Südliches Afrika

Trockensavannen und Grasländer

Strausse (Struthio camelus) in ihrem Lebensraum. Vaalbos NP, Südafrika Strausse (Struthio camelus) in ihrem Lebensraum. Vaalbos NP, Südafrika
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

(7) Allgemeines
(7.1) Kalahari (Trockensavanne)

(7.2) Dornsavannen Zentral-Namibias

(7.3) Mopani-Strauchsavanne

(7.4) Namibia-Grasland

(7.5) Südafrikanische Grasländer des Highvelds

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southern africa gras
(1) Etoscha-NP, (2) Daan-Viljoen-WP, (3) Hardap-WP, (4) Madikwe-GR, (5) Mafikeng-GR, (6) Leon-Taljaardt-NR, (7) Kuruman-NR, (8) Malolotja-NR, (9) Willem-Pretorius-GR, (10) Maria-Moroka-NR. (a) Hobatere, (b) Mount-Etjo, (c) Dösternbrook, (d) Kalahari-GL, Koës, (e) S. A.-Lombard-NR, (f) Bloemhof-Dam-NR /Sandveld-NR, (g) Rob-Ferreira-NR, (h) Songimvelo-NR, (i) Tussen-die-Riviere-NR, (j) Oviston-NR, (k) Gariep-Dam-NR

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Allgemeines

Die Trockensavannen der Region liegen hauptsächlich im südlichen und zentralen Kalaharibecken. Ferner gehören dazu die durch Akazien dominierten Gebiete Namibias zwischen Kalahari, Etoscha und der Nama-Karoo sowie die Mopani-Strauchsavanne im Norden Namibias. Auch ein Teil des Miombo-Trockenwaldes in Simbabwe ist eigentlich eine Trockensavanne. Grasländer gibt es sowohl in den eher trockenen Gebieten im Nordwesten der Region, etwa am Rand der Etoscha und im Zentrum, z.B. in der Nxai-Pfanne, als auch – östlich anschließend an die Nama-Karoo - im verschiedenen Regionen Südafrikas.

SAF-07-00-01 Karte
Wichtige Naturschutzgebiete in Trockensavanne und Grasland im Südlichen Afrika

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Kalahari

SAF-07-01-02 Lebensraum Kalahari matamata gemsbok
Spießböcke (Oryx gazella) in privatem Wildschutzgebiet, Kalahari Game Lodge, Koës, Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-01-05 Lebensraum Kalahari kuruman strauss
Afrikanischer Straußenhahn in der südlichen Kalahari. Kuruman-Naturschutzgebiet, Nordkap, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Die Kalahari ist ein riesiges, etwa 2.5 Millionen km² großes Sedimentbecken, das von Ostnamibia und Nordwest-Südafrika über Botswana und Westsimbabwe bis Ostangola und Westsambia reicht mit einem Ausläufer in den Kongo hinein, und in dem sich feinpulveriger, roter Sand bis zu einer Mächtigkeit von 200 Metern abgelagert hat. Es liegt auf einer Höhe von etwa 1000 Metern. Ökologisch ist die „Kalahari-Wüste“ zu einem großen Teil eine Trockensavanne mit etwa 235-500 mm Jahresniederschlag, die ungefähr durch den 17. und 27 Grad südlicher Breite begrenzt wird, die im Norden und Osten in Trockenwald bzw. Feuchtsavanne und im Süden und Westen in in Halbwüste und Wüste übergeht.

Literatur und Internetquellen

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Nationalparks und andere Schutzgebiete

Madikwe-Wildschutzgebiet, Nordwest-Provinz

SAF-07-01-03 bushveld madikwe löwe
Mähnenlöwe (Panthera leo) im Kalahari Sandveld, Madikwe GR, NW-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-01-04 Lebensraum bushveld madikwe zebra
Steppenzebras (Equus quagga antiquorum) im Kalahari Sandveld, Madikwe GR, NW-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 01 07 Lebensraum bushveld madikwe sable
Rappenantilopen (Hippotragus niger) im Kalahari Sandveld, Madikwe GR, NW-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 01 07 madikwe kudu
Großer Kudubulle (Tragelaphus strepsiceros) im Kalahari Sandveld, Madikwe GR, NW-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Bestehend seit 1991
Fläche 1430 km², teils staatlich, teils in Privatbesitz

Höhe: ca. 930 - 1'378 m.ü.M.
Niederschlag: ca. 350 mm / Jahr. Geringste Niederschläge Juni-August mit 3-5 mm/Monat, höchste von Dezember-Februar mit 84-97 mm/Monat.
Temperatur: Monatsmittel min. 2°C (Juli), max. 32°C (Dezember/Januar.

Vegetation und Charakterpflanzen: Hauptsächlich Kalahari-Sandveld mit Acacia- und Combretum-Savanne.

