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Feuchtgebiete

Unter Feuchtgebieten versteht man im deutschen Sprachgebrauch Lebensräume, die im Übergangsbereich von trockenen zu dauerhaft feuchten Ökosystemen liegen. Dazu gehören Sumpf, Flach- und Hochmoor, Bruchwald, Feuchtwiese, Ried (Röhricht), Hart- und Weichholzaue.

Dem Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung (Ramsar-Übereinkommen) liegt der breiter gefasste englische Begriff "wetland" zugrunde, der auch stehende und fließende Binnengemässer sowie Flachwasserzonen der Meere (Wattenmeer) miteinschließt.

© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx