Donnerstag, 14 Juni 2018 07:10

GEIST, V. (1998)

Deer of the world – their evolution, behaviour and ecology.

432 Seiten.
Stackpole Books. ISBN-13: 9780811704960

Anbietertext:

Deer of the World tells the fascinating story of how the family Cervidae has evolved over the past 30 million years and how its adaptations have made it one of the most successful mammals in the world today. Here Dr Valerius Geist combines over 40 years of firsthand research with information from English, German, and Russian sources both published and unpublished to form the most comprehensive, up-to-date volume available on deer evolution, behaviour, and ecology. Since prehistory, deer have flourished in nearly every habitat, from desert to forest, from topics to tundra and have left a fossil record of dramatic earlier forms. As glaciers and humans altered the earth's landscape, deer adapted. Deer of the World defines the body types of both past and present species, revealing how they avoid predation, whether they prefer dense vegetation or open plains habitat, whether their numbers are limited by resources or predators, and how well-suited they are to their environments. 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 17:34

REICHHOLF, J. (2009)

Die Zukunft der Arten: Neue ökologische Überraschungen.

dtv Wissen 34532. 240 Seiten. Verlag C.H. Beck oHG, München. ISBN 978-3-423-34532-3.

Verlagstext:

Nach seinem erfolgreichen Buch Comeback der Biber hier nun Josef H. Reichholfs aktuelle Fortsetzung über den Wandel der heimischen Natur und die Ziele und Irrtümer des modernen Naturschutzes.

Auch wenn manche Medienberichte oder eigene Beobachtungen dies nahezulegen scheinen, unsere heimische Natur befindet sich keineswegs auf dem Rückzug. Was vielen als ein Verarmen, als ein Verschwinden der Natur erscheint, ist zu-nächst nichts anderes als der Ausdruck für den Wandel der Natur. So läßt sich z.B. festhalten: Das beklagte Artensterben findet zumindest in Deutschland nicht im befürchteten Umfang statt. Im Gegenteil, laut Angabe des Bundesamtes für Naturschutz leben in der Bundesrepublik 48000 Tierarten. In der Bilanz sind das 4000 mehr als noch vor zwanzig Jahren.

So erfreulich Zahlen wie diese insgesamt sein mögen, unter den vielen Tier- und Pflanzenarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz finden sich auch solche, die es hier bislang nicht mehr oder nicht in diesem Umfang gegeben hat. Was steckt hinter dieser allgemeinen Dynamik der Natur? Hat es sie schon immer in dieser Form gegeben, und welche Rolle kommt dabei den menschlichen Eingriffen in die Natur und Umwelt zu?
Dieses Buch bietet einen Überblick über den gegenwärtigen Zustand der heimischen Natur und bezieht Stellung zu der heiß diskutierten Frage, welche Natur wir eigentlich schützen wollen.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 10:48

Symbiose

In der Biologie bezeichnet man als Symbiose das Zusammenleben von verschiedenen Organismen zum beiderseitigen Vorteil. Solche Beziehungen sind immer dann erfolgreich, wenn sich dadurch die Überlebens­chancen beider Partner erhöhen.

Beispiele: Der Putzerfisch befreit einen Hai, der Madenhacker ein Huftier von lästigen und gefährlichen Parasiten. Für den kleinen Partner ist es eine günstige Art der Nahrungsbeschaffung, für den großen Körper­hygiene.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 07:44

Evolution

Evolution ist ein Prozess, der sich über mehrere Generationen hinwegzieht. In diesem Prozess gibt es Änderungen im genetische Erbgut (Mutation) einer Population von Lebewesen, die sich paaren und vermehren.

Teile des Erbguts (Gene) können sich durch Mutation so verändern, dass deren entsprechenden Eigenschaften positive, negative oder auch keine Auswirkungen auf das Überleben einer Population haben. Dabei bleiben Gene, welche für Eigenschaften stehen, die das Überleben einer Art begünstigen, mit höherer Wahrscheinlichkeit im Erbgut einer Population, als Gene, die für Eigenschaften stehen, welche das Überleben nicht oder negativ beeinflussen.

Durch die Mutationen entstehen aus primitiven Tierformen höher entwickelte, differenziertere Arten. Arten sterben aus, um neuen, besser an die Umweltbedingungen angepassten Arten Platz zu machen.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 07:17

Endemische Arten

Endemische Arten kommen nur in einem ganz bestimmten Gebiet vor. Besonders auf Inseln oder anderen schaft abgegrenzten Gebieten finden sich Endemiten, da eine Abwanderung in andere Gebiet oder auf das Festland nicht möglich war. Wenn man von einer endemischen Art spricht, muss gleichzeitig das Gebiet erwähnt sein, in welchem diese Art endemisch ist (z.B. Lemuren aus Madagaskar).

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Donnerstag, 14 Juni 2018 07:12

Domestikation

Domestikation beschreibt einen Prozess der Abwandlung von der Wildart zum Haustier oder zur domestizierten Art. Hierbei werden nur bestimmte Individuen für die weitere Fortpflanzung ausgewählt. Durch diese Auswahl wird die natürliche Selektion eingeschränkt. Stattdessen werden gezielt Merkmale gefördert, welche vom Menschen genutzt werden können (z.B. Gewöhnung an den Menschen, höhere Leistung/Ertrag).

Die Domestikation erfolgte beim Hund vor 100’000 – 15'000 Jahren, bei Katze, Rind, Schaf, Ziege, Schwein vor ca. 10'000 Jahren, beim Huhn vermutlich vor ca. 8'000 Jahren, bei Pferd, Esel, Dromedar vor ca. 6'000 Jahren, bei Lama und Alpaka vor ca. 5'000 Jahren, bei der Gans vor ca. 4'500 Jahren.

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Freitag, 14 Dezember 2012 07:08

Cerebralisation

Als Cerebralisation bezeichnet man die evolutionäre Entwicklung des Gehirns von Wirbeltieren, die sich in einer Steigerung der Hirnmasse und ihrer Komplexität ausdrückt. Speziell bei Säugetieren drückt dieser Begriff die Differenzierungshöhe verschiedener Arten aus.

Zu Messung der Cerebralisation wurden intracerebrale Indices ausgestellt, d.h. es wurden höher bewertete Hirnteile (z.B. Hirnhemisphären bei Vögeln, Großhirnrinde bei Säugetieren) in Beziehung zu einem elementaren Hirnteil (Stammhirn) gesetzt. Die Differenzierungshöhe lässt sich so zahlenmäßig erfassen.

Beispiel: Großhirnrinden-(Neopalliums-)Index einiger Säugetiere:
Mensch 170
Schimpanse 49
Mongozmaki 13.1
Iltis 12.9
Kaninchen 4.6
Bisamratte 2.75
Igel 0.77

Weiterführende Literatur:

(1585)

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Donnerstag, 14 Juni 2018 22:58

Allen'sche Regel

Nach der Allen'sche Regel ist bei gleichwarmen Organismen (Säugetieren), die relative Länge der Körperanhänge (Extremitäten, Schwänze, Ohren) in kalten Klimazonen geringer ist als bei verwandten Arten und Unterarten in wärmeren Gebieten. Das hängt damit zusammen dass die Körperanhänge eine Vergrößerung der Körperoberfläche und damit einen größeren relativen Wärmeverlust bewirken. In kalten Regionen ist es daher vorteilhaft, wenn die Körperoberfläche möglichst gering ist. In wärmeren Gebieten kann durch große Körperanhänge die Kühlung des Körpers verbessert werden.

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