Tierwelt: Im Rahmen einer "Operation Phoenix" wurde von 1991 bis 1997 dieses ehemalig marginale Farmland mit Wild bestückt. Insgesamt wurden über 8000 Wildtiere 28 verschiedener Arten nach Madikwe umgesiedelt, darunter Afrikanischer Wildhund, Tüpfelhyäne, Löwe, Gepard, Afrikanischer Elefant, Breitmaulnashorn, Spitzmaulnashorn, Steppenzebra, Flusspferd, Kapgiraffe, Kaffernbüffel und verschiedene Antilopen. Die Artenlisten umfassen heute 91 Arten Säugetiere, darunter Grüne Meerkatze, Bärenpavian, Schabrackenschakal, Löffelhund, Honigdachs, Kap-Fingerotter, 5 Mangustenarten, Afrikanische Zibetkatze, Braune Hyäne, Erdwolf, Falbkatze, Serval, Karakal, Leopard, Erdferkel, Klippschliefer, Busch- und Warzenschwein, Elenantilope, Kudu, Buschbock, Kronenducker, Rappenantilope, Spießbock, Kuhantilope, Streifengnu, Wasserbock , Bergriedbock, Großriedbock (Redunca arundinum), Impala, Springbock, Klippspringer, Steinböckchen. Ferner über 350 Vogelarten, darunter der vom Aussterben bedrohte Weißrückengeier. Die Herpetofauna besteht aus mindestens 2 Schildkröten, 20 Echsen-, 20 Schlangen und 16 Froscharten.

Literatur und Internetquellen

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Kuruman-Naturschutzgebiet, Nord-Kap

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Blessböcke (Danaliscus pygargus phillipsi) im Kuruman-Naturschutzgebiet © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-01-07 Lebensraum Kalahari kuruman mahali
Mahaliweber-Nester (Plocepasser mahali) im Kuruman-Naturschutzgebiet © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Bestehend seit 1979, auch Billy Duvenhage-Naurschutzgebiet genannt
Fläche 11.31 km²
Höhe: ca. 1'130 m.ü.M.
Jahresniederschlag: 420 mm, 26 Regentage pro Jahr
Temperaturen: max 36°C (Januar), min. 4°C (Juli), Extremwerte > 40°C und unter Null.

Tierwelt: Ursprünglich u.a. Schabrackenschakal, Karakal, Erdferkel, Kronenducker, Steinböckchen, Weißschwanz-Stachelschwein. Eingeführt wurden Breitmaulnashorn, Steppenzebra, Giraffe, Elenantilope, Kudu, Rappenantilope, Spießbock, Kuhantilope, Streifengnu, Blessbock, Wasserbock , Impala, Springbock und Südafrikanischer Strauß. Die Vogelliste umfasst 115 Arten.

Literatur und Internetquellen

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Langjan-Naturschutzgebiet, Alldays, Limpopo-Provinz

SAF 07 05 11 kalahari langjan
Kalahari-Dornveld im Langjan-Naturschutzgebiet, Limpopo-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 05 11 kalahari langjan gemsbok
Spießbock (Oryx gazella) im Langjan-Naturschutzgebiet, Limpopo-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 05 11 kalahari langjan elen
Elenantilopen (Taurotragus oryx) im Langjan-Naturschutzgebiet, Limpopo-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Kalahari-Dornveld im Langjan-Naturschutzgebiet, Limpopo-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Bestehend seit 1959.
Fläche: Ursprünglich 19 km², 1978 auf 47.74 km² vergrößert.
Höhe: ca. 700-800 m ü. M..
Jahresniederschlag ca. 350-400 Millimeter. Die Trockenzeit beginnt im April und endet im Oktober.
Höchste mittlere Monatstemperatur Tag/Nacht 30/19°C im Dezember-Januar, Maxima bis 38°C, tiefste 22/8°C im Juli, Minima 3ºC.

Vegetation: Das flache Reservat besteht aus Kalahari-Grasland mit etwa 65 verschiedenen Grasarten, verschiedenen Savannengesellschaften und stellenweise dichtem Dornbusch bedeckt.

Tierwelt: Das Reservat wurde zum Schutz derl letzten autochthonen Spießbockpopulation des Transvaal geschaffen. Diese umfasste 34 Individuen, schrumpfte aber auf 4 im Jahr 1964, worauf 36 Spießböcke aus Namibia, dem Kalahari-Gemsbok-Park und dem Nordwestkap angesiedelt wurden. Bis 1973 stieg der Bestand auf 106, was die Entnahme von Tieren zwecks Ansiedlung in anderen Reservaten erlaubte. Mittlerweile leben um die 200 Oryxe in Langjan. Sie teilen ihren Lebensrum mit u.a. Schabrackenschakal, Löffelhund , Tüpfel- und Brauner Hyäne, Schwarzfußkatze, Karakal, Leopard, Kapgiraffe, Elenantilope, Großem Kudu, Kronenducker, Südafrikanischer Kuhantilope, Streifengnu, Impala und Steinböckchen.

Die Zahl der Vogelarten wird mit ca. 300 angegeben. Überzählige Strauße werden entnommen und andernorts angesiedelt. Es wurden 47 Reptilien- und 10 Ampibienarten nachgewiesen, bei vier weiteren Reptilienarten wird vermutet, dass sie vorkommen.

Literatur und Internetquellen

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Leon-Taljaardt-Naturschutzgebiet, Vryburg, Nordwest-Provinz

SAF 07 05 11 gras leontaljaardt dornveld
Kalahari-Dornveld im Leon Taljaardt-Naturschutzgebiet, Vryburg, Nordwest-Provinz © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 05 11 gras leontaljaardt elen
Elenantilopen (Taurotragus oryx) im Leon Taljaardt-Naturschutzgebiet, Vryburg, Nordwest-Provinz © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 05 11 gras leontaljaardt kasarka
Graukopfkasarkas (Tadorna cana) an temporärem Vlei im Leon Taljaardt-Naturschutzgebiet, Vryburg, Nordwest-Provinz © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Bestehend seit 1968.
Fläche: ursprünglich 857 ha, 1990 auf 20.62 km²vergrößert. (Heute 30 km² ?).
Höhe: ca. 1’280 m.
Jahresniederschlag ca. 475 Millimeter. Die Trockenzeit beginnt im Mai und endet im September.
Mittlere Jahrestemperatur 18°C, höchste mittlere Monatstemperatur Tag/Nacht 25/17°C im Dezember, Spitzentemperaturen bis 32.4°C, tiefste 9/-0.3°C im Juli.

Vegetation: Das flache Reservat ist mit Kalahari-Grasland, Kameldorn-Savanne (Acacia tortilis) und stellenweise sehr dichtem Dornbusch bedeckt.

Tierwelt: Die größeren, zum Teil standortfremden Wildarten wurden auf dem früheren Agrarland eingesetzt. Es sind anzutreffen: Breitmaulnashorn, Steppenzebra, Hartmann-Bergzebra, Warzenschwein, Kapgiraffe, Kaffernbüffel, Spießbock, Südafrikanische Kuhantilope, Leierantilope, Streifengnu, Weißschwanzgnu, Blessbock, Wasserbock, Impala, Springbock, Steinböckchen, Kronenducker, Kaphase (Lepus capensis), Kap-Borstenhörnchen und nachts Springhase. Die Zahl der Vogelarten wird mit 110 angegeben. Pantherschildkröten sind häufig zu sehen.

Literatur und Internetquellen

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Mafikeng-Wildschutzgebiet, Nordwest-Provinz

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Weißschwanzgnu (Connochaetes gnou) im Mafikeng-Wildschutzgebiet, Nordwest-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 05 11 gras mafikeng zebra
Steppenzebras (Equus quagga subsp.) im Mafikeng-Wildschutzgebiet, Nordwest-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 05 11 gras mafikeng colius striatus
Braunflügelmausvogel (Colius striatus) im Mafikeng-Wildschutzgebiet, Nordwest-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Bestehend seit 1982.
Fläche 46 km².
Höhe: ca. 1’300 m. ü. M.
Jahresniederschlag ca. 540 Millimeter.
Mittlere Jahrestemperatur 18.5°C, höchste mittlere Monatstemperatur Tag/Nacht 32/17°C im Dezember, tiefste 22/4°C im Juni-Juli.

Vegetation: Das flache Reservat ist mit Kalahari-Grasland und -Dornbusch bedeckt.

Tierwelt: Auf einer zweistündigen Rundfahrt trifft man meistens auf Schabrackenschakal, Fuchsmanguste, Breitmaulnashorn, Steppenzebra, Warzenschwein, Kapgiraffe, Kaffernbüffel, Kudu, Spießbock, Südafrikanische Kuhantilope, Leierantilope, Streifengnu, Weißschwanzgnu, Blessbock, Impala, Springbock und Kap-Borstenhörnchen. An auffälligeren Vögeln sind z.B. Südafrikanischer Strauß, Helmperlhuhn, Gackeltrappe (Eupodotis afra), Waffenkiebitz, Braunflügel-Mausvogel, Hahnschweifwida (Euplectes progne) oder Termitenschmätzer (Myrmecocichla formicivora) kaum zu verpassen.

Literatur und Internetquellen

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Weitere Parks mit Kalahari-Vegetation
(Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

SAF 07 05 10 gras bloemhof ostrich
Südafrikanische Strauße (Struthio camelus australis) im Bloemhof-Dam-Naturschutzgebiet, Nordwest-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Namibia: Khaudum-Nationalpark

Südafrika: Bloemhof-Dam-Naturschutzgebiet, Botsalano-Wildschutzgebiet, Klaarwater-Naturschutzgebiet, Molopo-Naturschutzgebiet, Sandveld-Naturschutzgebiet

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Dornsavannen Zentralnamibias

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Farbkätzchenstrauch (Dichrostachys cinerea) in der östlichen Etoscha zwischen Namutoni und Andoni © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-02-01 khomas leopard
Leopard (Panthera pardus) im Khomas-Hochland. Düsternbrook-Gästefarm, Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-02-02 duesternbrook tok
Südlicher Gelbschnabeltoko (Tockus leucomelas), Düsternbrook-Gästefarm, Namibia © Peter Dollinger © Zoo Office Bern

 

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Angola-Giraffe (Giraffa cameloparfdalis angolensis) im namibischen Dornbusch. Privates Wildschutzgebiet Mount Etjo © Peter Dollinger © Zoo Office Bern

Von der Übergangszone zur Wüste, dem Namib-Rand abgesehen, lassen sich von Süd nach Nord vier hauptsächliche Vegetationstypen dieses Bioms unterscheiden:

Zwergstrauchsavanne von nördlich des Groot Karasberg bis Rehobot. Diese ist eigentlich eine Fortsetzung der Oranjefluss-Nama-Karoo.
Hochland-Strauchsavanne im Khomas-Hochland rund um Windhoek. Jahresniederschlag 300-400 mm.
Dornbusch etwa von Okahandja bis Outjo. Jahresniederschlag ca. 400 mm
Karstveld bis zur Etoschapfanne, östlich bis in die Gegend von Grootfontein. Jahresniederschlag 600-700 mm.

Das Gebiet ist zur Hauptsache in großflächige Farmen unterteilt, auf denen extensive Schaf- und Rinderzucht betrieben wird, daneben gibt es Gäste- und Wildfarmen. Viele Farmer haben sich zu "Conservancies" zusammengeschlossen, um das Wild gemeinsam zu bewirtschaften.

Auf sandigen Böden gedeiht hier der 1.5-6, selten bis 12 m hohe Farbkätzchenstrauch (Dichrostachys cinerea), der in mnachen tropischen Gebieten als invasiver Neophyt auftritt und zusammen mit dem ebenfalls stachelbewehrten Trompetenbaumgewächs Catophractes alexandri ausgedehnte Dickichte bilden kann.

Elefant und Löwe kommen nur im Norden vor, weil sie auf Farmland nicht toleriert werden. Giraffe, Elenantilope und Oryx meiden die Zwergstrauchsavanne, das Hartmanns-Bergzebra ist im Wesentlichen auf die beiden staatlichen Schutzgebiete beschränkt. Etwa ab Rehobot ist der aus Südafrika importierte Blessbock auf vielen Farmen zuhause, etwa ab Windhoek die Südafrikanische Kuhantilope, Springbock und Steinböckchen sind von Nord bis Süd weitverbreitet und auch ansonsten sind die Unterschiede hinsichtlich Wirbeltierfauna zwischen den vier Vegetationstypen relativ gering.

Literatur und Internetquellen

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Nationalparks und andere Schutzgebiete

Hardap-Wildpark

SAF-07-02-04 Hardap mahaliweber
Kameldorn (Acacia erioloba) mit Mahaliweber-Nestern (Plocepasser mahali) im Hardap-Wildpark © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 02 03 Hardap kori
Koritrappen (Ardeotis kori) im Hardap-Wildpark © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-02-03 Hardap springbock
Springböcke (Antidorcas marsupialis) im Hardap-Wildpark © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Bestehend seit 1968
Fläche 252 km², davon 25 km² Stausee
Höhe: ca. 1'100 m.ü.M.
Niederschlag: ca. 190 mm / Jahr
Temperatur: Monatsmittel min. 3°C (Juli), max. 35°C (Dezember/Januar). Alle Klima-Angaben beziehen sich auf Mariental 24 km vom Park entfernt)

Charakterpflanzen: Zwergstrauchsavanne mit Schäferbaum (Boscia albitrunca), Kameldorn (Acacia erioloba), Afrikanischer Jerusalemdorn (Parkinsonia africana) und Büffeldorn (Ziziphus mucronata).

Tierwelt: Bärenpavian (Papio ursinus), Leopard, Spitzmaulnashorn, Hartmanns-Bergzebra, Elenantilope, Großer Kudu, Spießbock, Südafrikanische Kuhantilope, Springbock, Klippspringer, Steinböckchen. Über 284 Vogelarten, darunter Südafrikanischer Strauß, Rosapelikan, Nimmersatt, Schreiseeadler, Fischadler (Pandion haliaetus).

Literatur und Internetquellen

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Daan Viljoen-Wildpark

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Südafrikanische Oryx (Oryx gazella)im Khomas-Hochland. Daan-Viljoen-Wildpark, Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-02-07 daan viljoen hartebeest
Südafrikanische Kuhantilope (Alcelaphus caama) im Khomas-Hochland. Daan-Viljoen-Wildpark, Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-02-05 daan viljoen pavian
Bärenpavian (Paio ursinus) im Khomas-Hochland. Daan-Viljoen-Wildpark, Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Bestehend seit 1968
Fläche 40 km²
Höhe: ca. 1'800-2'000 m.ü.M.
Niederschlag: ca. 365 mm / Jahr, 41 Regentage von Oktober bis Mai
Temperatur: Monatsmittel min. 6.3°C (Juli), max. 30.7°C (Dezember). Alle Klima-Angaben beziehen sich auf Windhoek 24 km vom Park entfernt).

Charakterpflanzen: Hochland-Strauchsavanne mit verschiedenen Akazien (Acacia spp.), Kudubusch (Combretum apiculatum) und Büffeldorn (Ziziphus mucronata).

Tierwelt: Bärenpavian (Papio ursinus), Leopard, Hartmanns-Bergzebra, Warzenschwein, Giraffe, Elenantilope, Großer Kudu, Spießbock, Südafrikanische Kuhantilope, Streifengnu, Springbock, Klippspringer. Giraffen gibt es wohl seit 2005. 2018 lag der Bestand bei 11, dies nachdem während der Regenzeit 2013/14 sechs Tiere vom Blitz erschlagen worden waren. AVIBASE gibt für das Khomas-Hochland 364 Vogelarten an. Für Daan Viljoen werden über 260 Arten angegeben, darunter Rüppell-Papagei (Poicephalus rueppellii) und Monteiro-Toko (Tockus monteiri).

Literatur und Internetquellen

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Mopani-Strauchsavanne Nordnamibias

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Mopani (Colophospermum mopane) auf Schlickboden, Beesvlakte, zwischen Etoscha und Sesfontein © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-03-01 hobatere mopani warthog
Warzenschweine (Phacochoerus africanus) in der Mopani-Strauchsavanne, Hobatere, Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Mopani-Strauchsavanne (Colophospermum mopane) findet sich auf Sand-, Kalk oder Granitböden nördlich und westlich der Etoschapfanne, sowohl innerhalb des Nationalparks als auch außerhalb. Zwischen den Mopanis stehen gebietsweise Etagenbäume (Terminalia prunioides) und Buschweiden (Combretum apiculatum, C. imberbe). Der Name der westlich an den Park anschließenden Verwaltungsregion "Omusati" bedeuted "Mopani", da dieser hier die vorherrschende Holzpflanze ist.

AVIBASE gibt für die Region Omusati 391 Vogelarten an, darunter 11 global gefährdete. Im Hobatere-Wildschutzgebiet wurden mindestens 177 Arten nachgewiesen.

Literatur und Internetquellen

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Nationalparks und andere Schutzgebiete

Westteil des Etoscha-Nationalparks

SAF-07-03-02 etoscha springbock
Springböcke (Antidorcas marsupialis) in Mopani.Strauchsavanne, Etoscha-Nationalpark, Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 03 00 etoscha grootvlakte springbok
Springböcke in der Grootvlakte, westliche Etoscha © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Kleinwüchsige, stark beweidete Mopanibäume in der westlichen Etoscha © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Bestehend seit 1907
Fläche (ganzer Park): 22'935 km²
Höhe: ca. 1100 - 1200m m.ü.M.
Niederschlag: ca. mm / Jahr, Regentage von Oktober bis Mai
Temperatur: Monatsmittel min. °C (Juli), max. °C (Dezember).

Westlich der Adamax-Pfanne befindet sich eine riesige Mopani-Strauchsavanne, die etwa 80% der Parkfläche dominiert. Mopanis sind eine wichtige Futterpflanze für die Elefanten des Parks, die ihre Wurzeln, Rinde, Blätter und Zweige vertilgen. Springböcke sind häufig, auch Spießböcke sind regelmäßig zu sehen. die übrigen Antilopen sowie Angolagiraffen und Warzenschweine sind selten oder fehlen. Im Nordwesten wwerden die Mopanisträucher durch Dornbuschsavanne, im Westen durch Inselberge mit Moringa- (Moringa ovalifolia) und anderen Bäumen abgelöst.

Literatur und Internetquellen

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Grasland im Norden Namibias

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Streifengnus (Connochaetes taurinus) auf Grasland in Nähe der Fischerpfanne. Etoscha-Nationalpark, Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Auf sandigen Böden im Ostteil des Etoscha-Nationalparks findet sich Grasland, das je nach Bodenqualität und dessen Salzgehalt von Arten der Gattungen Eragrostis, Sporobolus, Monelytrum, Odyssea oder Enneapogon dominiert wird. Außerhalb des Parks wurde das Grasland teilweise in Ackerland umgewandelt, auf dem überwiegend Perlhirse angebaut wird.

