Würgerkrähen, Paradiesvögel, Raben

Alpendohle

Alpendohle (Pyrrhocorax graculus) im Natur- und Tierpark Goldau Alpendohle (Pyrrhocorax graculus) im Natur- und Tierpark Goldau
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Ordnung: Sperlingsvögel (PASSERIFORMES)
Unterordnung: Singvögel (OSCINES)
Familie: Raben (Corvidae)

D LC 650

Alpendohle

Pyrrhocorax graculus • The Alpine Chough • Le chocard à bec jaune

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Alpendohle (Pyrrhocorax graculus) im Natur- und Tierpark Goldau © NTP Goldau
Gefährdung und Schutz: Die Alpendohle hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet und ist auch sehr häufig. Die Bestände sind stabil, deshalb gehört sie zu den nicht gefährdeten Arten (Rote Liste: LEAST CONCERN).

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Approximative Verbreitung der Alpendohle (Pyrrhocorax graculus)
Der internationale Handel wird durch CITES nicht geregelt. Die Art fällt unter Anhang 2 der Berner Konvention über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume.

Verbreitung: Hochgebirgsregionen Europas, Nordafrika (Marokko), Kleinasien, dem Kaukasus und Himalaya

Situation in Mitteleuropa: Die Alpendohle hat allein in der Schweiz einen Bestand von 10-15'000 Brutpaaren. In der Nähe von Berggasthäusern und Picknickplätzen werden die Vögel sehr vertraut und lassen sich von den Touristen füttern. Der ganzjährige Tourismusbetrieb erlaubt es ihnen, auch im Winter in Höhenlagen von 3000 m auszuharren. Im Tirol kommen im Winter Alpendohlen von der Nordkette ins Stadtgebiet von Innsbruck (575 m.ü.M.), wo ihre Zahl bis im Februar auf über 1000 ansteigen kann. Selbst im Hochsommer können größere Alpendohlentrupps in der Innenstadt auftauchen und z.B. über dem Inn Fluginsekten jagen. [3].

Haltung in europäischen Zoos: Die Art wird in nur ganz wenigen Zoos gezeigt, die sich im Alpenraum befinden. Für Details siehe Zootierliste.

Literatur:

  1. DEL HOYO, J., ELLIOTT, A.. & SARGATAL, J. (eds., 2009)
  2. MAUMARY, L. et al. (2007)
  3. STELZEL, I. & LANDMANN, A. (2000)

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Alpendohle (Pyrrhocorax graculus)im natürlichen Lebensraum. Felswand mit Flechten. Gemmi, Kt. Wallis, ca. 2300 m.ü.M. © Peter Dollinger, Zoo Office Bern

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Gelesen 511 mal Letzte Änderung am Montag, 25 Juni 2018 15:34
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern hyperworx