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Lebensräume in Süd- und Mittelamerika

Regen- und feuchte Höhenwälder der Tropen

Hellrote Aras (Ara macao) in ihren Lebensraum. Pazifischer Regenwald bei Tárcoles, Costa Rica Hellrote Aras (Ara macao) in ihren Lebensraum. Pazifischer Regenwald bei Tárcoles, Costa Rica
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Sehr vereinfacht können wir die folgenden Regenwaldgebiete unterscheiden:

(2.0) Allgemeines
(2.1) Amazonasbecken
(2.2) Pazifik-Küste
(2.3) Atlantik-Küste
(2.4) Mittelamerika
(2.5) Alisiowald Kolumbiens und Venezuelas
(2.6) Yungas

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Allgemeines

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Regenwald am Río Sierpe an der Pazifikküste Costa Ricas © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

Der eigentliche tropische Regenwald erstreckt sich von Seehöhe bis maximal 1000 m.ü.M., darüber folgen etwas artenärmere, kühlere, aber ebenso feuchte Höhenwälder. Den oberen Abschluss bilden die Nebelwälder.

Tropischen Regenwald gibt es in allen Ländern des süd- und Mittelamerikanischen Festlands  mit Ausnahme von Chile und Uruguay sowie auf größeren Karibischen Inseln.

Typische Zootiere

Schwarzer und  Roter Brüllaffe, Goldstirn-, Braunkopf-, Geoffroy- und Schwarzer Klammeraffe, Weißstirn-, Weißschulter-, Gelbbrust- und Gehaubter Kapuzineraffe, Gewöhnlicher und Schwarzkappen-Totenkopfaffe, Weißkopf-Saki, Rotrücken-Bartsaki, Uta-Hick-Bartsaki, Kahlkopf-Uakari, Silberäffchen, Schwarzschwanz-Silberäffchen, Weißkopf-Büscheläffchen, Weißbüscheläffchen, Schwarzbüscheläffchen, Kuhl-Büscheläffchen, Zwergseidenäffchen, Goldkopf-, Schwarzes  und  Goldgelbes Löwenäffchen, Schnurrbarttamarin, Kaiserschnurrbarttamarin, Rothandtamarin, Braunrückentamarin, Schwarzrückentamarin, Zweifarbtamarin, Perückentamarin, Lisztäffchen, Springtamarin, Waldhund, Weißrüsselbär, Nasenbär, Krabbenwaschbär, Waschbär, Brillenbär, Tayra, Riesenotter, Ozelot, Zwergtigerkatze, Kleinfleckkatze, Jaguarundi, Puma, Jaguar, Flachlandtapir, Mittelamerikanischer Tapir, Weißbartpekari, Halsbandpekari, Bunthörnchen, Grünes und Rotes Acouchy, Azara-, und Mittelamerikanisches Aguti, Großer und Mittlerer Ameisenbär, Zweifingerfaultiere, Weißborsten-Gürteltier.

Grausteißtinamu, Hornwehrvogel, Königsgeier, Harpyie, Schopfkarakara, Tuberkelhokko, Helmhokko, Trompetervogel, Kolumbiasittich, Goldsittich, HyazintharaGroßer Soldatenara, Hellroter Ara, Rotrückenara, Rotbugara, Goldnackenara, Marakana, Venezuela-, Gelbwangen-, Taubenhalsamazone, Scharlachkopfpapagei, Schwarzohrpapagei, Blaubauchpapagei, Blauscheitelmotmot, Grünarassari, Fischer-, Braunrücken- und Riesentukan, Blaubrust-Pipra, Anden-Felsenhahn, Pompadour-Schmuckvogel, Schimmersai, Purpur-, Paradies-, Silberkehl-, Türkistangare, Kappenblaurabe, Grünhäher.

Streifen-, Stirnlappen- und Kronenbasilisk, Schwarzleguan, Grüner Leguan, Goldteju, Abgottschlange, Hundskopfschlinger, Regenbogenboa, Hühnerfresser, Greifschwanz-Lanzenotter, Harlekinkröten, Agakröte, Rokokokröte, Baum- und Blattsteiger, Greiffrösche (Agalychnis, Phyllomedusa spp.), Kolbenfinger-Laubfrosch, Maskenlaubfrösche, Krötenlaubfrösche, Chaco-Hornfrosch, Pfeiffrösche.

Weitere Tierarten

Spinnenaffe (Brachyteles arachnoides), Dreizehen-Faultiere, Mexiko-GrossmazamaGrauer Spiesshirsch, Zwergspießhirsch (M. nana), Nordpudu (Pudu mephistophiles), Hoatzin und verschiedene Hokkos (u.a. Mitu mitu, Mitu tuberosum, Crax blumenbachii), Anchicayá-Baumsteiger lineblack1px

Amazonas-Regenwald

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Tieflandregenwald, Manu, Peru © Thomas Althaus (https://www.thomas-althaus-zoologe.net/bildergalerien/)

 

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Tieflandregenwald am Río Madre de Dios, Peru © Thomas Althaus (https://www.thomas-althaus-zoologe.net/bildergalerien/)

Das von den Anden und den Hochländern Guayanas und Südbrasilien begrenzte Amazonasbecken beherbergt das größte Regenwaldgebiet der Erde mit einer Fläche von sechs Millionen Quadratkilometern. Früher war es noch ausgedehnter, denn in historischer Zeit wurden 37 % der ursprünglichen Waldfläche vernichtet. Gefördert durch die Politik der gegenwärtigen (2021) brasilianischen Regierung hat die Entwaldungsrate in jüngster Zeit massiv zugenommen. Allein  zwischen August 2019 und Juli 2020 wurden  11'088 km² Regenwald zerstört, wie die brasilianische Weltraumbehörde auf Basis von Satellitenbildern mitteilte.

Der Amazonasregenwald gilt als das artenreichste Waldgebiet überhaupt. Hier gedeihen schätzungsweise 3'000 Baumarten. Viele Baumarten sind daran angepasst, dass das Land, auf dem sie stehen, jedes Jahr überschwemmt wird, wobei der Hochwasserspiegel bis zu den Baumkronen reichen kann.

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Regenwald der Pazifik-Küste

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Papallacta-Nebelwald, Nähe Quito, Ekuador © Valerie Merges, Layton, Utah

 

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Nebelwald Santa Lucia, Nanegal, Ecuador. Bild: Hettie van Nes.

Eine der weltweit höchsten Niederschlagsmengen erhält die Ökoregion Chocó-Darién, der Regenwald der pazifischen Küste zwischen dem Isthmus von Panama und der Guayabucht in Ecuador. Hier fallen 6-10'000 mm Regen pro Jahr. Dieses Gebiet gilt, zusammen mit dem trockenen äquatorial-pazifischen Trockenwald von Nordperu und Südwest-Ekuador, als als Brennpunkt der Biodiversität mit einer Ausdehnung von 260'595 km². Davon sind etwa 24 % noch intakt, 6.3 % liegen in Schutzgebieten.

Von den 9'000 Pflanzenarten sind 2'250 endemisch, von den 1'625 Wirbeltierarten (ohne Fische) deren 418, wovon 210 der insgesamt 350 vorkommenden Amphibienarten. Im Vergleich zu anderen Kontinentalregionen findet sich hier die höchste Konzentration an endemischen Vogelarten.

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Regenwald der Atlantik-Küste

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Selva paranaense bei Iguazú, Argentinien / Brasilien © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Máta Atlantica, Serra da Graciosa, Paraná, Brasilien. Bild: Angelo Leithold

 

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Praia de Itamambuca, Ubatuba, São Paulo © Christiane Evelyn Bieri, São Paulo

 

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Pinselohräffchen am Corcovado, Río de Janeiro © Valerie Merges, Layton, Utah

Dank dem warmen Brasilstrom reicht der atlantische Küstenregenwald, die Mâta Atlantica weit nach Süden, wo er auch bis Mato Grosso do Sul ins Landesinnere vordringt und seine Fortsetzung in der Selva Paranaense findet. Da das Küstengebiet sehr gebirgig ist, kommt es zu einer Höhenstufung, d.h. ab ca. 2000 m wächst Bergregenwald. Dies ist mit ein Grund dafür, dass die Mâta Atlantica, einschließlich der Selva Paranense und der subtropischen Araukarienwälder des südbrasilianischen Berglandes ein Brennpunkt der Biodiversität ist. Dieser hatte ursprünglich eine Fläche von 1'227'600 km². Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren noch etwa 70% des Waltes intakt, 1920 waren es wegen massiven Holzeinschlags noch 45%, 1950 noch 29% und 1973 noch 8%. Heute sind es noch etwa 91'000 km² (7.5%), wovon nur 33'000 km² (2.7%) unter Schutz stehen (MAMEDE et al., 1998, MITTERMEIER et al. 1999).
       
Im Gebiet kommen 20'000 Pflanzenarten vor, wovon 6'000 endemische und 1'361 Wirbeltierarten (ohne Fische), wovon 546 endemische. Von besonderem Interesse sind die Primaten, die mit 6 Gattungen und 25 Arten vertreten sind. 20 dieser Arten sind endemisch, darunter die vier Arten der Löwenäffchen und der Gelbbrustkapuziner. Zur Erhaltung dieser und anderer Arten initiierte die EAZA 2001 eine Kampagne, an der sich 90 Zoos in 20 Ländern beteiligten und die etwa 250'000 € erbrachte. Nach Abschluss der Kampagne spendeten die Zoos weitere 500'000 € zugunsten des Lion Tamarin of Brazil Fund (LTBF).

Im Gebiet von Río de Janeiro kommen heute auch ursprünglich gebietsfremde Pinselohräffchen vor. Dabei dürfte es sich hauptsächlich um Hybriden von Weißbüscheläffchen und Schwarzbüscheläffchen handeln.

 

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Regen- und Feuchtwälder Mittelamerikas

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Braunrückentukan (Ramphastos swainsonii) bei. Sarapiquí im Regenwald derAtlantikseite Costa Ricas © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Regenwald im Nationalpark Manuel Antonio an der Pazifikküste Costa Ricas © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Regenwälder sind ein wichtiger Bestandteil von Mittelamerika als Brennpunkt der Biodiversität, der alle tropischen Vegetationsformen umfasst. Dieser erstreckt sich über 1'154'912 km², wovon noch 20 % intakt sind und immerhin 12 % unter Schutz stehen. An terrestrischen Wirbeltieren leben hier  521 Säugetier-, 1'052 Brutvogel-, 685 Reptilien- und 460 Amphibienarten. 40.5% dieser Arten sind Endemiten. Von den rund 24'000 Arten Gefäßpflanzen sind etwa 5'000 endemisch.

Gemäß WWF lässt sich der Hotspot in 30 Ökoregionen unterteilen. Davon sind sieben Regen- oder saisonal feuchte Waldtypen. Mittelamerika wird von den Kordilleren als Fortsetzung der Anden durchzogen. Auf der Atlantikseite der Kordilleren gedeihen Regenwälder, die reich an Epiphyten und Unterwuchs sind. Die mexikanische Halbinsel Yucatan ist weitgehend von teilweise laubabwerfendem Feuchtwald bedeckt. Auf der Pazifikseite wechseln sich saisonale Regenwälder und Trockenwälder sowie Savannen ab.

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Alisiowald Kolumbiens und Venezuelas

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Alisiowald im Caparo-Waldreservat, Venezuela. Bild: Maria Delgado / Change.org

In Kolumbien und Venezuela wachsen im Regenschatten der Anden tropische teilimmergrüne Regenwälder, die zu den Llanos, den Grassavannen des Orinoko-Gebiets überleiten. Diese erhalten ihre Feuchtigkeit durch die Passatwinde (vientos alisios). Sie sind artenärmer als die Regenwälder des Amazonasbeckens.

Die Alisiowälder sind stark gefährdet. In Venezuela wurden von 1990-2020 etwa 10'000 km² unwiderbringlich zerstört.

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Yungas

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Yunga-Nebelwald bei San Andrés, Provinz Salta, Argentinien © Yungueña, veröffentlicht.auf Wikimedia Commons unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International, 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic-Lizenz

 

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Yunga-Nebelwald im kommunalen Schutzgebiet San Lorenzo, Provinz Salta, Argentinien © Bahnhofsrtalf, veröffentlicht auf Wikimedia Commons unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International-Lizenz

„Yungas“ genannte Nebelwälder finden sich am Ostrand der Anden von Peru bis Nordargentinien. In Peru und Bolivien leiten sie vom Hochland der Anden zum Amazonastiefland über. Da das Klima mild ist und dank dem Passat die Gegend reichlich mit Regen versorgt wird, können sie sich bis in die argentinische Provinz Catamarca ausdehnen. Sie werden im Osten vom Chaco begrenzt. Die Ökoregion besteht aus vier unterschiedlichen Vegetationstypen: der artenreiche subtropischen Vorgebirgswald (Selva Pedemontana, 400-700 m.ü.M.), der feuchte Bergwald (Selva Montana, 700-1500 m.ü.M.), der obere Bergwald (Bosque Montano, bis ca. 2500/3000 m.ü.M.) und darüber das Nebel-Grasland (Pastizales de Neblina).

Die Yungas sind Teil des Brennpunkts der Biodiversität "Tropische Anden", zusammen mit anderen Biomen, wie dem Páramo, der Puna, montanen Trockenwäldern etc.. Auf kleinem Raum kommen hier z.B. 8 Katzenarten vor: Pampaskatze, Kleinfleckkatze, Ozelot, Zwergtigerkatze, Margay, Andenkatze (L. jacobitus), Jaguarundi, Puma und Jaguar.

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Nationalparks und andere Schutzgebiete

Manú-Nationalpark, Peru

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Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Hoatzin (Opisthocomus hoazin) im Manu-Nationalpark © Thomas Althaus (https://www.thomas-althaus-zoologe.net/bildergalerien/)

 

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Grünflügelara (Ara chloroptera) an Lehmlecke im Manu-Nationalpark © Thomas Althaus (https://www.thomas-althaus-zoologe.net/bildergalerien/)

Am Osthang der Anden bis ins Amazonas-Tiefland von Peru.

Gegründet 1973
Fläche 1'716'295 ha
Höhe 300 - 4,000 m-ü-M.
Bedeutendes Vogelschutzgebiet (IBA PE 112).

Vegetation: Puna, Zwergstrauchzone, Nebelwald, Tiefland-Regenwald.

Tierwelt: Äußerst artenreiche Säugetier- und Vogelfauna mit über 200 Säugetier- und über 1000 Vogelarten. Etwa 15 Primatenarten, Brillenbär, Tayra, Riesenotter, Ozelot, Puma, Jaguar, Flachlandtapir, Weißwedelhirsch, Zwergmazama (Mazama chunyi), Bergpaka (Cuniculus taczanowskii). Mehrere Tinamu-Arten, Orinokogans, Harpyie, Lappenguan (Aburria aburri), Hoatzin (Opisthocomus hoazin), Papageien, Tukane, Kolibris, Quetzal (Pharomachrus mocinno), Roter Felsenhahn, Tangaren, Rund 100 Reptilienarten, darunter Terekay-Schienenschildkröte, Mohrenkaiman, über 140 Arten Amphibien und über 200 Arten Fische.

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Einige weitere Nationalparks und Schutzgebiete

Argentinien

  • Iguazú-Nationalpark. Provinz Misiones. Seit 1934. 677 km². Wasserfälle, Mâta Atlantica

Belize

  • Shipstern Conservation & Management Area. Seit 1989. Shipstern 87 km², mit Freshwater Creek Forest Reserve und Honey Camp Nature Reserve 252 km². Mittelamerikanische Regen- und Trockenwälder.

Brasilien

  • Acari-Nationalpark. Bundesstaat Amazonas. Seit 2016. 8'964 km². Amazonas-Regenwald
  • Amazônia-Nationalpark. Bundesstaaten Amazonas / Pará. Seit 1974. 9'940 km². Amazonas-Regenwald
  • Anavilhanas-Nationalpark. Bundesstaat Amazonas. Seit 1981. 3'505 km². Amazonas-Regenwald
  • Alto-Cariri-Nationalpark. Bundesstaat Bahia. Seit 2010. 182 km². Mâta Atlantica
  • Aparados-da-Serra-Nationalpark. Bundesstaaten Rio Grande do Sul / Santa Catarina. Seit 1959. 102 km². Mâta Atlantica
  • Araguaia-Nationalpark. Bundesstaat Tocantins. Seit 1959. 5'623 km². Amazonas-Regenwald
  • Boa-Nova-Nationalpark. Bundesstaat Bahia. Seit 2010. 142 km². Mâta Atlantica, Caatinga
  • Cabo-Orange-Nationalpark. Bundesstaat Amapá. Seit 1980. 6’190 km². Amazonas-Regenwald, Meeresküste
  • Campos-Amazônicos-Nationalpark. Bundesstaat Rondônia. Seit 2006. 8'760 km². Amazonas-Regenwald
  • Campos-Gerais-Nationalpark. Bundesstaat Paraná. Seit 2006. 215 km². Mâta Atlantica.
  • Caparaó-Nationalpark. Bundesstaaten Espírito Santo/Minas Gerais. Seit 1961. 318 km². Mâta Atlantica
  • Descobrimento National Park. Bundesstaat Bahia. Seit 1999. 211 km². Mâta Atlantica
  • Guaricana-Nationalpark. Bundesstaat ParanáSeit 2014. 493 km². Mâta Atlantica
  • Iguaçu-Nationalpark. Bundesstaat Paraná. Seit 1986. 1'700 km². Wasserfälle, Mâta Atlantica
  • Itatiaia-Nationalpark. Bundesstaaten Minas Gerais / Rio de Janeiro. Seit 1937. 300 km². Mâta Atlantica
  • Jamanxim-Nationalpark. Bundesstaat Pará. Seit 2006. 8'597 km². Amazonas-Regenwald
  • Jaú-Nationalpark. Bundesstaat Amazonas. Seit 1980. 22'720 km². Amazonas-Regenwald
  • Juruena-Nationalpark. Bundesstaaten Amazonas / Mato Grosso. Seit 2006. 19'602 km². Amazonas-Regenwald
  • Mapinguari-Nationalpark. Bundesstaat Rondônia. Seit 2008. 15'624 km². Amazonas-Regenwald
  • Monte-Pascoal-Nationalpark. Bundesstaat Bahia. Seit 1961. 225 km². Mâta Atlantica
  • Monte-Roraima-Nationalpark. Bundesstaat Roraima. Seit 1989. 1'160 km². Amazonas-Regenwald
  • Nascentes-do-Lago-Jari-Nationalpark. Bundesstaat Amazonas. Seit 2008. 8'121 km². Amazonas-Regenwald
  • Pacaás-Novos-Nationalpark. Bundesstaat Rondônia. Seit 1979. 7'658 km². Amazonas-Regenwald
  • Pau-Brasil-Nationalpark. Bundesstaat Bahia. Seit 2000. 115 km². Mâta Atlantica
  • Pico-da-Neblina-Nationalpark. Bundesstaat Amazonas. Seit 1979. 22'526 km². Amazonas-Regenwald
  • Rio-Novo-Nationalpark. Bundesstaat Pará. Seit 2006. 5'382 km². Amazonas-Regenwald
  • Saint-Hilaire/Lange-Nationalpark. Bundesstaat Paraná. Seit 2001. 245 km². Mâta Atlantica
  • São-Joaquim-Nationalpark. Bundesstaat Santa Catarina. Seit 1961. 493 km². Mâta Atlantica
  • Serra-da-Bocaina-Nationalpark. Bundesstaaten Rio de Janeiro / São Paulo. Seit 1974. 1'318 km². Mâta Atlantica
  • Serra-da-Capivara-Nationalpark. Bundesstaat Piauí. Seit 1979. 979 km². Mâta Atlantica
  • Serra-da-Cutia-Nationalpark. Bundesstaat Rondônia. Seit 2001. 2'836 km². Amazonas-Regenwald
  • Serra-da-Mocidade-Nationalpark. Bundesstaat Roraima. Seit 1998. 805 km². Amazonas-Regenwald
  • Serra-das-Lontras-Nationalpark. Bundesstaat Bahia. Seit 2010. 113 km². Mâta Atlantica
  • Serra-de-Itabaiana-Nationalpark. Bundesstaat Sergipe. Seit 2005.79 km². Mâta Atlantica
  • Serra-do-Divisor-Nationalpark. Bundesstaat Acre. Seit 1989. 8'430 km². Amazonas-Regenwald
  • Serra-do-Gandarela-Nationalpark. Bundesstaat Minas Gerais. Seit 2014. 313 km². Mâta Atlantica
  • Serra-do-Itajaí-Nationalpark. Bundesstaat Santa Catarina. Seit 2004. 573 km². Mâta Atlantica
  • Serra-do-Pardo-Nationalpark. Bundesstaat Pará. Seit 2005. 4'473 km². Amazonas-Regenwald
  • Serra-dos-Órgãos-Nationalpark. Bundesstaat Rio de Janeiro. Seit 1939. 110 km². AMâta Atlantica
  • Serra-Geral-Nationalpark. Bundesstaaten Rio Grande do Sul / Santa Catarina. Seit 1992. 173 km². Mâta Atlantica
  • Tijuca-Nationalpark. Bundesstaat Rio de Janeiro. Seit 1961. 39 km². Mâta Atlantica
  • Tumucumaque-Berge-Nationalpark. Bundesstaaten Amapá / Pará. Seit 2002. 38'874 km². Amazonas-Regenwald
  • Viruá-Nationalpark. Bundesstaat Roraima. Seit 1998. 2'159 km². Amazonas-Regenwald

Costa Rica

  • Barbilla-Nationalpark. Provinzen Cartago und Limón. Seit 1982. 119 km². Tiefland-Regenwald
  • Braulio-Carrillo-Nationalpark. Provinzen Heredia und San José. Seit 1978. 476 km². Tiefland-Regenwald, Nebelwald
  • Cahuita-Nationalpark. Provinz Limon. Seit 1982. Landfläche 11 km². Meeresfläche 224 km2. Tiefland-Regenwald
  • Carara-Nationalpark. Provinz Puntarenas.Seit 1978. 52 km². Tiefland-Regenwald
  • Chirripó-Nationalpark. Provinzen San José, Cartago und Limón. Seit 1975.508 km². Höchster Punkt 3'820 m.ü. M.. Tiefland-Regenwald, prämontaner und montaner Regenwald, Paramó
  • Corcovado-Nationalapark. Provinz Puntarenas. Seit 1975. 424 km². Tiefland-Regenwald
  • Internationaler Nationalpark La Amistad. Costa Rica (Provinzen San José, Cartago, LImón, Puntarenas) seit 1982, Panama (Provinzen Bocas del Toro und Chiriquí, Indio-Comarca Naso Tjër Di)seit 1988. 4'188 km². Höchster Punkt 3'549 m. ü. M.. Regen- und Nebelwald
  • Juan-Castro-Blanco-Nationalpark. Provinz Alajuela. Seit 1992. 145 km² Regen- und Nebelwald
  • Manuel-Antonio-Nationalpark. Provinz Puntarenas. Seit 1972. 20 km². Tiefland-Regenwald
  • Tapanti-Nationalpark. Provinz Cartago. Seit 2000. 583 km². Prämontaner und montaner Regenwald
  • Tortuguero-Nationalpark. Provinz Limóm. Seit 1975, seit 1991 auch RAMSAR-Reservat. 312 km². Tiefland-Regenwald
  • Vulkan-Poas-Nationalpark. Provinz Alajuela. Seit 1971. 65 km². Nebelwald

Kolumbien

  • Nationaler Naturpark Sierra Nevada de Santa Marta. Departemente  La Guajira, Magdalena und Cesar. Seit 1964. 3'830 km². Verschiedene Waldtypen

Peru

  • Bahuaja-Sonene-Nationalpark. Regionen Madre de Dios und Puno. Seit 1996. 10'914 km2. Tiefland- und Bergregenwald, Savanne
  • Sierra-del-Divisor-Nationalpark. Regionen Loreto und Ucayali. Seit 2015. 13545 km2. Tiefland- (und Berg-?)Regenwald
  • Yaguas-Nationalpark. Region Loreto. Seit 2018. 8'689 km2. Tiefland-Regenwald

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Literatur und Internetquellen

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