Literatur und Internetquellen

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Nationalparks und andere Schutzgebiete

Ostteil des Etoscha-Nationalparks

SAF-07-04-01 etoscha gemsbock
Spießböcke (Oryx gazella) auf Grasland, Etoscha-Nationalpark, Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-04-00 grasland kudu fischerpfanne
Große Kudus (Tragelaphus strepsiceros) auf Grasland in Nähe der Fischerpfanne. Etoscha-Nationalpark, Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Bestehend seit 1907
Fläche (ganzer Park): 22'935 km²
Höhe: ca. 1100 - 1200m m.ü.M.
Niederschlag: ca. mm / Jahr, Regentage von Oktober bis Mai
Temperatur: Monatsmittel min. °C (Juli), max. °C (Dezember).

Am südlichen und östlichen Rand der Etoschapfanne bilden die Grasfelder einen wenige Kilometer schmalen Streifen, der oft durch Kurzstrauchsavanne vom Pfannenrand getrennt ist. Im Nordosten der Pfanne liegt das ausgedehnte Andoni-Grasland.

Literatur und Internetquellen

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Südafrikanische Grasländer des Highvelds

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Gras, so weit das Auge reicht. Östliches Highveld(Swasiland / Südafrika) vom Malolotja-Naturschutzgebiet aus © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-05-03 songimvelo mtn cabbage
"Cabbage Tree" (Cussonia spicata im Songimvelo-Wildschutzgebiet, Mpumalanga, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 05 02 gras sa lombard
Grasland im S. A. Lombard-Naturschutzgebiet, Nord-West-Provinz © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Grasland im Tussen-die-Riviere-Naturschutzgebiet, Oranje-Freistaat © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Unterschiedliche Grasland-Typen bedecken einen Viertel der Fläche Südafrikas. Sie befinden sich hauptsächlich auf dem Highveld, d.h. zwischen der Nama-Karoo und der Abbruchkante zum östlichen Tiefland, gebietsweise auch unterhalb dieser Abbruchkante bis an die Küste, und als alpine Rasen in den Drakensbergen, in Höhenlagen von 0-2'850 m. Die Dichte der Grasdecke ist abhängig von der Niederschlagsmenge und der Intensität der Beweidung. Nur ein geringer Prozentsatz dieses Bioms ist geschützt und etwa drei Viertel sind durch intensive Nutzung für die Schaf- und Rinderhaltung irreversibel geschädigt bzw. zu Ackerland umgewandelt.

Charakterpflanzen: Bäume fehlen weitgehend, aber Zwiebel- und Knollenpflanzen, z. B. Gladiolen, Hakenlilien (Crinum), Sternlilien (Hypoxis), Klivien, Fackellilien (Kniphofia), sind gebietsweise häufig. Bei den Gräsern selbst wird unterschieden zwischen Süßgräsern (Poaceae), die einen geringeren Rohfaseranteil haben und auch im Winter viele Nährstoffe enthalten, und Sauergräsern (Cyperaceae) mit einem höheren Rohfaseranteil und geringem Nährwert während des Winters. Zu den Süßgräsern zählen neben guten Futterpflanzen wie Guineagras (Panicum maximum = Megathyrsus maximus) oder Federborstengras (Pennisetum clandestinum) auch horstbildende, als Nahrung für Wiederkäuer kaum verwendbare, aber zum Eindecken von Dächern genutzte Arten wie das Kahngras (Hyparrhenia hirta) und das Riesen-Rattenschwanzgras (Sporobolus pyramidalis).

Tierwelt: Als Folge der intensiven Nutzung des Highvelds für Ackerbau und Viehzucht wurden die Grossraubtiere (vielleicht bis auf den Leoparden) regional ganz und die typischen großen Huftiere, das Dauw, die dem ausgestorbenen Quagga am nächsten stehende Zebraform, der Blessbock und das Weißschwanzgnu nahezu ausgerottet.

Literatur und Internetquellen

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Nationalparks und andere Schutzgebiete

Malolotja-Naturschutzgebiet, Swasiland

SAF-07-05-01 Lebensraum blessbock malolotja
Blessböcke (Damaliscus pygargus phillipsi) im Malolotja-Naturschutzgebiet, Swasiland © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF 07 05 02 malolotja zebra
Steppenzebras (Equus quagga antiquorum) im Malolotja-Naturschutzgebiet, Swasiland © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-05-00 elen malolotja
Elenantilopen (Taurotragus oryx) im Grasland, Malolotja-Naturschutzgebiet, Swasiland © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

SAF-07-05-02 malolotja rhebok
Rehantilope (Pelea capreolus) im Malolotja-Naturschutzgebiet, Swasiland © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Bestehend seit 1972.
Fläche: 180 km²
Höhe ca. 640-1'829 m.ü.M.
1'150 mm Niederschlag / Jahr.
Temperatur (Monatsmittel) min. 11°C, max. 18°C.

Malolotja bildet zusammen mit dem 490 km² großen Songimvelo-Naturschutzgebiet Mpumalanga ein grenzüberschreitendes Reservat (Peace Park).

Vegetation und Charakterpflanzen: Malolotja wird dominiert von offenem Grasland. Dieses ist überwiegend als "mountain sourveld" klassifiziert, in dem Gräser der Gattungen Loudetia, Trachypogon, Diheteropogon, Aristida, Tristachya, Alloteropsis, Eragrostis, Sporobolus und Microchloa vorkommen. Daneben gibt es auch Savanne und, in tieferen Lagen, Wald mit Steineiben, Zürgelbäume und Wald-Fieberbaum (Anthocleista grandiflora). Ferner kommen verschiedene Aloe-Arten und Brotpalmfarne (Encephalartos), Drehfrucht (Streptocarpus dunnii) und auch Elemente der Kapflora, wie Proteen und Heiden vor.

Tierwelt: 63 Säugetierarten, darunter Bärenpavian (Papio ursinus), Afrikanische Zibetkatze, Weissschwanzmanguste, Erdwolf, Serval, Karakal, Leopard, Erdferkel, Klippschliefer, Steppenzebra, Warzenschwein, Buschschwein (Potamochoerus larvatus), Elenantilope Buschbock, Rotducker, Südafrikanische Kuhantilope, Streifengnu, Weißschwanzgnu, Blessbock, Bergriedbock, Großriedbock (Redunca arundinum), Rehantilope (Pelea capreolus), Oribi (Ourebia ourebi), Klippspringer und Zottige Sumpfratte (Dasymys incomtus). Es wurden über 280 Vogelarten nachgewiesen, darunter Blauschwalbe, Glattnackenrapp, Schwarzstorch, Sekretär, Paradieskranich (Important Bird Area SZ001), sowie 66 Reptilien und 29 Amphibienarten.

Literatur und Internetquellen

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Maria Moroka-Naturschutzgebiet, (Oranje-)Freistaat, Südafrika

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Weißschwanzgnu (Connochaetes gnou) im Highveld. Maria-Moroka-Naturschutzgebiet, Oranje-Freistaat, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Kaphase (Lepus capensis) im Highveld. Maria-Moroka-Naturschutzgebiet, Oranje-Freistaat, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Blessbock (Damaliscus pygargus phillipsi) im Highveld. Maria-Moroka-Naturschutzgebiet, Oranje-feistaat, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Fläche: 58 km²
Höhe: ca. 1490 -2139 m.ü.M.
Jahresniederschlag: ca.730 mm
Mittlere Temperatur: 21.5°C (Januar, 7.3°C (Juni), Minimum -2°C (Juli), Maximum 29°C (Januar)

Das Reservat liegt am Fuß des Schwarzen Berges (Thaba Nchu) und umgibt den ca. 2.5 km² großen und bis 29 m tiefen Moutloatsi-Setlogelo-Stausee.

Tierwelt: Schabrackenschakal, Kap-Fingerotter, Sumpfmanguste (Atilax paludinosus), Fuchsmanguste, Klippschliefer, Breitmaulnashorn, Steppenzebra, Kaffernbüffel, Elenantilope, Spießbock, Südafrikanische Kuhantilope, Weißschwanzgnu, Blessbock, Springbock, Kaphase (Lepus capensis), Kap-Borstenhörnchen. Über 220 Vogelarten, darunter Paradieskranich, Blautrappe (Eupodotis caerulescens) und auf dem Moutloatsi-Setlogelo-Stausee zahlreiche Wasservögel.

Literatur und Internetquellen

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Willem-Pretorius-Wildschutzgebiet, (Oranje-)Freistaat

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Graslandschaft mit Steppenzebra (Equus quagga subsp.) im Willem-Pretorius-Wildschutzgebiet © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Bärenpavian (Papio ursinus) im Willem-Pretorius-Wildschutzgebiet © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Steppenzebras (Equus quagga subsp.) im Willem-Pretorius-Wildschutzgebiet © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Südafrikanischer Straußenhahn (Struthio camelus australis) im Willem-Pretorius-Wildschutzgebiet © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Stausee seit 1956, Reservat öffentlich zugänglich seit 1961.
Fläche: 121 km², davon entfallen 26.5 km²auf den Allemanskraal-Stausee.
Höhe: 1’360-1'506 m. ü. M..
Jahresniederschlag: 575 Millimeter, hauptsächlich von Dezember-Februar.
Höchsttemperatur 30.6 °C, Tiefsttemperatur -0.4°C (während etwa 40 Tagen werden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erreicht).

Vegetation: Das Schutzgebiet wird durch den Sand Rivier bzw. dessen Aufstau in eine Nord- und eine Südhälfte geteilt. Der Süden besteht hauptsächlich aus flachem Grasland, der Norden ist teils eben, teils hügelig, weist Koppies auf und ist mit Karroo-Akazien (Acacia karroo) und Busch bewachsen.

Tierwelt: Die meisten größeren Wildarten wurden angesiedelt, darunter auch standortfremde. Zur Säugetierfauna gehören u.a. Bärenpavian (Papio ursinus), Fuchsmanguste, Karakal, Klippschliefer, Breitmaulnashorn, Spitzmaulnashorn, Steppenzebra, Warzenschwein, Kapgiraffe, Kaffernbüffel, Elenantilope, Großer Kudu, Buschbock, Kronenducker, Rappenantilope, Spießbock, Südafrikanische Kuhantilope, Streifengnu, Weißschwanzgnu, Blessbock, Bergriedbock, Großriedbock (Redunca arundinum), Impala, Springbock, Steinböckchen, Kaphase (Lepus capensis), Berghase (Lepus saxatilis) Kap-Borstenhörnchen und Springhase. Der Stausee zieht über 5'000 Wasservögel an. Im Schutzgebiet wurden über 250 Vogelarten nachgewiesenm von denen rund 200 regelmäßig beobachtet werden, darunter die Graseule (Tyto capensis).

Literatur und Internetquellen

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Weitere Parks mit Grasland in Südafrika
(Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

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Steinböckchen (Raphicerus campestris) im Gariep-Dam-Naturschutzgebiet, Oranje-Freistaat, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Weißschwanzgnu (Connochaetes gnou) im Oviston-Naturschutzgebiet, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Steppenzebras (Equus quagga subsp.) im Rob-Ferreira-Naturschutzgebiet, Nordwest-Provinz, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Lesotho: Sehlabathebe-Nationalpark

Kwazulu-Natal: uKhahlamba-Drakensberg-Park (Zusammenschluss aller Schutzgebiete in den Drakensbergen wie Royal-Natal-Nationalpark, Giant's-Castle-Wildschutzgebiet, Coleford-, Kamberg-, Loteni-Naturschutzgebiete, Mkhomazi- und Mzimkulu-Wildnisgebiete)
Limpopo-Provinz:
Mokopane Biodiversity Conservation Centre (früher Potgietersrus Game Breeding Centre),
Nylsvlei-Naturschutzgebiet, Percy-Fyve-Naturschutzgebiet, Pietersburg-(Polokwane-)Wildschutzgebiet
Mpumalanga: Dullstroom-Naturschutzgebiet, Gustav-Klingbiel-Naturschutzgebiet, Jericho-Dam-Naturschutzgebiet, Loskop-Dam-Naturschutzgebiet, Morgenstond-Dam-Naturschutzgebiet, Nooitgedacht-Dam-Naturschutzgebiet, Songimvelo-Naturschutzgebiet, Sterkspruit-Dam-Naturschutzgebiet
Nord-West-Provinz: Bloemhof-Dam-Naturschutzgebiet, Borakalalo-Nationalpar, Boskop-Dam-Naturschutzgebiet, Botsalano-Wildschutzgebiet, Kgaswane Mountain Reserve (früher Rustenburg-Naturschutzgebiet), Lichtenburg Game Breeding Centre, Rob Ferreira privates Naturschutzgebiet, S. A. Lombard-Naturschutzgebiet
(Oranje-)Freistaat: Caledon-Naturschutzgebiet, Erfenis-Dam-Naturschutzgebiet, Franklin-Naturschutzgebiet, Gariep- (früher Hendrik-Verwoerd-)Dam-Naturschutzgebiet, Goldengate-Highlands- und Qwaqwa-Nationalpark, Koppies-Dam-Naturschutzgebiet, Mount-Everest-Wildschutzgebiet,
Sandveld-Naturschutzgebiet, Soetdoring-Naturschutzgebiet, Sterkfontein-Dam-Naturschutzgebiet, Tussen-die-Riviere-Naturschutzgebiet, Willem-Pretorius.Wildschutzgebiet
Ostkap: Dwesa-Cwebe-Naturschutzgebiet, Hluleka-Naturschutzgebiet, Mkambayti-Naturschutzgebiet, Oviston-Naturschutzgebiet, Silaka-Naturschutzgebiet

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Stausee seit 1956, Reservat öffentlich zugänglich seit 1961.
Fläche 121 km², davon entfallen 26.5 km²auf den Allemans-Kraal-Stausee.
Höhe: 1’360-1'506 m. ü. M...
Jahresniederschlag: 575 Millimeter, hauptsächlich von Dezember-Februar..
Mittlere Höchsttemperatur 30.6 °C, Tiefsttemperatur -0.4°C (während etwa 40 Tagen werden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erreicht.
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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx