Lebensräume in Nordamerika

Siedlungsraum

Die Skyline von Calgary Die Skyline von Calgary
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

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Park in Edmonton © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
Allgemeines

Erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts gab es in Nordamerika Siedlungen, die von der Einwohnerzahl her mittelgroßen europäischen Städten vergleichbar waren, allerdings noch ländlicher geprägt waren als diese. NAM 11 central park gryffindor
Manhattan mit Central Park © Gryllfindor via Wikimedia Commons
Durch die Masseneinwanderung aus Europa ab Mitte des 19. Jahrhunderts explodierten manche davon zu Millionenstädten, mit riesigen, größtenteils überbauten Flächen.

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Naturlehrpfad inmitten der Großstadt Vancouver © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
So weist New York City heute bei einer Bevölkerungszahl von 8.5 Millionen eine Landfläche von 790 km² auf. Die Metropolregion New York / nördliches New Jersey / Long Island hat über 19 Millionen Einwohner und  eine Fläche von 17.405 km², ist also fast gleich groß wie ganz Sachsen.

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Schnappschildkröte (Chelydra serpentina) im Central Park © Karim Rezk, some rights reserved (CC BY-NC-ND)
Tierwelt

Um 1850 machten sich in Manhattan, Brooklyn und Boston aus Europa eingeführte Hausspatzen breit und begann, die auch in Nordamerika heimischen Rauchschwalben (Hirundo rustica) und andere Stadtvögel zurückzudrängen. Nach mehreren missglückten Versuchen gelang 1900 auch die Ansiedlung des europäischen Stars. All die Millionen Stare auf dem amerikanischen Kontionent stammen von hundert Vögeln ab, die 1900 und 1901 im New Yorker Central Park losgelassen wurden. NAM 11 grauhoernchen toronto
Grauhörnchen verpflegt sich in Toronto aus Abfalleimer © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
Als dritte europäische Art besiedelt die verwilderte Haustaube (Columba livia) die Straßenschluchten dicht bebauter Stadtteile. Der einheimische Hausgimpel (Carpodacus mexicanus) hat sich ebenfalls zum Straßenvogel gewandelt. Wanderdrossel (Turdus migratoria), Rubinkehlkolibri (Archilochus colubris) und Nördlicher Trupial (Icterus galbula) sind dagegen in den Gartenstädten anzutreffen. Die von den Städten produzierten Abfallmengen bilden die Nahrungsgrundlage für Abermillionen von Wanderratten (Rattus norvegicus) und Kakerlaken, Amerikanische Krähen (Corvus brachyrhynchos), Blauhäher (Cyanocitta cristata) und Möwen.

Zwischen den geschlossenen Bebauungen gibt es allerdings auch großzügige Parks, die Lebensraum für die heimische Flora und Fauna bieten. So in Manhattan der Central Park mit 349 ha, in dem 26'000 Bäume stehen und Hunderte von heimischen Vogelarten, aber auch Grauhörnchen (Sciurus carolinensis), Östliche Streifenhörnchen (Tamias striatus), Ochsenfrosch (Lithobates catesbeianus), Schnapp- (Chelydra serpentina), Schmuck- (Trachemys scripta) und Dosenschildkröten (Terrapene carolina), Schlangen und Dutzende verschiedener Schmetterlingsarten beobachtet werden können. Waschbären (Procyon lotor), Opossums (Didelphis virginiana) und mehrere Fledermausarten treiben sich nachts im Park umher:

Literatur und Internetquellen

INEICHEN, S. (2000)
Biology in the Big Apple

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Gelesen 366 mal Letzte Änderung am Samstag, 23 Juni 2018 15:37
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