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Kindchenschema

Der 1943 von Konrad LORENZ geprägte Begriff "Kindchenschema" bezeichnet bei Menschenkindern und Jungtieren vorkommende kindliche Proportionen, vor allem auch bestimmte Gesichtszüge, die als Schlüsselreiz wirken und so das Brutpflegeverhalten auslösen. Zu den wesentlichen Merkmalen zählen ein im Vergleich zum Körper und den Gliedmaßen großer Kopf, eine hohe Stirnregion und damit einhergehend eine relativ weit unten liegende Augen, Nase und Mund. Ferner gehören ein rundliches Gesicht, große, runde Augen, eine kleine Nase, ein kleines Kinn, rundliche Wangen und eine elastische, weiche Haut zu den Charakteristika

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