Donnerstag, 06 August 2020 13:14

CSAR, D., SCHAUER, M. & GUMPINGER, C. (2012)

Long-term investigation on fish migration patterns between pre-alpine lakes and their major tributaries with special focus on protected species within SAC areas.

Conference Paper 9th ISE 2012, Vienna. (PDF)

Abstract:

In the designated SAC (Special Area of Conservation) site“Mond-und Attersee” (comprising two large pre-alpine lakes in Upper Austria and the mouths of their major tributaries) the spawning migration of the protected species pearlfish (Rutilus meidingeri) and Danube bleak (Alburnus mento) was investigated in the years 2004 and 2010. For this purpose, a dynamic fishweir with an integrated trap for catching upstream migrating fish was installed near the mouths of the respective rivers. The main factor correlating with the spawning migration turned out to be the water temperature of the rivers. Furthermore, differences between sexes were found concerning body length and weight as well as the main immigration period into the streams.

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Freitag, 31 Juli 2020 10:02

WOLFRAM, G. & MIKSCHI, E. (2007)

Rote Liste der Fische (Pisces) Österreichs.

In: Zulka, K. P. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere Österreichs, Teil 2. Grüne Reihe des Lebensministeriums Band 14/2. Böhlau-Verlag, Wien, Köln, Weimar.

Zusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit folgt den Richtlinien zur Fortschreibung der Roten Liste gefährdeter Tiere Österreichs (Zulka et al. 2001). Die aktuelle Checkliste der Fische Österreichs umfasst 84 Taxa. Im Vergleich zur letzten Roten Liste (Spindler et al. 1997) wurden einige Taxa aufgrund aktueller nomenklatorischer und taxonomischer Entwicklungen, auf die gesondert eingegangen wird, neu aufgenommen. Zwei Taxa werden als weltweit ausgestorben (Kategorie EX; Extinct) beurteilt, fünf Taxa sind regional ausgestorben (Kategorie RE; Regionally Extinct). In der Gefährdungs-kategorie „Critically Endangered“ (CR, vom Aussterben bedroht) finden sich sechs Ar-ten, 18 in der Kategorie „Endangered“ (EN; stark gefährdet) und 15 in der Kategorie „Vulnerable“ (VU; gefährdet). Neun Arten stehen auf der Vorwarnliste (Kategorie NT; Near Threatened), 17 weitere Arten, also rund ein Fünftel der aufgenommenen Taxa, sind in Österreich der Kategorie „Least Concern“ (LC; nicht gefährdet) zugeordnet. Für drei Taxa mit äußerst unsicherer taxonomischer Situation reicht die Datenlage für eine Einstufung nicht aus (Kategorie DD; Data Deficient). Bei weiteren neun in die Checkliste aufgenommenen Arten handelt es sich um überregional verbreitete und reproduzierende Neozoen, die explizit nicht in die Beurteilung im Rahmen der Roten Liste einbezogen werden (Kategorie NE; Not Evaluated). Aufgrund geänderter Definitionen der Gefährdungskategorien ist die vorliegende Arbeit mit der Roten Liste von Spindler et al. (1997) nur bedingt vergleichbar. Die meisten Unterschiede der Gefährdungseinstufung sind auf methodische Änderungen oder eine geänderte Datenlage zurückzuführen.


Volltext: http://www.dws-hydro-oekologie.at/wp-content/uploads/wolfram_mikschi_2007_rotelistefische.pdf

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Montag, 21 August 2017 05:21

AMBACH, J. (2009)

Hügelbauende Waldameisen (Formica rufa-Gruppe) - Ein aktueller Überblick.

Denisia 25, zugleich Kataloge der oberösterreichischen  Landesmuseen Neue Serie 85 (2009): 93–106.

Zusammenfassung:

Es wird ein Überblick über den aktuellen Stand der Waldameisentaxonomie, der sozialen Struktur von Waldameisennestern, sowie die Verbreitung und Gefährdung der Arten in Österreich gegeben. Die aus diesen Ergebnissen resultierenden, geeigneten Schutzmaßnahmen für die Arten werden diskutiert.

Abstract:

Mound building wood ants (Formica rufa group) – a review. An overview about the actual status of taxonomy and social structure of wood ants is given. The distribution and endangering of the species of the
Formica rufa group in Austria is commented. The resulting conservation measures are discussed.

Volltext:
https://www.zobodat.at/pdf/DENISIA_0025_0093-0106.pdf

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Conservation breeding of the Northern river terrapin Batagur baska at the Vienna Zoo, Austria, and in Bangladesh.

International Zoo Yearbook 49: 39–41. London Zoological Society. ISSN 0074-9664. DOI: 10.1111/izy.12070.

Abstract:

Wild populations of the Northern river terrapin Batagur baska have been decimated to such an extent that the species can be considered as ecologically extinct. Harvesting and habitat reduction are the main reasons for the drastic demise of B. baska, which formerly inhabited rivers and estuaries in East India, Bangladesh and Myanmar. A cooperative in situ and ex situ conservation project was established to secure the survival of this large river terrapin. In 2010, at Vienna Zoo, Austria, the first two captive-bred juveniles of the project hatched and presented an opportunity to call attention to this Critically Endangered species. With combined efforts a breeding population has been assembled in Bangladesh's Bhawal National Park and 84 juveniles have been reared in the past 2 years. Project-Batagur demonstrates how zoos can play a key role in sustainable long-term conservation of threatened species.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 08:06

WOERNER, F. (2016)

Der Goldschakal in Österreich.

WUFF-Magazin Online  - http://www.wuff.eu/wp/der-goldschakal-in-oesterreich/

Einleitung:

Auch in der Kulturlandschaft Österreichs, zerschnitten von den Asphaltbändern der Auto- und den Drahtverhauen der Bergbahnen, eingeengt von Krebsgeschwüren gleich wuchernden Städten mit ihren Industrierevieren, können wir immer wieder beobachten, dass die Natur trotzdem jede Gelegenheit nutzt, um sich verlorene Räume zurück zu erobern oder neu zu besetzen. Die Tierwelt kann hier mit besonderen Überraschungen aufwarten: Wer hätte beispielsweise noch vor einem Jahrzehnt gedacht, dass einmal wieder Wölfe durch die einsamen Kiefernwälder der Mark Brandenburg pirschen würden, dass der Luchs gleich an mehreren Stellen Deutschlands wieder jagt, dass der Uhu praktisch wieder flächendeckend die Nacht durchstreift, dass in einigen Bundesländern Österreichs von den Ewiggestrigen schon von einem „Bärenproblem" schwadroniert wird? Und nach dem Marderhund (s. WUFF Mai 1999) noch ein weiterer Canide sich für seine alte Heimat Österreich interessiert – der Goldschakal.

 

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Faunistischer Bericht über die Thermen in Warmbad Villach.

Carinthia II, 176./96. Jahrgang: 231-239.

Kurzfassung:

Eine  erste  umfassende  Liste der Tierwelt im Bereich der Thermen von Warmbad  Villach publizierte  STROUHAI (1934); seither gelangte eine Reihe von tropischen Organismen in den Thermenbereich, wobei sich die Artenzusammensetzung  ständig verändert. Im Rahmen  dieser  Arbeit  soll ein kurzer  Überblick über  die derzeit  herrschenden faunistischen Verhältnisse gegeben werden. Die Aufsammlungen  und Beobachtungen stammen vom 10. 12. 1985, wobei folgende Arten besonders hervorgehoben werden sollen: zwei tropische  Buntbarsche (Hemichromis bimaculacus und Hemichromis fasciatus) sowie der Seefrosch (Rana ridibunda ridibunda).

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Donnerstag, 14 Juni 2018 13:10

ZULKA, K.P. & WALLNER, R.M. (2007)

Rote Listen gefährdeter Tiere Österreichs - Checklisten, Gefährdungsanalysen, Handlungsbedarf.
Teil 2: Kriechtiere, Lurche, Fische, Nachtfalter, Weichtiere

Herausgegeben von: Ruth Maria Wallner und Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Bearbeitet von Klaus Peter Zulka

Grüne Reihe des Lebensministeriums Band 14/2
Verlag Böhlau, Wien, Köln, Weimer. ISBN-13: 978-3-205-77478-5

Verlagstext:

Rote Listen haben in Österreich eine lange Tradition. Nach den Fassungen von 1983 und 1994 bietet die Grüne Reihe des Lebensministeriums nun eine vollständig neue Bearbeitung ausgewählter Tiergruppen. Das Umweltbundesamt Wien hat ein Einstufungssystem entwickelt, das eine objektivierbare Einschätzung von Bestandssituation, Bestandsentwicklung, Habitatverfügbarkeit, Habitatentwicklung und weiterer Gefährdungsindikatoren für jede Art ermöglicht. Daraus wird die Gefährdungseinstufung abgeleitet und in international vergleichbaren Gefährdungsklassen dargestellt. Erläuternde Kommentare geben zu vielen Arten Auskunft über deren Gefährdungssituation, Schutzprioritäten und dringenden Handlungsbedarf im Rahmen von Bewahrungsprogrammen.

Rote Listen gefährdeter Arten sind für jeden, der im angewandten Naturschutz tätig ist, unverzichtbares Arbeitswerkzeug. Mit dieser Neubearbeitung wird ein umfangreicher Fundus an neuen Daten und Befunden für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bewahrung der Biodiversität setzt voraus, dass die am meisten gefährdeten Elemente der Artenvielfalt verlässlich identifiziert werden können; die neuen Roten Listen liefern eine wichtige Voraussetzung dazu.

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Donnerstag, 14 Juni 2018 15:28

SPINDLER, T. (1997)

Fischfauna in Österreich: Ökologie – Gefährdung – Bioindikation – Fischerei – Gesetzgebung.

Monographien Band 87. 2. erweiterte Auflage. Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie, Wien. ISBN 3-85457-217-4

Zusammenfassung:

Die  vorliegende  Fischstudie  stellt  die  notwendig  gewordene  überarbeitete  Auflage  der  ersten,  österreichweiten Situationsanalyse für eine der am stärksten bedrohten Artengruppen dar. Neben einer bloßen Auflistung aller in Österreich lebenden Fischarten (einheimische, exotische und  ausgestorbene)  werden  deren  Verbreitung und ökologische Charakteristik,  der Gefährdungsstatus und die Gefährdungsursachen sowie die fischereiliche Nutzung und deren gesetzliche Regelung eingehend diskutiert.

Nach heutigem Wissensstand leben in den heimischen Gewässern insgesamt 74 Fischarten
(inklusive  2  Neunaugenarten,  Renken  wurden  nur  einmal  als  Artengruppe  gezählt).  Davon gelten 15 Arten als nicht autochthon (ursprünglich), das heißt, sie wurden eingebürgert bzw. deren Bestände sind nur durch regelmäßigen künstlichen Besatz aufrecht zu erhalten. 5 Arten (Hausen, Sternhausen, Waxdick, Glattdick und Semling) sind in Österreich ausgestorben. Die Anzahl der rezenten, autochthonen Neunaugen- und Fischarten beträgt daher insgesamt 59 Arten oder rund 92 % der ursprünglichen heimischen Fauna.

So erfreulich es ist, daß noch ein sehr großer Teil des ursprünglichen Artenspektrums in Öster-
reich  existiert,  so  dramatisch  ist  es  um  die  Bestandsentwicklung  bestimmt:  43  Arten  (72  %) werden bereits in der Roten Liste gefährdeter Tierarten geführt. 10 Arten sind "akut vom Aussterben bedroht", 7 "stark gefährdet", 11 "gefährdet", 6 "potentiell gefährdet" 7 "mit Sicherheit gefährdet", aber der Gefährdungsstatus "unklar" und 2 Arten sind nicht zuordenbar.
Die  Gefährdungsursachen  der  heimischen  Fischfauna  können  zum  überwiegenden  Teil  auf die anthropogenen Veränderungen der Lebensräume – also der Gewässer – zurückgeführt
werden. Neben dem Aspekt der Abwasserbelastung, die aber in den letzten Jahren wesentlich
verringert  wurde,  sind  Regulierungsmaßnahmen  des  Wasserbaues  und  der  Wildbach-  und
Lawinenverbauung, Wasserkraftnutzung, Stauhaltung, Schwellbetrieb, Geschieberückhalt und
Geschiebebaggerungen, Schiffahrt und schiffahrtstechnische Maßnahmen und die unterschied-
lichen Freizeitnutzungen der Gewässer die Hauptfaktoren, die zur heutigen Gefährdungssitua-
tion geführt haben.

Da die Fische auf die verschiedenartigsten Umwelteinflüsse sehr sensibel reagieren, werden
sie  auch  in  zunehmendem  Maße  als  Bioindikatoren  verwendet.  Hervorzuheben  ist  beson
ders ihre Fähigkeit, Schadstoffe zu akkumulieren, bzw. durch ihr Vorhandensein oder Fehlen
in einem Gewässer ganz entscheidende Hinweise auf die ökologische Funktionsfähigkeit ganzer Gewässersystem(abschnitt)e geben zu können. Der Verwendung von Fischen als Bioindikatoren in Österreich ist daher ein eigenes Kapitel gewidmet.

Neben  diesem  faunistisch-ökologischen  Teil  der  Studie  wird  die  Fischerei  in  Österreich  behandelt. In der Darstellung der historischen Entwicklung der Fischerei ist die Donaufischerei, die im Mittelalter durch die Hausenfänge (Hausen sind bis 7 m lange Störfische) ihre Hochblüte erlebte, von besonderem Interesse. Daneben wird das gesamte Spektrum der heutigen Fischerei beleuchtet. Da die Berufsfischerei fast zum Erliegen gekommen ist, nimmt die Freizeitfischerei breiten Raum ein.

In Österreich gibt es zurzeit ungefähr 200.000 aktive Fischer. Das Potential der Angelfischer
liegt  aber  weit  höher  und  umfaßt  weitere  300.000-400.000  Personen.  Besonders  in  Niederösterreich ist ein enormer Anstieg der Angler zu verzeichnen. Der jährliche Ausfang an Fischen aus heimischen Gewässern durch die Angelfischerei liegt bei rund 1.000 Tonnen, durch die Wirtschaftsfischerei bei rund 480 Tonnen. Demgegenüber steht ein Fischbesatz von rund 1.200 Tonnen aus heimischen Zuchtanlagen, zuzüglich einer nicht genau bekannten Menge an Importfischen.

Die Fischereigesetze der einzelnen Bundesländer sind sehr heterogen. Es werden daher ab-
schließend einige wesentliche Punkte mit aus ökologischer Sicht dringendem Handlungsbedarf
aufgezeigt. 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 17:16

REIMOSER, S. & REIMOSER, F. (2006)

Lebensraum und Abschuss, Abschussdichten verschiedener Wildarten in den österreichischen Bezirken seit 1955.
14.Teil: Murmeltier, Alpenschneehuhn, Steinhuhn.

Weidwerk 2006 Nr. 7: 8-9.

Einleitung:

Das Jubiläum „50 Jahre Staatsvertrag“ im vergangenen Jahr war Anlass für einen jagdlichen Rückblick auf die Veränderung der Abschüsse in Österreich in Abhängigkeit von Lebensraumtyp und Wildart. Diese mehrteilige WEIDWERK-Serie bietet einen Überblick über die oft interessanten Veränderungen während der letzten 50 Jahre, der Leser kann seinen Bezirk mit anderen vergleichen.

 

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Donnerstag, 14 Juni 2018 17:15

REIMOSER, S. & REIMOSER, F. (2006)

Lebensraum und Abschuss, Abschussdichten verschiedener Wildarten in den österreichischen Bezirken seit 1955.
11.Teil: Auerwild, Birkwild und Haselwild.

Weidwerk 2006 Nr. 4: 8-11.

Einleitung:

Das Jubiläum „50 Jahre Staatsvertrag“ im vergangenen Jahr war Anlass für einen jagdlichen Rückblick auf die Veränderung der Abschüsse in Österreich in Abhängigkeit von Lebensraumtyp und Wildart. Diese mehrteilige WEIDWERK-Serie bietet einen Überblick über die oft interessanten Veränderungen während der letzten 50 Jahre, der Leser kann seinen Bezirk mit anderen vergleichen.

 

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