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OSANG, R. et al. (1999)

Kapverdische Inseln.

5. aktualisierte Auflage. 240 Seiten.

DuMont Buchverlag Köln. ISBN-10: 3770126769; ISBN-13: 978-3770126767.

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Die Kapverden haben ihren Namen nicht, weil sie augenscheinlich grün wären, sondern nach dem Cabo Verde bei Dakar. Nach der langen Reise durch die sandige Sahara kam die Landschaft um den Küstenort den Besuchern unglaublich grün vor. Die Kapverden gehören zu den letzten unerschlossenen Gebieten in europäischer Reichweite. Als portugiesische Kolonie machten sie als Sklavenmarkt traurig auf sich aufmerksam. Die Portugiesen nutzten ihre Lage genau in der Mitte zwischen Lissabon und Brasilien aus. Die Vermischung Afrikas und Portugals erklärt auch, wie es zu den vielen dunkelhäutigen Menschen mit blauen Augen und strohblonden Haaren kam.

Heute ist das Land bitterarm und zu 90 % abhängig von Entwicklungshilfe. Der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen. Einige Deutsche haben als Individualreisende den ursprünglichen Charme des Inselparadieses entdeckt. Italien investiert als einziges Land bisher in den Pauschaltourismus. Dabei bietet das Land lange Sandstrände, bizarre Vulkanlandschaften und vor allem ganzjährig tollstes Urlaubswetter. Buchen sollte man allerdings schon zu Hause, weil nur wenig touristische Infrastruktur gibt. Auf den kleineren Inseln muss man z.B. sein Abendessen mindestens einen Tag im Voraus bestellen, damit die Fischer nach entsprechenden Köstlichkeiten Ausschau halten können. Mit einem bisschen Planung steht dem Abenteuer dann aber nichts mehr im Weg.

Bei der Planung ist das Dumont Reise-Taschenbuch gern mit Preisen und Adressen behilflich. Viele Infos zu Land und Leuten gibt es dazu. Und auf den Kapverden waren ihre Nachbarn höchstwahrscheinlich noch nie. --AB

 

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Gelesen 13607 mal Letzte Änderung am Montag, 25 Juni 2018 13:40
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