Meere, Inseln, Antarktis

Madagaskar

Plage Fort Dauphin in Südost-Madagaskar Plage Fort Dauphin in Südost-Madagaskar
Smiley.Toerist, Wkimedia Commons

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Die Vegetation Madagaskars: Schwarz: Gebirgswald; dunkelgrün: Regenwald; mittelgrun: Trockenwald; hellgrün: Trockenbusch; gelb: Savanne; Pfeile: Mangroven. Nach PRESTON-MAFHAM (1991)

 

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Trockener Westen: Affenbrotbäume (Adansonia grandidieri), Morondava, Madagascar © Olivier Lejade

 

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Trockener Westen: Alluaudia procera, Ifaty, Madagascar © Jialiang Gao, Zürich. Veröffentlicht auf Wikimedia Commons unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International, 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic-Lizenz

 

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Feuchter Osten: Regenwald im Vohimana-Naturschutzgebiet © Denis Vallan, Naturhistorisches Museum Basel

 

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Feuchter Osten: Reste des ursprünglichen Waldes auf der Île Sainte-Marie © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

 

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Savannenlandschaft auf dem zentralen Hochland, Ambohitantely-Nationalpark © Denis Vallan, Naturhistorisches Museum Basel

 

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Landwirtschaft hat die natürliche Vegetation Madagaskars weitgehend verdrängt, hier im Hochland südlich von Andasibe © Denis Vallan, Naturhistorisches Museum Basel

 

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Wiederaufforstungskampagne 2020-2021 in der Region Ihorombe. 25'000 junge Bäume wurden auf einer Fläche von 10 ha gepflanzt. Quelle: Facebookseite der Madagascar National Parks.

 

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Euphorbia stenoclada aus den Trockengebieten Westmadagaskars in der Stadtgärtnerei Bern © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Pachypodium baronii ist ein stark gefährdetes Hundsgiftgewächs aus Nord-Madagaskar. Botanischer Garten Bern © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Blattschwanzgecko (Uroplatus phantasticus) im Ambohitantely-Nationalpark, Zentral-Madagaskar © Denis Vallan, Naturhistorisches Museum Basel

Allgemeines

Mit einer Fläche von 587'000 km² (zum Vergleich: Deutschland 357'093 km²) ist Madagaskar nach Grönland, Neuguinea und Borneo die viertgrößte Insel der Erde, 1'600 km lang und bis 580 km breit. Im Zuge der Kontinentaldrift löste sich Madagaskar vor mehr als 65 Millionen Jahren vom afrikanischen Kontinent, was die Entwicklung einer eigenen Fauna und Flora mit einer Vielzahl endemischer Arten erlaubte.

Die zentrale, im Mittel rund 1'100 m hohe Hochebene Madagaskars gewinnt von der Westküste her allmählich an Höhe und fällt dann nach Osten steil ab. Die von der Ostküste aufsteigenden Luftmassen kühlen sich daher ab und führen zu hohen Niederschlägen, sodass die Gegend ursprünglich von Regenwäldern bedeckt war. Im Westen herrscht dagegen ein arides Klima vor, in dem Sukkulenten gedeihen. Madagaskar kann grob in fünf bioklimatische Regionen unterteilt werden [9]:

  • Ostküste mit äußerster Gebirgskette: 1'500-4'000 mm Jahresniederschlag verteilt über das ganze Jahr mit kontinuierlich hohen Temperaturen.

  • Innere Gebirgskette und östliches Hochland: Über 1'500 mm Niederschlag mit Trockenzeit von 1-4 Monaten. Temperatur je nach Höhenlage unterschiedlich, aber kühler als an der Küste.

  • Westliches Hochland: Jahresniederschlag 950-1'500 mm mit Trockenzeit von 5-6 Monaten. Temperatur im Jahresmittel 17-20ºC.

  • Westliches Tiefland: Jahresniederschlag 500-1'500 mm mit Trockenzeit bis 7 Monate. Mittlere Temperatur 25-26ºC mit Höchstwerten bis 40ºC.

  • Äußerster Südwesten: Halbwüstenklima mit einem Jahresniederschlag von ca. 350 mm, in manchen Jahren gar kein Regen. Mittlere Temperatur 26º Mit Höchstwerten bis 40ºC

Vegetation und Charakterpflanzen

In Madagaskar und den anderen Inseln des westlichen Indischen Ozeans kommen rund 12'000 Gefässpflanzen vor. Davon sind etwa 9'700 endemisch [7]. 4'735 madagasische Pflanzenarten sind in Rote Liste der IUCN erfasst. Davon gilt eine, Aloe silicola, als seit 1920  in der Natur ausgestorben, wird aber in Botanischen Gärten erhalten. 524 Arten sind unmittelbar vom Aussterben bedroht, 1'419 sind stark gefährdet, 898 gefährdet und 221 potenziell gefährdet [11].

Zur madagassichen Flora gehören der berühmte Baum der Reisenden, ein Strelitziengewächs, der Madagaskar-Schraubenbaum, die bei uns als Zimmerpflanze kultivierte Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens) und zahlreiche weitere Palmenarten, z.B. etwa 20 endemische Arten der Gattung Ravenea, ferner Palm- und Baumfarne (Cycas, Alsophila), 8 verschiedenen Affenbrotbäume (Adansonia spp.), mehr als 1'000 Orchideenarten, darunter der Stern von Madagaskar (Angraecum sesquipedale). In den Trockengebieten des Westens und Südwestens wachsen zahlreiche Arten von Aloen, Euphorbien, einschließlich des Christusdorns, Pachypodien und Didieraceen (Alluaudia, Decarya, Didiera) [3; 6; 7; 9].

Tierwelt

Annähernd 5 % aller Tierarten weltweit, darunter fünf Familien von Primaten, sind hier endemisch. Die Lemuren leben ausschließlich auf Madagaskar und konnten sich hier ohne Konkurrenz zu anderen Primaten entwickeln. Seit der Ankunft des Menschen vor etwa 2'000 Jahren wurden 90 – 95 % des ursprünglichen Waldes auf Madagaskar zerstört, bei einer Abholzungsrate von ca. 100'000 ha pro Jahr. Von 107 bekannten, noch lebenden Lemurenarten sind 31 % vom Aussterben bedroht, 42% stark gefährdet und 23% gefährdet [10]. Aufgrund der vielen endemischen Arten und deren anhaltender Bedrohung durch massive Habitatzerstörung wurden die Primaten Madagaskars zu einer der höchsten globalen Naturschutzprioritäten erklärt (13, dort weiterführende Literatur). Nebst den Primaten leben auf Madagaskar und seinen Territorialgewässern 149 weitere Säugetierarten, davon sind 50 Flughunde und Fledermäuse. Nach Roter Liste der IUCN ausgestorben und nur von subfossilen Überresten bekannt sind ein oder zwei Riesen-Indri-Arten (Palaeopropithecus), die Riesenfossa (Cryptoprocta spelea) und zwei verzwergte Flusspferdformen (Hippopotamus guldbergi und Hippopotamus lemerlei) [7; 11].

Auf Madagaskar gibt es 248 Vogelarten, darunter 117 endemische. 2 Arten gelten als vom Aussterben bedroht, 17 als stark gefährdet, 19 als gefährdet und 13 als potenziell gefährdet. Im 19. Jahrhundert verschwand der  Delalande-Seidenkuckuck (Coua delalandei) und in jüngster Zeit vermutlich ausgestorben ist der Alaotrataucher (Tachybaptus rufolavatus) [1; 11].

Die Herpetofauna ist durch 395 Reptilien- und 314 Amphibienarten vertreten. Bei den Reptilien handelt es sich um 381 Echsen und Schlangen, 13 Schildkröten, einschließlich Meeresschildkröten, sowie das Nilkrokodil. 24 Arten sind vom Aussterben bedroht, 54 sind stark gefährdet, 61 gefährdet und 46 potenziell gefährdet. Die Amphibien sind alles Froschlurche, bis auf 2 alles endemische, von denen 21 vom Aussterben bedroht, 80 stark gefährdet, 44 gefährdet und 18 potenziell gefährdet sind. Von den Fischarten der Binnen- und der marinen Territorialgewäßer werden 1'480 Knochen- und 91 Knorpelfische durch die Rote Liste erfasst. Bei den 52 stark gefährdeten, den 28 vom Aussterben bedrohten und den zwei bereits ausgestorbenen Arten handelt es sich mit wenigen Ausnahmen um Süßwasserfische, dabei stehen Buntbarsche (z.B. Paretroplus), Ährenfische (Bedotia) und Hechtlinge (Pachypanchax) im Vordergrund [2; 11].

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Typische Zootiere

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Begegnung mit Kattas (Lemur catta) während kommentierter Fütterung im Tierpark Cottbus © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Zwergdommel (Ixobrychus minutus) im Masoala-Regenwald des Zürcher Zoos © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Die im Masoala-Regenwald des Zürcher Zoos freilaufenden Großen Taggeckos (Phelsuma grandis) kann man aus nächster Nähe beobachten © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Goldfröschchen (Mantella aurantiaca), eine stark gefährdete Art, im Zoo Leipzig © Wolfgang Dreier, Berlin

 

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Gefleckter Tomatenfrosch (Dyscophus guineti, Jungtier aus Tierhandel © Peter Janzen, DGHT

Goodman-Mausmaki, Grauer Mausmaki, Mittlerer Katzenmaki, Alaotra-Halbmaki, Katta, Weißbartmaki, Kronenmaki, Blauaugen-Maki, Mohrenmaki, Schwarzkopfmaki, Weißkopfmaki, Halsbandmaki, Mongozmaki, Rotbauchmaki, Rotstirnmaki, Großer Bambuslemur, Schwarzweißer Vari, Roter Vari, Coquerel-Sifaka, Kronensifaka, Fingertier, Fossa, Fanaloka, Ringelschwanzmungo, Großer Breitstreifenmungo, Schmalstreifenmungo, Kleiner Igeltanrek, Tiefland-Streifentanrek, Großer TanrekMadagassische Riesenratte.

Zwergtaucher, Rötelpelikan, Schlangenhalsvogel, Silberreiher, Graureiher, Rallenreiher, Kuhreiher, Küstenreiher, Nachtreiher, Zwergdommel, Hammerkopf, Heiliger Ibis, Blauaugenibis, Mähnenibis, Brauner Sichler, Schmalschnabellöffler, Rosaflamingo, Gelbbrustpfeifgans, Witwenpfeifgans, Bernierente, Rotschnabelente, Hottentottenente, Gelbschnabelente, Höckerglanzgans, Zwergglanzgans, Perlwachtel, Purpurhuhn, Teichhuhn, Stelzenläufer, Sandregenpfeifer, Hirtenregenpfeifer, Dominikanermöwe, Madagaskartaube, Kleiner Vasapapapagei, Großer Vasapapagei, Grauköpfchen, Blauer Seidenkuckuck, Spitzschopf-Seidenkuckuck, Riesen-Seidenkuckuck, Schildrabe, Blaukopf-Erdracke, Langschwanz-Erdracke, Madagaskarweber.

Strahlenschildkröte, Spinnenschildkröte, Dunkle Pelomedusenschildkröte, Madagaskar-Schienenschildkröte, Pantherchamäleon, Kleiner Madagaskar-Baumleguan, Großer Madagaskarleguan, Vierpunkte-Madagaskarleguan, Großer Madagaskar-Taggecko, Blauer Bambus-Taggecko, Goldstaub-Taggecko, Madagaskar-Taggecko, Querstreifen-Taggecko, Südliche Madagaskarboa, Nördliche Madagaskarboa, Madagaskar-Hundskopfboa, Nilkrokodil.

Gelbpunkt-Riedfrosch, Madagaskar-Riedfrosch, Sirenen-Madagaskarruderfrosch, Rotflecken-Madagaskarruderfrosch, Goldfröschchen, Bronze-Goldfröschchen, Folohy-Buntfröschchen, Buntes Goldfröschchen, Grünes Buntfröschchen, Betsileo-Laubstreufrosch, Tomatenfrosch, Gefleckter Tomatenfrosch, Madagaskar-Marmorkrötchen, Grünes Marmorkrötchen.

Madagaskar-Ährenfisch, Sakaramy-Hechtling, Arnoults Madagaskarhechtling (P. arnoulti), Madagaskarhechtling (P. omalonota), Tüpfelhechtling (P. playfairii), Varatraza-Madagaskarhechtling (P. varatraza), Rotschwanz-Ährenfisch, Marakeli-, Mangarahara-, Grandidier-, Loiselle- und Sambirano-Buntbarsch.

Bunte Landkrabbe, Madagaskar-Fauchschabe, Grandidier-Fauchschabe.

Ferner Meerestiere des südwestlichen Indischen Ozeans

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Nationalparks und andere Schutzgebiete

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Naturschutzgebiete auf Madagaskar

Madagaskar weist 171 Naturschutzgebiete auf, welche 44'521 km² (7.49%) der Landfläche und 11'018 km² (0.91% der Territorialgewässer) abdecken [10]. Davon werden 43 von der madagassischen Nationalparkverwaltung als Nationalparks, Meeres-Nationalparks, Sonderreservate ("Réserves spéciales") oder Integrale Naturschutzreservate ("Réserves naturelles intégrales") betrieben [8]. Sieben Parks gehören zum Weltnaturerbe, 2 Gebiete schützen nach Ramsar-Konvention Feuchtgebiete und Wasservögel und drei Parks sind Biosphärenreservate. BIRDLIFE INTERNATIONAL führt 84 ornithologisch bedeutsame Gebiete auf, von denen zahlreiche in Schutzgebieten liegen [1].

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Ankarafantsika-Nationalpark, Nordwest-Madagaskar

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Im teilweise von Wasserhyazinthen überwucherten, 111 ha großen Lac Ravelobe im Ankarafatsika-Nationalpark leben verschiedene endemische Fische, Madagaskar-Schienenschildkröten und Nilkrokodile © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

 

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Edwards-Wieselmaki (Lepilemur edwardsii) im Ankarafatsika-Nationalpark © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

 

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Zimtroller (Eurystomus glaucurus) im Ankarafatsika-Nationalpark © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

Bestehend seit 2002.
Fläche 1'350 km², davon 332 km² RAMSAR-Feuchtgebiete.
Höhe: ca. 60-350 m.ü.M..
Heiß und trocken/regnerisch im Wechsel. Die Trockenzeit dauert von April-November. Jahresniederschlag 1'475 mm. Mittlere Monatstemperaturen 24-29°C.

Das Gebiet besteht aus Trockenwäldern, Savannen, Kalksteinhügeln und Seen.

Charakterpflanzen: Das Pflanzeninventar des Parks umfasst 823 Arten, von denen die allermeisten endemisch sind. Bei vielen Arten handelt es sich um Medizinalpflanzen. Besonders auffällige Gewächse sind: das bis 8 m hohe sukkulente Pachypodium rutembergianum, der Affenbrotbaum (Adansonia madagascariensis var. boinensis), verschiedene Palisanderhölzer (Dalbergia spp.), die als Medizinalpflanzen genutzten Bäume Baudouinia fluggeiformis, Cedrelopsis grevei und Strychnos myrtoïdes, sowie die Raffia-Palme (Raphia farinifera).

Tierwelt:  Im Park wurden 8 Lemurenarten beobachtet, darunter der nur hier vorkommende Goldbraune Mausmaki (Microcebus ravelobensis) sowie Schwarzkopfmaki, Mongozmaki und Coquerel-Sifaka (Propithecus coquereli). Die Raubtiere sind durch den Falanuk (Eupleres goudotii) und die Fossa vertreten, die Wälder des Parks sind das alleinige Areal der Ankarafantsika-Großfußmaus (Macrotarsomys ingens). Wegen seiner 129 Arten umfassenden Vogelwelt ist der Ankarafantsika-Nationalpark ein ornithologisch bedeutendes Gebiet (IBA MG027).

Literatur und Internetquellen: [1; 8; 9]

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Mantadia-Andasibe-Nationalpark, Ost-Madagaskar

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Andasibe-Mantadia-Nationalpark © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

 

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Orchidee im Andasibe-Mantadia-Nationalpark © Denis Vallan, Naturhistorisches Museum Basel

 

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Indri (Indri indri) im Andasibe-Mantadia-Nationalpark © Denis Vallan, Naturhistorisches Museum Basel

 

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Diadem-Sifaka (Propithecus diadema) mit Senderhalsband im Andasibe-Mantadia-Nationalpark © Karen Coppock. Veröffentlicht auf Wikedia Commons unter der Creative Commons Attribution 3.0 Unported-Lizenz.

 

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Landkrabbe im Andasibe-Mantadia-Nationalpark © Karen Coppock. Veröffentlicht auf Wikedia Commons unter der Creative Commons Attribution 3.0 Unported-Lizenz.

Bestehend seit 1989. Zum Park gehört auch das 810 ha große Analamazaotra-Sonderreservat.
Fläche 330 km².
Höhe: ca. 800-1'200 m.ü.M.
Das Klima ist tropisch feucht. Mittlere Jahrestemperatur 18.3ºC, Jahresniederschlag ca. 2'060 mm, für Périnet werden 1'700 mm angegeben.

Die dichtbewaldete, hügelige Landschaft des Parks wird von zahlreichen kleinen Flussläufen durchbrochen, von denen einige aufgestaut wurden.

Charakterpflanzen: Regenwald (größtenteils Sekundärwald) mit Palmen (Dypsis, Ravenea), Palisander- (Dalbergia), Ebenholz- (Diospyros), Lalona- (Weinmannia) und Schraubenbäumen. Es wurden über 1'200 Pflanzenarten nachgewiesen, von denen 77% endemisch sind, darunter befinden sich 120 endemische Orchideenarten.

Tierwelt:  Im Park leben 14 Lemurenarten, darunter Schwarzkopfmaki, Rotbauchmaki, Großer Bambuslemur, Östlicher Grauer Bambuslemur (Hapalemur griseus), Schwarzweißer Vari, Diademsifaka (Propithecus diadema), Indri (Indri indri), Wollmaki (Avahi laniger) und Fingertier, 58 andere Säugetiere, darunter Fossa, Fanaloka, Ringelschwanzmungo und Falanuk (Eupleres goudotii). Allein für das kleine Analamazaotra-Sonderreservat werden 11 Tanrek-Arten angegeben, darunter Kleiner Igeltanrek, Tiefland-Streifentanrek und Großer Tanrek

Wegen seiner artenreichen Vogelwelt ist das Reservat ein bedeutendes Vogelschutzgebiet, in dem über 117 Arten nachgewiesen wurden (IBA MG054). Darunter befinden sich Mähnenibis, Hovaralle (Sarothrura insularis), Madagaskar-Fruchttaube (Alectroenas madagascariensis), Madagaskar-Schleiereule (Tyto soumagnei), Blauer Seidenkuckuck, Rotstirn- (Coua reynaudii) und Rotbrust-Seidenkuckuck (C. serriana) sowie Blaukopf-Erdracke.

51, zu 95% endemische, Reptilien- und 84 Amphibienarten, von denen 98% endemisch sind, machen die Herpetofauna des Parks aus. Darunter befinden sich Parsons Chamäleon (Calumma parsonii), und die Frösche Aglyptodactylus madagascariensis, Boophis difficilis, Mantella pulchra, Mantidactylus grandidieri und Platypelis barbouri.

Literatur und Internetquellen: [1; 4; 5; 8; 9, 10]

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Marojejy-Nationalpark, Nord-Madagaskar

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Der asymmetrische Gipfel des Ambatotsondrona im Nationalpark Marojejy. Quelle: Facebookseite der Madagascar National Parks.

 

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Regenwald im Marojejy-Nationalpark © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

 

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Nördlicher Bambuslemur (Hapalemur occidentalis) im Marojejy-Nationalpark © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

Bestehend als Integrales Reservat seit 1952, als Nationalpark seit 1998 und als Weltnaturerbe seit 2007.
Fläche 600 km².
Höhe: 100 bis 2'132 m.ü.M..
Das Klima ist tropisch feucht und heiß, die Temperaturen können aber während des Winters in höheren Lagen bis auf 2ºC fallen. Jahresniederschlag ca. 3'000 mm.

Marojejy ist ein Gebirgsmassiv mit steilen Granitgipfeln, das zu 90% von Wald bedeckt ist. Dabei handelt es sich um Tiefland-Regenwald, feuchten immergrünen Wald der Hügelstufe und dichten Hartlaubwald der montanen Stufe. Darüber Buschland mit Baumheiden und alpine Rasen.

Charakterpflanzen: Im Park kommen etwa 350 Farnarten vor, darunter Baumfarne (Alsophila alticola, A. boiviniiformis), 50 Palmenarten, einschließlich der vom Aussterben bedrohten Marojejya darainii, ferner u.a. Sternapfelbäume (Chrysophyllum sp.), Herzblättrige Feigen (Ficus polita) und Palisanderhölzer (Dalbergia baroni, D. louvelii).

Tierwelt:  Zu den im Park vorkommenden Säugetiere gehören 11 Lemurenarten, darunter Nördlicher Bambuslemur (Hapalemur occidentalis), Weißkopfmaki, Rotbauchmaki, Seidensifaka (Propithecus candidus), Indri (I. indri) und Fingertier, ferner Breitstreifenmungo (Galidictis fasciata), Fossa, Fanaloka und 25 verschiedene Kleinsäuger. Mit 96 Vogelarten, wovon 63 endemischen, gilt der Park als ornithologisch bedeutendes Gebiet (IBA MG016), und die Herpetofauna zählt 149 Arten.

Literatur und Internetquellen: [1, 8, 9]

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Masoala- und Nosy Mangabe-Nationalpark, Nordost-Madagaskar

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Masoala-Nationalpark © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

 

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Masoala-Nationalpark © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

 

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Masoala-Nationalpark © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

 

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Helmvanga (Euryceros prevostii) im Masoala Nationalpark © Franceso Veronesi, Mailand. Veröffentlicht auf Flickr unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.

 

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Pantherchamäleon (Furcifer pardalis) im MasoalaRegenwald des Zoo Zürich © Zoo Zürich (Pressefoto)

Bestehend als Nationalpark seit 1997 und als Weltnaturerbe seit 2007.
Fläche faktisch 2'096 km².
Höhe: 0-1'224 m.ü.M.
Tropisch feucht-heißes Klima mit mittleren Temperaturmaxima von 24 und mittleren Minima von 21ºC. Jahresniederschlag 2'200 mm bis über 7'000 mm je nach Gegend.

Masoala schützt den größten zusammenhängenden Regenwald Madagaskars, bestehend aus Tiefland-, Hügel- und Bergregenwald, ferner Küstenwälder und Mangrovensümpfe. Zum Park gehören auch die 520 ha große, bis auf einen Campingplatz für Forscher und Touristen unbesiedelte Insel Nosy Mangabe in der Baie d’Antongil und die Meereschutzgebiete Tampolo, Ambodilaitry und Ifaho mit Sandstränden und Korallenriffen

Charakterpflanzen: Im Park wurden ca. 1'100 Gefäßpflanzen nachgewiesen, in den Meeresschutzgebieten 99 Algenarten. Marojejya darainii, Dypsis pachyramea und Lemurophoenix halleuxi sind in Nordost-Madagaskar endemische Palmen. Nur auf der Halbinsel kommt die fleischfressende Kannenpflanze Nepenthes masoalensis vor. Auch Takhtajania perrieri, einen urtümlicher Strauch aus der Familie der Winteraceae gibt es hier. Auf der Masoala-Halbinsel gedeihen wertvolle Harthölzer, so über 25 Arten Ebenhölzer(Diospyros spp.) sowie Palisander-Arten (Dalbergia spp.) einschließlich Rosenholzbäume (Dalbergia latifolia, D. nigrescens und D. oliveri), die oft illegal geschlagen werden.

Tierwelt: Im Masoala-Nationalpark sind 10-11 Arten von Halbaffen zuhause, darunter der Weißkopfmaki, der in den 1930er Jahren auf Nosy Mangabe angesiedelte Gürtelvari, Roter Vari, und Fingertier. Unter den 9 Raubtierarten befinden sich Fossa, Fanaloka, Ringelschwanzmungo , Schlichtmungo (Salanoia concolor) und Falanuk (Eupleres goudotii). Angesiedelt wurde das Afrikanische Buschschwein (Potamochoerus larvatus). In der Baie d'Antongil halten sich von Juli bis September Buckelwale (Megaptera novaeangliae) auf und gebären ihre Jungen. Verschiedene Delfinarten können während des ganzen Jahres beobachtet werden.

Der Park ist ein bedeutendes Vogelschutzgebiet, in dem 111 Arten nachgewiesen wurden, davon 60 endemische (IBA MG017). Von besonderer Bedeutung ist er für den bedrohten Madagaskar-Schlangenhabicht (Eutriorchis astur). An Reptilien und Amphibien seien Pantherchamäleon und Großer Madagaskar-Taggecko sowie Tomatenfrosch und das Folohy-Buntfröschchen erwähnt.

Literatur und Internetquellen: [1; 3; 8; 12]

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Integrales Naturschutzgebiet Betampona, Ost-Madagaskar

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Betampona-Naturschutzgebiet © Madagascar National Parks, www.parcs-madagascar.com/parcs/betampona.php

 

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Betampona-Naturschutzgebiet © Madagascar National Parks, www.parcs-madagascar.com/parcs/betampona.php

 

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Schwarzweisser Vari (Varecia variegata), Betampona, Madagaskar © Alex Rübel, Zoo Zürich

 

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Ringelschwanzmungos (Galidia elegans) beim Krabbenfang im Betampona-Naturschutzgebiet © Madagascar National Parks, www.parcs-madagascar.com/parcs/betampona.php

Bestehend seit 1927. Weltnaturerbe seit 2007.
Fläche 22.3 km².
Höhe: ca. 270-590 m.ü.M.
Feuchtheißes Klima ohne Trockenzeit. Mittlere Jahrestemperatur 24.2ºC, Jahresniederschlag ca. 2'330 Millimeter (in Toamasina).

Das Gebiet liegt in hügeligem Gelände. Es wird von 12 Bächen durchflossen, die an mehreren Orten Wasserfälle aufweisen, und ist mit dichtem Regenwald besetzt.

Vegetation und Charakterpflanzen: Es wurden 219 Gefäßpflanzen nachgewiesen (was wohl unvollständig ist), davon 141 Farn- und 25 Palmenarten, unter denen Dypsis tsaravotsira besondere Erwähnung findet.

Tierwelt: Im  Schutzgebiet leben 11 Lemuren, darunter Weißkopfmaki, Indri (Indri indri) und Diademsifaka (Propithecus diadema). Der Bestand an Schwarzweißen Varis wurde mit Tieren aus nordamerikanischen Haltungen aufgestockt. Ferner gibt es vier Raubtierarten: Fossa Ringelschwanz-, Breitstreifen- (Galidictis fasciata) und  Schlichtmungo (Salanoia concolor).

Betampona ist ein ornithologisch bedeutendes Gebiet (IBA MG048), in dem 93 Vogelarten nachgewiesen wurden, davon 44 madagassische Endemiten. Anzutreffen sind u.a. Zwergtaucher, Glockenreiher (Egretta ardesiaca), Hammerkopf, Mähnenibis, Brauner Sichler, Perlwachtel, Madagaskartaube, Teichhuhn, Großer Vasapapagei, Grauköpfchen, Blauer und Spitzschopf-Seidenkuckuck, Schuppen-Erdracke (Brachypteracias squamigera), Helm- (Euryceros prevostii) und Schwarzvanga (Oriolia bernieri).

Die Herpetofauna ist laut Nationalparkverwaltung mit 29 Reptilien- und 38 Amphibienarten vertreten.

Literatur und Internetquellen: [1; 8; 9; 14]

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Weitere Schutzgebiete (Auswahl)

IND mada nosy tanikely NP Madamagazine
Nosy Tanikely Insel und Zentrum des gleichnamigen Meeres-Nationalaprks im Nordosten Madagaskars. Bild MADAMAGAZINE © Madagascar National Parks, www.parcs-madagascar.com/parcs/betampona.php

 

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Fluss im Ranomafana-Nationalpark © Denis Vallan, Naturhistorisches Museum Basel

 

IND mada ankarana tsingy wikimedia
"Tsingy" genannte verwitterte Kalksteinformationen im Ankarana-Nationalpark im Norden Madagaskars. Veröffentlicht auf Wikimedia Commons unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported-Lizenz

 

IND mada pachypodium geayi tsimanampetsotsa flickr frankVassen
Pachypodium geayi im Tsimanampetsotsa-Reservat © Frank Vassen, European Commission, Unit ENV.D3, Brüssel.Veröffentlicht auf Flickr unter der 2.0 Generic (CC BY 2.0)-Lizenz

 

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Goldfröschchen (Mantella aurantiaca) im Torotorofotsy-Feuchtgebiet © Denis Vallan, Naturhistorisches Museum Basel

Nationalparks

  • Andohahela (IBA MG071, MG073). Weltnaturerbe seit 2007. 760 km², im Südosten.
  • Andringitra (IBA MG080). Weltnaturerbe seit 2007. 312 km², im Osten
  • Baie de Baly (IBA MG026). 571 km², im Nordwesten, Madagaskar-Schnabelbrustschildkröte.
  • Bemaraha (IBA MG037). Mit integralem Naturschutzgebiet. Weltnaturerbe seit 1990. 1'577 km², tropisch trocken, im Westen.
  • Isalo (MG081). 815 km², tropisch trocken, im Hochland.
  • Kirindy Mite (IBA MG063). Biosphärenreservat mit Sonderreservat Andranomena; 6'250 km², im Westen.
  • Lokobe, Integrales Naturschutzgebiet, 862 ha, auf Nosy Be.
  • Mananara Nord (IBA MG042): Biosphärenreservat. 230 km² Land, 10 km² Meer.
  • Marolambo. 951 km², im Hochland.
  • Midongy du Sud (IBA MG084). 1'922 km², im Südosten.
  • Mikea (IBA MG064). 1'846 km², im Südwesten.
  • Montagne d'Ambre (IBA MG003), mit Sonder-Reservat. 230 km², tropisch feucht, im Norden.
  • Ranomafana (IBA MG079). Weltnaturerbe seit 2007. 416 km², tropisch feucht, im Südosten.
  • Sahamalaza (IBA MG018). Biosphärenreservat und Meeres-Nationalpark, 651 km², im Nordwesten [14].
  • Tsimanampesotse (IBA MG069), Ramsarreservat, 432 km², im Südwesten.
  • Zahamena IBA (MG047). Weltnaturerbe seit 2007. 649 km² im Nordosten.
  • Zombitse Vohibasia (IBA MG065). 162 km², tropisch trocken, im Südosten.
  • Nosy Hara. 1'255 km², aufgeteilt, Meeres-Nationalpark im Nordwesten.
  • Nosy Tanihely (IBA MG011). 341 ha, Meeres-Nationalpark im Nordwesten.
  • Nosy Ve - Androka. 914 km² aufgeteilt, Meeres-Nationalpark im Südwesten.

Integrales Naturschutzgebiet

  • Tsaratanana (IBA MG014). 486 km², im Nordwesten.

Sonder-Reservate

  • Ambohitantely. 56 km², im Zentrum, Wald und Savanne.
  • Ambatovaky. 601 km², im Nordosten
  • Analamerana (IBA MG004). 347 km², im Nordwesten.
  • Anjanaharibe-Sud (IBA MG040). 269 km², im Nordosten.
  • Ankarana. 182 km², im  Norden, tropisch trocken, Nilkrokodile.
  • Beza Mahafaly (IBA MG068), 6 km², im Südwesten.
  • Cap Sainte-Marie (IBA MG077), 17.5 km², ganz im Süden, Strahlenschildkröten.
  • Kalambatritra (IBA MG083), 282.5 km², im Süden.
  • Mangerivola (IBA MG049), 130 km², im Osten.
  • Manombo. 51 km², im Osten.
  • Manongarivo (IBA MG013). 327 km², im Nordwesten.
  • Marotandrano (IBA MG029). 422 km², im Nordostosten.
  • Pic d'Ivohibe. 34.5 km², im Südosten.

Andere

  • Berenty. Privates Naturschutzgebiet im trockenen Süden. 265 ha, Dornbusch, Kattas.
  • Ivoloina. Von der Madagascar Fauna and Flora Group betriebenes Schutzgebiet im Osten von 282 ha mit 4 ha Zoo und Auffangstation.
  • Torotorofotsy (IBA MG053). RAMSAR-Feuchtgebiet. 54 km². Größtes und besterhaltenes Feuchtgebiet Madagaskar, angrenzend an Mantadia-Andasibe-Nationalpark.

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Literatur und Internetquellen

  1. BIRDLIFE DATA ZONE
  2. GLAW, F. & VENCES, M. (2007)
  3. GRAF, R. 2005
  4. LEMURS OF MADAGASCAR
  5. MADAGASKAR.DE
  6. MARRIED TO PLANTS
  7. MITTERMEIER, R.A., MYERS, N. & GOETTSCH-MITTERMEIER, C. (1999)
  8. PARCS MADAGASCAR
  9. PRESTON-MAFHAM, K. (1991)
  10. PROTECTED PLANET
  11. ROTE LISTE DER IUCN
  12. RÜBEL, A., HATCHWELL, M. & MACKINNON, J. (2003)
  13. SCHWITZER, C., SCHWITZER, N, RANDRIATHAHINA G. H. & KAUMANS, W. (2005)
  14. SEILER, M. & SCHWITZER, C. (2010)
  15. WWW.INATURALIST.ORG

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