Krebstiere (Crustacea)

Tanzgarnelen (Rhynchocinetidae)

Urita-Tanzgarnele (Rhynchocinetes uritai) im Aquazoo Düsseldorf Urita-Tanzgarnele (Rhynchocinetes uritai) im Aquazoo Düsseldorf
© Sandra Honigs, Aquazoo

Stamm: Gliedertiere (Arthropoda)
Unterstamm: Krebstiere (Crustacea)
Klasse: Höhere Krebse (Malacostraca)
Ordnung: Zehnfußkrebse (Decapoda)
Unterordnung: Pleocyemata
Teilordnung: Caridea
Familie:Tanzgarnelen (Rhynchocinetidae)

D NB 650

Durban-Tanzgarnele

Rhynchocinetes durbanensis The Camel Shrimp • La crevette danseuse

C rhynchocinetes durbanensis koeln PD
Durban-Tanzgarnele (Rhynchocinetes durbanensis) im Kölner Zoo © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

C rhynchocinetes durbanensis map
Nachweise der Durban-Tanzgarnele (Rhynchocinetes durbanensis)

 

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Durban-Tanzgarnele (Rhynchocinetes durbanensis) im Zoologisch-Botanischen Garten Pilsen © Klaus Rudloff, Berlin

 

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Vergleich von Rhynchocinetes durbanensis und Rhynchocinetes uritai. Abbildungen aus OKUNO & TAKEDA (1992)

 

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Verbreitung

In tropischen und subtropischen Gewässern des Indopazifiks von der Küste Südafrikas und dem Golf von Aden bis in den Zentralpazifik, nordwärts bis zu den Ryukyu-Inseln Japans. Ansonsten lebt in Japan die Urita-Tanzgarmele [1; 3].

Biologie

Die Durban-Tanzgarnele wird 3-4 cm lang. Sie hat einen äußerst beweglichen Schnabel und große, runde Augen. Ihre Körperoberfläche ist mit roten und weißen Punkten sowie Linien gezeichnet und wirkt durchscheinend. Sie lebt in Tiefen bis 16 m. Ihre bevorzugte Umgebungstemperatur liegt bei 24°C - 29,2°C.  [2; 3].

Gefährdung und Schutz

Die Art ist in der Roten Liste der IUCN nicht aufgeführt.

Der internationale Handel ist artenschutzrechtlich nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Die Durban-Tanzgarnele ist eine leicht zu haltende, attraktive Art. Sie ist deshalb für die Meeresaquaristik interessant und wird regelmäßig im Heimtierhandel angeboten. Angebote in Deutschland liegen bei 8-10 € / Tier (Online-Inserate 2018).

Haltung

Die Durban-Tanzgarnele gilt als relativ leicht zu halten und wenig empfindlich, kann sich aber an anderen wirbellosen Aquarienbewohnern vergreifen, wie Scheibenanemonen (Corallimorpharia), Krustenanemonen (Zoanthidea) oder Xenien (Weichkorallen, Xenia spp.). Tanzgarnelen können in Gruppen von einem Männchen und mehreren Weibchen gehalten werden [2]

Taxonomie und Nomenklatur

Die Art wurde erst 1936 unter ihrem immer noch gültigen Namen von I. GORDON beschrieben [4].

Literatur und Internetquellen

  1. GLOBAL BIODIVERSITY INFORMATION FACILITY
  2. MEERWASSER-LEXIKON
  3. OKUNO, J. & TAKEDA, M. (1992)
  4. WoRMS

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Gelesen 13885 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 19 August 2020 14:11
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx