Schutz für heimische Amphibien

Wildnispark Zürich: Amphibienschutz im Parkgelände

Tümpel neben Wisentgehege Tümpel neben Wisentgehege
Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 Amphibienschutz auf dem Gelände des Wildnisparks Zürich

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Stelen am Amphibienlehrpfad © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Information zu Gelbbauchunke und Geburtshelferkröte am Amphibienlehrpfad © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Der Wildnispark Zürich, bestehend aus dem Wildpark Langenberg und dem angrenzenden, seit dem Jahr 2000 nicht mehr bewirtschafteten Sihlwald, bietet auf 11 km² mannigfaltige Lebensräume für acht der 24 einheimischen Amphibienarten, nämlich für Bergmolch, Feuersalamander, Teichfrosch, Seefrosch, Grasfrosch, Erdkröte, Gelbbauchunke und Geburtshelferkröte. 2007 wurde als Grundlage für die Aufwertung von Lebensräumen eine Amphibienkartierung vorgenommen. Diese wurde 2018/2019 wiederholt. Ferner wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich im Rahmen einer Dissertation eine Überwachung der Geburtshelferkrötenpopulation durchgeführt, um das Vorhandensein bzw. die Abwesenheit des Chytridpilzes zu klären.

2008 wurden zur Information des Publikums zwei Amphibien-Lehrpfade eingerichtet, einer im Wildpark, der andere entlang des Sihlflusses, und es wurden regelmässig Führungen angeboten.Durch die Ausstellungen, Lehrpfade, Führungen und sonstige Aktivitäten werden die Besucher mit den einheimischen Amphibien, ihrer Gefährdung und Möglichkeiten für ihren Schutz vertraut gemacht.

Literatur und Internetquellen

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Gelesen 5523 mal Letzte Änderung am Montag, 19 Juli 2021 10:38
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx