Meere, Inseln, Antarktis

Japan

Fujiyama, Fuji-Hakone-Izu National Park, Honshu Fujiyama, Fuji-Hakone-Izu National Park, Honshu
© Ministry of the Environment of Japan (https://www.env.go.jp/en/nature/nps/park/fujihakone/point/index.html)

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1. Südlichen Kurilen (umstritten); 2. Hokkaidō; 3. Honshū; 4. Shikoku; 5. Kyūshū; 6. Tsushima; 7. Gotō-Inseln; 8. Ryūkyū-(Amami-) Inseln; 9. Ryūkyū- (Okinawa-)Inseln; 10. Ryukyu- (Yaeyama-)Inseln (darunter Iriomote); 11. Daitō-Inseln; 12. Okinotorishima-Atoll; 13. Ogasawara-Inseln; A. Ochotskisches Meer; B. Japanisches Meer; C. Ostchinesisches Meer; D. Kurilengraben; E. Japangraben

 

 

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Der Buddhistische Kinkaju-ji (Goldener Tempel am Kyōkochi-Teich in Kyōto © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Sumpfschildkröte in einem Teich bei buddhistischen Tō-ji (Ost-Tempel) in Kyōto © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Japan-Sikas (Cervus n. nippon) im Park des Kasuga-Taisha, eines Shintō-Schreins in Nara, Honshu © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Japan-Sikas (Cervus n. nippon) am Eingang zum Kasuga-Taisha, einem Shintō-Schrein in Nara, Honshu © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Inseln mit Kormoranen (Phalacrocorax sp.) in der Ise-Bucht vor Toba, Honshu © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Lachmöwen (Larus ridibundus) und Kormorane (Phalacrocorax carbo) am Shinbazu-Teich in Ueno, Tōkyō © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Schwarzmilan (Milvus migrans) auf der Insel Chikubu-shima im Biwa-See, Präfektur Shiga, Honshu © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Stadttauben (Columba livia f. dom.) beim Sensō-ji in Asakusa, Tōkyō © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Bambusdickicht auf der Insel Chikubu-shima im Biwa-See, Präfektur Shiga, Honshu © Peter Dollinger, Zoo Office Bern© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Akan-Mashu National Park, Hokkaido © Ministry of the Environment of Japan (https://www.env.go.jp/en/nature/nps/park/akan/point/index.html)

 

 

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Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark, Honshu. Forellenfischen beim Hatajuku Clear Stream Trout Fishing Ground © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark, Honshu. Regenbogenforellen (Oncorhynchus mykiss) beim Hatajuku Clear Stream Trout Fishing Ground © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark, Honshu. Das vulkanisch aktive Ōwakudani ("Großes kochendes Tal") © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Nikko-Nationalpark, Honshu. © Ministry of the Environment of Japan (https://www.env.go.jp/en/nature/nps/park/nikko/point/index.html)

 

 

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Oze-Nationalpark, Honshu. Hiuchigatake © Qwert1234. Veröffentlicht auf Wikimedia Commons unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

 

 

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Hakusan-Nationalpark, Honshu. © Ministry of the Environment of Japan (https://www.env.go.jp/en/nature/nps/park/hakusan/point/index.html

 

 

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Daisen-Oki-Nationalpark © Ministry of the Environment of Japan (https://www.env.go.jp/en/nature/nps/park/daisen/point/index.html)

 

 

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Saikai-Nationapark, Kyūshū © Ministry of the Environment of Japan (https://www.env.go.jp/en/nature/nps/park/saikai/index.html)

 

 

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Unzen-Amakusa-Nationalpark, Kyushu © Ministry of the Environment of Japan (https://www.env.go.jp/en/nature/nps/park/unzen/point/index.html)

 

 

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Kirishima-Kinkowan National Park, Kyushu © Ministry of the Environment of Japan (https://www.env.go.jp/en/nature/nps/park/kirishima/point/index.html)

 

 

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Furuzamami-Strand auf der Insel Zamami des Keramashoto-Nationalparks, Okinawa, Ryūkyū-Inseln © Hashi Photo veröffentlicht in Wikimedia Commons unter GNU Free Documentation License.

 

 

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Korallenriff im Iriomote-Ishigaki National Park, Okinawa, Ryūkyū-Inseln © Ministry of the Environment of Japan (https://www.env.go.jp/en/nature/nps/park/iriomote/point/index.html)

Allgemeines

Japan liegt am Westrand des Pazifiks. Vor seiner Ostküste befinden sich der bis 10'542 m tiefe Kurilen- und der bis 8'410 m tiefe Japangraben. Vom Eurasischen Festland wird es durch drei Randmeere getrennt: im Norden das Ochotskische, in der Mitte das Japanische und im Süden das Ostchinesische Meer. Letztere werden durch die Koreastraße verbunden. Mit einer Landfläche von rund 377 900 km² ist Japan etwas größer als Deutschland. Es besteht aus den vier Hauptinseln Hokkaidō, Honshū und die von dieser durch die Seto-Inlandsee getrennten Shikoku und Kyūshū sowie über 6'800 kleineren und kleinsten Inseln, von denen etwa 430 bewohnt sind. Südlich der Hauptinseln liegen die Ryūkyū- und Ogasawara-Inseln, nördlich davon die Kurilen, die von Russland verwaltet, zum Teil aber von Japan beansprucht werden. In der Koreastraße befinden sich die Tsushima-Inseln, weit im Süden, in der Philippinensee, das Okinotorishima-Atoll. Zwischen dem nördlichsten und dem südlichsten Punkt liegt eine Distanz von rund 3'000 km, was etwa der Strecke von Frankfurt bis in die Republik Niger entspricht. Berge nehmen etwa zwei Drittel der Landfläche Japans ein. Der höchste ist der Fuji, ein ruhender Vulkan von 3776 m Höhe. Im Ganzen besitzt Japan 165 Vulkane, davon sind 45 noch aktiv. Der größte See ist der Biwa-See mit einer Fläche von 674 km² [6; 7; 10].

Als Folge der großen Nord-Süd-Ausdehnung gibt es in Japan mehrere Klimazonen. Hokkaidō ist vergleichbar mit Skandinavien. Im Januar liegen die mittleren Temperaturminima und -maxima bei -1.4ºC bzw. -10.2ºC, im Juli bei 16 bzw. 22ºC. Der Jahresniederschlag ist mit rund 500 mm relativ gering, die Winter sind aber schneereich. Honshū, Shikoku und das nördliche Kyūshū sind hinsichtlich Temperatur ähnlich wie Mittel- und Südeuropa, wobei die hohen zentralen Gebirge zu regionalen Unterschieden führen. Der Jahresniederschlag liegt in Tōkyō bei etwa 1'400 mm. Das südliche Kyūshū ist mit Mitteln von 1.8 - 12ºC im Januar und  23.4-31.1ºC bereits subtropisch. Die Jahresniederschläge liegen im Bereich von 2'000 mm und darüber. Noch weiter südlich wird's tropisch: die mittleren Wintertemperaturen in Okinawa schwanken zwischen 14 und 21ºC, die mittleren Sommertemperaturen zwischen 26 und 31ºC [6 und diverse Klimatabellen].

Vegetation und Charakterpflanzen

Rund zwei Drittel der Landesfläche sind bewaldet. Entsprechend den verschiedenen Klimazonen ändert sich die Vegetation von Nord nach Süd: Auf Hokkaidō überwiegt borealer Nadelwald. Dieser geht in Richtung Süden in sommergrünen Mischwald über. Etwa ab Zentral-Honshū stehen immergrüne Laubwälder mit Lorbeergewächsen, Stechpalmen, Farnen und Eichen. Im Süden des Landes findet sich tropische Flora mit immergrünem Regenwald und Mangroven an den Küsten [6; 7].

Die Koniferenwälder Hokkaidōs werden dominiert von Sachalin-Tanne (Abies sachalinensis), Sachalin-Fichte (Picea glehnii), Ajan-Fichte (Picea jezoensis) und Dahurischer Lärche (Larix gmelinii). In Berglagen des nördlichen Honshū stehen Maries-Tanne (Abies mariesii), Japanische Zwerg-Kiefer (Pinus pumila) und Goldbirke (Betula ermanii) im Vordergrund. In den Mischwäldern gehören Sachalin-Tanne, Japanischer und Fächer-Ahorn (Acer japonicum, A. palmatum), Herzblättrige Hainbuche (Carpinus cordata), Kerb-Buche (Fagus crenata) und Mongolische Eiche (Quercus mongolica) zu den Leitarten. In den winterkahlen Laubwäldern trift man auch auf Japanische Aralie (Aralia elata), Japanische Hainbuche (Carpinus japonica), Japanische Blau-Buche (Fagus japonica), Magnolien (Magnolia spp.), Gesägte und Japanische Kaiser-Eiche (Quercus serrata, Q. dentata). Im südlichen Honshū, auf Shikoku und Kyūshū finden sich überwiegend immergrüne Arten, darunter Eichen (Quercus acuta, Q. glauca), Kampferbaum (Cinnamomum camphora), Sicheltanne (Cryptomeria japonica), Strandkiefer (Pinus densiflora) und viele mehr. Insgesamt besitzt Japan etwa 168 Baumarten. Auch  bis 15 m hoher Bambus (z. B. Arundinaria fastuosa, Bambusa oldhamii) gehört zu den Waldgesellschaften [9; 10].

Tierwelt

Japan weist 131 natürlicherweise vorkommende Landsäugetiere auf, überwiegend solche, die es auch auf dem eurasischen Festland gibt, wie Rotfuchs (Vulpes v. japonica), und Sikahirsche, die auf allen Hauptinseln vorkommen, Kragenbär und Wildschwein auf Honshu, Shikoku und Kyushu, Hermelin auf Honshu und Hokkaidō, Schneehase, Eichhörnchen, Feuerwiesel und Braunbär auf Hokkaidō sowie die Bengalkatze auf Tsushima. 51 Arten sind endemisch, darunter Rotgesichtsmakak, Japanischer Serau, Japandachs (Meles anakuma), Japanwiesel (Mustela itatsi), Japanhase (Lepus brachyurus) und Amami-Kaninchen (Pentalagus furnessi), ferner 17 Fledertier-, 14 Insektenfresser- und 14 Kleinnagerarten. Hinzu kommen die von manchen Autoren als selbständige Arten angesehene Iriomotekatze (Prionailurus b. iriomotensis) und der Japanische Marderhund (Nyctereutes p. viverrinus) [1; 8].

Die Vogel-Checkliste Japans umfasst 447 Arten, davon 21 endemische, u.a. den Kupferfasan und den Buntfasan. 6 Arten sind vom Aussterben bedroht, darunter die Baer-Moorente. 13 Arten gelten als stark gefährdet, darunter Schwarzschnabelstorch, Schwarzstirnlöffler (Platalea minor), Nipponibis (Nipponia nippon), Schuppensäger (Mergus squamatus) und Mandschurenkranich. 31 weitere Arten sind gefährdet. Dazu zählen Schwanengans, Zwergblässgans, Eisente, Tafelente, Mönchskranich, Weissnackenkranich, Kaiseradler, Riesenseeadler und Schneeeule [2; 8].

Die an Land bzw. im Süßwasser lebenden Reptilien und Amphibien sind, einschließlich einiger eingeschleppten, durch 120 Arten vertreten, darunter 7 Schildkröten, 63 Schuppenkriechtiere, 31 Frosch- und 19 Schwanzlurche. Erwähnt seien Gelbrand-Scharnierschildkröte, Japanische Sumpfschildkröte, JungferngeckoSchönnatter, Japanischer Riesensalamander (Andrias japonicus) und Schwertschwanzmolch [3; 8].

Viele Flüsse und Bäche mit steilem Gefälle haben relativ sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Sie bieten ganzjährigen Lebensraum für zahlreiche Fischarten oder dienen anadromen Wanderfischen, wie z.B. dem Masu-Lachs (Oncorhynchus masou), als Laichhabitat. 75 Arten sind endemisch [3; 8]. Dass Regenbogenforellen (Oncorhynchus mykiss) eingeführt wurden, freut zwar den Sportfischer, ist aber für die einheimischen Arten nicht unbedingt hilfreich

In japanischen Territorialgewässern kommen zwei Meereschildkröten, nämlich Unechte Karett- und Suppenschildkröte, sowie 43 Arten Meeressäuger vor, darunter Weißwal, Großer Tümmler, Schwertwal, Nördlicher Seebär, Steller-Seelöwe, Seehund und Walross. Um die Ryūkyū- und Satsunan-Inseln, vor Kyūshū und um Tsushima gibt es ausgedehnte, als Folge der Klimaerwärmung zum Teil leider abgestorbene Korallenriffe, ebenso um den in der Philippinensee gelegenen, zu Japan gehörenden Okinotorishima-Atoll. Hier findet sich das ganze Spektrum an Fischen und Wirbellosen, die in den wärmeren Gewässern des westlichen Nord-Pazifiks verbreitet sind. Wegen des Klimawandels besiedeln diese Arten zunehmend subtropische anstatt tropische Gewässer [3; 5; 8].

Japanische Tiere im Zoo

Bei den Botanikern erfreut sich das Thema "Japan" größter Beliebtheit, und es gibt jede Mange Japanischer Gärten, sei es als Abteilung eines Botanischen Gartens oder als unabhängige Einrichtung, so etwa in Augsburg, Bonndorf, Düsseldorf, Freiburg, Interlaken, Kaiserslautern, Leverkusen, Wien oder Würzburg. In Zoos ist dies nicht der Fall. zwar werden etliche in Japan vorkommende Tierarten gezeigt, manche davon, wie Rotgesichtsmakak, Sikahirsch, Schwanengans und Weißnackenkranich oder Haustierformen wie Koi, Japanwachtel, Seidenhuhn und Chabo sogar recht häufig, aber es wird kaum je der Versuch unternommen, diese zusammenhängend und in einem auf Japan bezogenen botanisch-architektonischen Kontext zu zeigen. Wo sich Botanik und Zoologie unter einem Dach befinden, wie in Karlsruhe, Mannheim oder Stuttgart werden die beiden Bereiche säuberlich getrennt.

Nationalparks und Landschaftsschutzgebiete

Das japanische Umwelt-Ministerium verwaltet 36 Nationalparks mit einer gesamten Landfläche von 21'898 km², so groß wie die halbe Schweiz, von denen allerdings einige nach internationalem Standard als Landschaftschutzgebiete zu klassieren sind. Dies entspricht 5.8% der Landesfläche [4]            

Hokkaidō:

  • Akan-Nationalpark (seit 1934, 90'481 ha) - Aktive Vulkane, Wälder, Seen, Mandschurenkraniche
  • Daisetsuzan-Nationalpark (seit 1934, 226’764 ha) - Gebirgslandschaft, Japanischer Pfeifhase, Braunbär, Hokkaido-Sika, Schwarzspecht, Riesen-Fischuhu
  • Kushiro-Shitsugen-Nationalpark (seit 1987, 28'788 ha) - Sumpf- und Moorlandschaft, Mandschurenkranich, Sibirischer Winkelzahnmolch
  • Rishiri-Rebun-Sarobetsu-Nationalpark (seit 1974, 24'166 ha) - Inseln, Vulkane, Alpine Flora, Mandschurenkranich, Wildgänse, Seeadler
  • Shikotsu-Tōya-Nationalpark (seit 1949, 99'473 ha) - Vulkane - Kraterseen - Mischwald - Braunbär, Streifenhörnchen
  • Shiretoko-Nationalpark (seit 1964, 38'636 ha) - Gebirge, Küsten, borealer und subalpiner Wald, Braunbär

Honshū, Region Tōhoku:

  • Bandai-Asahi-Nationalpark (seit 1950, 186'389 ha) - Vulkane, Seen, Kragenbär, Sika, Serau
  • Oze-Nationalpark (seit 1972, 37'200 ha) - Sumpf- und Moorlandschaft, Berge, Kragenbär, Sika, Schwarzkopfibis, Mandarinente
  • Sanriku-Fukkō-Nationalpark (seit 1955, 28’537 ha) - Küstenpark, Rotkiefer, Rhododendren, Strand- und Seevögel, Serau
  • Towada-Hachimantai-Nationalpark (seit 1936, 85'534 ha) - Vulkan, Seen, subalpiner Wald, Serau

Honshū, Region Kantō:

  • Chichibu-Tama-Kai-Nationalpark (seit 1950, 126’259 ha) - Gebirge, Japanmakak, Japankaninchen, Kragenbär, Sika, Serau
  • Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark (seit 1936, 121'695 ha) - Kein NP, Landschaftsschutzgebiet, Fujiyama, 5 Seen
  • Jōshin’etsu-Kōgen-Nationalpark (seit 1949, 148'194 ha) - Gebirge, Wälder, Hochmoore, Seen, Japanmakak, Kragenbär, Serau
  • Nikkō-Nationalpark (seit 1934, 114’ 908 ha) - kein NP, Landschaftschutzgebiet, Japanmakak, Kragenbär, Sika, Serau
  • Ogasawara-Nationalpark (seit 1972, 6'629 ha) - Subtropische Inseln, Veilchentaube, Bonin-Flughund

Honshū, Region Chūbu:

  • Chūbu-Sangaku-Nationalpark (seit 1934, 174'323 ha) - Hochgebirgspark, alpine Rasen, Nadelwald, Japanmakak, Kragenbär, Serau, Nepalhaubenadler, Steinadler, Schneehuhn
  • Hakusan-Nationalpark (seit 1962, 49'900 ha) - Gebirge mit unterschiedlichen Waldtypen, Staudenfluren, Japanmakak, Kragenbär, Sika, Serau, Nepalhaubenadler, Steinadler
  • Minami-Alpen-Nationalpark (seit 1964, 35'752 ha) - Hochgebirgspark, alpine Rasen, Japanmakak, Kragenbär, Serau,
  • Myōkō-Togakushi-Renzan-Nationalpark (seit 2015, 39'772 ha) - Gebirgspark mit Vulkanen, alpiner Flora, Schneehuhn

Honshū, Region Kinki:

  • Ise-Shima-Nationalpark (seit 1946, Landfläche  55'544 ha) - Meeresküste, Japan-Kormoran
  • San’in-Kaigan-Nationalpark (seit 1936, Landfläche (8'783 ha) - Meeresküste, Japan-Hase, Rotfuchs, Marderhund, Wildschwein, Sika, Wiederansiedlung Schwarzschnabelstorch
  • Yoshino-Kumano-Nationalpark (seit 1936, Landfläche 61'406 ha) - kein NP, Landschaftsschutzgebiet, Meeresküste, Wälder, Japanmakak, Marderhund, Kragenbär, Sika, Serau

Honshū, Region Chūgoku und Insel Shikoku:

  • Ashizuri-Uwakai-Nationalpark (seit 1972, 11'345 ha) - Küste, Korallenriffe, Mittelgebirge, Japanmakak, Unechte Karettschildkröte
  • Daisen-Oki-Nationalpark (seit 1936, 35'353 ha) - kein NP, Landschaftschutzgebiet, Gebirge, Vulkane, Küsten, Inseln
  • Setonaikai-Nationalpark (seit 1934, 67'242 ha) - kein NP, Landschaftsschutzgebiet, Seto-Inlandsee mit ca. 3'000 Inseln

Kyūshū:

  • Aso-Kujū-Nationalpark (seit 1934, 72'678 ha) - kein NP, Landschaftsschutzgebiet, Vulkan, Berge
  • Kirishima-Kinkōwan-Nationalpark (seit 1934, 36'586 ha) - Vulkane, Meeresküste, Inseln, Korallenfische, großer Sikabestand
  • Unzen-Amakusa-Nationalpark (seit 1934, 28'279 ha) - Vulkanismus, heiße Quellen, Meeresküste, Inseln, Eiablage von Suppenschildkröten
  • Saikai-Nationalpark (seit 1955, 24'646 ha) - Meerespark mit über 400 Inseln, Korallenriffe
  • Yakushima-Nationalpark (seit 2012, 24'566 ha) - Gebirge, subtropischer Wald mit Sicheltannen und Rhododendren, Meeresküste, Japanmakak, Unechte Karettschildkröte

Ryūkyū- und Satsunan-Inseln:

  • Amamiguntō-Nationalpark (seit 2017, Landfläche 42181 ha) - kein NP, Landschafts-, marines Schutzgebiet, Korallenriffe, Mangroven, Amami-Kaninchen, Ryukyu-Stachelratte
  • Iriomote-Ishigaki-Nationalpark (seit 1972, Landfläche 40'653 ha) - umfasst 5 Inseln, subtropischer Wald, Meeresküste, Korallnriffe, Iriomote-Katze
  • Keramashotō-Nationalpark (seit 2014, Landfläche 3’520 ha) - Inseln und umliegende Meeresgebiete, artenreiche Korallenriffe, Kerama-Sika
  • Yambaru-Nationalpark (seit 2016, Landfläche 13'622 ha) - Subtropische Wälder, Meeresküste, Okinawaralle, Okinawa-Specht, Ryukyu-Stachelratte

Literatur und Internetquellen

  1. A MAMMALS WATCHER'S GUIDE TO JAPAN
  2. BIRDLIFE DATA ZONE
  3. INATURALIST
  4. JAPANESE MINISTRY OF THE ENVIRONMENT - OVERVIEW OF NATIONAL PARKS
  5. KORALLEN ALS KLIMAFLÜCHTLINGE
  6. LAJTA, H. (1992)
  7. LÄNDER-LEXIKON
  8. LIVING NATIONAL TREASURES
  9. OKITSU S. (2003)
  10. PFEFFER, P. (1969)

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