Tangaren, Kardinäle, Ammern, Stärlinge (11)

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Allgemeines

Die hier vorgestellten Arten gehören vier Familien an, die in Band 16 des "HANDBOOKS" besprochen werden. Die nur in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Karibik vorkommende Familie der Tangaren  (Thraupidae) umfasst nach "HANDBOOK" 283 Arten, die sich auf 64 Gattungen verteilen. Zur ebenfalls neuweltlichen Familie der Kardinäle (Cardinalidae) gehören 11 Gattungen mit insgesamt 42 Arten.  Mit Ausnahme von Australien und der Antarktis ist die Familie der Ammern (Emberizidae) auf allen Kontinenten verbreitet. Sie umfasst 76 Gattungen mit insgesamt 326 Arten. Die nur in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Karibik vorkommende Familie der Stärlinge (Icteridae) besteht aus 111 Arten in 31 Gattungen.  Eine Art, die Schlankschnabel- oder Sumpfgrackel (Quiscalus palustris) aus Zentralmexiko wurde 1910 letztmals nachgewiesen und gilt als ausgestorben. Im Rahmen der auf molekulargenetischen Beurteilungen basierenden neuen Taxonomien wurden zahlreiche Arten in neue Familien umgeteilt, so 138 bislang zu den Ammern gezählte Arten in die 2013 geschaffene Familie der Neuwelt-Sperlinge (Passerellidae). Die Schneeammern mit 6 Arten bilden jetzt die Familie Calcariidae und die Rosenbrusttangare bekam eine Familie für sich allein. Das hat sich längst noch nicht überall etabliert, wurde aber von der IUCN in die Rote Liste übernommen. Diese weist für die sieben Taxa 770 noch lebende Arten aus, von denen 50 potenziell gefährdet, 49 gefährdet, 32 stark gefährdet und 7 vom Aussterben bedroht sind. In europäischen Zoos werden nur etwas über 10% aller Arten gezeigt.

Literatur und Internetquellen:

DEL HOYO, J., ELLIOTT, A. & SARGATAL, J. (eds., 1992-2013)
DEL HOYO, J., COLLAR, N., CHRISTIE, D.A., ELLIOTT, A. & FISHPOOL L.D.C. (2014/16)  
IUCN Red List of Threatened Species. Version 2016-3. Downloaded on 17 March 2017.   
BIRD FAMILIES OF THE WORLD

 Familie: Tangaren (Thraupidae)

Familie: Kardinäle (Cardinalidae)

Familie: Ammern (Emberizidae)

Familie: Stärlinge (Icteridae)

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx