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Tiergartenbiologie

Die Tiergartenbiologie wurde 1942 durch Heini HEDIGERS Buch „Wildtiere in Gefangenschaft“ als Wissenschaftszweig begründet. Sie stellt ein Grenzgebiet verschiedener Disziplinen dar und umfasst alles, was im Zoo von biologischer Relevanz ist, von Zoologie und Botanik bis zur Humanpsychologie, von der Zoogeografie, Ökologie und Ethologie bis zur Fütterungslehre, Genetik, Pathologie und Toxikologie. Sie liefert damit die wissenschaftlichen Grundlagen für eine optmale und sinnvolle Haltung von Tieren im Zoo und fomuliert die besonderen biologischen Gesetzmäßigkeiten, die sich aus dieser Art der Tierhaltung für Tier- und Mensch ergeben.

Ihre Wirkung begann sie ab 1950 zu entfalten, nachdem sich Europa von den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs einigermaßen erholt hatte und unter dem Titel "Wild animals in captivity - an outline of the biology of zoological gardens" eine englische Ausgabe erschienen war.

Literatur:

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx