Tiere kommen und gehen

Sterblichkeit

Kronenadler mit erbeuteter Meerkatze, Lake Manyara-Nationalpark Kronenadler mit erbeuteter Meerkatze, Lake Manyara-Nationalpark
Peter Dollinger, VDZ

Die Zahl der Kinder pro Frau nimmt ab, die Lebenserwartung nimmt zu, und viele Menschen leben als Singles. Sie werden daher immer seltener mit dem Tod unmittelbar, im engsten Familienkreis, konfrontiert. Dieser ist damit zum außergewöhnlichen Ereignis geworden. Als Folge davon finden Todesfälle bei prominenten Zootieren ein großes Echo in den Medien, und selbsternannte Tierschützer benützen jeden Todesfall eines bekannten Zootieres um zu behaupten, die betreffende Tierart könne im Zoo nicht gehalten werden, und um "aus ethischen und tierschützerischen Gründen" ein Ende der Wildtierhaltung im Zoo zu fordern.

Dabei wird verkannt, dass der Tod in der Natur allgegenwärtig ist, dass die mittlere Lebenserwartung artspezifisch und in den allermeisten Fällen kürzer als beim Menschen ist, und dass sowohl die Evolution als auch der Nahrungskreislauf nur deswegen funktionieren können, weil die meisten Wildtiere vor Erreichen der Geschlechtsreife und nur die wenigsten an Altersschwäche sterben. Das Maximalalter wird nur von sehr wenigen Einzeltieren und nur unter optimalen Umweltbedingungen erreicht [9].

Wildlebende Tiere sterben früh

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Von Geparden getöteter weiblicher Großer Kudu (Tragelaphus strepsiceros) im Madikwe-Wildschutzgebiet, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Löwenrudel frisst Elefanten im Chobe-Nationalpark, Botswana © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Afrikanische Wildhunde (Lycaon pictus) fressen von ihnen elegten Großen Kudu (Tragelaphus strepsiceros) © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Elefantenschlachtung im Skukuza By-Products Plant, Kruger-Nationalpark, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Erdwolf (Proteles cristatus) als Opfer des Verkehrs, Nähe Graaff-Reinet, Südafrika © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Kaphase als Opfer des Verkehrs. Namibia © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

 

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Durch Anfliegen an Glasscheibe getöteter Eisvogel (Alcedo atthis) in Canyamel, Mallorca © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Die Sterblichkeit wildlebender Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) beträgt im ersten Lebensjahr zwischen 32 und 98 %. Bei erwachsenen Tieren liegt sie schätzungsweise bei jährlich 50-80% [13].

Beim Feldhasen beträgt die Jungtiersterblichkeit 70% bis 95% [5], ferner sterben während des Sommers rund 30 % der im Frühjahr vorhandenen erwachsenen Hasen. Die Wintersterblichkeit (ohne Jagd) eliminiert weitere 10 % des im Herbst vorhandenen Bestandes [25]. Die Sterblichkeit adulter Feldhasen in einem unbejagten Revier in Frankreich betrug 41-49 % [14]. Ein einjähriger Hase lebt also im Mittel gerade noch 2-3 weitere Jahre, obwohl er theoretisch 12 Jahre alt werden könnte.

Bei den Löwen im Kalahari-Nationalpark, Südafrika, wurde festgestellt: "Rarely will more than three out of ten cubs live for more than a year. Only one of 16 cubs Professor Eloff monitored in the Dankbaar area survived for more than 18 months. The main cause of death in cubs is starvation" [15].

Untersuchungen an freilebenden Eisbären in der Hudson Bay haben ergeben, dass von 200 Jungtieren, die im Frühjahr den Bau verlassen hatten, 56 % bis im Herbst starben (wie viele bereits im Bau gestorben waren ist nicht bekannt). Vom ersten bis zum zweiten Herbst starben von den Überlebenden nochmals 65 % [4], das heisst die Sterblichkeit betrug hier schon in den beiden ersten Lebensjahren über 85 %. Wildlebende Eisbären, die nicht bereits als Jungtiere gestorben sind, sollen im Mittel ein Alter von 15 Jahren erreichen und es sollen nur wenige älter werden als 25 Jahre. Nach STIRLING [21] ist dies wohl zu optimistisch: von 193 während der Jahre 1971-1979 in Kanada gefangenen Eisbären bekannten Alters waren nur 15 neun Jahre alt oder älter.

Bei freilebenden Afrikanischen Elefanten beträgt die Jungtiersterblichkeit während der ersten drei Jahre 27-38 %. Etwa 50 % der Elefanten sterben bevor sie 15 Jahre alt sind [1].

Eine Untersuchung in Baden-Württemberg ergab, dass 22-24% der im Frühling geborenen Rehe während der ersten vier Lebensmonate sterben [18].

1988 starben im Wattenmeer 23'000, im Jahr 2002 30'000 Seehunde an einer Staupe-Erkrankung [7]. Dies war jeweils mehr als die Hälfte des Bestandes.

Obige Beispiele betreffen Sterblichkeit aus natürlichen Ursachen. Hinzu kommen die Einflüsse des Menschen, die bei vielen Arten erheblich sind:

Ohne Interventionen nimmt der Bestand des Afrikanischen Elefanten im Krüger Nationalpark um 7% pro Jahr zu (Zunahme = Geburtenzuwachs minus natürliche Abgänge). Um den Bestand stabil zu halten, müssten also jährlich 7 % der Elefanten abgeschossen werden [26]. Unter Berücksichtigung der natürlichen Sterblichkeit (siehe oben) beträgt daher die Lebenserwartung eines einjährigen Elefanten in einer stabilen Population weniger als 15 Jahre, dies bei einem möglichen Höchstalter von 60-70 Jahren.

Im Jahr 2008 bezifferte sich der Frühjahrsbestand von Reh, Rothirsch und Gemse in der Schweiz auf 120'090, 28'736 bzw. 95'986 Tiere. Auf der Jagd erlegt wurden, die Abschüsse von im selben Jahr geborenen Jungtieren nicht eingerechnet, 30'516 Rehe, 7683 Stück Rotwild und 13'744 Gemsen, das sind 25,4 % des Reh- , 26,7 % des Rotwild- und 14.4 % des Gemsbestandes. Beim Reh z.B. kommen noch 14'686 Stück aufgefundenes Fallwild hinzu (12.2 % des Frühjahrsbestandes, ohne vermähte Kitze), davon 8'461 Opfer des Strassenverkehrs. Im Klartext bedeutet dies, dass ein Reh, welches das erste Lebensjahr überstanden hat, noch weniger als zweieinhalb Jahre zu leben hat, obwohl das potentielle Höchstalter bei rund 15 Jahren liegt.

Die Jagdstrecke in Deutschland umfasste im Jahr 2009 1'102'604 Rehe (mit Kitzabschuss). Dies sind gut 40 % des Frühjahrsbestandes. Ferner werden auf Deutschlands Straßen bei einem geschätzten Frühjahresbestand von 2.5 Millionen Tieren jährlich rund 210'000 Rehe totgefahren (8.4 %), das sind 33 mal mehr als es menschlichen Verkehrsopfer gibt.

Nicht unerheblich, aber schwer zu quantifizieren, ist die Zahl der Wildtiere, die ihr Leben durch andere menschliche Einflüße vorzeitig beenden etwa durch Verkehrsunfälle oder durch Anfliegen an Glasscheiben. Allerin für Deutschland wird geschätzt, dass jährlich rund 100 Millionen Vögel durch Kollisionen mit Glasscheiben zutode kommen.

Zootiere werden heute älter als ihre Vettern in der Wildbahn

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Indische Elefantenkuh (Elephas maximus) "Rani" im Mai 2017. Sie war Deutschlands ältester Elefant. Sie starb im Februar 2019 im Alter von knapp 64 Jahren an Altersschwäche und Herz-Kreislauf-Versagen © Zoo Karlsruhe / Thomas Riedel (Pressefoto).

 

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Untersuchung eines Leoparden im Tierpark Nordhorn mittels Ultraschall © Franz Frieling, Tierpark Nordhorn

 

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Zum tierärztlichen Arsenal für die Abklärung von Krankheiten gehört auch die Computertomografie (CT), hier eingesetzt bei einem Riesenpanda (Ailuropoda melanoleuca) im Zoo Berlin © 2021 Zoo Berlin

Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts waren die Kenntnisse über die Bedürfnisse exotischer Tiere äußerst bescheiden, es standen keine Antiparasitika und Antibiotika zu Verfügung, mit denen aus dem Ursprungsland mitgebrachte Krankheiten wirksam bekämpft werden konnten, und das Risiko dass Krankheiten von Nutztierbeständen, vom Pflegepersonal oder von Besuchern auf die suboptimal gehaltenen Zootiere übertragen wurden war damals sehr groß. Entsprechend gering war die Haltungsdauer der aus den Kolonien importierten Tiere.

Der erste Gorilla auf deutschem Boden, den das Berliner Aquarium Unter den Linden 1876 für den damals riesigen Betrag von 20'000 Mark erworben hatte, hielt es bei einer Diät bestehend aus Frankfurter Würstchen, Käse, Stullen und Weißbier gerade mal 16 Monate aus, und ähnliche Beispiele ließen sich beliebig fortführen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg änderte die Lage aber schnell, weil laufend neue Erkenntnisse im Bereich der Tierhaltung gewonnen, dokumentiert und in die Praxis umgesetzt wurden, und weil die Zootiermedizin enorme Fortschritte gemacht hatte, insbesondere auch hinsichtlich Krankheitsvermeidung. Die meisten größeren Zoos beschäftigen heute Tierärzte mit Vollzeitpensen, die nicht nur kranke oder verunfallte Tiere behandeln, sondern sich vorab um die Prophylaxe kümmern [6].

Heute ist im Zoo die Lebenserwartung der Tiere in aller Regel höher als in der Wildbahn. Dies belegt u.a. eine 2016 veröffentlichte wissenschaftliche Studie [23], in deren Rahmen wild lebende und Zoopopulationen von über 50 Säugetierarten hinsichtlich Lebensdauer (logevity), normaler Sterblichkeit (baseline mortality), Beginn des Alterns (onset of senescence) und Alternsrate (rate of senescence)  verglichen wurden. Dabei zeigte sich bei 84% der untersuchten Arten, dass Zootiere länger leben als ihre wilden Vettern.

Beispiel Eisbär

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Eisbärin "Vera" mit Zwillingen im Tiergarten Nürnberg. Als 2008 die beiden ersten von "Vera" betreuten Jungtiere noch in der Wurfhöhle starben, wurde viel Druckerschwärze vergossen, und es war von einem "Tiergarten-Drama" die Rede © Helmut Mägdefrau, Nürnberg

 

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Der im Alter von 5 Jahren zufolge einer Enzephalitis gestorbene Eisbär "Knut" des Berliner Zoos wurde nach seinem Tod als Dermoplastik im Berliner Naturkundemuseum aufgestellt © Alan Benson , veröffentlicht auf Wikimedia Commons unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported-Lizenz

Nach Internationalem Eisbären-Zuchtbuch [12] lag die Aufzuchtrate der im Zoo geborenen Eisbären von 2000-2008 bei rund 50 %. Zur Sterblichkeit erwachsener Eisbären führen ZANDER & KOLTER [27] Folgendes aus: "Das nach Daten aus RAMSAY & STIRLING [19] geschätzte Durchschnittsalter weiblicher Eisbären liegt bei ca. 8 Jahren, das der im Zuchtbuch [11] aufgeführten Weibchen bei ca. 16 Jahren. Eisbären werden im Zoo also im Mittel doppelt so alt wie in der Natur! Dementsprechend müssen die höheren Altersklassen in beiden Populationen sehr unterschiedlich vertreten sein. Während in der Hudson Bay nur ungefähr 3% der weiblichen Bären über 20 Jahre sind, sind es in europäischen Zoos 35%.".

Im Jahr 2008 lag das Durchschnittsalter der weiblichen Eisbären im Zuchtbuch bei 18 Jahren und 40% waren über 20 Jahre alt [12]. Von den 306 am 13. September 2009 im Internationalen Zuchtbuch erfassten Eisbären waren 2 Tiere 40-41 Jahre, 19 Tiere 30-39 Jahre und 90 Tiere 20-29 Jahre alt. STIRLING [22] stellt dagegen fest, dass das Durchschnittsalter erwachsener Eisbären in einer gesunden Freiland-Population bei 9-10 Jahren liegt und dass die ältesten Bären, die er je festgestellt hatte 28 (Männchen) bzw. 32 (Weibchen) Jahre alt gewesen waren.

Mittlere Lebenserwartung

Die nach Überstehen der Jugendphase zu erwartende mittlere Lebensdauer liegt deutlich unter dem maximalen Höchstalter. So erreichten z.B. die sechs im Jahr 2013 in Zoos gestorbenen adulten Zwergflusspferde im Mittel ein Alter von 23 Jahren und 10 Monaten. Das älteste noch lebende Tier ist aber über 47 Jahre alt [20]. 

Die mittlere Lebenserwartung ist je nach Art unterschiedlich, so leben Kopffüssler (Kraken, Tintenfische) zumeist nur etwa 2 Jahre, große Schnecken können wohl zwanzig Jahre alt werden, manche Muscheln noch länger [9].

Hohe Lebensalter bei Zootieren

  • Nordopossum (Didelphis marsupialis) - über 4 ¾ Jahre
  • Koala (Phascolarctos cinereus) Zoo Duisburg - 19 Jahre und 10 Monate (PM Zoo Duisburg vom 21.04.2014)
  • Kurzohr-Rüsselspringer (Macroscelides proboscideus) Zoo Wuppertal - 8 Jahre 8 Monate
  • Roter Vari (Varecia v. rubra) 0.1, Tierpark Berlin - 28 Jahre, 8 Monate [16]
  • Rotbauchtamarin (Saguinus labiatus) Tierpark Berlin - 20 Jahre und 6 Monate [17]
  • Kleinfleck-Ginsterkatze (Genetta genetta) Tierpark Berlin - 22 Jahre und 8 Monate [24]
  • Riesenotter (Pteronura brasiliensis) 1.0, Zoo Dortmund - 19 Jahre und 8 Monate
  • Riesenpanda (Ailuropoda melanoleucha) 1.0, Zoo Berlin - 34 Jahre
  • Eisbär (Ursus maritimus) - > 41 Jahre
  • Kragenbär (Ursus thibetanus) Zoo Berlin - 42 Jahre, 10 Monate und 23 Tage
  • Guyana-Delfin (Sotalia fluviatilis guianensis) Allwetterzoo Münster - 40 Jahre
  • Amazonasdelfin (Inia geoffrensis) Zoo Duisburg - 47 Jahre (PM Zoo Duisburg 21.12.2020)
  • Afrikanischer Elefant (Loxodonta africana) 0.1 - 59 Jahre
  • Asiatischer Elefant (Elephas maximus) 0.1, Wilhelma Stuttgart - 61 Jahre
  • Mittelamerikanischer Tapir (Tapirus bairdii) Zoo Wuppertal - 31 Jahre und 3 Monate (PM vom 22.11.2013)
  • Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis) 0.2 Detroit und Columbus Zoo - ca. 49 Jahre (3; 24)
  • Zwergflusspferd (Choeropsis liberiensis) Wilhelma Stuttgart - 50 Jahre (PM Wilhelma 01.12.2016)
  • Sibirisches Moschustier (Moschus moschiferus) Zoo Leipzig - > 13 Jahre
  • Sumpfhirsch (Blastocerus dichotomus) 0.1,  Zoo Berlin - 18 Jahre, 7 Monate [2]
  • Grau-Mazama (Mazama gouazoubira) 1.0, Zoo Berlin - knapp 20 Jahre [2]
  • Nacktmull (Heterocephalus glaber) Männchen 28 Jahre, Weibchen 23 Jahre

  • Emus (Dromaius novaehollandiae) Tierpark Stralsund > 40 Jahre
  • Chileflamingo (Phoenicopterus chilensis) Zoo Zürich - 54 Jahre (lebt, Sept 2011)
  • Afrikanischer Marabu (Leptoptilos crumeniferus) 1.0 Oasys Zoo Tabernas - 51 Jahre (lebt) [10]

  • Kleiner Armmolch (Siren intermedia) Zoo-Aquarium Berlin - Haltungsdauer > 9 Jahre [8]
  • Chinesischer Riesensalamander (Andrias davidianus) Tiergarten/Aquarium Ulm - über 40 Jahre [9]
  • Pantherkröte (Bufo regalis) - 8.5 Jahre [9]

  • Gefleckter Knochenhecht (Lepisosteus platyrhincus) Zoo Zürich - ca 70 Jahre, lebte 69 Jahre in Zürich [9]

Literatur und Internetquellen

  1. ANIMAL INFO
  2. BLASZKIEWITZ, B. (2009)
  3. BLASZKIEWITZ, B. (2012)
  4. DEROCHER, A. E. & STIRLING, J. (1996)
  5. DEUTZ, A. & HINTERDORFER, F. (2000)
  6. DOLLINGER, P. (1971)
  7. HÄRKÖNEN T., DIETZ, R., REIJNDERS, P., TEILMANN, J., HARDING, K., HALL, A., BRASSEUR S., SIEBERT, U. (2006)
  8. IBLER, B. (2012)
  9. IBLER, B. (2013)
  10. KING, C. & KOOPS, T. (2012)
  11. LINKE, K. (1993)
  12. LINKE, K. (2008)
  13. LURZ, P. (2011)
  14. MARBOUTIN, E. & PÉROUX, R. (1995)
  15. MILLS, G. & HAAGNER, C. (1989)
  16. PAULY, A. (2009)
  17. PAULY, A. (2009a)
  18. PEGEL, M., THOR G. et al. (2000)
  19. RAMSAY, M.A. & STIRLING, I. (1988)
  20. STECK, B. (2015)
  21. STIRLING, I. (2002)
  22. STIRLING, I. (2011)
  23. TIDIÈRE, M., GAILLARD, J-M., BERGER, V., MÜLLER, D.W.H., BINGAMAN LACKEY, L., GIMENEZ, O., CLAUSS, M & LEMAÎTRE, J.-F. (2016)
  24. WEIGL, R. (2005)
  25. WILDTIERMANAGEMENT NIEDERSACHSEN
  26. WHYTE, I.J., BIGGS, H.C., GAYLARD, A. & BRAACK, L.E.O. (1999)
  27. ZANDER, R. & KOLTER, L.  (1995)

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© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx