Echte Barsche (Meerwasser)

Eigentliche Kaiserfische

Traumkaiserfisch (Pomacanthus navarchus) im Aquazoo Düsseldorf o Traumkaiserfisch (Pomacanthus navarchus) im Aquazoo Düsseldorf o
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Überklasse: Knochenfische (Osteichthyes)
Klasse: Strahlenflosser (Actinopterygii)
Unterklasse: Neuflosser (Neopterygii)
Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Barschfische (Percoidei)
Familie: Engelfische (Pomacanthidae)

Aufgrund ihrer Größe und Zeichnung sind die Kaiserfische der Gattung Pomacanthus dominierende Gestalten im Korallenfischbecken, welche die Aufmerksam des Publikums auf sich ziehen und so gute Botschafterarten für den Schutz der Meere und Korallenriffe abgeben. Wegen ihres von der Färbung und Zeichnung der Erwachsenen abweichenden Jugendkleides sind sie auch zoopädagogisch interessant. Dementsprechend werden sie häufig in Zoos und Schauaquarien gezeigt. Von den 13 Arten der Gattung sind fast alle in europäischen Zoos und Schauaquarien vertreten.

Mindestanforderungen an die Haltung (für alle Arten)

In Deutschland gibt es keine konkreten Mindestnormen. Die 2. Tierhaltungsverordnung Österreichs fordert Einzel- oder Paarhaltung und für Arten unter 25 cm Länge ein Beckenvolumen ab 5'000 l, für größere Arten ab 10'000 l. In der Schweiz gibt Anhang 2, Tabelle 8 der Tierschutzverordnung an, wie viele Liter Wasser pro cm Gesamtkörperlänge (ohne Schwanzflosse) der gehaltenen Fische angeboten werden müssen.

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 Neue Tierart

D LC 650

Ring-Kaiserfisch

Pomacanthus annularis • The Bluering Angelfish • Le poisson-ange à anneau

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Ring-Kaiserfisch (Pomacanthus annularis) in der Cité de la mer, Cherbourg © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Approximative Verbreitung des Ring-Kaiserfischs (Pomacanthus annularis)

 


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Körperbau und Körperfunktionen

Der Ring-Kaiserfisch wird bis 35-45 cm lang. Die Rückenflosse weist 13 Stachel- und 20-21 Weichstrahlen auf, die Afterflosse 3 Stachel- und 20 Weichstrahlen. Junge Ring-Kaiserfische sind völlig anders gefärbt und gezeichnet als erwachsene. Sie sind dunkelblau mit hellblauen und weißen senkrechten Streifen. Die Erwachsenen sind gelbbraun mit schmalen blauen Streifen, die vom Kopf zur Rückenflosse ziehen und einer völlig weißen Schwanzflosse [2; 3; 4].

Verbreitung

Indo-Pazifik: Zentraler und östlicher Indischer Ozean und westlicher Pazifik mit Neben- und Randmeeren. Die Art kommt in den Territorialgewässern folgender Staaten und Gebiete vor: Australien, Bangladesch, Hongkong, Indien (mit Andamanen und Nikobaren), Indonesien, Kambodscha, Japan, Malaysia, Malediven, Myanmar, Pakistan, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomonen, Singapur, Sri Lanka, Taiwan, Thailand, Vietnam [3; 4].

Lebensraum und Lebensweise

Der Ringkaiserfisch besiedelt Felsen- und Korallenriffe und in Verbindung mit diesen stehende Lagunen und Kanäle in Tiefen von 5-30 (1-60) m, vorzugsweise in Bereichen mit Spalten und Höhlen. Er nutzt auch Schiffswracks und Hafenanlagen. Erwachsene leben einzeln oder paarweise. Sie ernähren sich von Zooplankton, Schwämmen und Manteltieren [2; 3; 4].

Gefährdung und Schutz

Der Ring-Kaiserfisch hat eine weite Verbreitung und es sind keine wesentlichen Risiken bekannt. Er gilt deshalb aufgrund einer mittlerweile revisionsbedürftigen Beurteilung aus dem Jahr 2009 als nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN) [4]

Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Als Speisefisch ist die Art unbedeutend. Aus Sri Lanka gelangen aber regelmässige Tiere in den Zierfischhandel [4].

Haltung

Der Ring-Kaiserfisch ist eine von über 400 riffbewohnenden Fischarten, bei denen die Zucht im Aquarium gelungen ist [1].

Haltung in europäischen Zoos: Der Ring-Kaiserfisch wird in rund 35 europäischen Einrichtungen gezeigt, von denen sich ein paar wenige im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Taxonomie und Nomenklatur

Der Ring-Kaiserfisch ist bereits 1787 vom aus Ansbach stammenden Arzt und Naturforscher Marcus Élieser BLOCH (1723-1799), einem der führenden Ichthyologen seiner Zeit, als Chaetodon annularis wissenschaftlich beschrieben und benannt worden. Die Gattung Pomacanthus wurde 1802 vom französischen Naturforscher Graf Bernard-Germain-Étienne de LACÉPÈDE aufgestellt [3].

Literatur und Internetquellen

  1. CORAL MAGAZINE'S CAPTIVE-BRED MARINE FISH SPECIES LIST (2019)
  2. EICHLER, D. (1997)
  3. FISH BASE
  4. MYERS, R., ROCHA, L.A. & CRAIG, M.T. 2010. Pomacanthus annularis. The IUCN Red List of Threatened Species 2010: e.T165873A6154247. https://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2010-4.RLTS.T165873A6154247.en . Downloaded on 24 July 2020.

D LC 650

Kaiserfisch

Pomacanthus imperator • The Emperor Angelfish • Le poisson-ange empereur

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Kaiserfisch (Pomacanthus imperator) im Kölner Zoo - Foto Kölner Zoo

 

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Approximative Verbreitung des Kaiserfischs (Pomacanthus imperator)

 

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Kaiserfisch (Pomacanthus imperator), Jungtier in Privathaltung © Vic Brincat, Keswick / Ontario. Veröffentlicht unter Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.

 

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Kaiserfisch (Pomacanthus imperator) im Tierpark Mundenhof, Freiburg i. Br. © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

535 028 020 005 pomacanthus imperator GARRETT
Kaiserfisch (Pomacanthus imperator), adult. Illustration aus GARRETT, A., GÜNTHER, A.C.L.G & FORD, G.H. (1873. Fische der Südsee. Public Domain

 

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Kaiserfisch (Pomacanthus imperator), Jungtier. Illustration aus BLOCH, M.E. & SCHNEIDER, J.G. (1801). Systema ichthyologiae iconibus CX illustratum. Public Domain

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Briefmarke mit Kaiserfisch-Motiv. Südafrika

 

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Körperbau und Körperfunktionen

Der Kaiserfisch wird bis 35-40 cm lang. Die Rückenflosse weist 13-14 Stachel- und 17-21 Weichstrahlen auf, die Afterflosse 3 Stachel- und 18-21 Weichstrahlen. Junge Kaiserfische sind völlig anders gefärbt und gezeichnet als erwachsene. Sie sind dunkelblau bis schwarz mit teils weißen, teils hellblauen Streifenmustern. Deshalb wurden Jungtiere früher als unterschiedliche Arten aufgefasst und hatten andere wissenschaftliche Namen als die Adulten. Das publizierte Höchstalter liegt bei 15 Jahren [1; 2; 3].

Verbreitung

Indo-Pazifik: Rotes Meer, Indischer Ozean, West-Pazifik. Die Art kommt in den Territorialgewässern von über 70 Staaten oder abhängigen Gebieten vor [2; 4].

Lebensraum und Lebensweise

Der Kaiserfisch nutzt ein weites Spektrum von Lebensräumen bis in Tiefen von 100 m. In Gebieten mit reichem Korallenwachstum ist er besonders häufig. Er ernährt sich hauptsächlich von Schwämmen und Manteltieren, putzt aber auch größere Fische, wie z.B. Mondfische (Mola mola). Jungtiere finden sich oft in der Nähe von Höhlen oder Felssimsen [4].

Die abweichende Färbung der Jungtiere kommt bei territorialen Fischarten vor, deren Junge im selben Lebensraum aufwachsen, wie die Erwachsenen. Sie ist eine innerartliche Tarnung: Die Jungen werden von den Erwachsenen nicht als Artgenossen erkannt und daher nicht vertrieben [5].

Gefährdung und Schutz

Der Kaiserfisch hat eine sehr weite Verbreitung. Er ist allgemein häufig und die Bestände sind stabil. Er gilt deshalb aufgrund einer Beurteilung aus dem Jahr 2009 als nicht gefährdet [4]

Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Als Speisefisch ist die Art eher unbedeutend. Sie befindet sich aber regelmäßig im Aquarienfischhandel [2; 4]. Angebote liegen in Deutschland bei 75-165 €, in der Schweiz bei 70-250 CHF (Online-Inserate 2018).

Haltung

Haltung in europäischen Zoos: Der Kaiserfisch wird in gegen 100 europäischen Einrichtungen gezeigt, von denen sich etwa ein Viertel im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Taxonomie und Nomenklatur

Der Kaiserfisch ist bereits 1787 vom aus Ansbach stammenden Arzt und Naturforscher Marcus Élieser BLOCH (1723-1799), einem der führenden Ichthyologen seiner Zeit, als Chaetodon imperator wissenschaftlich beschrieben und benannt worden. Die Gattung Pomacanthus wurde 1802 vom französischen Naturforscher Graf Bernard-Germain-Étienne de LACÉPÈDE aufgestellt [2].

Literatur und Internetquellen

  1. EICHLER, D. (1997)
  2. FISH BASE
  3. GRZIMEK, B. (Hrsg. 1970)
  4. PYLE, R., ROCHA, L.A. & CRAIG, M.T. (2010). Pomacanthus imperator. The IUCN Red List of Threatened Species 2010: http://www.iucnredlist.org/details/165862/0. Downloaded on 25 March 2018.
  5. STUDER, P. (1986)

D LC 650

Sichel-Kaiserfisch, Arabischer Kaiserfisch

Pomacanthus maculosus • The Yellow-banded Angelfish • Le poisson-ange géographe

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Sichel-Kaiserfisch (Pomacanthus maculosus), Zoo Basel © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Approximative Verbreitung des Sichel-Kaiserfischs (Pomacanthus maculosus)

 

 

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Sichel-Kaiserfisch (Pomacanthus maculosus) im Meeresaquarium Zella-Mehlis © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Sichel-Kaiserfisch (Pomacanthus maculosus) im Meeresaquarium Zella-Mehlis © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Körperbau und Körperfunktionen

Der Sichel-Kaiserfisch erreicht meist eine Länge von rund 20 cm, kann aber im Extremfall bis 50 cm lang werden. Die Rückenflosse weist 12-13 Stachel- und 21 Weichstrahlen auf, die Afterflosse 3 Stachel- und 19-20 Weichstrahlen. Die Färbung der Erwachsenen ist blau mit großem, gelbem Fleck auf den Seiten, Jungfische sind dunkelblau mit feinen, mehr oder weniger vertikalen, weißen und hellblauen Streifen [3].

Verbreitung

Indischer Ozean: Nordwestlicher Indischer Ozean, Arabischer Golf und Rotes Meer. In den Territorialgewässern von Ägypten, Bahrain, Dschibuti, Eritrea, Irak, Iran, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kenia, Kuwait, Madagaskar, Mosambik, Oman, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Tansania, Vereinigte Arabische Emirate [3; 4].

Lebensraum und Lebensweise

Der Sichel-Kaiserfisch besiedelt Riffen in einer Tiefe von 4-50 m. Alle Kaiserfische sind als Jungtiere weiblich und können sich im Laufe ihres Lebens bei Bedarf in Männchen umwandeln. Sie sind also protogyne Zwitter. Männliche Kaiserfische verteidigen ein Revier von bis zu 1000 m² gegen andere Männchen [2; 3].

Gefährdung und Schutz

Der Sichel-Kaiserfisch hat eine relativ weite Verbreitung. Er ist allgemein häufig und die Bestände sind stabil. Er gilt deshalb aufgrund einer Beurteilung aus dem Jahr 2009 als nicht gefährdet [4]

Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

In Bahrain und Katar gelangen Sichel-Kaiserfische zu Speisezwecken auf lokale Märkte. Die Art befindet sich im internationalen Aquarienfischhandel [3; 4].

Haltung

Der Sichel-Kaiserfisch ist eine von über 400 riffbewohnenden Fischarten, bei denen die Zucht im Aquarium gelungen ist [1].

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in gegen 40 europäischen Einrichtungen gezeigt, von denen sich rund ein Viertel im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Taxonomie und Nomenklatur

Der Sichel-Kaiserfisch wurde 1775 vom schwedischen Naturforscher Peter FORSSKÅL, einem Schüler Carl von LINNÉs, als "Chaetodon maculosus" beschrieben. Der deutsche Natur- und Afrikaforscher Wilhelm Peter Eduard Simon RÜPPELL nannte ihn 1836 Holacanthus striatus. Heute gehört er in die 1802 vom französischen Naturforscher Graf Bernard-Germain-Étienne de LACÉPÈDE aufgestellte Gattung Pomacanthus [3].

Literatur und Internetquellen

  1. CORAL MAGAZINE'S CAPTIVE-BRED MARINE FISH SPECIES LIST (2019)
  2. EICHLER, D. (1997)
  3. FISH BASE
  4. PYLE, R., ROCHA, L.A. & CRAIG, M.T. (2010). Pomacanthus maculosus. The IUCN Red List of Threatened Species 2010: e.T165833A6144097. http://www.iucnredlist.org/details/165833/0. Downloaded on 25 March 2018.

D LC 650

Traumkaiserfisch

Pomacanthus navarchus • The Blue-girdled Angelfish • Le poisson-ange amiral

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Traumkaiserfisch (Pomacanthus navarchus) im Tierpark Berlin © Klaus Rudloff, Berlin

 

 

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Approximative Verbreitung des Traumkaiserfischs (Pomacanthus navarchus)

 

 

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Traumkaiserfisch (Pomacanthus navarchus) im Aquazoo Düsseldorf © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Traumkaiserfisch (Pomacanthus navarchus) im Tierpark Berlin © Klaus Rudloff, Berlin

 

 

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Körperbau und Körperfunktionen

Der Traumkaiserfisch wird bis zu 28 cm lang. Die Jungen sind schwarz mit gekrümmten, vertikalen, hellblauen Streifen an den Seiten. Der Wechsel zum Erwachsenenkleid erfolgt sehr rasch, Zwischenformen werden kaum je beobachtet. Das veröffentlichte Höchstalter liegt bei 15 Jahren [2; 4].

Verbreitung

Indo-Pazifik: In und in der Nähe von Riffen in den Meeren um Indonesia und Papua-Neuguinea, den Philippinen, vor der Nordküste von Australien, im Great Barrier Reef und Mikronesien Die Art kommt in den Territorialgewässern folgender Länder und abhängigen Gebiete vor: Australien, Indonesien, Malaysia, Mikronesische Föderation, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomonen, Vietnam [3].

Lebensraum und Lebensweise

Der Traumkaiserfisch lebt in der Regel einzeln oder paarweise in Lagunen und geschützten Außenriffen in Tiefen von 3-40 Metern, wo er sich hauptsächlich von Schwämmen und Manteltieren ernährt. Jungfische befinden sich meist in den geschützten Lagunen innerhalb der Riffe [2; 3].

Gefährdung und Schutz

Der Traumkaiserfisch hat eine weite Verbreitung. Er ist allgemein häufig und die Bestände scheinen stabil zu sein. Er gilt deshalb aufgrund einer Beurteilung aus dem Jahr 2009 als nicht gefährdet [3]

Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Die Art wird im Rahmen der Kleinfischerei als Speisefisch gefangen. Der internationale Aquarienfischhandel wird hauptsächlich von den Philippinen aus alimentiert [2; 3].

Haltung

Der Traumkaiserfisch ist eine von über 400 riffbewohnenden Fischarten, bei denen die Zucht im Aquarium gelungen ist [1].

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in rund 40 europäischen Einrichtungen gezeigt, von denen sich fast die Hälfte im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Taxonomie und Nomenklatur

Die Art wurde 1831 von Direktor der Ménagerie von Paris, Georges CUVIER, als Holacanthus navarchus beschrieben. Ab 1934 befand sie sich zeitweilig in einer Gattung Euxiphipops, die später als Subgenus angesehen wurde. Heute gehört sie in die 1802 vom französischen Naturforscher Graf Bernard-Germain-Étienne de LACÉPÈDE aufgestellte Gattung Pomacanthus [2].

Literatur und Internetquellen

  1. CORAL MAGAZINE'S CAPTIVE-BRED MARINE FISH SPECIES LIST (2019)
  2. FISH BASE
  3. PYLE, R., ROCHA, L.A. & CRAIG, M.T. (2010). Pomacanthus navarchus. The IUCN Red List of Threatened Species 2010: e.T165867A6152605. http://www.iucnredlist.org/details/165867/0. Downloaded on 25 March 2018.
  4. WOOD, E. & AW, M. (2002)

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 Neue Tierart

D LC 650

Franzosen-Kaiserfisch

Pomacanthus paru • The French Angelfish • Le poisson-ange français

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Franzosen-Kaiserfisch (Pomacanthus paru) im Meeresaquarium Zella-Mehlis © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

 

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Approximative Verbreitung des Franzosen-kaiserfischs (Pomacanthus paru)

 

 

 

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Franzosen-Kaiserfisch (Pomacanthus paru) imMeeresaquarium Zella-Mehlis © Klaus Rudloff, Berlin

 

 

 

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Franzosen-Kaiserfisch (Pomacanthus paru) im Meeresaquarium Zella-Mehlis © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

 

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Junger Franzosen-Kaiserfisch (Pomacanthus paru) im Flower Garden Banks National Marine Sanctuary im Golf von Mexiko. Bild: Frank & Joyce Burek, Public Domain.

 

 

 

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Körperbau und Körperfunktionen

Der Franzosen-Kaiserfisch wird meist 28, im Extremfall 41 cm lang. Wie alle Kaiserfische besitzt er am unteren Kiemenrand einen kräftigen, nach hinten gerichteten Dorn. Die Rückenflosse weist 10 Stachel- und 29-31 Weichstrahlen auf, die Analflosse 3 Stachel- und 22-24 Weichstrahlen. Erwachsene Exemplare sind dunkelbraun bis gräulich-braun, wenn sie noch jünger sind blau. Die Schuppen an den Körperflanken sind gelb umrandet. Die Kehle ist einfarbig dunkelbraun, die Schnauzenpartie weißlich. Die Augen sind gelblich umrandet. Die Rückenflosse hat einen gelben, die Afterflosse einen dunkeln Wimpel. Bei Jungfischen ist Grundfärbung bläulich-schwarz. Von der Schnauze bis zur Schwanzwurzel verlaufen 5 gelblich-weiße, vertikale Streifen [2; 3].

Verbreitung

Karibik und tropische-subtropische Küste Südamerikas: Die Art kommt in den Territorialgewässern folgender Länder und abhängigen Gebiete vor: Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Belize, Bonaire, Sint Eustatius und Saba, Brasilien, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Französich-Guyana, Grenada, Guadeloupe, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Jungferninseln (UK/US), Kaiman-Inseln, Kolumbien, Kuba, Martinique, Mexiko, Montserrat, Nikaragua, Panama, Puerto Rico, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Martin / Sint Maarten, Saint Vincent und die Grenadinen, Surinam, Trinidad und Tobago, Turks-und Caicos-Inseln, USA, Venezuela [4].

Lebensraum und Lebensweise

Franzosen-Kaiserfische besiedeln Korallen- und Felsriffe vom Flachwasser bis in Tiefen von ca. 100 m. Sie leben paarweise oder auch als Einzelgänger. Sie bilden äußerst große Reviere (ca. 1'000-1'200 m²), die während der Laichzeit aggressiv verteidigt werden.  Sie ernähren sich von Schwämmen, Algen, Moostierchen, Krustenanemonen, Weichkorallen und Manteltieren. Jungtiere betätigen sich als Putzerfische [2; 3; 4].

Gefährdung und Schutz

Der Franzosen-Kaiserfisch hat eine weite Verbreitung. Die Bestände sind allgemein stabil, negative Auswirkungen durch den Fang für den Aquarienfischhandel sind regional begrenzt zu sein. Er gilt deshalb aufgrund einer mittlerweile revisionsbedürfteigen Beurteilung aus dem Jahr 2009 seit 2010 als nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN) [4].

Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Die Art wird lokal im Rahmen der Kleinfischerei als Speisefisch gefangen. Das Fleisch wird frisch vermarktet. In Brasilien werden Jungfrische regelmäßig für den nationalen und internationale Aquarienfischhandel gefangen. Junge Franzosen-Kaiserfische werden in Deutschland und der Schweiz für ca. 100-150 € angeboten [Online-inserate 2020; 2; 4].

Haltung

Der Franzosen-Kaiserfisch ist eine von über 400 riffbewohnenden Fischarten, bei denen die Zucht im Aquarium gelungen ist [1].

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in rund 40 europäischen Einrichtungen gezeigt, von denen sich etwa ein Fünftel im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Taxonomie und Nomenklatur

Der Franzosen-Kaiserfisch wurde 1787 von dem deutschen Naturforscher Marcus Élieser BLOCH (1723-1799) als "Chaetodon paru" erstmals wissenschaftlich beschrieben. Heute gehört er in die 1802 vom französischen Naturforscher Graf Bernard-Germain-Étienne de LACÉPÈDE aufgestellte Gattung Pomacanthus [3].

Literatur und Internetquellen

  1. CORAL MAGAZINE'S CAPTIVE-BRED MARINE FISH SPECIES LIST (2019)
  2. FISCH-LEXIKON
  3. FISH BASE
  4. PYLE, R., MYERS, R., ROCHA, L.A. & CRAIG, M.T. (2010). Pomacanthus paru. The IUCN Red List of Threatened Species 2010: e.T165898A6160204. https://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2010-4.RLTS.T165898A6160204.en . Downloaded on 15 August 2020.

D LC 650

Koran-Kaiserfisch

Pomacanthus semicirculatus • The Semicircle Angelfish • Le poisson-ange à demi-cercle

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Koran-Kaiserfisch (Pomacanthus semicirculatus), Zoo Basel © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Approximative Verbreitung des Koran-Kaiserfischs (Pomacanthus semicirculatus)

 

 

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Koran-Kaiserfisch (Pomacanthus semicirculatus), Jungtier im Seeaquarium Prag. Bild Karel Jakubec, Prag. Public domain

 

 

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Koran-Kaiserfisch (Pomacanthus semicirculatus) im Marineland Mallorca, Costa d'en Blanes © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Koran-Kaiserfisch (Pomacanthus semicirculatus) im Zoo Basel © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Körperbau und Körperfunktionen

Der Koran-Kaiserfisch wird bis 50 cm lang und weist als Erwachsener keine Halbkreiszeichnung mehr auf. Die Grundfarbe ist goldbraun mit zahlreichen blauen Tupfen auf Körper und Flossen. Die Flossen- und Kiemendeckel haben leuchtend blaue Ränder. Jungfische sind schwarz mit vertikalen, halbkreisförmigen weißen und blauen Linien sowie blauen Rändern auf Kiemendeckeln und Flossen [3].

Verbreitung

Indo-Pazifik: Vom Roten Meer und der afrikanischen Küste bis Okinawa und Neukaledonien. Die Art findet sich in den Territorialgewässern von gegen 50 Ländern und abhängigen Gebieten [4].

Lebensraum und Lebensweise

Der Koran-Kaiserfisch lebt meistens einzeln an Riffen und Schiffwracks in Tiefen von 5-40 m, Jungtiere versteckt an geschützten Felsküsten und in Gezeitentümpeln. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Schwämmen, Manteltieren und Algen [2; 3].

Gefährdung und Schutz

Der Koran-Kaiserfisch hat eine weite Verbreitung. Er ist allgemein häufig und die Bestände scheinen stabil zu sein. Er gilt deshalb aufgrund einer Beurteilung aus dem Jahr 2009 als nicht gefährdet [4]

Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Als Speisefisch ist die Art von untergeordneter Bedeutung. Lokal werden Jungfische für den internationalen Aquarienfischhandel gefangen [3; 4].

Haltung

Die erste bekannte Zucht und Aufzucht gelang im Jahr 2006 [5]. Der Koran-Kaiserfisch ist damit eine von über 400 riffbewohnenden Fischarten, bei denen die Zucht im Aquarium gelungen ist [1].

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in rund 30 europäischen Einrichtungen gezeigt, von denen sich etwa ein Viertel im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Taxonomie und Nomenklatur

Der Koran-Kaiserfisch wurde 1831 von Direktor der Ménagerie von Paris, Georges CUVIER, als Holacanthus semicirculatus beschrieben. 1955 stellte ihn der südafrikanische Ichthyologe James Leonard Brierley SMITH in eine neue Gattung "Pomacanthops". Heute gehört er in die 1802 vom französischen Naturforscher Graf Bernard-Germain-Étienne de LACÉPÈDE aufgestellte Gattung Pomacanthus [2].

Literatur und Internetquellen

  1. CORAL MAGAZINE'S CAPTIVE-BRED MARINE FISH SPECIES LIST (2019)
  2. FISH BASE
  3. KING, D. (1996)
  4. PYLE, R., MYERS, R., ROCHA, L.A. & CRAIG, M.T. (2010). Pomacanthus semicirculatus. The IUCN Red List of Threatened Species 2010: e.T165851A6148505. http://www.iucnredlist.org/details/165851/0. Downloaded on 25 March 2018.
  5. LEU, M.-Y., LIOU, C.-H., WANG, W.-H. & MENG, P. J. (2009)

D LC 650

Sechsbinden-Kaiserfisch

Pomacanthus sexstriatus • The Sixbar Angelfish • Le poisson-ange à six bandes

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Sechsbinden-Kaiserfisch (Pomacanthus sexstriatus) im Tierpark Berlin © Klaus Rudloff, Berlin

 

 

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Approximative Verbreitung des Sechsbinden-Kaiserfischs (Pomacanthus sexstriatus)

 

 

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Sechsbinden-Kaiserfisch (Pomacanthus sexstriatus) im Tierpark Berlin © Klaus Rudloff, Berlin

 

 

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Körperbau und Körperfunktionen

Der Sechsbinden-Kaiserfisch erreicht eine Länge von 45 cm. Jungfische sind mit vertikalen, gekrümmten, breiteren weißen und schmaleren blauen Linien auf blauschwarzem Grund gezeichnet und beginnen sich ab einer Länge von 8-15 cm umzufärben. Bei den Erwachsenen ist der Kopf schwarz mit einem auffälligen weißen Vertikalstreifen hinter dem Auge. Der Körper ist grünlich mit blauen Tupfen und 6 breiten, schwarzen Vertikalstreifen. Rücken-, schwanz- und Afterflossen sind auf dunklerem Grund hellblau getupft und haben hellblaue Ränder. Die Rückenflosse weist 13-14 Stachel- und 18-23 Weichstrahlen auf, die Afterflosse 3 Stachel- und 18-19 Weichstrahlen [2; 4].

Verbreitung

Indo-Pazifik: Vom Golf von Martaban und dem Ostchinesischen Meer im Norden bis zur Timor- und Korallensee im Süden. Die Art kommt in den Territorialgewässern folgender Länder vor: Australien (ohne Südküste), Indonesien, Japan (Ryukyu-Inseln), Kambodscha, Malaysia, Mikronesien, Myanmar, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Singapur, Salomonen, Sri Lanka, Taiwan, Thailand, Vanuatu, Vietnam [3].

Lebensraum und Lebensweise

Jungfische bevorzugen Innenriffe, Erwachsene kommen in korallenreichen und steilen Lagunen und Außenriffen bis in eine Tiefe von 60 m vor, wo sie einzeln oder paarweise anzutreffen sind. Wenn gestört, geben sie Grunzlaute von sich [2; 4].

Gefährdung und Schutz

Der Sechsbinden-Kaiserfisch hat eine weite Verbreitung. Er ist allgemein häufig und es gibt keine offensichtlichen Gefahren. Entnahmen für den Aquarienfischhandel erfolgen nur punktuell und offenbar ohne Einfluss auf die Bestände. Die Art gilt deshalb aufgrund einer Beurteilung aus dem Jahr 2009 als nicht gefährdet [3]

Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Sechsbinden-Kaiserfische werden im Rahmen der Kleinfischerei für Speisezwecke gefangen und finden sich gelegentlich im Aquarienfischhandel [2; 3].

Haltung

Der Sechsbinden-Kaiserfisch ist eine von über 400 riffbewohnenden Fischarten, bei denen die Zucht im Aquarium gelungen ist [1].

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in rund einem Dutzend europäischen Einrichtungen gezeigt. Für Details siehe Zootierliste.

Taxonomie und Nomenklatur

Die Art wurde 1831 von Direktor der Ménagerie von Paris, Georges CUVIER, als Holacanthus sexstriatus beschrieben. Ab 1934 befand sie sich zeitweilig in einer Gattung Euxiphipops, die später als Subgenus angesehen wurde. Heute gehört sie in die 1802 vom französischen Naturforscher Graf Bernard-Germain-Étienne de LACÉPÈDE aufgestellte Gattung Pomacanthus [2].

Literatur und Internetquellen

  1. CORAL MAGAZINE'S CAPTIVE-BRED MARINE FISH SPECIES LIST (2019)
  2. FISH BASE
  3. PYLE, R., MYERS, R., ROCHA, L.A. & CRAIG, M.T. (2010). Pomacanthus sexstriatus. The IUCN Red List of Threatened Species 2010: e.T165840A6145988. http://www.iucnredlist.org/details/165840/0. Downloaded on 25 March 2018.
  4. WOOD, E. & AW, M. (2002)

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 Neue Tierart

D LC 650

Gelbmasken-Kaiserfisch

Pomacanthus xanthometopon • The Blue- (or Yellow-)face Angelfish • Le poisson-ange à front jaune

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Gelbmasken-Kaiserfisch (Pomacanthus xanthometopon) im Océanopolis Brest © Pter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

 

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Approximative Verbreitung des Gelbmasken-Kaiserfischs (Pomacanthus xanthometopon)

 

 

 

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Junger Gelbmasken-Kaiserfisch (Pomacanthus xanthometopon) . Aufnahme Jan Ševčík. Public Domain.

 

 

 

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Körperbau und Körperfunktionen

Der Gelbmasken-Kaiserfisch wird bis 38-40 cm lang. Die Rückenflosse weist 13-14 Stachel- und 16-18 Weichstrahlen auf, die Afterflosse 3 Stachel- und 16-19 Weichstrahlen. Junge Gelbmasken-Kaiserfische sind völlig anders gefärbt und gezeichnet als erwachsene. Sie sind schwarzblau mit hellblauen und weißen senkrechten Streifen. Die Erwachsenen haben eine schwärzliche Stirn und einen schwarzen oder schwarzblauen Augenfleck auf der Rückenflosse. Das Gesicht ist blau mit einer gelben Querbinde über die Augen, der Körper blau mit gelben Schuppenrändern, Rücken- und Schwanzflosse sind gelb, die Brustflossen gelb bis orange und die Bauch- und Afterflossen überwiegend dunkelblau [1; 2; 3].

Verbreitung

Indo-Pazifik: Zentraler und östlicher Indischer Ozean und westlicher Pazifik mit Neben- und Randmeeren. Die Art kommt in den Territorialgewässern folgender Staaten und Gebiete vor: Australien Bangladesch, Indien (mit Andamanen und Nikobaren), Indonesien Japan, Malaysia, Malediven, Mikronesische Föderation, Myanmar, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomonen, Singapur, Sri Lanka, Taiwan, Thailand, Vanuatu, Vietnam [2; 3].

Lebensraum und Lebensweise

Der Gelbmasken-Kaiserfisch besiedelt Felsen- und Korallenriffe und in Verbindung mit diesen stehende Lagunen und Kanäle in Tiefen von 5-30 m, vorzugsweise in Bereichen mit Spalten und Höhlen. Erwachsene leben einzeln oder paarweise. Sie ernähren sich von Algen, Schwämmen und Manteltieren [2; 3].

Gefährdung und Schutz

Der Gelbmasken-Kaiserfisch hat eine sehr weite Verbreitung. Er ist allgemein häufig und die Bestände sind stabil. Er gilt deshalb aufgrund einer mittlerweile revisionsbedürftigen Beurteilung aus dem Jahr 2009 als nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN) [4]

Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Als Speisefisch ist die Art unbedeutend. Sie gelangt gelegentlich über die Philippinen oder Singapur in den Aquarienfischhandel [3].

Haltung

Haltung in europäischen Zoos: Der Gelbmasken-Kaiserfisch wird in rund 35 europäischen Einrichtungen gezeigt, von denen sich gegen ein Drittel im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Taxonomie und Nomenklatur

Der Gelbmasken-Kaiserfisch wurde 1853 von dem niederländischen Arzt und Ichthyologen Peter BLEEKER als "Holacanthus xanthometopon" erstmals wissenschaftlich beschrieben und kam später in die bereits 1802 vom französischen Naturforscher Graf Bernard-Germain-Étienne de LACÉPÈDE aufgestellte Gattung Pomacanthus [2].

Literatur und Internetquellen

  1. EICHLER, D. (1997)
  2. FISH BASE
  3. PYLE, R., MYERS, R., ROCHA, L.A. & CRAIG, M.T. (2010). Pomacanthus xanthometopon. The IUCN Red List of Threatened Species 2010: e.T165829A6143143. https://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2010-4.RLTS.T165829A6143143.en . Downloaded on 24 July 2020.

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Gelesen 1610 mal Letzte Änderung am Samstag, 15 August 2020 08:17
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx