Keas, Feigen- und Zwerg-Papageien

Kea

Kea (Nestor notabilis) im Zoo Halle Kea (Nestor notabilis) im Zoo Halle
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Ordnung: Papageienvögel (PSITTACIFORMES)
Familie: Neuseelandpapageien (Strigopidae)
Unterfamilie: Nestorpapageien (Nestorinae)

D VU 650

Kea

Nestor notabilis • The Kea • Le kéa

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Kea (Nestor notabilis) im Zoo am Meer, Bremerhaven © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Approximative Verbreitung des Keas (Nestor notabilis)

 

 

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Kea (Nestor notabilis) im Vogelpark Marlow © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Kea (Nestor notabilis) mit Jungen im Nistkasten im Zoo Zürich © Zoo Zürich

 

 

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Kea (Nestor notabilis) im Zoo Halle© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Kea-Nestlinge (Nestor notabilis) in der Wilhelma Stuttgart © Wilhelma (Pressefoto)

 

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Körperbau und Körperfunktionen

 

Verbreitung

Neuseeland (Südinsel) 

Lebensraum und Lebensweise

In ihrer Heimat ernähren sich die Keas vorab von pflanzlicher Kost. Manche haben sich aber auf Eier von Sturmvögeln oder Siedlungsabfälle spezialisiert oder fressen lebende Schafe an. Keas sind sehr neugierig und wenig scheu. Auf Parkplätzen verursachen sie bisweilen Schäden indem sie Scheibenwischer oder Antennen demontieren oder Gummiteile zerstören [8] .

Keas haben hoch entwickelte kognitive Fähigkeiten und sind geschickt im Gebrauch von werkzeugen, wie anhand verschiedener Studien nachgewiesen werden konnte [2; 11; 12].

Gefährdung und Schutz

Die relativ kleine Population (zwischen 1'000 und 15'000 Individuen) steht unter dem Druck eingeführter Beutegreifer. Die Bestände nehmen ab und die Art gilt seit dem Jahr 2000 als gefährdet (Rote Liste: VULNERABLE).

Der internationale Handel ist nach CITES-Anhang II geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Dass Keas lebende Schafe anfallen, geschieht nur selten und der Schaden, den sie anrichten rechtfertigt die Vernichtungskampagnen nicht, die während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von der neuseeländischen Regierung durch Prämien gefärdert wurden und die Art an den Rand der Ausrottung brachten. Von 1920-28 sind mehr als 29'000 Keas getötet worden, von 1943-45 beinahe 7'000 [13].

Haltung

In Menschenobhut können Keas über 40 Jahre alt werden [3]. Da sie einerseits Holz benagen und andererseits gegenüber dem Publikum sehr vertraut werden sollten weder in den Volieren noch in deren näheren Umgebung giftige Gehölzpflanzen anzutreffen sein [10].

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in rund 60 Zoos gezeigt, von denen sich etwa 40% im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Es gibt ein Europäisches Zuchtbuch (ESB), das am Bristol Zoo geführt wird.

Die europäische Erstzucht der außerordentlich verspielten Keas gelang dem Zoo Zürich im Jahr 1964. HEDIGER führte dies, neben dem Vorhandensein einer ungestörten Nisthöhle, auf das vielseitige Futterangebot zurück, das Klee, Weidenzweige, Möhren, Erdnüsse, gekeimte Gerste, Salat, Sonnenblumenkerne etc., aber auch Fleisch - bisweilen bis 600 Gramm Kalbfleisch pro Tag - umfasste [9].

 

Taxonomie und Nomenklatur

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Literatur und Internetquellen

  1. BRAUN, F. (2016)
  2. BROOCKMANN, L. (2010)  
  3. BROUWER, K., JONES, M. L., KING, C. E. und SCHIFTER, H. (2000)
  4. CITES TRADE DATA BASE
  5. DEL HOYO, J., ELLIOTT, A. et al. (eds., 1992-2013)
  6. DEL HOYO, J., COLLAR, N., CHRISTIE, D.A., ELLIOTT, A. & FISHPOOL L.D.C. (2014)
  7. DOSKY, VON, V. (2016)
  8. HEATHER, B.D.. & ROBERTSON, H.A. (2000)  
  9. HEDIGER, H. (1965) 
  10. JOHANN, C. (2005)
  11. RAHDE, T. (2007)
  12. RAHDE, T. (2014)
  13. STRUNDEN, H. (1984)    

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Gelesen 641 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 07 Februar 2019 14:13
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