Donnerstag, 14 Juni 2018 06:47

FREY, W. & LÖSCH, R. (2010)

Geobotanik - Pflanze und Vegetation in Raum und Zeit.

616 Seiten, illustriert.
3. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg. ISBN 978-3-8274-2335-1.

Inhalt:

Überlappungsthema von Botanik und Geographie mit den Teilgebieten Floristik und Arealkunde, Vegetationskunde, Floren- und Vegetationsgeschichte, ökologische Anpassungen und Lebensstrategien der Pflanzen.

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Pflanzen des Mittelmeerraums.

287 Seiten mit 578 Farbfotos un 536 Zeichnungen.
Mosaik Verlag GmbH, München. ISBN 3-570-01347-2.

Inhalt:

Darstellung von 536 wichtiten Blütenpflanzen des Mittelmeerraumes (von  rund 20'000 Arten) aus 86 verschiedenen Pflanzenfamilien: Merkmale, Blühzeit, Standort, Verbreitung, ähnliche Arten, Besonderheiten der Mittelmeerarten. Artenfolge nach botanischem System. Synonyme sind im Register aufgeführt.

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Sonntag, 24 Juni 2018 11:04

Tribus

Das Wort Tribus ist weiblich. Es stand im alten Rom für eine Abteilung der Bürgerschaft oder einen Bezirk. Es gab vier städtische und anfänglich 17, später 31 ländliche Tribus. In der biologischen Systematik bezeichnet die Tribus (Plural: (Plural: Tribūs oder Triben) eine Unterkategorie in der Klassifikation der Lebewesen. Die übergeordnete Kategorie wäre die Unterfamilie, die untergeordnete Kategorie die Gattung. In der Familie der Hundeartigen gibt es beipspielsweise die Tribus der Echten Hunde (Canini), zu der z.B. der Wolf, der Afrikanischer Wildhund und der Marderhund, aber auch die südamerikanischen Füchse gehören, und die Tribus der Echten Füchse (Vulpini), zu der z.B. Rot-, Polar- und Wüstenfuchs, aber auch der Löffelhund gehören.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 10:49

Systematik

Die biologische Systematik untersucht die Vielfalt aller früheren und heutigen Lebewesen auf der Erde und die Verwandtschaftsverhältnisse, in welchen die Organismen zueinander stehen.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 09:46

Neophyten

Neophyten sind Pflanzenarten, die direkt oder indirekt, absichtlich oder unabsichtlich durch den Menschen in Gebiete außerhalb ihres natürlichen Areals eingeführt worden sind und sich dort fest etabliert haben. Solche gebietsfremden Pflanzen sind zum grössten Teil völlig harmlos (z.B. die Rosskastanie oder das Kleine Springkraut). Einige der neuen Pflanzen verhalten sich jedoch invasiv: Sie verwildern, breiten sich stark aus und verdrängen dabei die einheimische Flora. Bestimmte Pflanzen sind sogar gefährlich für unsere Gesundheit, andere können Bachufer destabilisieren oder Bauten schädigen.

In Mitteleuropa gelten als besonders poblematisch:

  • Aufrechte Ambrosie oder Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia)
  • Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum)
  • Kanadische und Spätblühende Goldrute (Solidago spp.)
  • Schmalblättriges Kreuzkraut (Senecio inaequidens)
  • Asiatische Staudenknöteriche (Reynoutria spp., Polygonum spp.)
  • Essigbaum (Rhus typhina)

Weiterführende Informationen z.B. unter http://www.neophyt.ch

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Donnerstag, 14 Juni 2018 09:25

Klassifikation

Die biologische Klassifikation versucht, die Vielfalt alles Lebendigen auf der Erde zu organisieren und alle Lebewesen in ein System einzuordnen (aufgebaut nach Reich - Stamm - Klasse - Ordnung - Familie - Gattung - Art). Dieses System zeigt dabei die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den verschiedenen Organismen auf.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 10:14

AL-EISAWI, D. (1996)

Vegetation of Jordan.

295 Seiten mit zahlreichen Abbilungen
UNESCO - Cairo Office, Regional Office for Science and Technology for the Arab States.

Abstract:

The author identifies the following 13 vegetation types:

  • Aleppo Pine Vegetation: Found in forests at high altitudes, starting at 700 m above sea level. Examples are found in Jerash, Dibeen, Ajloun and Zai.
  • Deciduous Oak Forest: Grows at lower altitudes than most of Jordan’s forests, in Um Qais, Yarmouk River, Ajloun and near King Talal dam.
  • Juniper Forest: Found in the southern highlands of Jordan, usually at altitudes exceeding 1000 m a.s.l, in areas that receive an annual snowfall like Rashadiyya, Dana in Tafila, Shawbak and Wadi Musa. Often Cypress and Pistachio grow alongside the Juniper.
  • Tropical Vegetation: Resembles Sudanian vegetation and dominant near the Dead Sea, although most areas representing this vegetation have been turned into farms, except in Ghor Fifa.
  • Water Vegetation: Found in wadis and around springs and watercourses, in locations such as Yarmouk River, Zarqa River, Wadi Shu’aib, Wadi Mujib and Wadi Al Hasa.
  • Saline Vegetation: Characterized by plants that tolerate a high salt content in the soil, found in the Saharo-Arabian zone around Azraq oasis, in the Ghor area and along the Dead Sea shore.
  • Evergreen Oak Forest: Grows at above 700 m asl, found in Ajloun, Jarash, Salt, Tafila, and between Shawbak and Petra.
  • Sand Dune Vegetation: Characterized by shrubs that are able to fix sand dunes that might reach 3 m in height, well represented in Wadi Araba and Wadi Rum.
  •  Acacia Vegetation: Found in mountainous and rocky areas of Wadi Araba, Aqaba, Wadi Yutum  and Wadi Rum.
  • Mediterranean Non-Forest Vegetation: Composed of shrubs, following degradation of a forest.
  • Steppe Vegetation: Characterized by bushes and shrubs, in the Irano-turanian zone with a few penetrations in the Saharo-Arabian and Mediterranean zones, as seen in Mujib.
  • Mud Flat Vegetation: Found in the Saharo-Arabian zone, especially where water is present along with mud and granite soils, as in Azraq and Al Jafer.
  • Hammad Vegetation: Forms most of the Saharo-Arabian zone, characterized by vegetation that can tolerate the salinity and hot weather such as in the Eastern Desert.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 07:40

PFEFFER, P. (1969)

Knaurs Kontinente in Farben: Asien.

299 Seiten, 154 einfarb. u. 122 mehrfarb. Fotos, sowie 15 Karten. Verlag Droemer-Knaur, München.

Rezension (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.1969):

Das heutige Asien ist noch weniger zugänglich als zur Zeit Marco Polos. Damals zogen Karawanen trotz vieler Gefahren von Persien nach Nordchina. Heute treten zu den unzähligen natürlichen Hindernissen noch die vom Menschen errichteten Schranken zwischen hermetisch abgeriegelten politischen Gebilden hinzu. Asien ist eigentlich kein Kontinent, denn es ist nach Europa trotz des Urals geöffnet, von Nordamerika durch die schmale (tertiäre) Beringstraße getrennt, nach Afrika (über Sinai und Rotes Meer) hin leicht zugänglich. Asien ist jedoch auch mehr als nur ein Kontinent: eine Welt für sich - "Einheit in der Vielheit". Manche Leser werden vielleicht erstaunt sein, wenn der Autor den kalten und gemäßigten Gebieten nördlich der Kontinentalscheide des Himalaja und des Jangtsekiang ebensoviel Raum gewährt wie dem tropischen Asien. Die erstere, die paläarktische Region, die von den Biogeographen mit Europa und Nordamerika zur Holarktis vereint wird, umfaßt mehrere, zwar riesige, aber einheitliche Zonen. Das tropische Asien jedoch ist ein differenziertes, meist weniger bekanntes Gebiet und unterscheidet sich scharf von der paläarktischen Region; sie steht in ihrer Pflanzen- und Tierwelt Afrika näher. Und hiermit sind auch schon die Schwerpunkte dieses Bandes umrissen. Der Leser sollte nicht mit falschen Erwartungen diesen farbenfrohen Band zur Hand nehmen. Die physischen, geomorphologischen Aspekte Asiens werden nur in groben Andeutungen behandelt. Auch werden nicht der Mensch und seine kulturellen Leistungen besprochen. Allein die Natur - und hier nur die botanischen und zoologischen Beziehungen zwischen den verschiedenen
Florengebieten.

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx