Larval morphology and development of the Malagasy frog Mantidactylus betsileanus.

SALAMANDRA 49(4): 186–200. ISSN 0036–3375.

Abstract.

The Mantellidae is a species-rich family of neobatrachian frogs endemic to Madagascar and Mayotte. Although tadpoles have been described from many mantellids, detailed studies of their early embryonic development are rare. We provide a documentation of the developmental stages of Mantidactylus betsileanus, a common mantellid frog of Madagascar’s eastern rainforests, based on clutches deposited and raised in captivity. Metamorphosis was completed after 89 days on average. External gills were not recognizable in the embryos, similar to three other, previously studied mantellids, which apparently constitutes a difference to the mantellid sister group, the Rhacophoridae. We also provide updated descriptions of the species’ larval morphology at stage 25 and stage 36, respectively, from captive bred and wild-caught individuals, and report variations in the keratodont row formula from 0/2, 1/1, 1/3 to 1:1+1/3.

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Mittwoch, 17 März 2021 14:31

MÜLLER, D. (2010)

Life expectancy of wild ruminants in zoological institutions.

Vet. med. Diss.
Universität Zürich, Vetsuisse Fakultät.

Volltext: https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/54248/1/DM_Dissertation_komplett_110114.pdf

Zusammenfassung:

In der vorliegenden Studie wurden Daten des “International Species Information Systems” verwendet, um die relative Lebenserwartung (rLE;durchschnittliche Lebenserwartung einer Art als Proportion des Altersrekords) von 78 Wiederkäuerartenin Gefangenschaft zu ermitteln. Dieser Wert reflektiert den jeweiligen Haltungserfolg. Die vergleichendeAnalyse der rLE verschiedener Arten ermöglichte es, biologische Merkmale zu identifizieren, die einenEinfluss auf die Lebenserwartung haben. So korrelierte der rLE adulter Weibchen positiv mit dem Anteilan Gras in der natürlichen Äsung einer Art (฀2 = 8.28, p=0.004). Dies bestätigt die Erfahrung aus derZoohaltung, dass Laubäser im Vergleich zu Gras- und Mischäsern mehr fütterungsbedingte Problemezeigen. Höhere rLE erreichten adulte Männchen monogamer Arten (฀2 = 9.92, p=0.007). Dies weistdarauf hin, dass Arten, die daran adaptiert sind, ein Harem oder ein Revier zu verteidigen, intrinsischem,physiologischen Stress ausgesetzt sind, selbst wenn sie nicht in Gesellschaft anderer Männchen gehaltenwerden. Zudem war der rLE beider Geschlechter höher bei Arten, für die ein internationales Zuchtbuchgeführt wird (Weibchen: ฀2 = 8.80, p=0.003, Männchen: ฀2 = 5.52, p=0.019). Dieses Ergebnis zeigt,dass sich ex-situ Zuchtprogramme auch positiv auf den Haltungserfolg einer Art auswirken. Sollten dieErgebnisse dieser Studie in den Haltungsregimen von Wildwiederkäuern berücksichtigt werden, könntederen Haltungserfolg weiter verbessert werden.

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Montag, 09 November 2020 10:48

BLOMQVIST, L. & LARSSON, H.-O. (2007)

Breeding the Wolverine: Gulo gulo in Scandinavian zoos.

International Zoo Yearbook 29:156 - 163

DOI: 10.1111/j.1748-1090.1990.tb03345.x

Inhaltsangabe:

Artikel enthält Angaben über den Status der Art im Freiland, alle von 1915-1989 von Zoos gemeldeten Geburten, Dauer des Oestrus, Wurfgröße und Gewichtsentwicklung des Vielfraßes sowie Inormationen zum skandinavischen Zuchtprogramm.

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Samstag, 13 Juni 2020 07:22

TOMS, R.B. (2001)

The mopane worm and the wonder of metamorphosis.

Easy Science 2001(4): 6-8.

Zusammenfassung:

Mopane worms and silkworms have a remarkable life cycle. Mopane worms and other caterpillars start their lives as leaf-eating caterpillars or larvae. Later, the fully grown larva spins itself into a cocoon, inside which it goes into a state of rest while it changes into a chrysalis or pupa and eventually emerges as a moth. This change is an example of complete metamorphoses, or Holometabolous development, and happens in the life cycle of all butterflies, moths, bees, ants, beetles and their close relatives. Complete metamorphosis can be compared and contrasted with incomplete metamorphosis, or hemimetabolous development, which occurs in insects like termites, grasshoppers, crickets and the true bugs. In incomplete metamorphosis the juveniles look like small adults, but are different in that they are sexually immature and lack wings.

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Age and Growth of Captive Sharks.

In: SMITH, M. et al. (2004) The Elasmobranch Husbandry Manual: Captive Care of Sharks, Rays and their Relatives: 201-226. ISBN-13: 978-0-86727-152-3

Abstract:

Understanding the relationship between food intake and growth in elasmobranchsfacilitates  the  establishment  of  appropriate  diets,  health  management  protocols,  andcollection plans. The Von Bertalanffy growth function (VBGF) is an appropriate method forestimating age and growth parameters. Comparisons between actual captive measurementsand mass predictions based on length-weight equations for wild sharks are useful whendetermining the condition (Wr) of aquarium-held sharks.

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Sonntag, 10 Februar 2019 09:53

FISCHER, A. (2007)

Untersuchungen zur ontogenetischen Entwicklung sozialer Kompetenz bei Chinesischen Muntjaks (Muntiacus reevesi OGILBY 1839), einer ursprünglichen Hirschart.

Rer. nat. Dissertation Universität Bielefeld

431 Seiten inkl. Anhänge. Mit Abbildungen und Tabellen.

Zusammenfassung:

In dieser Arbeit geht es darum aufzuzeigen, was ein geschlechtsreif gewordenes Jungtier in die Lage versetzt, sich in der sozialen Situation der Unterlegenheit zu orientieren und im sozialen Verband mit den anderen Tieren zu leben und sich artgemäß weiterzuentwickeln.

  • Welche räumlichen und sozialen Mechanismen nutzen die Tiere und welche Fähigkeiten werden dabei entwickelt und angewandt?
  • Welche inneren Zustände sind daran beteiligt und inwieweit sind individuelle Ausformungen beobachtbar?

In der Untersuchung wird zum einen ein Beitrag zur Grundlagenforschung erarbeitet, der das Wissen über eine ursprüngliche Hirschart, den Chinesischen Muntjak (Muntiacus reevesi OGILBY 1839), hier genauer die Unterart Formosa-Muntjak (M. reevesi micrurus SCLATER 1875), erweitert, zum anderen werden Hinweise gewonnen für ihre Haltung und Zucht. Es ergibt sich ein komplexes Bild der sozialen Möglichkeiten dieser Tierart. Die Grundlage der Untersuchung bildet die detaillierte Erfassung des Verhaltens der gut bekannten Tiere.

Untersucht wurden 2 Zuchtgruppen von 4 bis 8 Muntjaks verschiedenen Alters und 2 Vergleichsgruppen mit jeweils 3 Tieren. Die Gesamtzahl der Tiere stieg während der Beobachtungszeit von 14 Tieren (8 Böcke, 6 Ricken) auf 20 Tiere (10,10) an. Die Hauptbeobachtungstiere lebten ganzjährig in 1900-2600 m2 großen Freigehegen mit natürlicher Vegetation sowie Wind- und Wetterschutzeinrichtungen. Die Entwicklung der einzelnen Tiere wurde über einen Zeitraum von 4 Jahren (1998-2002) erfasst. Die Hauptdatenaufnahme erfolgte von April 2000 bis Dezember 2001 (18 Monate). In dieser Zeit wurde das Verhalten von 4 subdominanten Böcken und 4 subdominanten Ricken mit Interaktionen zu allen Gruppenmitgliedern aufgenommen, mit 150 Beobachtungsstunden je Tier. Es wurde ein Verhaltenskatalog erstellt mit Definitionen von ca. 250 Verhaltenselementen, inklusive unterschiedlicher Ausprägungen und begleitender Körperhaltungen und mit Situations- und Motivationsbeispielen. Dabei wurden neue Verhaltensweisen und Lautäußerungen dieser Tierart beschrieben.

Aufgrund der Untersuchungen der Diplomarbeit (FISCHER 1997) wurde ein dreistufiges Modell vorgeschlagen, in dem sich auf verschiedenen Ebenen die Fähigkeiten beschreiben lassen, die ein geschlechtsreif gewordenes Jungtier besitzen oder erwerben muss, um über einen längeren Zeitraum in seiner Gruppe ohne psychische und physische Schäden verbleiben und sich dabei weiterentwickeln zu können. Die auf den drei Ebenen entwickelten Fähigkeiten bauen aufeinander auf, sind voneinander abhängig und bestärken sich in Rückkopplungen gegenseitig.

 

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Dienstag, 12 Dezember 2017 09:31

WEIMER, R. & STUBNER, S. (1993)

Haltung, Zucht und Entwicklung des Beutelfrosches Gastrotheca riobambae (FOWLER,  1913) (Anura:  Hylidae)

Keeping, breeding, and  evelopment of the Marsupial Frog Gastrotheca riobambae (FOWLER,  1913) (Anura:  Hylidae)

HERPETOZOA 6 (3/4): 89-96. Wien, 30.  Dezember  1993

Zusammenfassung:

Dreizehn  Beutelfrösche der Art Gastrotheca riobambae (FOWLER, 1913) aus Ecuador wurden zur Nachzucht  gebracht. Anleitungen zur Haltung und Zucht sowie zur Aufzucht der Kaulquappen und Jungfrösche  werden  gegeben. Paarungsverhalten und Absetzen der Kaulquappen werden beschrieben. Die Eiablage wurde durch Beregnung  und Temperaturschwankungen stimuliert. Die beobachtete Entwicklungszeit von 59 Tagen vom Ei zum Jungfrosch  wird mit Literaturangaben verglichen.

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Larval development, stages and an international comparison of husbandry parameters of the Vietnamese Mossy Frog
Theloderma corticale (Boulenger, 1903) (Anura: Rhacophoridae).

Asian Journal of Conservation Biology, December 2012. Vol. 1 No. 2, pp. 51-66. ISSN 2278-7666.   

Abstract:

We describe the larval development and stages of the locally threatened Vietnamese Mossy Frog Theloderma corticale, which is endemic to northern Vietnam. Diagnostic morphological characters are provided for Gosner (1960) larval stages 1-46. This is to our knowledge the first larval staging for the rhacophorid anuran genus Theloderma in general. As guideline for further breeding engagement with Theloderma representatives in an international scale, based on the species T. corticale as husbandry analogue, we further oppose larval development, captive reproduction and husbandry management both achieved under tropical conditions at the Amphibian breeding station of the Institute of Ecology and Biological Resources in Hanoi (Vietnam), and in Europe, at the amphibian breeding unit at Cologne Zoo (Germany). Observed ovipositions at Cologne Zoo took place from March to September and were initiated after increase of temperatures and humidity (increased spraying) subsequent to a hibernation phase in combination with raised water levels. The developmental time observed for T. corticale  at 20°C was about 4.5 months. For providing a recent captive management overview, we furthermore compare our husbandry experiences and data on the reproductive biology of T. corticale  with data from the literature.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 14:15

Parthenogenese

Unter Parthenogenese, auf Deutsch Jungfernzeugung, versteht man eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung, bei der die Nachkommen aus unbefruchteten Eiern entstehen.

Bei fakultativer Parthenogenese können Nachkommen aus befruchtetem oder unbefruchtetem Eiern entstehen, wobei ihr Geschlecht davon abhängen kann, ob die Eier befruchtet waren oder nicht.

Bei obligatorischer Parthenogenese entwickeln sich die Eier immer (konstante Parthenogenese) oder nur in bestimmten Generationen (zyklische Parthenogenese) ohne Befruchtung.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 09:07

WEBER, A. (2000)

Spielverhalten der Bonobos: Fallstudie über die Ontogenese des Spiels und über Spielaufforderungen im Berliner Zoo.

Diplomarbeit

154 Seiten

Math.-Nat. Fakultät, Universität zu Köln
Leitung: Prof. Dr. G. Nogge
Zoo Köln

Zusammenfassung:

Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurden deskriptive quantitative und qualitative altersspezifische Daten zum Sozialspiel, Objektspiel und Bewegungsspiel eines weiblichen Bonoboinfants und eines weiblichen Bonobojuvenils im Zoologischen Garten Berlin aufgenommen und miteinander verglichen.
Das Infant spielt am meisten Bewegungsspiel (Anteil an Gesamtspielzeit 69%, Frequenz 57.6 n/h), weniger sozial (Anteil 22%, Freqenz 13.3 n/h) und am wenigsten mit Objekten. Das Juvenil spielt zu gleichem Anteil Bewegungs- und Sozialspiel (45 und 44 %), jedoch Bewegungsspiel mit einer höheren Frequenz von 43.8 n/h gegenüber 19.6 n/h. Objektspiel zeigt das Juvenil mit geringstem Anteil und geringster Frequenz von allen drei Spieltypen (Anteil 11%, Frequenz 3.8 n/h). Somit zeigt das Juvenil mehr Sozialspiel als das Infant, hingegen das Infant mehr Bewegungsspiel. Objektspeil zeigen Infant und Juvenil zu gleichem Anteil, jedoch das Infant mit höherer Frequenz. Der Anteil und die Frequenz des Sozialspiels von Djanoa als Juvenil sind höher als Freder (1997) für Djanoa als Infant herausfand. Der Anteil des Objektspiel ist kleiner und die Frequenz gleich. Der Anteil des Sozialspiel des Infant Maringa entspricht dem Anteil des Infant Djanoa; jedoch die Frequenz des Sozialspiel vom Infant Maringas ist höher.
Das Juvenil Djanoa spielt mit gleichen Anteilen mit dem männlichen Adult Santi und mit dem Infant Maringa, jedoch häufiger mit dem Infant. Das Infatn Maringa spielt am meisten mit dem Juvenil Djanoa.
Das Juvenil fodert am häufigsten das andere Jungtier der Gruppe auf, genauso wie das Infant am häufigsten das Juvenil auffordert. Die adulten Tiere fordern häufiger das Juvenil auf als das Infant.
Auf die Spielaufforderungen von dem Juvenil reagieren alle Tiere, ausser das männliche Adult Simon in über 50% positiv. Auf die Spielaufforderungen von dem Infant reagieren das Juvenil und die Mutter in über 50% positiv, jedoch die adulten Männchen in über 80% negativ.
Jedes Tier der Gruppe bevorzugt unterschiedliche Aufforderungen, die sich je nach dem welcher Speilpartner Rezipient ist unterscheiden. Dabei wählen die Jungtiere gegenüber den Adulten vermehrt Spielaufforderungen mit Körperkontakt, aber die Adulten gegenüber den Jungtieren häufiger Spielaufforderungen ohne Körperkontakt. Die Wahl der Spielaufforderungen wird nicht davon beeinflusst, ob mit dem Rezipienten kurz vorher schon ein Spiel oder eine Spielaufforderung stattgefunden hat.
Zwischen Infant und Juvenil, sowie zwischen Infant und den adulten Männchen treten am häufigsten Verfolgungsspiele auf. Mit der Mutter hingegen konnten am meisten Kitzelspiele beobachtet werden. Das Juvenil spielt am häufigsten mit allen drei adulten Tieren Verfolgungsspiele. Im Verfolgungsspiel sind die Rollen nicht gleichmässig verteilt. Am häufigsten verfolgt das ältere Tier das jüngere.
Bewegungsspiel tritt für beide Fokustiere am häufigsten über dem Boden auf, wobei das Infant häufiger klettert und das Juvenil häufiger hangelt.
Infant und Juvenil bevorzugen unterschiedliche Objekte zum Spiel. Beide Fokustiere bewegen sich am häufigsten mit dem Objekt fort. Das Infant zeigt mehr Neugierverhalten, indem es das Objekt untersucht.

 

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx