Dienstag, 21 Mai 2019 20:28

MATSCHEI, C. (2013)

Das Tierporträt: Votsotsa.

Mitt. BAG Kleinsäuger Heft 3/2013: 21-23.

Zusammenfassung:

Die Madagaskar-Riesenratte (Hyapoegomys antimena) ist ein großer, nachtaktiver Nager, der in einem kleinen Gebiet an der Westküste Madagaskars endemisch ist. Sie ist wegen Lebensraumverlusts und Jagd stark bedroht und scheint auch für eingeschleppte Kraknheiten wie Hantavirus oder Leishmaniose empfänglich zu sein. Madagaskar-Riesenratten leben meist als Paare mit Jungen in selbstgegrabenen Bauen. Im Freiland besteht ein Wurf in der Regel aus einem Jungtier und es gibt zwei Würfe pro Jahr. Bei gehaltenen Tiere beträgt die Wurfgröße 1-3 und die Wurfintervalle liegen bei 4-5 Wochen. Mehrere Zoos beteiligen sich an einem vom Jersey Zoo koordinierten Zuchtprogramm.

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Dienstag, 21 Mai 2019 14:43

NEIDECK, E. (2019)

Große Wüstenspringmaus.

Eliomys Heft 1/2019: 32-34.

Große Wüstenspringmäuse (Jaculus orientalis Erxleben 1777) zählen aufgrund ihres possierlichen Äußeren zu den Lieblingen in der Klainsäugerhaltung. Der Artikel stellt die Art ihre Lebensweise, Verbreitung und ihre Bedürfnisse vor.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:16

Tularämie

Die Tularämie oder Hasenpest ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Francisella tularensis verursacht wird. Es handelt sich dabei um eine auf den Menschen übertragbare Tierkrankheit (Zoonose). Das Bakterium befällt verschiedene kleinere Säugetiere, namentlich Hasen- und Nagetiere. Es w wird aber auch in der Umwelt (Wasser, Erde) gefunden. Die Übertragung auf andere Tiere oder den Menschen erfolgt meist durch Zecken- oder Insektenstiche, durch direkten Kontakt mit kontaminierter Umgebung oder erkrankten Tieren, beim Verzehr von deren ungenügend erhitztem Fleisch sowie durch Einnahme beziehungsweise Einatmen von kontaminiertem Wasser und Staub. Bereits wenige Erreger können eine Erkrankung auslösen.  Eine Tularämie äussert sich durch Symptome wie Fieber, fortschreitende Entzündung der Eintrittsstelle sowie Lymphknotenschwellungen und kann unbehandelt in 5 bis 15 % der Fälle einen tödlichen Verlauf nehmen.

Quelle:
http://www.bag.admin.ch

 

tularämie-term, hasenpest-term

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Ammospermophilus harrisii.

Mammalian Species 366, 7 Seiten, 5 Abb.
Hrsg.: American Society of Mammalogists

DOI: 10.2307/3504155
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/3504155

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Mammalian Species: 48 (938)

Editor

Meredith J. Hamilton

 

Published on behalf of

Ammospermophilus harrisii

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DOI: http://dx.doi.org/10.2307/3504155 1-7 First published online: 30 May 1990

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:43

HONIGS, S. (2000)

Verhaltensbeobachtungen am Gundi (Ctenodactylus gundi).

Behavioral observations at Gundi (Ctenodactylus gundi)

Diplomarbeit

Institut Zoologie II der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, (Betreuung: Prof. Dr. H. Greven) und
Aquazoo/Löbbecke-Museum Düsseldorf (Direktor: Dr. W. Gettmann)

Zusammenfassung:

Der Gundi (Ctenodactylus gundi Rothmann, 1776) ist ein Nagetier aus der Familie der Kammfinger (Ctenodactylidae). Die Kammfinger gehören offenbar zu den ältesten Nagerfamilien. Die Familie enthält vier Gattungen, Pectinator, Felovia, Massoutiera und Ctenodactylus mit den Arten Pectinator spekei (Buschschwanz-Gundi), Felovia vae (Senegal-Gundi), Massoutiera mzabi (Sahara-Gundi), Ctenodactylus vali und Ctenodactylus gundi, den eigentlichen Gundi.

Gundis leben in den Wüsten und Halbwüsten Nordafrikas zwischen dem vierten und 34. nördlichen Breitengrad, und kommen dort in Felsregionen bis 2300m Höhe vor. Es gibt aber keine näheren Angaben darüber, in welchen Höhenlagen sich die Tiere bevorzugt aufhalten. Die Gundis leben in Familienverbänden. Die von Gundi- Kolonien besiedelten Gebiete können 0,1-25 h (STORK, 1988) groß werden. Wie viele Tiere in einer Kolonie leben ist nicht näher bekannt. GEORGE (1981) gibt Größenordnungen von etwa 10 Tieren/ Hektar und Kolonie an. Die Tiere bewohnen ihr Territorium das ganze Jahr über und verbleiben dort offenbar für mehrere Jahre (GEORGE, 1974).

Über einen Zeitraum von 10 Monaten (März bis Dezember 1999) wurden 5 Gruppen ( 4,3; 1,2; 1,1; 1,1 und 1,1) von Gundis im Aquazoo/Löbbecke-Museum beobachtet, ihr Verhalten protokolliert und z.T. quantifiziert.

Die Gundis sind besonders in den Morgen- (07:00- 09:00 Uhr), den Nachmittags- (14:00- 16:30 Uhr) und Abendstunden (18:00- 19:00 Uhr) aktiv, d.h. sie suchen nach Futter, fressen, klettern, putzen und sonnen sich und ruhen. Vor allem von 09:30 bis 17:30.
Gundis sonnen sich durchschnittlich 33 %, ruhen 29,1 %, fressen 9,9 %, putzen sich 8,2 % und wenden für sonstiges Komfortverhalten z.B. Sandbaden, sich Strecken u.a., 5,3 % pro Tag auf. Die restlichen Aktivitäten (u.a. Klettern, Buddeln, Pfeifen) beanspruchen 14,5 %.
In einer großen Gruppe (4,3) besteht zwischen den Männchen eine lineare Rangordnung. Nach dem Tod eines Weibchens (Nr. 1) schien das vormals dominante Männchen seine Vormachtstellung eingebüßt zu haben.

Gundis sind relativ scheu. Um Artgenossen vor Gefahren zu warnen, geben sie verschiedene Warnrufe ab. Es können Alarmrufe und Panikrufe unterschieden werden. Sobald sich ihnen ein Alttier nähert, geben auch die Jungtiere zwitschernde Laute von sich. In den Morgenstunden lassen die Tiere ein Morgenkonzert hören.

Besonders beliebt sind fetthaltige, seltener hartschalige Trockenfuttersorten. Von Frischfutter werden faserige Pflanzen bevorzugt aufgenommen.
Erwachsene Gundis haben einen Trockenfutterverbrauch von etwa 10,8 g/ Tag. C. gundi kann das Futter mit den Vorderfüßen festhalten. Die Feuchtigkeit, welche in täglichen Frischfuttergaben enthalten ist, genügt den Tieren; eine zusätzliche Wassergabe ist bei ausreichender Frischfutterversorgung nicht notwendig.

Gundis bevorzugen feste Kotplätze, z.B. vor den Steinwänden und an den Eingängen der Höhlen, auf dem Sandboden. Wahrscheinlich markieren die Tiere mit Urin und/oder Sekret aus Suprakaudal- und Perianaldrüsen, indem sie mit dem Hinterteil über Gegenstände wie Holz und Steine rutschen.
Paarungen finden nach Nagerart statt. Das Männchen scheint nicht um das Weibchen zu werben. Bestimmte Paarungszeiten konnten nicht festgestellt werden.

Zwillingsgeburten waren häufiger, als Einzelgeburten. Eine Steißgeburt konnte gefilmt werden. Die Jungen sind Nestflüchter das Geburtsgewicht liegt zwischen 24 und 40 g. Die Jungen nehmen kontinuierlich an Gewicht zu.

Alle Individuen einer Gruppe sind an der Brutpflege der Jungtiere beteiligt, sobald die Jungtiere ein Alter von etwa 3 Tagen erreicht haben. Besonders das dominante Männchen und die Mutter verjagen in den ersten 3 Lebenstagen die restlichen Mitglieder der Gruppe von den Jungtieren.
Gundis sind gesellig lebende Tiere. Gruppenfremde Artgenossen werden allerdings heftig attackiert.

Abstract:

The Gundi (Ctenodactylus gundi Rothmann, 1776) is a rodent of the family of comb fingers (Ctenodactylidae). The comb fingers seem to belong to the oldest rodent families. The family contains four genera, Pectinator, Felovia, Massoutiera and Ctenodactylus with the types Pectinator spekei (bush-tailed Gundi), Felovia vae (Senegal-Gundi), Massoutiera mzabi (Sahara Gundi), Ctenodactylus vali dated and Ctenodactylus gundi, the actual Gundi.
Gundis live in deserts and semi-deserts of North Africa between the fourth and 34th degree of north latitude, here in rocky areas up to 2300 m altitude. But there are no details about where altitudes the animals residing preferred. The Gundis live in family groups. The populated areas of Gundi colonies can be large 0.1-25 h (STORK, 1988). How many animals live in a colony is not known in detail. GEORGE (1981) indicates orders of magnitude of about 10 animals / ha and colony. The animals inhabit their territory throughout the year and remain there apparently for several years (GEORGE, 1974).

Over a period of 10 months (March to December 1999) were 5 groups (4.3, 1.2, 1.1, 1.1 and 1.1) of Gundis (Ctenodactylus gundi) in Aquazoo / Löbbecke Museum observed logged their behavior and sometimes quantified.

The Gundis are especially in the morning (open from 07:00 - 09:00 clock), the afternoon (14:00 - 16:30 clock) and evening hours (18:00 - 19:00 clock) active, they forage, eat, climb, preen and bask in the sun and rest. Especially 9:30 to 17:30.
Gundis basking average of 33%, 29.1%, rest, eat 9.9% to 8.2% clean and apply for other comfort behavior eg Sand bathing, to, inter alia, routes, to 5.3% per day. The remaining activities (including climbing, digging, pipe ren) 14.5%.
In a large group (4.3) is a linear hierarchy among the males. After the death of a female (No. 1) seemed to be the formerly dominant male to have lost its supremacy.

Gundis are relatively shy. To warn conspecifics from danger, they emit different alarm calls. Alarm calls and panic calls are distinguished. Once approaches them an old animal, also give the young chirping sounds. In the morning hours, the animals giving a morning concert.
Especially popular are fat, rare hard-shelled dry foods. From fresh fodder fibrous plants are preferentially taken up.
Adults Gundis have a dry feed consumption of about 10.8 g / day. C. gundi can hold the food with his front feet. The moisture contained in fresh daily concentrate intake, the animals sufficient; an additional water transfer is not necessary with adequate fresh food supply.
Gundis prefer solid excrement-places, such as before the stone walls and at the entrances of caves, on sandy soil. Probably mark the animals with urine and / or secretion from suprakaudal and perianal glands by slipping to the back part on objects such as wood and stones.
Pairings are rodent typical. The male does not seem to woo the female. Certain mating seasons could not be found.
Twin births were more common than single births. A breech birth was filmed. The young are precocial birth weight is 24-40 g The offspring are steadily gaining weight.

All individuals of a group involved in brood care of the offspring as soon as the pups have reached an age of about 3 days. Especially the dominant male and the mother chasing off the remaining members of the group of young animals during the first 3 days of their live.
Gundis are gregarious animals. Group foreign conspecifics are, however, hardly attacked.

Literatur:

  • GEORGE, W., 1974: Notes of the ecology of Gundis (F. Ctenodactylidae). Symp. Zool. Soc. Lond. 34, 143-160
  • GEORGE, W., 1981: Species-typical calls in the Ctenodactylidae (Rodentia). J. Zool., Lond. 195, 39-52
  • STORCH, G., 1988: Kammfinger oder Gundis, 296-299 In: Grzimeks Enzyklopädie. Säugetiere Bd. 3, Kindler Verlag
  • HONIGS, S., GETTMANN, W. & GREVEN, H. (2001): In: Advances in Ethology 36, Contributions to the XXVII International Ethological Conference, Tübingen, Germany 22-29 August 2001 (Edited by R. Apfelbach, M. Fendt, S. Krämer, B.M. Siemers): “Notes on the behaviour of Gundis (Ctenodactylus gundi)”, S. 177.
  • HONIGS, S., GETTMANN, W. & GREVEN, H.(2002): „Verhaltensbeobachtungen an Gundis (Ctenodactylus gundi Rothmann, 1776).“ Der Zoologische Garten N. F., 72 (2002) 2, S. 68-100.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 06:11

BIBIKOV, D. I. (1968)

Die Murmeltiere (Gattung Marmota).

Die Neue Brehm-Bücherei, Band 388. 168 Seiten, 48 Abbildungen, 11 Tabellen.
A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 15:13

JORDAN, B. (2009)

Die Kleine Wüstenspringmaus Jaculus jaculus.

61 Seiten, mit 55 Abbildungen.

Natur- und Tier-Verlag GmbH, Münster. ISBN 978-3-86659-125-7.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 15:07

WEBER, A. (2008)

Der Cururo.

64 Seiten, mit zahlreichen Farbfotos

Natur und Tier Verlag GmbH Münster. ISBN 978-3-86659-046-5

Verlagstext:

Die etwas skurrilen, samtschwarzen Cururos mit ihrem melodischen, vogelartigen Gezwitscher sind faszinierende Pfleglinge. Wer gerne vielfältige Verhaltensweisen nicht domestizierter Kleinsäuger beobachtet, für den erweisen sich Cururos als geradezu ideale Heimtiere. Dabei sind diese aus Chile stammenden Pflanzenfresser sehr einfach zu halten und zu vermehren, wenn man ihre grundlegenden Bedürfnisse erfüllt.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:16

SULZER, F.G. (1774)

Versuch einer Naturgeschichte des Hamsters.

Verlag Johann Christian Dieterich, Göttingen und Gotha.

Digitalisierte Ausgabe: http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10309025_00019.html

GOOGLE-E-Book: https://books.google.ch/books/about/Versuch_einer_Naturgeschichte_des_Hamste.html?id=tKI-AAAAcAAJ&redir_esc=y

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Donnerstag, 14 Juni 2018 07:04

SCHMOOCK, M. (2004)

Ursachen stereotypen Verhaltens der Mongolischen Wüstenrennmaus (Meriones unguiculatus).

96 Seiten.
Vet. med. Diss. Hannover.

Inhalt:

Unter Laborbedingungen gehaltene  Mongolische    Wüstenrennmäuse  zeigen  in  der Standardversuchshaltung in  hoher  Frequenz  "stereotypes  Grabeverhalten". Deshalb  sollte  in  der  vorliegenden  Arbeit  untersucht  werden,  ob  durch eine entsprechende Käfiganreicherung (Environmental  Enrichment)  die  Ausbildung  derartiger  Stereotypien  verhindert  bzw.  nach  deren Ausbildung reduziert werden kann.

Volltext (PDF)

 

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