea. Bild: https://pt.slideshare.net

 

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Bergregenwald im Parc des Volcans, Virungaberge, Ruanda © Thomas Kauffels, Opel-Zoo Kronberg

Der Zentralafrikanische Regenwald ist mit einer Ausdehnung von rund 1.6 Millionen km² nach Amazonien das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Er gilt aber, im Gegensatz zum Westafrikanischen Regenwald nicht als Brennpunkt der Biodiversität. Es ist besser erhalten als der Regenwald Westafrikas, zumal viele Gebiete schlecht erschlossen oder als Sumpfwald schlecht zugänglich sind. Dies hat dazu geführt, dass etliche größere Tierarten erst spät für die Wissenschaft  entdeckt und beschrieben worden sind, etwa das Okapi (1901), der Bonobo (1929) oder der Kongopfau (1936). Heute ist trotz immer noch schlechter Erschließung auch hier der Jagddruck auf alle größeren Säugetiere enorm hoch.

Typische Zootiere

Schopfmangabe, Sumpf- , Rotschwanz-, Blaumaul-, Eulenkopf- und Brazzameerkatze, Zwergmeerkatzen, Drill, Mandrill, Östliche und Westliche Gorillas, Bonobo, Okapi, Blauducker. Kongopfau, Kongograupapgei, Schwarzschnabelturako,

Literatur

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Feuchtwälder

Der Regenwald ist von Monsunwäldern umgeben. Deren Bäume sind weniger hoch, das Kronendach ist lichter und es kommt nicht zur Ausbildung vertikaler Stockwerke. Es gibt eine ausgeprägte Trockenzeit von vier bis fünf Monaten, während der die meisten Bäume ihr Laub abwerfen. Die Artenvielfalt ist im Feuchtwald allgemein geringer als im Regenwald, aber oft hat man es mit einem Mosaik von Lebensräumen zu tun (Guinean forest-savanna mosaic), d.h. einer Durchmischung von Regenwald, Feuchtwald, Feuchtsavanne und Grasland, so etwa im Bia-Nationalpark in Ghana. Wie beim Regenwald gibt es auch bei den Feuchtwäldern einen westlichenund einen zentralafrikanischen Teil. Diese sind durch das Hochland von Kamerun von einander getrennt.

Typische Zootiere

Senegal-Galago, Weißschwanzmanguste, Leopard, Waldelefant und Übergangsformen, Pinselohrschwein, Rotbüffel und Übergangsformen, Buschbock

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Freigegeben in West-und Zentralafrika
Donnerstag, 14 Juni 2018 18:50

Kühle Regenwälder

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Wichtige Naturschutzgebiete im Bereich der temperierten Regenwälder - zum Vergrößern auf Bild klicken

 

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Hirschzungenfarne (Asplenium), Seal Bay Regional Park, Vancouver Island, Kanada © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Schwarzwedelhirsch (Odocoileus hemionus) auf Quadra Island, Kanada © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Schwarzwedelhirschkalb im natürlichen Lebensraum. Vancouver Isl., Kanada © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Allgemeines

Die kühlen Regenwälder der amerikanischen Pazifikküste erstrecken sich von Alaska bis Nordkalifornien, etwa vom 40. bis zum 63. Breitengrad. Die Temperaturen sind ausgeglichen, dank dem warmen Wasser des nordpazifischen Meeresstroms im Monatsmittel über null Grad, die Niederschläge sind über das ganze Jahr verteilt und die Niederschlagsmenge ist sehr hoch, an der Westküste von Vancouver Island z.B. über 6'000 mm. Im Inland gibt es kühle Regenwälder in den tieferen Lagen der Columbia-Berge, wo Steigungsregen für einen Jahresniederschlag von über 2'000 mm sorgen (Glacier-Nationalpark, Mount Revelstoke-Nationalpark).

Vegetation und Charakterpflenzen

Der dreischichtige Wald ist dichter, üppiger und feuchter als jeder tropische Regenwald. Im Gegensatz zu jenem verfügt er über eine dichte Bodenvegetation aus Büschen und Farnen. Darüber erhebt sich eine Schicht mittelhoher Laub- und Nadelbäume, die ihrerseits von riesigen Koniferen überragt werden, die über 100 m hoch werden können. Dominierende Baumarten sind die Douglasie (Pseudotsuga menziesii, bis 133 m hoch), die Sitka-Fichte (Picea sitchensis, bis 95 m hoch), der Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata, bis 70 m hoch), der Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum, bis 84 m hoch) und der Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens, bis 116 m hoch).

Typische Zootiere

Nordopossum, BraunbärWolf, Rotfuchs, Waschbär, Vielfraß, Streifenskunk, Kanada-Luchs, Rotluchs, Puma, Wapiti, Elch, Grauhörnchen, Rothörnchen, Kanadischer Biber, Urson. Steinadler, Weißkopf-Seeadler, Wanderfalke, Auerhuhn, Gerfalke, Kanadakranich, Virginia-Uhu, Schneeeulee (im Winter), Kolkrabe, Strumpfbandnatter, Pazifik-Klapperschlange.

 

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Nationalparks und andere Schutzgebiete

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Rainforest Trail im Pacific Rim National Park, Vancouver Island, Kanada © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
Einige Nationalparks: USA: Glacier Bay NP, Denali-NP, Chugach National Forest, Kodiak National Wildlife Refuge, Katmai-NP, Lake Clark-NP, Admiralty Island National Monument, Misty Fjords National Monument, Olympic-NP, Redwood-NP, Modoc National Forest

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Diademhäher (Cyanocitta stelleri) am Giant Ceder Trail, Mount-Revelstoke-Nationalpark, British Columbia, Kanada © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
Kanada: Kluane-Nationalpark, Strathcona Provincial Park, Pacific Rim-NP, Quadra Island, Seal Bay Nature Provincial Park, Mitlenatch Island Nature Provincial Park, Mount Revelstoke-NP, Glacier-NP

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Literatur und Internetquellen

SANDERSON, I. T. (1962)
SKY WORELL, G. (1990)
STEPHENSON, M. (1983)
University of Maryland - Biomes of North America Lecture Notes
ZÖLLER, L. (Download 2012)

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx