Sonntag, 22 November 2020 09:58

VARGAS, A. et al. (2008)

The Iberian lynx Lynx pardinus Conservation Breeding Program

Int. Zoo Yb.(2008)42:190–198
DOI:10.1111/j.1748-1090.2007.00036.x

The Iberian Lynx Conservation Breeding Program follows a multidisciplinary approach, integrated within the National Strategy for the Conservation of the Iberian lynx, which is carried out in cooperation with national, regional and international institutions. The main goals ofthe ex situ conservation programme are to:

  1. maintain agenetically and demographically managed captive population;
  2. create new Iberian lynx Lynx pardinus free-ranging populations through re-introduction.

To achieve the first goal, the Conservation Breeding Program aims to maintain 85% of the genetic diversity presently found in the wild for the next 30 years. This requires developing and maintaining 60–70 Iberian lynx as breeding stock. Growth projections indicate that the ex situ programme should achieve such a population target by the year 2010. Once this goal is reached, re-introduction efforts could begin. Thus, currentex situ efforts focus on producing psychologically and physically sound captive-born individuals. To achieve this goal, we use management and research techniques that rely on multidisciplinary input and knowledge generated on species’ life history, behaviour, nutrition, veterinary and health aspects, genetics, reproductive physiology, endocrinology and ecology. Particularly important is adapting our husbandry schemes based on research data to promote natural behaviours in captivity (hunting, territoriality, social interactions) and a stress-free environment that is conducive to natural reproduction.

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Samstag, 11 April 2020 13:13

KLEINLOGEL, Y. (2008)

Grundlagen zum Wisent in der Schweiz.

157 Seiten, 32 Abbildungen, 16 Tabellen.
Dokumentation erstellt im Auftrag von Pro Natura BernAugust 2008© Pro Natura Bern, Schwarzenburgstr. 11, 3007 Bern.

Die Dokumentation umfasst folgende Kapitel:

1.DIE URSPRÜNGLICHE VERBREITUNG DES WISENTS
2.AKTUELLE VERBREITUNG DES WISENTS
3.WISENT-PROJEKTE IN EUROPA
4.WISENTE IN DER LANDSCHAFTSPFLEGE
5.EMPFEHLUNGEN FÜR HALTUNG UND MANAGEMENT
6.EIGNUNG DES SCHWEIZER JURA FÜR DEN WISENT

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Samstag, 07 März 2020 11:27

REHÁK, I. (2020)

The great turtle rescue.

ZOOQUARIA 107:  22-23.

Aus dem Inhalt: 

On 11 December 2001, during a joint operation of the Customs Ship Search and Cargo Command and the Agriculture Fisheries and Conservation Department,  about 10,000 live South East Asiatic turtles were seized in Hong Kong. The shipment, originally destined for the Chinese food market, had an estimated market value of $3.2 million. The conservation and scientific value of the confiscated animals, as well as the ethical aspects of the situation, were enormous, and incalculable in monetary terms. Turtles were placed at Kadoorie Farm and Botanic Garden in Hong Kong. It was an incredible job to take care of such a quantity of mostly damaged, wounded and ill turtles. The wider international cooperation proved to be essential in reducing at least in part the suffering of the turtles. EAZA’s swift reaction and the international rescue that followed were exemplary. The superb cooperation between the Kadoorie Farm and Botanic Garden, TSA and EAZA – namely the EAZA Executive Office, ARTAG, Rotterdam Zoo and 26 other zoos in 11 countries – resulted in the successful import of 988 turtles (285 Cuora amboinensis, 126 Orlitia borneensis, 283 Heosemys spinosa, 90 Heosemys grandis, 204 Siebenrockiells crassicollis) and their consequent housing in individual zoos. During the rescue operation, which attracted a huge amount of publicity and media coverage, EAZA demonstrated its ability to carry out a complicated international operation with speed and efficiency, and we can be rightly proud of that.

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Mittwoch, 20 November 2019 08:57

HEARN, R. (2015)

The troubled Baer’s Pochard Aythya baeri: cause for a little optimism?

BirdingASIA 24 (2015): 78–83

Volltext (PDF)

Inhalt:

This  article  updates progress made since 2013 with conservationplanning and  action, and looks forward to thecritical issues that need to be addressed in the next1–2 years.The most important development has been thepreparation of a Single Species Action Plan (SSAP)for Baer’s Pochard and the establishment of a TaskForce under the East Asian – Australasian Flyway Partnership (EAAFP) to oversee its implementation.

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Sonntag, 15 September 2019 15:14

STÜBING, S. & BAUSCHMANN, G. (2011)

Artenhilfskonzept  für  den  Kiebitz  (Vanellus vanellus in  Hessen.  

Gutachten  im  Auftrag  der  Staatlichen  Vogelschutzwarte  für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Bad Nauheim. 118 S. + 29 S. Anhang.

Zusammenfassung:

Das Brutgebiet des Kiebitzes reicht von Irland bis Ostrussland und vom Nordkap und Sibirien bis Spanien. Aufgrund der starken Bestandsrückgänge ist der Kiebitz in zahlreichen internationalen Schutzkonventionen berücksichtigt; einen Überblick gibt Tabelle 2.

Der Kiebitz brütet in Deutschland in allen Bundesländern in jedoch überall deutlich rückläufigen Beständen. Der Gesamtbestand liegt aktuell bei etwa 75.000 Paaren. Schwerpunkte sind vor allem im unmittelbaren Küstenbereich, aber auch insgesamt in der Norddeutschen Tiefebene sowie in den tieferen Binnen-landgebieten wie dem Rheingraben oder dem Alpenvorland zu erkennen. Die hessischen Vorkommen sind demnach Teil einer großen Population.

Der Kiebitz brütet auf flachen, weithin offenen, baumarmen und wenig strukturierten Flächen mit fehlender oder kurzer Vegetation bzw. geringer Dichte höherer Einzelpflanzen. Seine Vorliebe für eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist z. T. mit der dort geringen Vegetationshöhe im Frühjahr zu erklären. Der gleiche Effekt wird auch durch Bodenbearbeitung im Kulturland erreicht, vor allem, wenn dadurch die Härte trockener Böden kompensiert wird. Neststandorte und Nahrungsflächen können voneinander entfernt liegen. Heute findet die Mehrzahl der Bruten in Mitteleuropa auf mehr oder weniger trockenem Untergrund statt, noch im 19. Jahrhundert war die Art aber fast ausschließlich Feuchtbrüter. Wenngleich der Kiebitz nach anhaltenden Rückgängen im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch die Entwicklung der Landwirtschaft infolge der Besiedlung von Ackerflächen zunächst profitiert hat, ist der dramatische Bestandsrückgang seit etwa den 1980er Jahren allein durch die Intensivierung der Landbewirtschaftung ausgelöst.

Die Bestandsentwicklung des Kiebitzes in Hessen war zunächst ebenfalls positiv. Seit den 1950er Jahren bis Ende der 1960er Jahre wurden Zunahmen beobachtet, die vermutlich mit der gleichfalls zu dieser Zeit beginnenden Besiedlung von Acker-flächen als Brutplatz in Zusammenhang zu sehen sind. Bei den ersten landesweiten Erfassungen bestanden vermutlich noch deutlich Beobachtungslücken; 1966 wurden 1.100 bis 1.350 Paare, 1974 dann etwa 2.100 und 1987 nach Hochrechnung aus 15 Verbreitungsschwerpunkten etwa 2.000 Paare angegeben.

Die räumliche Verbreitung in den Zeiträumen um 1980, 1994 und von 2004 – 2008 zeigen die Verbreitungskarten der Abb. 9 bis 11. Demnach war der Kiebitz um 1980 auf 49,5 % der Messtischblatt-Quadranten als Brutvogel vertreten, darunter auch viele in den hessischen Mittelgebirgen. 1994 waren viele Brutgebiete verlassen und bei der bislang umfangreichsten Erhebung 2004 bis 2008 wurden bei erstmals lückenloser Kontrolle Vorkommen nur noch auf 17 % aller Quadranten gefunden. Vorkommen in den Mittelgebirgen sind nicht mehr bekannt, die noch vorhandenen Populationen konzentrieren sich in den Niederungen Mittel- und Südhessens. Aktuell ist mit etwa 300 Paaren eine Stabilisierung auf sehr niedrigem Niveau festzustellen. Gleichzeitig wurden drastische Rückgänge bei den durchziehenden Kiebitzen festgestellt.

Die gezielten Untersuchungen in vier Landkreisen, die im Hinblick auf Untersuchungsgebiet, Bestand, Bruterfolg, Konkretisierung von Schutzmaßnahmen und Schwellenwert für einen günstigen Erhaltungszustand der lokalen Population dargestellt werden, sowie telemetrische Studien an Jungvögeln im Wetteraukreis im Jahr 2010 erbrachten folgende Ergebnisse: Der Bestand des Wetteraukreises beherbergt mit etwa 110 Paaren somit allein mehr als ein Drittel des hessischen Vorkommens. Angesichts einer Verdoppelung des Vorkommens im Vergleich zum Jahr 2000 sind die Erfolge beim Schutz der Art hier vermutlich sogar ausschlaggebend für die Stabilisierung des landesweiten Bestandes. Ähnliche Bedeutung kommt dem Hessischen Ried im Kreis Groß-Gerau mit etwa 75 Paaren zu. Die Kreise Wetterau und Groß-Gerau weisen somit aktuell mehr als die Hälfte des Landesbestandes auf. Die weiterhin untersuchten Kreise Schwalm-Eder und Lahn-Dill wurden nur noch von 14 bzw. 15 Paaren aufgesucht.

Vor dem Hintergrund umfang- und erfolgreicher, lebensraumverbessernder Maßnahmen stellt in der Wetterau die Prädation durch Bodenprädatoren ein gravierendes Problem dar. Im Hessischen Ried ist hingegen der Verlust von Bruten durch landwirtschaftliche Arbeiten das Hauptproblem. Beeinträchtigungen und mögliche Schutzmaßnahmen werden allgemein sowie für jedes der untersuchten Gebiete separat diskutiert und zusammenfassend mit einem Ablaufschema dargestellt. Die aktuellen Vorkommen in Hessen werden zehn lokalen Populationen zugeordnet.

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Donnerstag, 08 August 2019 06:26

U.S. FISH AND WILDLIFE SERVICE SW REGION (2013)

Thick-billed Parrot (Rhynchopsitta pachyrhyncha) Recovery Plan Addendum.

122 Seiten.

Recovery Strategy:

The thick-billed parrot has been absent from the U.S. for over 70 years and now only occurs in Mexico.  Thus, the focus of recovery conservation actions should occur inMexico.  Since the mid-1990s, conservation organizations and the Mexican government have been implementing conservation actions focused on research, monitoring, and protection of key breeding areas.  Furthermore, as part of a federal initiative, Mexico convened a group of parrot experts and in 2009 published a recovery plan (the PACE) addressing both the maroon-fronted and thick-billed parrots.  The focus of the PACE (CONANP 2009) is on extant populations of the thick-billed parrot; it does not address thick-billed parrot historical records or historical range in the U.S. Therefore, our approach in this Addendum to the PACE is to:

  • Summarize information on thick-billed parrot’s historical occurrence in the U.S.;
  • Synthesize or reference information (when feasible) from the PACE to formulaterecovery planning components as are required by the ESA;
  • Incorporate supplemental information received from Mexico and U.S. partners since publication of the PACE;
  • Identify broad actions necessary to address conservation of the species within its U.S. historical range;
  • Identify partnerships and opportunities to facilitate recovery of extant populations.


Volltext:

https://www.fws.gov/southwest/es/Documents/R2ES/Thick-billed_Parrot_Final_Recovery_Plan_Addendum_June_2013.pdf

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Donnerstag, 21 Februar 2019 13:56

RODE-MARGONE, J. & RADEMAKER, M. (2017)

Populationsgröße, Verhalten und Arterhaltung des Bawean-Hirsches - Eine Studie des Projekt BEKI (Bawean Endemics Conservation Initiative).

ZGAP-Mitteilungen 33(1): 28-30

Inhalt:

Der Artikel informiert über den Bestand, das Verhalten der wilden Tiere, die Bedrohungsfaktoren sowie das Ex-situ-Management und gibt einen Ausblick auf zukünftige Artenschutzinitiatven.

 

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The Philippine Spotted Deer Conservation Project.

ORYX 25 (4): 199-205.
https://doi.org/10.1017/S0030605300034335. Published online: 06 July 2009.

Abstract:

The Philippine spotted deer Cervus alfredi, endemic to the Visayan Islands, is threatened by deforestation and hunting. Already extinct over 95 per cent of its former range, populations survive probably only in Panay and Negros. In 1987 a conservation programme was drawn up with two immediate objectives: to establish a national park in west Panay and to embark on a captive-breeding programme. The authors describe the operation of the project and its progress to date, and discuss plans for its extension.

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Dienstag, 19 Dezember 2017 10:35

GIBSON, R. C. & BULEY, K. R. (2004)

Maternal Care and Obligatory Oophagy in Leptodactylus fallax: A New Reproductive Mode in Frogs.

Copeia 2004(1):128-135. 2004. https://doi.org/10.1643/CE-02-091R2

Abstract:

Leptodactylus fallax is an endangered frog (Leptodactylidae) found only on Montserrat and Dominica in the eastern Caribbean. Here we report the first captive breeding of this species and document a unique reproductive strategy with an unprecedented level of maternal care. Male frogs fought and dominant animals occupied a nesting burrow. Males enticed females into the burrow with a trilling bark call (100–120 calls/min). A terrestrial foam nest was produced after 9–14 h. Female frogs remained close to their foam nests and defended them aggressively throughout larval development (42–57 days). Females fed larvae (26–43 per nest) trophic (unfertilized) eggs. Many provisioning events (10–13) were recorded, supplying a total of 10,000—25,000 eggs. Male frogs also remained close to the burrow and defended the site. Trophic eggs were the exclusive food source for the developing larvae, and L. fallax is therefore probably displaying a new form of amphibian endotrophy.

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Dienstag, 29 November 2016 10:16

Bonoboschutz im Kongo

Schutz des Bonobos im Salonga-Nationalpark, Kongo

Zoo & Zoostiftung Berlin, Kölner Zoo, Wilhelma Stuttgart, Zoo & Zoofreunde Wuppertal, Zoo Antwerpen, Zoo Rhenen

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Luftaufnahme aus dem Salonga-Nationalpark beim Fluss Lulilaka. Bild: Radio Okapi. Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.
Eine Gruppe von Wissenschaftlern, welche sich mit dem Leben und Verhalten der Zwergschimpansen befasste, rief 2011 die Organisation Bonobo Alive! ins Leben, einen gemeinnützigen  Verein mit Sitz in Leipzig, um die Bonobos und ihren Lebensraum im südwestlichen Teil des Salonga Nationalparkes, DR Kongo, zu schützen.

Mehrere Bonobos haltende Zoos (bzw. deren Vereine oder Stiftungen) unterstützen das Projekt regelmäßig, Köln und Wuppertal seit 2013, Berlin und Stuttgart seit 2015, ferner Ouwehands Zoo in Rhenen und der Zoo Antwerpen.

Außer mit Geld helfen die Zoos auch mit Rat und Tat. So sandte z.B. der Berliner Zoo 2015   einen Tierpfleger ins Projektgebiet, der sich dort auch direkt vor Ort von der Arbeit und dem enormen Nutzen dieses Projektes überzeugen konnte.

Ein großes Problem für die Bonobos in diesem Schutzgebiet ist die Wilderei mit Fangschlingen. Aus diesem Grund möchte der Zoologische Garten Berlin den Schutz der Tiere durch erhöhtes patrouillieren von Rangern auch mittelfristig gewährleisten. Deshalb übernahmen der Berliner Zoo und seine Stiftung einen entscheidenden Teil der jährlichen Kosten für die Ranger. Auch ein Umwelterziehungsprogramm an den örtlichen Schulen ist geplant und wird von der Zoo Stiftung unterstützt. Die Bestandszahlen belegen, dass die Bemühungen erfolgreich waren. Die ständige Präsenz von Forschern und Naturschützern hat dazu beigetragen, Fallenstellerei und Jagd einzudämmen und so die Sicherheit der an den Menschen gewöhnten Bonobos und deren Nachbargruppen zu verbessern.

Ein weitere Gefahr stellt die Lebensraumzerstörung durch Bergbau dar. Insbesondere wird das seltene Erz Coltan abgebaut, das neben vielen anderen Metallen in in Mobiltelefonen verbaut wird. Durch den Handyboom weiten sich die Coltanminen aus, der Lebensraum für die Menschenaffen schrumpft. Der Kölner Zoo sammelt daher alte Handys und gibt sie zum Recycling weiter. Dadurch wird der Druck auf den Coltanabbau reduziert. Zugleich erhält er für die Handys eine Gutschrift, die dem Bonobo-Schutzprojekte sowie Schutzprojekten für Gorillas zugute kommt.

Quellen:

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx