Unpaarzeher

Feldprojekt Grévyzebra

Grévyzebra im Tierpark Berlin Grévyzebra im Tierpark Berlin
© Klaus Rudloff, Berlin

Aufbau einer Streifen-ID-Datenbank für Grévyzebras

Marwell Wildlife, Zoos Augsburg, Berlin, Köln, Wilhelma Stuttgart

AFR 2016 3 grevy herde
Grévyzebra-Herde in der Dornsavanne Nordkenias © Marwell Wildlife

 

AFR 2016 3 grevy software
Erfassen des Streifenmusters durch ein Computerprogramm © Marwell Wildlife

Die Population des Grévyzebras in Kenia gilt als stark gefährdet. Die Zoos haben daher eine stattliche ex situ-Population aufgebaut.  Das Internationale Zuchtbuch wird am Marwell Zoo (England) geführt. Marwell Wildlife ist auch federführend für ein Programm zum Schutz der Wildpopulation in Kenia.

Die seltenen und scheuen Tiere lassen sich am besten durch Kamerafallen beobachten, zählen und kartographieren. Um möglichst präzise Daten über den Bestand zu erhalten ist es wesentlich, die Tiere individuell zu identifizieren. Dies ist möglich, weil das Streifenmuster bei jedem Tier anders ist. Dazu wurde ein Computerprogramm entwickelt. Mit Hilfe einer komplexen Datenbank kann nun ermittelt werden, wie gesund und tragfähig die Population der Grévyzebras tatsächlich ist.

Das Schutzprogramm von Marwell Wildlife wird von mehreren Grévyzebras haltenden Zoos unterstützt, darunter befinden sich Zoo und ZooStiftung Berlin, Zoo Augsburg, Kölner Zoo und Wilhelma Stuttgart.

 

Literatur und Internetquellen:

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Gelesen 539 mal Letzte Änderung am Montag, 07 Februar 2022 15:02
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx