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KESTENHOLZ, M. (1997)

Status der Mandarinente Aix galericulata in der Schweiz.

Ornithol. Beob. 94: 53-63.

Volltext: https://www.vogelwarte.ch/assets/files/publications/archive/OrnitholBeob_1997_94_53_Kestenholz.pdf

Zusammenfassung:

Der erste Brutnachweis freilebender Manadarinenten in der Schweiz erfolgte 1958 in Basel. Dort entwickelte sich eine kleine stationäre Population, die von entflogenen Vögeln aus dem Tierpark Lange Erlen stammt. Seit 1974 brütet die Mandarinente auch regelmäßig in der Gegend um Solothurn, wo heute der der größte Bestand lebt. Ab 1981 erfolgten vereinzelt auch Bruten anderswo im schweizerischen Mittelland, fast ausschließlich unter 500 m. ü. M. Drei Typen von Bruthabitaten können unterschieden werden: Parkanlagen, Waldweiher und Laubwälder in der Nähe von Flüßen und Seeufern. Die Schweizerische Pupulation wird heute auf etwa 200 Individuen geschätzt, wovon etwa 10-15 Brutpaare. Genauere Angaben fehlen bisland, da die Mandarinente als exotische Art vor 1994 von den Feldornithologen zu wenig beobachtet wurde.

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx