Salmlerartige

Leporinus

Gebänderter Leporinus (Leporinus fasciatus), Zoo Osnabrück Gebänderter Leporinus (Leporinus fasciatus), Zoo Osnabrück
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Überklasse: Knochenfische (Osteichthyes)
Klasse: Strahlenflosser (Actinopterygii)
Unterklasse: Neuflosser (Neopterygii)
Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei)
Ordnung: Salmlerartige (Characiformes)
Familie: Engmaulsalmler (Anostomidae)

D NB 650

Gebändeter Leporinus

Leporinus fasciatus • The Banded Leporinus • Le léporinus à bandes

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Gebänderter Leporinus (Leporinus fasciatus), Zoo Osnabrück © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

 

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Approximative Verbreitung des Gebänderten Leporinus (Leporinus fasciatus)

 

 

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Gebänderter Leporinus (Leporinus fasciatus). Abbildung aus BLOCH, M. E et al. (1795-1797) Illustrations de Ichtyologie ou histoire naturelle générale et particulière des Poissons.

 

 

 

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Die auffällig gefärbte Art wird in europäischen Zoos und Schauaquarien relativ oft gezeigt, ist aber im deutschen Sprachraum eher selten zu sehen.

Körperbau und Körperfunktionen

Der Gebänderte Leporinus wird bis 30 cm lang. Charakteristisch sind die 8-12 vertikalen schwarzen Bänder, die sich über den ganzen Körper erstrecken [2; 3].

Verbreitung

Tropisches Südamerika: Im Einzugsgebiet des Amazonas. Eingeführt in Florida und auf Hawaii [1].

Lebensraum und Lebensweise

Der Gebänderte Leporinus ist ein friedlicher Schwarmfisch, der schnell fließende Gewässer liebt und sich von Würmern, Krebschen, Insekten und Pflanzenmaterial ernährt [3].

Gefährdung und Schutz

Die Art wurde im Rahmen der Roten Liste noch nicht beurteilt.

Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Bedeutung für den Menschen

Die Art befindet sich im Aquarienfischhandel. Angebote liegen bei 10-20 € (Online-Inserate 2018).

Haltung

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in gegen 40 europäischen Einrichtungen gezeigt, von denen sich relativ wenige im deutschsprachigen Raum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Mindestanforderungen: In Deutschland gibt das Gutachten über die Haltung von Zierfischen für mindestens 5 Tiere eine Beckenkantenlänge von 60 cm vor. Dieser Wert wurde in die 2. Tierhaltungsverordnung Österreichs übernommen. In Deutschland und Österreich gibt es keine konkreten Mindestnormen. In der Schweiz gibt Anhang 2, Tabelle 8 der Tierschutzverordnung gibt an wie viele Liter Wasser pro cm Gesamtkörperlänge (ohne Schwanzflosse) der gehaltenen Fische angeboten werden müssen.

Taxonomie und Nomenklatur

Die Art wurde 1858 von dem österreichischen Ichthyologen Rudolf KNER unter ihrem heute noch gültigen Namen beschrieben [1].

Literatur und Internetquellen

  1. FISH BASE
  2. GILBERT, J. & LEGGE, R. (1981)
  3. RIEHL, R. & BAENSCH, H.A. (1985)

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